Mit günstigen Geräten testen oder gleich in die Vollen?

  • Berufliche Erfahrung mit Akku-Werkzeugen habe ich nur mit Akku-Werkzeugen sammeln können, die ich mir privat nicht leisten will oder kann. Ich benötige sie ja auch nur zu Hause und nicht täglich, sondern nur hin und wieder.

    Aber auch Heimwerkergeräte kosten so viel, dass man einen Kauf schnell bereuen kann, wenn man nicht die richtige Wahl getroffen hat.


    Fangen wir doch mal "ganz einfach" an.

    Weil die Akkus + Ladegeräte jedoch immer sehr teuer sind, sollte mab schon vorher schauen, dass man damit auch möglichst viele Maschinen benutzen kann ... die man dann aber auch im Einsatz hat.


    Unter Akku-Werkzeuge: Hausmarke oder Hersteller-Marke ? hatte ich einige Maschinen aufgezählt, die ich von einer bestimmten Marke gekauft hatte. 2 weitere Maschinen kamen später noch hinzu.


    Im Langzeiteinsatz stellte sich dann heraus, dass Plastik zwar leicht, aber nicht immer das stabilste Material ist.

    - Der Rasenkantenschneider hatte eine Plastikabdeckung, die die federgelagerte Fadenspule niederdrückt. Nach 5 Jahren gab die Abdeckung den Geist auf. Das Gerät war nicht mehr zu nutzen, da es keine Ersatzteile gibt.


    - Der mobile Hochdruckreiniger hatte eine Lanze aus Kunststoff. Die brach irgendwann an und auch hierfür gab es keinen Ersatz.


    Die Erfahrungen mit den günstigen Geräten waren nötig, damit ich jetzt weiß, worauf ich achten muss.

    Sie zeigen mir aber auch, was ich zwar gekauft habe, aber im Endeffekt später gar nicht mehr genutzt habe. 

    Für den mobilen Hochdruckreiniger mit Plastiklanze habe ich 40€ gezahlt. Eine bekannte Marke, auch mit Plastiklanze, hätte mich (ohne Akkus etc.) gleich 125€ gekostet. Der Test hat mir also 80€ an überflüssigen Kosten gespart.


    Eine mir bis heute unbekannte Marke bietet ein Gerät mit 60bar und Metalllanze + Akku + Ladegerät für 99€ an. Das wäre zwar die beste Wahl aber trotzdem auch "rausgeworfenes Geld" gewesen.


    Jetzt darf es "etwas Besseres" sein


    Ich brauche

    - stabile und belastbare Maschinen

    - Verschleißartikel, die man jederzeit nachkaufen kann

    - ein Geräteprogramm, das nicht erst aufgebaut wird, sondern schon komplett vorhanden ist

    - durchaus auch einmal Geräte mit Doppelnutzen.

    - etwas "Bezahlbares"

    - einen Händler in der Nähe, zu dem ich jederzeit fahren kann, wenn ich etwas benötige


    Händler = Baumarkt

    Keine Fixierung auf Gartengeräte oder Werkzeuge. Da bekommt man alles, was man braucht.


    Marke?

    Wenn eine Marke "ausgelistet" wird, entsteht schon wieder das Problem, wo man Verschleißartikel herbekommt.

    Auf Eigenmarken ist man aber stolz und die lässt man auch nicht einfach mal auslaufen. Macht ein Baumarkt zu, findet man alles eben in einem anderen mit der gleichen Marke.


    Akkus?

    Akkus auch von der Eigenmarke und kein Zukauf wie beim Discounter-Rasenmäher wo Maschine und Akkus von verschiedenen Marken kommen und keiner irgendwelche Zusagen machen will.

    Beidseitige seitliche Entriegelung, die sich leicht eindrücken lässt und keine schwergängige "Mittelraste", die man nur mit spitzen Fingern erreicht.

    Ladekontrolle der Akkus großflächig einzudrücken und der Ladezustand kann auch im eingesetzten Zustand gesehen werden.


    Insgesamt hat sich da wirklich jemand Gedanken gemacht, was man beim Arbeiten mit Akkus immer wieder benötigt. :thumbup:

    ...........

    Der Rasenkantenschneider hat einen "Nachfolger" bekommen. Eine schwere Metallausführung, die gleich 2 Akkus benötigt. Mit wählbarer Umdrehungsgeschwindigkeit schneidet der extra starke Faden auch wie mit dem Messer geschnitten, scharfe Rasenkanten in den Boden.


    Preis des Gerätes: Mit Akkus + Ladestationen so viel wie alle 5 einfachen Testgeräte zusammen.

    Drei der Testgeräte reichen aber völlig aus und müssen nicht ersetzt werden = da wären teure Geräte Geldverschwendung gewesen.