Anderen Computer anschaffen (2025)

  • Ab Oktober 2025 waren viele dazu gezwungen, sich einen neuen Computer anzuschaffen. Zwar gibt es noch eine Gnadenfrist, aber die ist im Oktober 2026 auch vorbei. Dann wird man sich wohl endgültig entscheiden, ob man weiterhin einen Computer benutzt oder doch komplett auf Smartphone und Tabet umsteigt.


    Für die Menschen, die auch weiterhin mit einem Computer arbeiten möchten, hier einmal die aktuellen Empfehlungen, was man dabei beachten sollte.


    Computer kaufen

    Für einen "Einsteiger-" oder "Office PC" soll man mindestens 500-800€ rechnen, meinen die Fachleute. Ab 1.000€ soll die "Computer-Mittelklasse" beginnen.


    Wir haben uns dazu gerade einmal auf einem bekannten Onlineportal umgeschaut

    6 Kerne, 3,9 GHz, 16 GB RAM, SSD-Harddisk mit 500 GB, Ethernet, USB, HDMI, VGA....

    Obwohl da dann schon "für Zocker und Gamer" die Rede ist ... von diesem Level ist er ganz weit entfernt.

    Für rund 430€ ist er aber doch "ganz brauchbar"


    Wenn man (den gleichen PC) aber mit 32 GB RAM haben, muss man gleich mal 120€ drauflegen. Mit 64 GB kostet er dann schon fast das Doppelte von der "Basis-Version".

    Die vierfache Menge an Arbeitsspeicher macht ihn aber, trotz des großen Preisunterschieds, immer noch nicht zu einem "Gamer-Gerät"


    Vielleicht soll es aber gar kein neuer Computer sein. Es gib ja auch noch "refurbished"

    Gereinigt, geprüft .. vielleicht auch mit ein paar Kratzern ... bekommt man für einen Bruchteil des Geldes auch einen Rechner, den man gut zu Hause oder im Office einsetzen kann.


    1) Achte auf die Abmessungen

    Wenn Bilder sieht, erscheinen manche Rechner "groß" zu sein. Es handelt sich jedoch um kleine Gehäuse, in denen oft nur ein schwaches Notebook steckt.

    38 x 17 x 36 cm --> da hat man schon wirklich einen Midi-Tower

    Schmaler und man ein Gerät in dem dann eher Notebook-Technik untergebracht ist.


    Die Größe wird später eine Rolle spielen, wenn man mal einen neuen Arbeitsspeicher braucht oder eine andere Harddisk. Die "Mini-Komponenten" für Notebooks sind schwerer zu bekommen und oft auch teurer.

    Zudem hat man in einem großen Gehäuse auch Platz, um nachträglich noch etwas einzubauen. "Interne Komponenten" sind günstiger und schneller als wenn man sie extern anschließen wollte.


    2) Achte auf die Anschlüsse


    HDMI und/oder DP (Display Port) sollte auf jeden Fall vorhanden sein.

    Monitore mit VGA-Anschluss werden immer seltener zudem bieten die anderen Anschlüsse u.a. eine bessere Bildqualität


    Hat der Rechner noch einen PS/2 Anschluss, sollte man gleich die Finger davon lassen

    Er stammt noch aus der Zeit, als Keyboard und Maus noch diesen speziellen Stecker hatten. Heute haben sie einen USB-Stecker oder sind gleich kabellos.


    Möglichst viele USB-Anschlüsse

    USB 1.0 - USB "Full Speed" mit 12 Mbit/s (Stand 1998)

    USB 2.0 - Da fängt "Hi-Speed" an mit 480 Mbit/s (Stand 2000)

    USB 3.0 - USB "Super Speed" mit 5 Gbit/s (Stand 2008)

    USB 3.1 - USB "Super Speed+" mit 10 Gbit/s (Stand 2013)


    Schau nach, wie viele Anschlüsse vorhanden sind.

    USB 3.0 und USB 3.1 haben ein spezielles Logo daneben, auf dem die Geschwindigkeit (5 oder 10) steht.

    Je mehr schnelle Anschlüsse, desto flexibler bist du später beim Zubehör.


    3) Achte darauf, dass der PC ein schnelles WLAN-Modul hat

    2,4 GHz - maximal 100 Mbps

    5 GHz - maximal 1 Gbps

    6 Ghz - bis zu 2 Gbps


    Und natürlich auch die modernen Verbindungsstandards erfüllt.

    Nur wenn "alles zusammenpasst" kannst du auch die maximale Geschwindigkeit deines Netzwerkes voll ausnutzen.


    Ist der Rechner aber "WLAN-schwach", kannst du ihm durchaus auch mit einem WLAN-Stick eine Geschwindigkeit von über 1 Gbps "entlocken".


    Hat man erst einmal ein "Computer-Grundgerüst", kann man es die nächsten Jahre immer wieder erweitern


    - USB-Hubs und USB-Splitter sorgen für zusätzliche Anschlüsse.

    - externe DVD/CD-Brenner

    - externe Mikrofone mit USB-Anschluss

    - Lautsprechersysteme

    - externe Speicher in allen Größen

    - Mobiltelefone und auch Drucker können sowohl über Bluetooth als auch über WLAN eingebunden werden.


    Natürlich müssen auch noch ein passender Monitor + Maus und Keyboard dazu gekauft werden.

    Am Anfang "einfach irgendwas nehmen", was zum Computer und Geldbeutel passt.

    Später kann man alles noch durch "Besseres" ersetzen.


    All-in-One-Computer?

    Alles ist im Monitor untergebracht. Erweiterungen sind nur über die Anschlüsse möglich.

    Ein All-in-One-Computer ist immer "für den Rest des Lebens" ...das bei einem Computer nur ein paar Jahre währt, bis er völlig "out of time" ist.


    Man sollte es sich also gut überlegen, wie lange man damit wohl arbeiten können wird oder will.