E-Auto nur wenn man zuhause oder auf der Arbeit billig tanken kann

  • Hi zusammen .

    Ich habe mir ein E-Auto zugelegt , gebraucht .... wenn ich aber nicht zuhause laden könnte hätte ich das wohl nicht gemacht weil.


    Das Schnellladen (DC ) sehr teuer sein kann. An der selben Station 39 cent bis 1 euro . was doch eigentlich nicht sein kann. und ich habe keine Böcke 20 min zu schauen was es kostet.

    es gibt viele Apps wo man das schon vorher machen kann was aber keine Garantie ist das der Preis derselbe ist wie in der App.


    aber auch beim Wechselstrom Laden ( AC ) ist das nicht viel besser.


    auch ob die die Ladesäule frei ist da so eine Sache .... ich habe meine Tocher am Bahnhoh im Brüssel abgeholt und wollte auf der rückreise am nächten Schnellader laden . Alle waren besetzt 4 St und niemand im Auto . Die nutzen also in Brüssel die Stromtanke

    als Parkplatz und zahlen die Blokiergebür ....

    ok ich suchte dann ein Lader der nach Zeit abrechnete und der was Frei ...

    ok man muss sich ein wenig umstellen und mehr planen mit ein E Auto ......


    Aber zum Glück muss ich nicht oft an den DC ladern und tanke 98 % Zuhause ...


    Gruss Ralf

  • Das Schnellladen (DC ) sehr teuer sein kann. An der selben Station 39 cent bis 1 euro . was doch eigentlich nicht sein kann. und ich habe keine Böcke 20 min zu schauen was es kostet.

    Die Preisunterschiede basieren oft auf der Leistung des Ladepunktes.

    Je mehr Power da rauskommt, desto teurer ist der Strom. Dafür ist der Akku dann aber auch schneller voll.


    Problem:

    Das Auto selbst kann gar nicht so schnell laden. In dem Fall kann es auch nichts mit schnelleren Ladepunkten anfangen. "Es dauert so lange wie es immer dauert". Dafür zahlt man dann aber erheblich mehr.


    ok ich suchte dann ein Lader der nach Zeit abrechnete und der was Frei ...

    ok man muss sich ein wenig umstellen und mehr planen mit ein E Auto ......

    Die Abrechnung nach Zeit scheint auf den ersten Blick für "überschaubare Kosten" zu sorgen.


    Das ähnelt aber eher dem alten Spruch bei Verbrennern " Ich tanke immer nur für 20€"

    Dabei weiß man auch nicht wie viel man dafür in den Tank bekommt.


    Bei "Ich tanke immer nur 20 Minuten" ist es ähnlich.

    Zeitbasierte Stromabgabe gibt es oft nur bei sehr langsamen Ladepunkten. Will man da seinen Akku voll bekommen, dauert es fast ewig.

    Im Endeffekt wäre ein schnellerer, aber teurer Ladepunkt, genauso teuer geworden.


    In Deutschland braucht man sich um Ladepunkte in der Nähe mittlerweile keine Sorgen mehr zu machen.

    Für mich persönlich war das bisher immer das stärkste Argument gegen ein E-Auto: "Ich will keine 30 Km hin und zurück zur Ladesäule fahren müssen"


    Mittlerweile sehe ich aber schon hinter kleinen Dorftankstellen Ladesäulen für E-Autos stehen.

    In mittelgroßen Städten sind auch "400er" Ladesäulen längst keine Seltenheit mehr.


    Noch gibt es nicht so viele E-Autos, die gleichzeitig ihren Akku füllen müssen, dass man erheblich mehr Ladestationen brauchen würde. Mit etwas Beobachten und Erfahrungswerten lässt sich unnötiges Warten daher auch noch verhindern.


    Ganz anders sieht es aber aus, wenn man unterwegs laden muss.

    Da spielt es schon eine große Rolle, ob man sofort laden kann oder erst abwarten muss, bis mal wieder "eine Steckdose frei wird"


    Ein weiteres ungelöstes Problem ist, dass man zu oft erst einmal Kunde beim entsprechenden Ladeanbieter sein muss.

    Unzählige Anbieter und jeder auch noch mit eigenen Tarifen, Abrechnungsmodi und Zahlungsarten.



    Deutschland hat mittlerweile mit die höchsten Strompreise in Europa.

    Die Solaranlage auf dem Dach soll zunehmend den Strom für die Heizung liefern. Die Leistung reicht dann aber nicht mehr aus, um auch noch das E-Auto zu laden.

    Größere Solaranlagen brauchen eine gesonderte Genehmigung und müssen die Möglichkeit haben, dass sie von extern abgeschaltet werden können.


    Bleibt also effektiv nur noch, den Akku über eine Wallbox mit normalen Haushaltsstrom zu laden. 

    Für höhere Ladeleistungen benötigt man jedoch erst die Genehmigung des Netzbetreibers.

    Wallbox, Einbau und Umrüstung der vorhandenen Versorgungsanlage .. einige Tausend Euro sind dann auf jeden Fall fällig.


    Wenn so eine Wallbox mit allem Drum und Dran 5.000€ kosten würde

    +

    Wenn ich das E-Auto 2 Jahre lang jeweils 15.000 Km fahren würde

    =

    16,66 Cent pro Kilometer nur für die Wallbox... 16,66 Euro pro 100 Kilometer.

    Verbrauch 19 kWh/100 Km --> 7,60€ (bei aktuellen rund 40 Cent/kWh)

    Gesamt 24,26 Euro.


    Bei einem Benzinpreis von 1,60€ bekommt man dafür rund 15 Liter Sprit. Damit kommt mittlerweile fast jeder Verbrenner rund 200 Km weit.


    WENN ihr euch eine Wallbox für euer E-Auto anschafft

    dann aber nur mit einer Ladeleistung, die sehr viel höher ist als sie euer aktuelles E-Auto brauchen würde.


    Euer nächstes E-Auto wird schneller laden können. Das ist schon so gut wie sicher. Irgendwann werdet ihr dann wieder eine neue Wallbox einbauen lassen müssen, weil euch die aktuelle einfach viel zu langsam geworden ist.


    Die Wallbox ist der kleinste Teil der Kosten. Der Großteil fällt für die Installation, also für die Arbeitskosten an. Die Arbeitskosten steigen von Jahr zu Jahr immer weiter.

    Mit einer heute "überdimensionierten" Wallbox, werdet ihr euch daher später erheblich mehr einsparen als ihr heute zusätzlich ausgeben würdet.