USA - Kehrtwende. Nur noch Eigeninteresse und Einmischung

  • Es ist nachvollziehbar, dass ein Land vorrangig seine eigenen Interessen vertreten will.

    Es ist nachvollziehbar, dass sich ein Land Vorteile gegenüber anderen verschaffen will.

    Es ist nachvollziehbar, dass ein Land nicht alle politischen Entwicklungen in anderen Ländern positiv sehen kann.


    Nach dem Ende des 2. Weltkrieges hat man aber immer wieder gemeinsam danach getrachtet, nicht nur die eigenen Interessen zu vertreten.

    Kompromisse, Zurückstecken zugunsten gemeinsamer Ziele, gemeinsame Ziele verwirklichen, wirtschaftliche und militärische Bündnisse.


    Die USA hat jedoch eine 180-Grad-Kehrtwende gemacht zu Zeiten, in denen es nur um die eigenen Vorteile ging.


    Die eigene Wirtschaft hat Vorrang vor allen anderen


    Erpresserische Zollpolitik, um das Inverkehrbringen von Waren aus dem Ausland zu verhindern.

    Durch hohe Zölle sollen Waren aus dem Ausland so teuer werden, dass die eigene Bevölkerung lieber einheimische Produkte kauft.

    Nicht die Exporteure, sondern die eigene Bevölkerung zahlt die erhobenen Zölle durch höhere Preise.



    Nichteinhaltung von bisherigen Hilfeleistungen und gemeinsamen Zielen


    Entwicklungshilfen werden zurückgefahren. 

    Alle Ausgaben, die keinen direkten eigenen Vorteil erbringen, werden reduziert oder eingestellt.


    Der Schutz der Umwelt ist nicht mehr von Interesse

    Die USA treten aus Verträgen aus, die dem Umweltschutz dienen sollen. Umweltschutzgesetze werden wieder abgeschafft. Es werden massiv umweltschädigende Industrien gefördert.


    Minderheiten werden nicht mehr geschützt, sondern ganz gezielt diskriminiert.

    Rassenhass wird genauso wie Anfeindungen von Minderheiten gefördert. Gesetze zum Schutz von Minderheiten werden abgeschafft. Wer nicht "der Norm" entspricht, hat nicht mehr die gleichen Rechte wie andere.

    Firmen, Vereinigungen und Organisatoren, die trotzdem gleiche Rechte gewähren, werden im In- und Ausland abgestraft. Das kann bis hin zur Aberkennung der Gewerbe- oder Betriebserlaubnis in den USA gehen.


    Die Kosten für Unterstützung der angegriffenen Ukraine sinken faktisch auf Null

    Es gibt nur noch Geheimdienstinformationen. Waffenlieferungen erfolgen nur, wenn die Waffen auch von anderen bezahlt werden.


    Das gemeinsame Ziel für mehr Demokratie wird zugunsten eigener Vorteile fallen gelassen

    "Gute Geschäfte" mit dem "Klassenfeind" zählen mehr als die Unterstützung von Demokratien.



    Politische Einmischung in andere Länder


    Unterstützung von US-Firmen, die gegen Gesetze im Ausland verstoßen.

    Wenn es Urteile gegen META oder Google gibt, weil sie gegen Gesetze verstoßen, kommen direkt danach auch schon Drohungen, die das Ziel haben, dass die Strafen am Ende doch nicht gezahlt werden müssen.

    Obwohl sich der Gesetzesverstoß eindeutig auf andere Länder bezieht, drehen es die USA so, also wenn US-Firmen gezielt angegriffen würden.


    Aktive Förderung von Parteien, deren Ziel es ist, dass es kein bisheriges gemeinsames Handeln von Ländern mehr gibt

    Es ist ganz im Sinne der USA, wenn Länder nicht mehr gemeinsam für eine Sache eintreten, sondern jedes nur für sich allein.


    Eine gemeinsam auftretende EU mit ihren 27 Ländern ist ein Faktor, den man berücksichtigen muss. 27 einzeln agierende Länder kann man dagegen sehr leicht unter Druck setzen und übervorteilen.


     Dänemark stuft die USA mittlerweile schon als Sicherheitsrisiko ein

    https://www.fr.de/politik/bris…s-risiko-zr-94078445.html