Beiträge von Ratgeber

    Die Pegel der Flüsse in Deutschland fallen immer weiter. Wenn es nicht bald regnet, wird für den Rhein erstmalig nur noch ein einstelliger Pegelstand erwartet: Das Wasser geht also gerade einmal bis zu den Knöcheln.

    https://www.t-online.de/finanz…ein-bald-zweigeteilt.html?


    Das sollte aber kein Grund sein, zu versuchen, einen Fluss zu Fuß zu durchqueren.


    - Die Fließgeschwindigkeit kann dich von den Beinen reißen

    Es sind wirklich schon Menschen in einer Pfütze ertrunken. Du brauchst nur auszurutschen und schon kann dir das auch passieren.


    - Überall kann eine Untiefe lauern

    Bedeutet hier: Schlagartig ist das Wasser erheblich tiefer, weil du z.B. in ein Loch getreten bist. Hat das Loch die falsche Größe, steckst du komplett drin, kommst aber nicht mehr heraus.


    - Ein Fluss ist keine Badeanstalt

    Du willst nicht wirklich wissen, was da am Grund des Flusses liegt. Ein kleiner Kratzer und du hast dir was eingefangen.


    - Wenn der Pegel noch so hoch ist, dass Schiffe oder Boote fahren können, wird es noch gefährlicher

    Wasserfahrzeuge haben keine Bremse. Sie können nur langsamer werden, ausweichen oder einen Anker werfen. Im schlimmsten Fall siehst du das Boot also unweigerlich auf dich zukommen.


    - Das Durchqueren und Baden ist in den meisten Flüssen verboten

    Das darf man nur in ausgewiesenen Bereichen, die jetzt aber trocken liegen. In anderen Bereichen drohen durchaus empfindliche Strafen.

    Bisher war nur klar: Kinder, die auf dem Land aufgewachsen sind, haben später seltener Asthma und Allergien, da sie z.B. auf dem Bauernhof schon frühzeitig mit allen Arten von Erregern in Kontakt gekommen sind. Deshalb nannte man es den "Bauernhofeffekt".

    Welche Erreger aber den größten Anteil an der Desensibilisierung hatten, hat man lange nicht gewusst.


    In einer international anerkannten Forschung konnte man es jetzt jedoch eruieren:

    Es sind bestimmte Mikroben, die man bislang nie beachtet hat, die diesen positiven Effekt auslösen.

    https://web.de/magazine/gesund…bauernhofeffekts-42592196?


    Es ist also nicht gut, wenn Kinder unter "Reinraum-Bedingungen" aufwachsen.

    Das Immunsystem muss Kontakt mit allen Arten von Bakterien und Mikroben bekommen, damit es später nicht überreagiert.


    Kleine Kinder nehmen est einmal alles in den Mund und trainieren damit ganz instinktiv ihr Immunsystem.

    Also gerne auch einfach mal gewähren lassen "Dreck scheuert den Magen" ;)

    Morgens wird durchgelüftet, damit die Räume wieder kühl werden. Jalousien geschlossen und Fenster zu, sobald die Sonne vor dem Fenster steht.

    Die Räume heizen sich kaum auf.

    So kann man einen Tag mit über 30°C ganz gut und ohne Schwitzen in einer schön kühlen Wohnung verbringen.


    Abends um 20 Uhr: Außentemperatur 25°C. Es ist also noch sehr warm

    Mal eben ein Fenster öffnen und den Kopf herausstrecken. "Fühlt sich aber nicht wärmer als drinnen an"

    Das Digitalthermometer misst im "schön kühlen Nachbarraum" 24,8 °C


    Die vorherigen Hitzewellen haben es geschafft, das persönliche Temperaturempfinden nach oben zu verschieben.

    Was uns vorher als "sehr warm" erschien, erscheint uns jetzt als "schön kühl".


    Mein persönliches Temperaturlimit liegt normalerweise bei maximal 25 °C.

    Alles was darüber liegt, erscheint mir als "viel zu heiß".


    Auf der anderen Seite habe ich aber fast das ganze Leben direkt unter dem Dach gewohnt und musste dort jeden Sommer immer wieder mit weit über 40°C zurechtkommen. Ich habe mich also immer schon auf hohe Temperaturen "als neues Normal" einpendeln müssen.


    Wenn man nur lange genug (immer wieder) durchgehend hohen Temperaturen ausgesetzt ist, passt man sich automatisch an.

    Irgendwann wird jeder Ausnahmezustand zur neuen Normalität. Der Körper kann einfach nicht längere Zeit durchgehend im "Panikmodus" verharren.


    Diese automatische Anpassung hat es ermöglicht, dass sich die Menschheit auf der ganzen Erde ausbreiten konnte.

    Diese automatische Anpassung wird uns auch helfen, wenn die Temperaturen immer weiter steigen und es jedes Jahr noch mehr Hitzewellen gibt.


    Man darf nur nicht den Fehler machen, direkt in die Sonne zu gehen oder auf das Thermometer zu schauen.

    Der Körper stellt sich um, aber das Gehirn hat immer noch die gleichen Grenzwerte verinnerlicht.


    Sobald du denkst "es ist zu warm", wirst du schlagartig auch wieder zu schwitzen beginnen... auch wenn sich die Temperatur nicht mehr verändert hat.

    Das Gehirn übernimmt und versetzt den Körper wieder in den Ausnahmezustand.


    Wir wünschen euch noch eine "schön kühle Zeit".

    Ich gebe ehrlich zu: Ich mag keine Spritzen und kann auch nicht genau dabei zusehen, wenn eine Spritze gegeben wird. Beim Zusehen wird mir regelrecht übel und mein Kreislauf "macht den Abflug".

    Schon die Vorstellung wie eine Spritze eindringt reicht aus ... selbst jetzt, wo ich das gerade nur schreibe.

    Mein Problem ist, dass ich alles visualisiere, sobald ich mich etwas näher damit beschäftige.


    Vielleicht hast du ein ähnliches Problem mit Spritzen?

    Dann könnte es dir helfen, wenn du es so machst wie ich.


    1) Ganz sachlich sehen. Information annehmen und einfach nur merken

    "Du musst eine Spritze bekommen" = Okay. Nicht weiter darüber nachdenken.


    2) Ganz gezielt woanders hinschauen.

    Beschäftige dich gedanklich mit dem, was du im Raum siehst.


    3) Ganz bewusst mit einem anderen Thema beschäftigen und auch darüber sprechen

    Sprich mit der anderen Person im Raum. Erzähle ihr irgendwas, was dich gerade interessiert und gedanklich beschäftigen würde.

    "Nun hör doch endlich auf damit" = Super!!!

    Jetzt hast du im Streitgespräch die Ablenkung, die du brauchst.


    4) Vorher der Person, die die Spritze gibt, sagen, dass du dich ablenken musst

    Wenn du es gut triffst, wird sie dich etwas fragen, bei dem du dich eingehend mit der Frage beschäftigen musst.

    Ist die Person nicht so empathisch veranlagt, wird sie aber wenigstens wissen, weshalb du so "herum schwafelst".


    ================


    Es gibt Spritzen, die man im Vornherein vermeiden kann. 

    Vermeiden ist aber nur Verdrängen. Es hilft nicht weiter, wenn man ein Problem verdrängt. Es ist trotzdem weiterhin vorhanden.

    Trotz regelrechter Spritzenphobie bin ich Blutspender.

    Ich könnte es vermeiden, aber das Blut wird ja für andere Menschen gebraucht, die ein gesundheitliches Problem haben.


    Bei Diabetes wird man irgendwann auch spritzen müssen. Egal, dass das längst keine "richtigen Spitzen" mehr sein müssen,

    Ich versuche weitmöglichst eine Diabeteserkrankung zu vermeiden. Dann werde ich deswegen wohl hoffentlich keine Spritzen bekommen.

    Nicht die Spritze, sondern das Problem vermeiden.


    Wenn es ohne Spritze geht, schlucke ich auch lieber Pillen.

    Bis die Wirkung eintritt, dauert es dann wahrscheinlich viel länger .. aber wenigstens komme ich um die Spritze herum.


    In anderen Fällen geht es aber eben nicht ohne die Nadel

    aktiver Thromboseverdacht, Tollwutinfektion: Nur die rechtzeitige Spritze bewahrt dich vor einem schnellen und qualvollen Tod.

    Manche Krankheiten kann man auch nur durch mit Spitzen behandeln.



    Wenn du deine Ängste aber nicht auf andere Art besiegen kannst: 

    Manchmal kann man die betroffene Stelle auch vorher mit einem Spray oder einer Creme örtlich betäuben.

    Zusätzlich gibt es auch Pillen, die dich in einen Zustand versetzen, indem dir alles egal ist und du von der Spritze dann gar nichts mehr mitbekommst.


    Frag einfach die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt nach solchen Möglichkeiten.

    Einen Wundstarrkrampf (Tetanus) kann man schon durch kleinste Wunden bekommen. Es braucht dazu dann nur ein Bakterium, das überall in Erde, Staub, Tierkot und Straßenschmutz vorkommt.


    Ob man sich damit infiziert hat, merkt man erst 3 Tage bis zu 3 Wochen später. Wenn man währenddessen entsprechende Symptome zeigt, sollte man sofort einen Arzt aufsuchen. Dabei sollte man den Arzt auch besser gleich darauf hinweisen, wenn man sich in den letzten Wochen irgendwie verletzt hat.

    Das Bakterium ist vorrangig dadurch zu entdecken, dass man ganz gezielt nach einer entsprechenden Infektion sucht. Ohne so einen Anhaltspunkt kann es durchaus unentdeckt und unbehandelt bleiben.


    Hat man sich infiziert, hilft nur noch eine sofortige Impfung, die das Bakterium hoffentlich noch rechtzeitig abtötet.

    Die Intensivmedizin ist heute zum Glück schon so weit, dass die Wahrscheinlichkeit auf einen tödlichen Verlauf "nur noch" bei 10 - 20% liegt.

    Wird die Infektion jedoch nicht sofort behandelt, verläuft sie zu 70% tödlich.


    Die rechtzeitige Impfung ist immer noch die einzige bekannte Möglichkeit, diesen Erreger zu bekämpfen.

    Wenn man einen Unfall hatte, wird deshalb mit als Erstes gefragt, ob man noch einen Tetanusschutz hat. Unklar oder nicht vorhanden, erhält man sicherheitshalber direkt eine Tetanusspritze.


    Man kann (und sollte sich besser auch) vorsorglich einmal im Leben gegen Tetanus impfen lassen.

    Ein Jahr später dann noch einmal und man hat eine Grundimmunisierung, die 10 Jahre lang hält. Die nächsten 10 Jahre lang hat der Erreger also keine Chance, dich zu infizieren.

    Ein kleiner Kratzer oder andere Wunde werden einfach nur Lappalien bleiben. Pflaster drauf, fertig.



    Vor einigen Jahren brach die Pandemie mit COVID aus.

    Es gab Diskussionen über die Wirksamkeit und Nebenwirkungen der Impfungen dagegen, die bis heute anhalten.


    Beim Wundstarrkrampf ist die Datenlage aber eindeutig und bereits seit 1890 gesichert.

    Erste Impfungen gibt es seit 1924 und Massenimpfungen sind seit 1944 üblich.

    Da gibt es also nichts mehr zu diskutieren.


    Die Nebenwirkung der Impfung kann ein schmerzender Arm in den Tagen nach der Impfung sein.

    Der Schmerz ist dann wie bei einem starken Muskelkater.

    Aus dem Grund impft man Rechtshänder am linken und Linkshänder am rechten Arm.


    Ein kleiner Pieks und ein unangenehmer Druck. Mehr spürt man bei der Impfung nicht.


    Da ich gestern einen Unfall hatte, mein Impfschutz aber schon länger abgelaufen war, habe ich nach der Wundbehandlung auch eine erneute Impfung erhalten. Es ist also eine ganz frische Erfahrung über die Impfung und die Nebenwirkungen danach.

    Die Betäubungsspritzen vor der Wundbehandlung (in einem anderen Bereich) waren schmerzhafter als die Impfung.

    Der linke Arm fühlt sich an, als wenn ich es gestern mal etwas mit der Gartenarbeit übertrieben hätte. Ein ganz leichter Muskelkater.

    Die eine Spritze reicht jetzt wieder für weitere 10 Jahre ohne Angst, einen Wundstarrkrampf bekommen zu können.

    Bevor man die Flüsse ausbaggert und die Talsperren vergrößert. kann man sehr viel schneller die anderen Transportmöglichkeiten ausbauen.


    In anderen Ländern fahren Züge schon auf Brücken mit mehreren Etagen und auch Autobahnen gibt es schon mit mehreren Stockwerken.


    "No land waste", da der Ausbau einfach nach oben oder nach unten stattfinden kann.

    Keine weiteren Puffer nötig für den Fall, dass es mal Unwetter oder Dürrezeiten gibt.

    Schneller neu zu errichten (und aufzustocken), als man Flüssen immer mehr Wasser zuführen könnte.


    Straßen und Schienenwege in Etagenbauweise lassen sich später auch zu anderen Zwecken weiter benutzen, wenn Landtransporte nicht mehr nötig sind.

    Vieleicht entstehen dann daraus ja Häuser oder einfach neue Grünflächen. Beides wird man in Zukunft wohl brauchen können.

    Die Flüsse tiefer ausbaggern, stärken und nachhaltiger/stressresistenter machen


    Bitte mal bildlich vorstellen ...

    In der Mitte des Flusses wird der Fluss jetzt .. einfach mal so ... 2 Meter tiefer ausgehoben.


    Bei Niedrigwasser fließt das Wasser dann alles in diese Rinne. Das Wasser wird dann wahrscheinlich wieder für eine normale Transportkapazität ausreichen.


    Da man aber nicht nur in eine Richtung fährt, muss noch eine 2. Rinne ausgehoben werden.

    Wenn das wenige Wasser gerade für eine Rinne reicht, reicht es aber nicht mehr für 2 gleichzeitig.

    In dem Fall wäre keine der neuen tiefen Rinnen mehr befahrbar.


    Flüsse stärken = sie sollen mit mehr Wasser versorgt werden.

    Das Wasser dazu kommt aus anderen Flüssen und aus den aktuell trockenen Talsperren.


    Um die Flüsse mit mehr Wasser zu versorgen, müssen die Talsperren größer werden und man muss auch immer mehr davon bauen.

    Imm mehr Land müsste dauerhaft unter Wasser gesetzt werden, damit in besonderen Trockenjahren die Flüsse auch genügend Wasser bekommen.


    Himmelhohe Staumauern, die so viel Wasser speichern können, dass sie die Flüsse mit so viel Wasser versorgen können, dass der Pegelstand immer im Normalbereich liegt.

    Gleichzeitig sollen sie aber auch noch als Puffer für Starkregen und Hochwasser dienen.


    Eine Gigantomanie sondergleichen nur für den Fall, dass die Flüsse zu wenig Wasser führen.

    Und das für ein Transportwesen, das gerade einmal etwas mehr als die Hälfte der Transportkapazität von Güterzügen schafft.

    Die Bahn soll die (durch Reparaturen und Erweiterungen bedingten) Streckenstillegung aufheben, damit mehr Transportvolumen auf die Schiene gebracht werden kann.


    In Deutschland fahren täglich rund 5.000 Güterzüge. Sie transportieren rund 20% des gesamten Güterverkehrs.

    (genauer gesagt 328 Millionen Tonnen)

    Die Binnenschiffahrt transportiert 171,6 Millionen Tonnen.


    Die Güterzüge sind längst ausgelastet. Kaum annehmbar, dass sie noch zusätzliche 128,7 Millionen Tonnen der Binnenschifffahrt übernehmen könnten.


    Und wenn wir schon bei statischen Zahlen sind....

    LKW transportieren 2,8 Milliarden Tonnen


    Wenn die wichtigen Bahnlinien wenigstens miteinander verbunden wären ...

    Vom Güterbahnhof in Köln, müssen LKW die Fracht nach Düsseldorf transportieren, damit es ab dort auf der Schiene weiter gehen kann.


    Von der Straße auf die Schiene?

    Vom Fluss auf die Schiene?

    Ja, in einer weit entfernten Zukunft wird man es vielleicht ansatzweise geschafft haben. Vielleicht werden das deine Ur-Ur-Ur-Ur-Enkeln einmal erleben können .. wen man nicht schon längst neue Lösungen gefunden hat

    Der Bundesverkehrsminister erwägt, die, durch Niedrigwasser auf den Flüssen verringerten Transportkapazitäten, auf andere Transportmöglichkeiten zu erhöhen. Dazu ist er im Gespräch mit den Vertretern der verschiedenen Verbände.


    Vorweggesagt: extremes Niedrigwasser ist nichts Neues.

    2018 gab es das Problem auch schon. Alles was jetzt als "neu" aufgetischt wird, ist ein wirklich uralter Hut.

    - Damals war der Engpass an LKW-Fahrer noch nicht so groß

    - Damals waren noch nicht so viele Autobahnbrücken so marode, dass sie ersetzt werden mussten.

    - Damals war die Bahn noch nicht so marode und es gab keine riesigen Streckenstilllegungen wegen Erneuerungsarbeiten.


    Der allgemeinen Voraussetzungen waren also noch sehr viel besser - und trotzdem konnte der Transportverlust der Flussschifffahrt nicht durch andere Transportmöglichkeiten auch nur annähernd ausgeglichen werden.


    Fast alle Transportgüter wurden Mangelware und die Preise stiegen ganz extrem an.



    Sonntagsfahrverbot für LKW aufheben

    Schwere LKW (über 7,5t) dürfen sonntags von 0:00 Uhr bis 22:00 Uhr nicht fahren. Zusätzlich gibt es in manchen Bundesländern auch noch ein Ferienfahrverbot. Dort dürfen schwere LKW dann auch samstags nicht fahren.


    22 Stunden hören sich nach viel an.

    Die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten erlauben jedoch nur eine Fahrtzeit von 9 Stunden. Die maximale Schichtzeit beträgt (inkl. Pausen) 13 Stunden. Danach müssen 11 Stunden Pause eingelegt werden. Effektiv kann also nur eine zusätzlich Schichtzeit pro LKW gefahren werden.


    Dem Fahrer steht gesetzlich nur zwingend ein Ersatzruhetag zu, den er dann innerhalb der nächsten 14 Tage zu nehmen hat.

    Je nach Arbeits- oder Tarifvertrag kann es aber auch noch eine n Zuschlag von bis zu 70% des Stundenlohns zu. Bis zu 50% sind steuer- und abgabenfrei. Krankenkassen berechnen den Beitrag jedoch nach dem Bruttobetrag (inkl. Steuer und Abgaben) Derr Beitrag wird dann also trotzdem entsprechend steigen.


    a) Der Fahrer der die Sonntagsfahrt macht, wird dafür an einem anderen Tag ausfallen

    b) Die Kosten für die Fahrt werden höher als Fahrten an anderen Tagen sein


    Weder für den Fahrer noch für die Transportfirma ergibt sich dadurch ein Vorteil, der sich "irgendwie rechnet oder lohnt.


    LKW müssen auch be- und entladen werden

    Das Beladen kann auch ein Team zum Ende der Woche vornehmen. Wenn ein LKW sonntags am Ziel ankommt, kann die Ware aber nicht einfach abgestellt werden. Der Empfänger muss also auch arbeiten = 1 zusätzlicher Tag Lohn- und andere Betriebskosten... oder der LKW bleibt einfach stehen, bis das Lager montags ganz regulär wieder öffnet.

    Auch am Ziel fallen also erneute und höhere Kosten als normalerweise an, wenn extra deswegen gearbeitet werden muss.


    Damit sich das lohnt, müsste sonntags schon ganz normaler Vollbetrieb sein.


    Ein großes Rheinschiff hat eine Tragfähigkeit von 2.000 - 4.000 Tonnen. 

    Wenn das bei Niedrigwasser nur mit 25% beladen wird, müssen 1.500 - 3.000 Tonnen durch andere Transportmöglichkeiten ersetzt werden.

    62 - 124 LKW müssten die übrige Ladung transportieren.


    Auf dem Rhein gibt es 6.900 Schiffe. Die Grenze zu den Niederlanden überqueren täglich 550.

    550 x 62 LKW = 34.100 LKW täglich, die das nicht mehr schiffbare Transportvolumen zu transportieren hätten.


    Rechnet selbst einmal nach, wie viele LKW nötig sind sein würden. Ihr werdet merken:

    Die Aufhebung des Sonntagsfahrverbots bringt absolut nichts

    Da die Logistikbranche bereits jetzt schon zu wenige Fahrer hat, kann man auch keine zusätzlichen Fahrer einsetzen. Es wird also trotzdem nicht mehr als sonst auch transportiert.


    Und weiter zur nächsten Idee ....

    Chemiker haben Spezialwissen, das sich jedoch nicht auf andere Wirtschaftsbereiche erstreckt.


    Wissen sie wie Buchhaltung geht? 

    Das gehört nicht nur zur Ausbildung von Kaufleuten, sondern auch in der Lagerlogistik ist es Ausbildungsinhalt. Es ist also längst schon eine Fähigkeit, die sich nur auf mehrere Berufsgruppen erstreckt.

    Ohne Buchhaltungskenntnisse keine Kosten-Nutzen-Rechnung und andere Sachen, die man für eine Betriebsführung brauchen würde.

    Ohne Grundlagenkenntnisse führt man jeden Betrieb in den Ruin.

    Als Bundeswirtschaftsminister ist man aber für den größten Betrieb zuständig, den es gibt: Für ein ganzes Land


    Für Prognosen braucht man entsprechende Berufserfahrungen oder eine entsprechen Ausbildung

    Wie würde man Berufserfahrung bekommen, wenn man noch nie eine Firma geführt hat und auch nicht die dazu nötigen Grundlagen hat?


    "Try and Error" (Versuch und Scheitern)

    Einfach mal loslegen und wenn es dann schief geht, hat man die erste Erfahrung gesammelt. Jedes erneute Scheitern und jedes Mal, wenn etwas geklappt hat, hat man eine neue Erfahrung gesammelt.

    Wie oft muss man wohl "eine Firma gegen die Wand fahren", bevor man weiß, wie man das verhindern kann?


    Wirtschaft hat auch mit Logistik zu tun

    Abläufe koordinieren und optimieren, bis man am Ende die kostengünstigste und schnellste Lösung bekommen hat.


    Ein ganzer Berufszweig kümmert sich nur darum, unterteilt in viele verschiedene Fachgebiete.

    Dieses gesamte Fachwissen lässt sich nicht auf eine kleine Gruppe oder sogar eine einzelne Person komprimieren. Nicht einmal die aktuelle Computertechnik könnte alles so zusammenstellen, dass man (völlig ohne entsprechende Einblicke) die jeweils richtigen EWntscheidungen treffen kaönmnte.

    Auch hier kann man also nur herumprobieren und hoffen, dass es am Ende "schon klappen wird"


    Hilft es vielleicht, wenn man sich mit anderen Fachleuten austauscht?

    Zum Austausch gehört, dass man zum jeweiligen Thema auch mitreden kann. Hat man nicht einmal die erforderlichen Grundlagen, kann man nur zuhören - ohne bewerten zu können, welche Information oder Ratschlag wirklich relevant und passend ist.


    Chemiker ist als Bundeswirtschaftsminister sind also auf jeden Fall "eine totale Fehlbesetzung"

    Keine Ahnung und auch keine Chance, sie innerhalb der Amtszeit bekommen zu können.


    Grundsätzlich müssen Minister auch gar keine Ahnung von irgendwas haben.

    Sie treten nicht als Fachleute für irgendwas an, sondern nur als Politiker, die das repräsentieren, was andere erarbeitet haben.


    Die fachliche Qualität hat also nichts mit dem Politiker zu tun, sondern nur mit seinem Team:

    Der Politiker ist aber für die Auswahl des Teams verantwortlich. Seine Wahl des Teams entscheidet über die fachliche Qualität und damit auch über die Qualität seines Ministeriums.

    Er kann aber entscheiden, ob er die Ergebnisse, Ziele und Erkenntnisse übernimmt oder andere setzt


    Schlussendlich trägt der Politiker dann doch die volle Verantwortung für alles, ist jedoch für nichts persönlich haftbar.

    Es gab politische Entscheidungen, unter deren Folgen viele Jahre später immer noch Millionen leiden müssen.

    Solche Entscheidungen wurden und werden gerade auch wieder gefällt.


    Na dann "gute Nacht"

    4 GB sind das Minimum an RAM, damit Windows 11 überhaupt läuft. 8 GB reichen für eine Basiskonfiguration aus. 16 GB müssen es schon seit, wenn man den "Copilot" vernünftig nutzen können will.

    Für Gaming-Computer sind 16GB die Untergrenze und 32 GB RAM sollte man schon haben, wenn man aktuelle Games spielen will.


    Die Empfehlung für 32 GB gibt es nicht mehr und Microsoft bietet die neuen Surface Pro 12 + Laptop 13 plötzlich mit 8GB an.

    https://www.pcwelt.de/article/…unger-von-windows-11.html?


    Braucht Windows 11 plötzlich doch nicht mehr so viel Arbeitsspeicher?  

    Es wäre ja schön, wenn Microsoft es endlich geschafft hätte, den extremen Speicherhunger von Windows 11 in den Griff zu bekommen und zu reduzieren.


    Nein, träum schön weiter.

    Microsoft hat einfach alle Empfehlungen zu mehr Arbeitsspeicher gelöscht.

    Arbeitsspeicher ist extrem teuer geworden. Da will man die Leute nicht deprimieren indem man ihnen sagt "Du musst erst noch viel Geld zusätzlich investieren, bevor der Computer vernünftig läuft".


    Stell die Leute dadurch zufrieden, dass du Ihnen nicht sagst, dass der Computer erst mit mehr Arbeitsspeicher das kann, was man eigentlich von ihm erwartet.

    Anstatt die Software zu verbessern, greift Microsoft jetzt also Psycho-Trickkiste, um seine Kunden zufrieden zu stellen.

    Der Rhein und die Donau haben historisch tiefe Pegelstände. Nie führten die Flüsse so wenig Wasser wie heute.

    Eine ähnliche Situation hatten wir 2018 schon einmal.


    Wenn die Flüsse nicht mehr genügend Wasser führen, hat das Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Energie insgesamt.


    Kein Wasser = kein Atomstrom

    Die Meiler der AKW können nicht mehr ausreichend gekühlt werden. Rumänien, Ungarn und Frankreich mussten deshalb schon AKW herunterfahren. Die können jetzt keinen Strom mehr produzieren.


    Kein Wasser = kein Treibstoff

    Ein Großteil der Treibstoffe wird durch die Flussschifffahrt transportiert. Mit sinkenden Pegelständen kann gleichzeitig auch weniger transportiert werden. Irgendwann ist das Wasser so niedrig, dass die Schiffe gar nicht mehr fahren können.


    Kein Wasser = kein Strom aus Wasserkraftwerken

    Die großen Talsperren sind alle fast schon trockengelegt. Sie versorgen nicht nur mit Trinkwasser, sondern auch die Flüsse. Auch für die Produktion von Strom fehlt das dafür nötige Wasser.


    Kein Wasser = kein Gas

    Auch Gas wird in großen Tankschiffen auf Flüssen transportiert. Auch diese Schiffe können nicht mehr die volle Ladung transportieren.


    Kein Gas = kein Strom

    Wenn sonst nicht genügend Strom erzeugt werden kann, springen die Gaskraftwerke an, um ihn zu produzieren.


    Kein Wasser = kaum Strom aus Müllverbrennungsanlagen

    Müll, der "thermisch recycelt" werden soll, wird längt schon aus weit entfernten Regionen herangeführt... wieder über die Flüsse.


    Kein Wind = keine Windenergie

    Wenn es so heiß ist wie in der letzten Zeit, stehen die Rotoren der Windkraftanlagen fast still.


    viel Sonne = viel Solarstrom

    Die einzige Energiequelle, die noch viel Energie liefern kann, sind Solaranlagen. Sie können die anderen Arten der Energieerzeugung nicht komplett, sondern nut teilweise ersetzen.


    Die aktuelle Bundesregierung hat jedoch ein neues Gesetz verabschiedet:

    In Zukunft können Netzbetreiber verhindern, dass neue Solarparks gebaut werden. Wenn das Netz den Strom nicht genügend ausgebaut ist, um den Strom transportieren zu können, dürfen auch keine weiteren Wind- oder Solarparks gebaut werden.

    Die einzigen Techniken, die uns aktuell noch zuverlässig Strom liefern können, dürfen also nicht mehr überall ausgebaut werden.


    Kein Netzausbau + kein Wasser = keine Technik

    Na dann "gute Nacht"

    ieses Auto scheint so gut zu sein, dass es sich lohnt, "etwas darauf zu warten"

    Zitat

    A2 e-tron stellt neuen Rekord auf: sparsamster Audi aller Zeiten


    2001 war der ursprüngliche A2 der Sparweltmeister beim Diesel.

    Der A2 e-tron soll der Sparweltmeister bei den E-Autos werden.

    Seine Premiere ist im Herbst 2926... also schon in 900 Jahren :joker::lach:


    Die Ölkonzerne bereichern sich an der Krise im Nahen Osten und das nicht zu knapp. Einige stoßen sogar ihre erneuerbare-Energien-Strategie wieder um und stoßen alles ab, was damit zu tun hat.


    Die Regierungen der Länder haben keine Handhabe gegen diese Abzockereien. Selbst US-Präsident Trump, der für sein spontanes und rigoroses Vorgehen bekannt ist, kann nur sagen, dass ihm das nicht gefalle.


    https://www.tagesschau.de/wirt…bilanz-inflation-100.html?

    Die WA.de berichtete am 13.Juli 2026 von 3 Hitzewellen, die wir hinter uns haben. Aktuell befinden wir uns in Hitzewelle Nummer 4. Eine 5. Hitzewelle ist für dieses Jahr wohl kaum noch zu erwarten.


    Ventilatoren oder mobile Klimaanlagen waren in den letzten Wochen kaum noch zu bekommen.

    Da konnte es dann auch mal so aussehen:

    Die Regale blieben leer, weil die Hersteller nichts geliefert haben.


    Leere Regale sind bei Hitzewellen aber ganz normal. Da kommt es nicht einmal auf das Jahr an.

    Ab ca. März werden Klimageräte, Ventilatoren und anderes zum Kühlen importiert und gehen an die Großlager.

    Der Handel bekommt die entsprechenden Informationen, kauft aber nichts ein "weil es ja noch viel zu früh ist".


    Wenn dann warmes Wetter in Sicht ist, kommen die ersten Geräte auch in den Laden.

    "Ist noch nicht warm. Brauche ich noch nicht"


    Man will lieber abwarten, bis es wirklich warm ist - und dann wollen alle gleichzeitig etwas zum Kühlen haben.


    In der nächsten Zeit wird es eventuell wieder "etwas zum Kühlen" geben.

    Zitat

    "Hitzewellen gibt es ja nicht jedes Jahr wieder"

    DOCH! Seit 2013 gab es jedes Jahr mindestens eine Hitzewelle in Deutschland. (google selbst einmal nach)


    Es macht also Sinn - und wird sich auch lohnen - wenn man sich ein "vernünftiges Kühlgerät" beschafft.

    "Nach der Hitzewelle ist vor der Hitzewelle"


    Als Mieter kann man sich keine Klimaanlage einbauen - aber - es gibt mobile Klimaanlagen.

    Sie sind schwer und nehmen natürlich auch etwas Platz ein. (Ca. 40x40cm und eine Höhe von ca. 80cm an Platz wird dauerhaft blockiert)


    Die neueste Generation sind mobile Klima-Splitgeräte

    Klima-Splitgeräte kühlen effektiver als mobile Klimaanlagen. Normalerweise muss man sie fest einbauen (Wanddurchbruch)

    Ber der neuen Generation hängt man aber einfach die Ablufteinheit draußen (z.B. ans Fenster) und führt den Verbindungsschlauch durchs Fenster nach innen zur Kühleinheit.


    Sie sind nicht so schwer und sperrig, sehr viel effektiver als ein mobiler Klimablock .. kosten aber auch erheblich mehr.

    Trotzdem ist es empfehlenswert, sich mal nach so etwas umzuschauen.


    Wenn ihr euch eine Klimaanlage kauft, besorgt euch auch gleich das entsprechende Zubehör mit - auch wenn ihr es aktuell gar nicht brauchen könnt.

    Eine Klimaschleuse / Klima Seal sollte man sich auf jeden Fall gleichzeitig zu einer mobilen Klimaanlage anschaffen.


    Ventilatoren?

    Machen nur Sinn, wenn ihr keine Fenster habt, durch die ihr einen Abluftschlauch einer mobilen Klimaanlage nach draußen legen oder ein Splitgerät anhängen könnt (z.B. Dachwohnung mit Kipp und Schwenkfenster)


    Dann besorgt euch aber Ventilatoren, die "wirklich Power haben". Sie müssen so stark sein, dass sie die kühle Luft (z.B. aus dem Flur oder Treppenhaus) bis in die äußerste Ecke des Raumes befördern können.


    Gibt es aber nichts, von wo ihr kühle Luft "heranpusten lassen könnt" ... egal wie viel Power der Ventilator hat... er kann keine Abkühlung bringen. 

    In dem Fall: Viele kleine im Raum verteilen, damit man überall wenigstens den Eindruck hat, dass der Luftstrom etwas Abkühlung bringen kann.



    "Hitze beginnt im Kopf" ... 

    Wenn du denkst, dass etwas Kühlung bringt, wirst du nicht so sehr unter der Hitze leiden, als wenn du immer nur denkst "booh, was ist das aber warm hier".

    Du hast dir ein mobiles Klimagerät gekauft. Der Abluftschlauch muss jetzt natürlich die Warmluft aus dem Raum befördern.

    Im Idealfall hast du dazu eine "Klimaschleuse/Klimaseal" die du einfach an einem Fenster oder der Tür anbringen kannst.



    Ablaufschlauch hinein, Reißverschluss zu. Die warme Abluft wird direkt nach außen befördert.


    Was aber, wenn du keine Klimaschleuse bekommen hast, sie nicht an das Fenster passt oder der Raum nur eine Tür hat?

    Die Warmluft muss möglichst weit aus dem Raum heraus. Dazu ist der normale Abluftschlauch aber zu kurz.

    Dein Klimagerät soll weiter weg vom Fenster stehen. Auch dafür ist der Abluftschlauch zu kurz.


    Hol dir einfach ein Drainagerohr + eine Folie + etwas Draht aus dem Baumarkt.

    Folie über das Drainagerohr ziehen und mit Draht umwickeln, damit die Wärme erst am Ende des Rohrs herauskommt.



    Jetzt kannst du deinen Ablaufschlauch bei Bedarf einfach mit dem eigentlichen Abluftschlauch des Klimageräts verbinden.



    - Sobald die beiden Schläuche verbunden sind, kann man das Klimagerät am idealen Platz im Raum aufstellen.

    - Alternativ führst du den verlängerten Schlauch einfach aus der Tür heraus, sodass die warme Luft erst weit entfernt z.B. ins Treppenhaus geblasen wird.

    Der Reflecting Pool am Lincoln Memorial in Washington sollte im Blau der US-Flagge erstrahlen. Dazu wurde er trockengelegt und der Grund mit einer entsprechenden blauen Farbe beschichtet.

    Nur 2 Wochen später löste sich die Farbe ab, schwamm auf und der Pool begann in Algengrün zu erstrahlen.


    Die ganze Zeit war immer wieder von Sabotage die Rede gewesen und ein ehemaliger Olympiasportler wurde deswegen sogar vor Gericht gestellt.


    Am Freitag hat das US-Justizministerium jedoch in einem Gerichtsdokument eingeräumt, dass der Schaden durch mangelhafte Arbeiten des beauftragten Bauunternehmens verursacht wurde. Es war also "Pfusch am Bau" und keine Sabotage.


    Die Anklage gegen den ehemaligen Sportler wurde fallengelassen. Jetzt darf sich das Bauunternehmen wohl erneut mit dem Pool beschäftigen.

    https://www.sueddeutsche.de/po…ing-pool-trump-li.3523200?

    Ab dem 26.09.2026 sind allgemeine und vage Aussagen wie "umweltfreundich", "öko", "grün" usw. verboten. Sie werden in die Liste der verbotenen und unlauteren Geschäftspraktiken übernommen.

    Das Gleiche gilt für freiwillige Nachhaltigkeitssiegel, die weder auf einem Prüfverfahren Dritter basiert, noch von Behörden stammen.


    Im Urteil vom 23. Juli 2026 (Az. 4 UKl 3/25) vom Pfälzischen Oberlandesgericht Zweibrücken wurden deshalb einer Baumarktgruppe entsprechende Aussagen verboten. Das Urteil ist aktuell noch nicht rechtskräftig.



    1) So manche selbsterfundene "Öko-Siegel" wird man also nicht mehr sehen (dürfen)

    2) Wenn dann etwas besonders umweltfreundlich ist, muss die Umweltfreundlichkeit genau benannt werden.

    3) Wischiwaschi-Verallgemeinerungen sind nicht mehr zulässig.

    Es fing schon relativ früh an, dass man Tintenpatronen lieber mit günstiger Tinte nachfüllte, als sich neue teure Patronen zu kaufen.

    Von Sets mit Spritzen und Farbe - bei denen die Tinten danach einfach in den Drucker floss, weil man die Patronen nicht wieder luftdicht versiegelt bekam bis hin zu semiprofessionellen Tintenfüllstationen mit Kapselabheber und Ersatzkapsel war alles zu haben.


    Diesem Treiben setzte die Hersteller aber sofort ein Ende, indem sie die ersten Zählwerke einführten. Jetzt musste man unbedingt immer wieder andere Patronen haben, die man nachfüllen und einsetzen konnte. Im privaten Tauschhandel war da kaum etwas zu machen


    So tricksen die Nachfüller und Nachbauer von Druckerfarben


    Nachfüll-Stationen, "Tinten-Tankstellen"

    Man bringt seine leere Patrone und erhält eine wiederbefüllte zurück. Dadurch, dass immer neue leere Patronen hereinkamen, funktionierte der Herstellertrick mit den Zählwerken nicht mehr.


    Tinten-Tankstellen gab es nur in relativ großen Städten. Nur dort war einigermaßen sichergestellt, dass genügend Patronen im Umlauf waren, um den Trick der Hersteller auch längerfristig auszuhebeln.


    Heutzutage werden leere Patronen nicht mehr vor Ort nachgefüllt. Aus aller Herren Länder gehen sie zu Tausenden und Millionen zu großen Sammelstellen, die sie dann zum Wiederbefüllen an irgendein Nachfüllwerk geben.

    Es werden aber auch keine bereits wiederbefüllten Patronen mehr angenommen.


    Die Wahrscheinlichkeit, seine eigene Patrone zurückzuerhalten, liegt bei nahezu Null.

    Der Trick mit den, im Drucker gespeicherten Kennungen, funktioniert nicht mehr.


    Da die Patronen nur ein einziges Mal wiederbefüllt werden, müsste man schon eine Patrone erwischen, die bereits vom Hersteller 3 Mal wiederbefüllt wurde, damit die Druckqualität schlechter als bei einer frischen Patrone wäre. Die Wahrscheinlichkeit liegt auch hier nahezu bei Null

    Der Trick mit dem "nur ich weiß, wie oft die Patrone noch befüllt werden kann" ist also wirkungslos


    Auch der Trick der Hersteller mit dem Geo-Coding wird ausgehebelt, da die leeren Patronen ja aus der gleichen Region stammen.


    Wiederbefüllte Patronen lassen sich auch nicht durch normale Updates untauglich machen, da es ja immer noch die Originalpatronen sind, nur eben mit anderer Tinte und Bezeichnung.


    4 Tricks der Hersteller von "originalen Druckerfarben" werden also gleichzeitig unwirksam.


    Die absichtliche Verschwendung von Druckerfarbe kann nicht ausgehebelt werden, da sie vom Drucker abhängig ist. Der Trick funktioniert also weiterhin, bringt den Herstellern von Originalen aber keinen Gewinn mehr ein.


    Die Nachbauer verwenden ganz andere Tricks


    Patentrecht besteht oft nur auf der Patrone als Ganzes

    Der Kunde erhält keine ganze Patrone, sondern mehrere Teile, die er nach Anleitung zusammensetzen muss.


    Bei Tonerkartuschen ist ein "einfaches Wiederbefüllen" nicht üblich.

    Sie enthalten zu viele mechanische Komponenten, die man erst einmal prüfen und "refurbishen" müsste, dass sich der Aufwand kaum noch lohnt.


    Man kann günstiger und mit weniger Aufwand direkt neue Kartuschen produzieren, bei denen dann man gleich weiß, dass keine Komponente irgendwelche Verschleißerscheinungen hat.


    Trotzdem sind leere Originalkartuschen sehr begehrt.

    Eine Komponente wird nämlich immer benötigt: Der Chip des Originals.

    Die originalen Chips werden geprüft, ob sie bereits auf eine Sperrliste stehen und dann erst als Letztes eingesetzt


    - Die Nachbauten werden immer als "Original" erkannt.

    - Die Chips der Nachbauten sind nicht "gesperrt"


    Sobald der Toner einmal eingesetzt und akzeptiert wurde, laufen die Update-Tricks der Hersteller ins Leere.

    Ein Kauf auf Vorrat, ist aber nicht zu empfehlen, damit man immer einen "aktuellen" Chip auf dem Toner hat.


    PS:

    Da auch Nachbauer gebrauchte Komponenten (z.B. den Chip) benutzen, zählen sie als Recycler und müssen sich an die entsprechenden Gesetze und Vorschriften halten.

    An Tinten und Tonern verdienen die Hersteller mehr als mit den Geräten. Das Gerät braucht man nur alle paar Jahre einmal. Die "Druckerfarbe" braucht man aber regelmäßig immer wieder. Die Preise für die "Druckerfarbe" sind dazu dann manchmal auch noch wirklich überzogen hoch.

    Ist doch ganz klar, dass man sich diese lukrative Einnahmequelle nicht nehmen lassen will.


    So tricksen die Hersteller bei Druckerfarben

    Info: Tinten und Toner haben alle eine individuelle Kennung, die automatisch zum Drucker gesendet wird.


    Zählwerke im Drucker

    Es begann damit, dass der Drucker die Kennungen von 3 Patronen speichern konnte. Nachbauten gab es noch nicht, aber man konnte die Patronen einfach mit neuer Tinte nachfüllen.


    Das "Zählwerk" sorgte dafür, dass man eine leere Patrone nicht einfach wiederbefüllen konnte.

    1, 2, 3 diese Patronen wurden beim Einsetzen direkt als "leer" erkannt, weil die Kennung ja noch gespeichert war.

    Erst eine 4. Patronen, mit einer anderen Kennung, wurde wieder als "voll" akzeptiert.


    Wenn die 4. Patrone leer war, konnte man dann wieder eine der ersten 3 wiederbefüllt benutzen.

    Hatte man dann 6 verschiedene Patronen zusammen, konnte man diese reihum als nachgefüllte weiterbenutzen.


    Der Verdienst von 6 Patronen war dem Hersteller damit also schon sicher ... dachte er.

    Im Laufe der Zeit konnten die Drucker immer mehr Kennungen speichern. Das "Zählwerk" konnte faktisch Tausende Patronen erfassen, die nicht mehr erneut eingesetzt werden konnten.


    Jetzt schien der Gewinn des Herstellers endlich dauerhaft gesichert ... dachte er


    Füllstandkontrolle

    In vielen Tintenpatronen ist die Tinte nicht flüssig in der Patrone, sondern in einem kleinen Schwamm. Beim Drucken fließen Mikrotropfen Tinte aus der Patrone.

    Eine reale Messung des Verbrauchs ist bei so kleinen Mengen faktisch kaum möglich und/oder viel zu aufwändig.

    Bei Tonern müsste man das Tonerpulver regelmäßig wiegen, um festzustellen, wie viel Inhalt noch in der Kartusche ist. Eine reale Berechnung der restlichen Reichweite ist hier mit noch mehr Aufwand und Problemen verbunden.


    Viel einfacher ist es, einfach die Anzahl der Druckvorgänge zählen zu lassen.

    Die erreichbare Seitenzahl wird bei einer 5%igen Deckung der Seite angegeben. Nachdem das Blatt zu 5% gedeckt ist, beginnt rechnerisch die nächste Seite. 1 Seite zu 100% gedeckt = 20 Seiten im Zählwerk der Druckvorgänge.


    5% Deckung der Seite hört sich viel an. Bei einem A4 Blatt braucht man aber gerade einmal 1,5cm über die ganze Breite zu bedrucken.

    Über die Druckgeschwindigkeit und einige andere Daten lässt sich schnell errechnen, wann jeweils die 5% erreicht sind.


    Ist die Tintenpatrone rechnerisch leer, verweigert der Drucker weitere Drucke.

    Bei Lasertonern ist die Technik noch nicht so weit. Hier wird einfach sehr früh gewarnt, dass die Kartusche unbedingt getauscht werden muss.


    Absichtliche Verschwendung der Druckerfarbe

    Tintenpatronen sollen nach dem Einsetzen erst einmal "ausgerichtet" werden. Oft nicht nötig, ist das schon einmal die erste Materialverschwendung. Bei Tintenstrahldruckern wird zusätzlich nach jedem Start Tinte in alle Kanäle gespritzt, um sie zu "reinigen".

    Allein dieser Tintenverbrauch kostet mehr Tinte, als wenn man drucken würde.


    Updates sorgen dafür, dass man "nur Original" verwendet

    Dabei werden dann alle Druckerfarben gesperrt, die keine "originale Kennung" haben. Patrone gerade erst eingelegt, kann sie dann schlagartig "leer" anzeigen oder auch als "nicht Original" gesperrt werden.

    Das betrifft dann hin und wieder auch originale Druckerfarbe, die schon vor einigen Jahren gekauft wurde.


    Geo-Coding

    Originaldruckerfarben haben weltweit immer unterschiedliche Preise. Dass man sich ein günstiges Original aus dem Ausland schicken lässt, liegt nicht im Interesse des Herstellers. Er hat in einer Region eine bestimmte Anzahl an Druckern verkauft und will dort unbedingt auch einen speziellen preis für seine Farben haben.


    Der Drucker bekommt einen Geo- bzw. Regionalcode. Die Druckerfarben haben auch einen entsprechenden Code. Nur wenn beide Codes zusammenpassen, lassen sich die Patronen auch im Drucker benutzen.


    Tinte in Tüten/Tanks

    Die Tintentüten lassen sich nur sehr schwer nachbauen und bislang verwenden auch noch zu wenige Drucker diese Farbbehälter, als dass ich ein Nachbau lohnen würde. Bis sie sich weit genug verbreitet haben, hat der Hersteller seine geplanten Einnahmen garantiert.


    Leere Kartuschen zurückgeben lassen, damit man sie erneut als neu verkaufen kann.

    Ein Hersteller verkauft längst nur nachgefüllte Kartuschen, bezeichnet sie aber fairerweise indirekt auch so.

    Obwohl es eigentlich alles "gebrauchte Kartuschen" sind, macht es sich aber nicht im Preis bemerkbar.


    Ein anderer Hersteller verkauft Toner nur mit der zugehörigen Bildtrommel.

    1 Trommel hat die Reichweite von 3 Tonerkartuschen. Man kann sie einfach entnehmen und in die nächste Tonerkartusche setzen.

    Das Perfide an dem System ist:

    Die Trommel lässt sich wirklich mit einem Handgriff "ausklinken". Es wäre also kein problem, sie selbst in eine neue Kartusche einzuklinken - aber - die reinen Tonerkartuschen bekommt man nicht einzeln. Also nutz dieses Wissen nichts.


    Patenrecht

    Die Form und Funktionsweise etc. kann patentrechtliche geschützt werden. Man darf sie in dieser Form/Version/Funktionsweise also nicht nachbauen.


    Herstellergeheimnis, das nicht ausgehebelt werden kann

    Wie vorher schon erwähnt, füllen manche Hersteller die Patronen auch einfach selbst nach. Die nachgefüllten Patronen gehen dann als "Neuware" wieder in den Handel.

    Ein Hersteller hat den Druckkopf direkt auf seinen Tintenpatronen. Die Patrone kann bis zu 3x wiederbefüllt werden. Erst danach lässt die Druckqualität so langsam nach.

    Wie viele Füllungen eine Patrone schon hinter sich hat, kann nur der Hersteller ermitteln. Seine wiederbefüllte "Neuware" hat daher immer die gleiche Qualität als wenn die Patrone gerade zum ersten Mal befüllt wurde.


    Garantiebedingungen

    Garantien sind freiwillig. Der Druckerhersteller kann daher auch Bedingungen vorgeben, die erfüllt werden müssen.

    In fast allen Garantiebedingungen steht der Passus, dass eine Garantie nur gewährt wird, wenn originale Druckerfarben verwendet werden.


    RFID-Chips und Hologramme auf den Druckerfarben

    Sie sollen Plagiate verhindern und eine Kartusche als "Original" bestätigen. Als eine Art von Gütesiegel sollen sie dem Kunden zusätzlich auch eine besonders hohe Qualität bescheinigen, die nur der Markenhersteller haben kann.

    Es lässt sich vom Kunden nachprüfen, ob ein Hologramm wirklich echt ist.



    "Für jedes Dope gibt es ein Anti-Dope" = Für fast jeden Trick gibt es einen Gegentrick, der ihn wieder aushebelt.

    Und diese Gegentricks benutzen dann die Firmen, die Tinten/Toner nachbauen bzw. nachfüllen


    Darum wird es dann im nächsten Teil gehen.