RWE will Solaranlagenbesitzern höhere Kosten auferlegen lassen

  • RWE ist einer der großen Fünf Energieversorger, die bisher faktisch den Strommarkt unter sich aufgeteilt haben. Als konventionelle Energieerzeuger haben sie 90% des gesamten Stroms erzeugt.

    Wikipedia


    RWE hatte 2024 einen Umsatz von 24,2 Mrd. Euro und 2015 hatten sie sich als Ziel gesetzt, allein mit der Tochtergesellschaft "innogy" 40 Mrd. Umsatz zu machen

    Wikipedia


    Mittlerweile wird aber immer mehr Strom ökologisch erzeugt. Den "großen Fünf" schwimmen die Felle weg, wenn man auf andere Art Strom erzeugen kann und deshalb nicht mehr auf sie angewiesen ist.

    "Es darf nicht sein, dass man mit Solaranlagen absolut kostenlos Strom erzeugen und uns damit Konkurrenz machen kann" Wird man sich da wohl gedacht haben.


    In Europa sind die Unternehmen E.ONGazprom und RWE die größten Emittenten.

    Normalerweise würde man versuchen, so günstig anzubieten, dass sich Solaranlagen nicht mehr rentieren 

    Wie soll man dann aber seine hehren Umsatzziele erreichen, wenn man den Strom billiger abgibt?

    Zusätzlich müssen sie zusehen, dass sie in den nächsten Jahren von der schmutzigen Energieerzeugung wegkommen.


    Man muss deshalb alles unternehmen, dass die Konkurrenz möglichst hohe Kosten hat, damit sich Solaranlagen für sie nicht mehr lohnen.


    Die RWE schlägt daher jetzt vor, dass sich Besitzer von Solaranlagen an den Baukosten der Energiewende beteiligen sollen.

    https://www.chip.de/news/haush…tml?x-bf-placeholder=true


    Die RWE ist übrigens im Markenstammregister nicht als Netzbetreiber aufgeführt

    https://www.marktstammdatenreg…ktakteur/IndexOeffentlich


    Ihr entsteht also kein unmittelbarer Schaden durch Solaranlagen.

    Die Netzentgelte werden allen Stromerzeugern belastet, die sie dann an ihre Kunden weitergeben.


    Die RWE will also nur dafür sorgen, dass private Solaranlagenbestzer Zusatzkosten haben, die die RWE selbst nicht noch "on top" bekommt.

    Der Effekt?

    Private Solaranlegen speisen nicht mehr ins Netz ein und fallen damit als Konkurrenz weg.


    Das alles unter dem Deckmantel, dass die Verursacher sich auch an den Kosten beteiligen sollen.

    Beteiligt sich die RWE auch an den Umweltschäden, die sie durch Tagebaue etc. verursacht haben?

    Die Tagebaue werden geflutet damit in einigen Jahrzehnten dort einmal Seen entstanden sind.


    Aus ehemaligen Kohlegruben müssen mit Pumpen "auf immer und ewig" das Grundwasser herauspumpen, damit es nicht zum Tagebruch kommt bei dem dann ganze Straßenzüge schlagartig im Untergrund verschwinden.

    Die Betreiber müssen die Kosten dafür nur bis zu einem bestimmten vereinbarten Jahr tragen.


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    Ich persönlich habe 20 Jahre lang miterlebt, wie sich der Tagebau Hambach entwickelt hat.

    Anfangs wusste man "dahinten muss irgendwo der Tagebau sein". Vereinzelte Zufahrtstraßen zeigten damals, wo er wirklich war.

    Eine Autobahn musste entfernt und komplett neu gebaut werden, um dem Tagebau zu weichen.

    Abermillionen an Kosten.


    20 Jahre später sieht man ihn schon aus 20 Kilometern Entfernung.

    Der Hambacher Forst wurde komplett vernichtet.

    Nur noch "ein Bisschen Hambi" ist als Naturdenkmal, und als Erinnerung daran, wie die ganze Gegend einmal ausgesehen hat, geblieben.

    Einfach mal selbst auf YT anschauen

    https://www.youtube.com/watch?v=_Nk1ar-SH2g


    Auch wenn der Tagebau eingestellt ist, wird trotzdem noch weiter die Umwelt zerstört.

    Das muss man machen, damit der spätere See eben auch Ufer bekommt und damit das Gelände rundherum nicht einfach in den See rutschen kann

    https://www.youtube.com/watch?v=VbzW8ZP33Kk