Beiträge von Ratgeber

    Mit dem neuesten Update auf 21H1 wurde auch noch etwas anderes auf aktuelle Windows10 aufgespielt. Nach der Installation/Update wird man auf neue Möglichkeiten hingewiesen. Gleichzeitig sieht man auch in den Einstellungen einen entsprechenden Vermerk.



    Wer meint, es wäre damit getan, die Aufforderung einfach zu ignorieren oder zu überspringen, wird irgendwann eines Besseren belehrt werden.


    Irgendwann erscheint erneut die Aufforderung - und zwar bevor Windows richtig gestartet ist. Im Bootbereich -also in einem Bereich, in dem man eigentlich höchstens Fehlermeldungen erwarten würde - wird folgende Aufforderung angezeigt


    Zitat von Windows 10


    "Lassen Sie uns die Einrichtung Ihrer Geräte abschließen"

    Darunter sieht man dann alles, was angeblich für ein abschließende Einrichtung nötig sein soll.

    Das, was angeboten wird und angeblich "wichtig" sein soll, sind alles nur Microsoft-Produkte, die man unbedingt an den Mann bringen will oder Daten die man übertragen lassen soll


    Sie haben gar nichts mit einer "Einrichtung des Gerätes" zu tun. Es ist also eine Falschmeldung !

    Im Gegensatz zu normaler Werbung kann man die Aufforderung jedoch nicht ablehnen. Man kann den Vorgang nur starten oder sich in 3 Tagen erneut erinnern lassen.


    Wer die Sachen gut findet, hat sie längst in den Einstellung aktiviert. Wer sie nicht haben wird, wird auf unabsehbare Zeit mit Werbung dafür belästigt. :thumpd::thumpd::thumpd:

    Bei langer oder starker Trockenheit wird die Erde hart und undurchdringlich für jegliche Art von Feuchtigkeit. Wenn man in einer solchen Lage Bäume gießt, wird das sich Wasser nur großflächig verteilen, weil es eben nicht einsickern kann. Egal wie viel man gießt, es würde nichts bringen.


    Natürlich kann man verhindern, dass das Wasser einfach sinnlos wegfließt, indem man den Baum mit einer kleinen Eingrenzung umgibt. Aber auch hier braucht es lange Zeit, bis das Wasser bei den Wurzeln ankommt. Gleichzeitig besteht auch die Gefahr, dass der Baum durch das stehende Wasser im oberen Bereich Schaden erleiden könnte.


    Habt ihr euch einmal gefragt, weshalb in Städten oft irgendwelche Rohre nahe von Bäumen sinnlos aus dem Boden ragen ?

    Sie dienen der Bewässerung der Bäume. Dass sie so weit heraus ragen, soll verhindern, dass das Wasser im Rohr schnell wieder (durch die Sonneneinstrahlung) verdunstet.


    Erst einmal denkt man nicht daran, wenn man mal einen Baum pflanzt. Dann kann es auch sein, dass es zu der Zeit gar keinen Grund zum Gießen gab.


    Der Idealfall ist, wenn man direkt beim Pflanzen des Baumes gleichzeitig auch ein Rohr zur späteren Bewässerung mit einbringt. Man kann es aber auch noch nachträglich einbringen.


    Material und Werkzeugbedarf


    Besorgt euch passende Rohre

    Die Rohre sollen bis an/unter die Wurzeln reichen. Sie sollen aber nicht nur direkt am Ende Wasser zu den Wurzeln bringen, sondern auf der ganzen Strecke.

    "Drainagerohre" sind eigentlich zur Entwässerung gedacht und sollen Wasser aus dem Boden ableiten. Sie haben dazu an den Seiten viele kleine Löcher. Was Wasser sammeln und ableiten kann, kann auch zur Bewässerung dienen. Wenn wir das Rohr mit Wasser füllen, wird es in allen Höhen und Richtungen des Rohes in die Erde kommen.


    Drainagerohre gibt es vorgeschnitten oder als Meterware auf Bogen/Rolle.

    Informiert euch darüber, welche Baumart ihr habt. Für Tiefwurzler braucht ihr entsprechend lange Rohre. Bei Flachwurzlern wäre mehrere Rohre rundherum sinnvoll, aber nicht unbedingt nötig.


    Wenn ihr die Tiefe wisst, rechnet aus, wie lang das einzelne Rohr sein muss. Bei Flachwurzlern wären zu lange Rohre nicht sinnvoll, weil sich die Wurzeln flächig ausbreiten. Bei Tiefwurzlern dürfen sie auch gerne um einiges länger sein.


    Jetzt kommt es darauf an, ob ihr auch solche "Rohrbögen" aus dem Boden ragen haben wollt.

    Wenn der Baum auf einem Rasen steht, wird das Gras später die Öffnung überdecken. Das ist genügend Schutz gegen Verdunsten und man kann trotzdem noch gemütlich Wasser einfüllen.


    Je größer der Querschnitt ist, desto mehr Wasser kann in das Rohr eingebracht werden.

    Informiert euch darüber, wie viel Wasser euer Baum normalerweise am Tag braucht. Jetzt könnt ihr Durchmesser und Länge des Rohres kalkulieren.


    Lass das Rohr ca. 10 Zentimeter höher aus dem Boden stehen


    Grabwerkzeuge

    Wenn der Baum schon gepflanzt war, müsst ihr vorsichtig graben, damit ihr die Wuzeln dabei nicht beschädigt. Andererseits beschleunigen Beschädigungen bei manchen Pflanzen auch das Wurzelwachstum. Die "Hauptarme" solltet ihr dabei aber auf keinen Fall beschädigen.


    Ihr braucht als sowohl einen Spaten als auch feineres Grabwerkzeug. Für mich persönlich ist eine eckige Maurerkelle das ideale Werkzeug um feinere Grabe-Arbeiten durchzuführen. Bei den Rohren will ich nicht erst meterbreite Löcher graben, sondern möglichst nahe am "Ziel" bleiben.


    Schneidewerkzeuge

    Wenn ihr euch ein Drainagerohr geholt habt, benutzt ein einfaches Cutter-Messer oder Teppichmesser um es auf die passende Länge zu kürzen. Denkt immer daran: Wenn das Rohr zu lang ist, kann man es später immer noch oben abschneiden. Ist es zu kurz, erfüllt es nicht die gewünschte Funktion .


    Habt ihr alles zusammen und vorbereitet ? Dann geht es jetzt los !


    Entfernt großflächig die Erde rund um den Baum und grabt das Loch für das Rohr


    Steckt nun das Rohr ein und lasst es um Einiges heraus stehen.

    Das verhindert, dass im nächsten Schritt Erde ins Rohr fällt und das Volumen im Rohr verringert.


    Jetzt füllen wir die Erde wieder auf

    Drückt die Erde rund um Rohr und Wurzeln fest an. Das Wasser soll ja später beim Baum bleiben und nicht einfach in die anderen Bereiche weiter fließen.


    Gießt jetzt ein erstes Mal die ganze Fläche und füllt den Rest an Erde an.

    Das Rohr sitzt fest im Boden. Der Boden ist aufgelockert und erst einmal genügend gewässert.

    Zum Schluss können wir dann noch den überstehenden Rand mit dem Messer oben abschneiden.


    Dazu noch ein kleiner Tipp:

    Einfach die Spitze des Messers an eins der Löcher ansetzen und hinein drücken. So kann man das Rohr ohne viel Kraftaufwand rundherum immer auf der gleichen Höhe abschneiden.


    Die beste Zeit für so eine Aktion ist natürlich im Frühjahr oder Herbst, wenn der Boden nicht hart und trocken ist.

    Man merkt den Effekt übrigens sofort, sobald die Wachstumsphase beginnt. Sobald man mit dem Gießen beginnt, schießen die frischen Blätter regelrecht aus den Bäumen heraus. Die Bäume nehmen das "direkte Wasser" sofort an.


    Kleiner Nebeneffekt der Bewässerungsrohre:

    Man kann durch sie auch direkt Dünger an die Wurzeln bringen. Je nach Boden und Baumart kann das den Baum noch zusätzlich fördern und stärken.


    Wichtig zu wissen und auch zu berücksichtigen:

    Bei Hanglagen sollte das Bewässerungsrohr natürlich oberhalb des Baumes am Hang eingebracht werden. Unterhalb würde es nur wenig bringen, weil das Wasser vom Baum weg fließen und einsickern würde.

    Die Sonne ist der größte Feind von unlackierten Kunststoffen. Sie bleichen extrem aus und werden spröde. Es ist jedoch relativ leicht, den Kunststoff wieder ansehnlich aussehen zu lassen.


    Nehmen wir einfach mal einen Außenspiegel als Beispiel


    Jetzt erst einmal reinigen

    Sieht auch nicht viel besser aus


    Jetzt trage ich eine Lage Cockpitspray auf

    Natürlich zieht das Mittel ungleichmäßig ein


    Also noch eine Lage Cockpitspray

    Etwas Seidenglanz und die Oberfläche wirkt nicht mehr so zerklüftet. Kann man eigentlich so lassen, muss es dann aber immer wieder regelmäßig wiederholen, weil das Cockpitspray bei jeder Wäsche wieder abgetragen wird.


    Ich will aber keine grauen Außenspiegel haben und auch nicht immer wieder Cockpitspray auftragen müssen.

    Auf der anderen Seite verwende ich deshalb jetzt ein anderes Mittel.


    "Kunststoff-Auffrischer"

    Eigentlich ist es so ähnlich wie wie flüssiges Schuhputzmittel. An der kleinen Flasche ist ein Schwämmchen angebracht und die Flüssigkeit, die man aufträgt ist nichts anderes als eine besonders dünne Farbe.

    Ich habe diese Mittel bereits bei meinem ersten Auto an einer Laderaumabdeckung probiert und deshalb entsprechende Erfahrung.


    Wichtig ist, dass man nicht versucht, den Kunststoff in einem Zug zu färben.

    Das sieht dann später wirklich wie "nachgepinselt" aus.


    Nach der ersten Behandlung sieht es schon ganz anders aus


    Natürlich braucht der Kunststoff noch weitere Färbungen. An dem Tag war es am regnen. Das erklärt auch die gut sichtbaren Verläufe an der großen Fläche. Dadurch braucht der Kunststoff später auch noch ein paar mehr Behandlungen als sonst.


    Den Regeneffekt habe ich mir aber an weiteren Teilen zunutze gemacht


    Die Türgriffe sollten tiefschwarz sein. Die Seitenplanken jedoch eher einen Anthrazit-Ton erhalten.

    Obwohl es das Mittel bereits seit Jahrzehnten gibt, habe ich es bislang nur in Schwarz gesehen.


    Jetzt musste ich also tricksen. Durch den Seitenspiegel wusste ich, dass die Farbe mit Wasser verdünnbar ist. An den Seitenplanken habe ich deshalb an den nassen Stellen angesetzt, damit ich dadurch weniger Farbpigmente auftrage.


    Ich denke mir, an den beiden folgenden Fotos könnt ihr die Unterschiede am besten erkennen.


    Vor der Behandlung/Färbung der Kunststoffteile


    Nach der Behandlung/Färbung der Kunststoffteile


    Die hellen Flecken in der Beplankung sind verschwunden. Die Türgriffe heben sich in einem satten Schwarz ab.

    Natürlich brauchen auch sie noch weitere Behandlungen, bis sie homogen in Schwarz erstrahlen können.


    Falls der Wagen original im "grauen Retro-Schick" war: Den könnte man natürlich nicht mehr auf diese Art herstellen.

    Man kann Helles ganz schnell dunkel färben. Hat man aber einen zu dunklen Ton erwischt, lässt sich der Effekt kaum noch rückgängig machen. Die spezielle Kunststofffarbe ist nicht nur eine zusätzliche Farbschicht, sondern dringt direkt ins Material ein.


    Für mich spielte es übrigens keine Rolle ob es "original" auch in Grau war. Diese grauen Applikationen wirken auf mich wie ungefärbte Rohlinge "Hauptsache billig"

    Bestimmte Fahrzeuge haben aus Designgründen Scheinwerfer, die nicht unter Blech stecken. Sie werden durch eine Klarglasabdeckung abgedeckt. Es sieht natürlich auch schön aus, wenn man von oben auf die Chrom glänzenden Scheinwerfer schaut.


    Leider bestehen die meisten Abdeckungen nicht aus hartem Glas, sondern aus weichem Kunststoff.

    Glas würde durch einen Steinschlag vielleicht brechen. Das passiert beim Kunststoff nicht. Kunststoff ist aber weich und nicht UV-stabil. Er wird mit der Zeit spröde und undurchsichtig.


    Was am Anfang also so schön sauber und glänzend wirkt, wird einige Jahre später unansehnlich und schmutzig wirken.

    Wenn die Verfärbung im Bereich des Lichtkegels ist, kommt man mit einer so erblindeten Abdeckung auch nicht mehr durch die Hauptuntersuchung (HU/TÜV) :(

    Jeder Zubehörhändler wird den Austausch des Bauteils empfehlen. Das kann teuer werden. Es geht aber auch anders.


    Hier mein Beispiel-Pflegefall, ein alter Ford Fiesta.


    Noch beim Händler stehend, sehen die Abdeckungen nach einem Regen noch ganz in Ordnung aus


    Nachdem sie trocken sind, wird die starke Trübung jedoch sofort sichtbar.


    Die linke Abdeckung hat extrem stark gelitten, Der Gebrauchtwagenhändler hatte zudem auch noch versucht, die Abdeckung mit der Hand zu polieren. Mit der falschen Politur kann man es eventuell noch verschlimmern.


    Erste wirkungsvolle Sofortmaßnahme: Cockpitspray

    Binnen Sekunden ist die Abdeckung wieder durchsichtig geworden :)


    Ihr seht sofort, wo das Cockpitspray nicht aufgetragen wurde. Der Unterschied zum Rest der Abdeckung ist wirklich extrem. Jetzt kann das Licht wieder in voller Stärke durchscheinen.


    Der Trick mit dem Cockpitspray ist schon Jahrzehnte alt. Trotzdem ist er scheinbar immer noch kaum bekannt. Er funktioniert bei allen durchsichtigen Kunststoffen.

    Der Trick hat aber einen Nachteil: Er hält nicht sehr lange vor, Schon bei der nächsten Autowäsche wird das Mittel wieder abgewaschen und der Kunststoff ist genauso undurchsichtig wie zuvor. :(


    Aufarbeiten mit der Poliermaschine

    Natürlich muss man so eine Maschine erst einmal haben. Dann braucht man auch dazu passende Polituren. Wir wollen die Abdeckung nicht völlig undurchsichtig machen. Also darf die Politur auch keine große Körnung haben und gleichzeitig müssen wir den Autragschwamm nass machen.



    Ja, so kann sich die Abdeckung wieder sehn lassen. Es handelt sich nicht um einen kurzfristigen, sondern langanhaltenden Effekt :saint2:.

    Trotzdem konnte ich nicht alles komplett entfernen. Es mag an den vorherigen Handpolier-Versuchen liegen oder die Abdeckung ist einfach nur von innen schmutzig.

    Bis ich Zeit zum Ausbau und Innenreinigung finde, reicht es jedoch und lässt genügend Licht durch, um sicher fahren zu können. Jetzt zusätzlich noch etwas Cockpitspray drauf und schon wirkt die Abdeckung wirklich wie neu,

    7 Monate nach Beginn des Themas sehen die Zahlen wie folgt aus


    Inzidenz Deutschland 17,3


    Inzidenz Österreich 22,4


    Inzidenz Schweiz 31,9


    In allen drei Ländern sind die Zahlen im April gestiegen. In Deutschland war es eine extrem hohe Steigerung.

    Doch allen drei Ländern ist es gelungen, die Inzidenzen wieder runter zu drücken.

    Während sich die Zahlen in vielen betroffenen Ländern immer weiter verbessern, steigen sie in den ersten Ländern bereits wieder an.

    Frankreich und Indien sind zum Beispiel wieder "grün geworden". In Südamerika wird das Rot immer heller.

    Im Oman und der Mongolei wird es immer noch schlimmer und Großbritannien hat von Grün auf Gelb gewechselt


    Corona Zahlen weltweit - aktuelle COVID-19 Statistik für jedes Land (corona-in-zahlen.de)

    Das Schöne am Firefox war für mich immer, dass ich ein großes Suchfeld hatte. Einen Begriff eingeben und schon wurden noch viele ähnliche gezeigt. So kann man sich schon zu Beginn etwas "inspirieren lassen", welcher Suchbegriff wohl am relevantesten sein könnte.


    In den neuesten Versionen sieht man das große Suchfeld immer noch.


    Beginnt man jedoch, dort etwas einzutippen, springt es direkt nach oben in die Adressszeile




    Leute vom Firefox !

    Wenn ich da oben etwas eingeben wollte, würde ich es schon seit Jahren machen. Dazu brauche ich kein großes "Fake-Suchfeld", das keinerlei Funktion hat :teufel:


    Für alle, denen es so wie mir ergeht, habe ich folgenden Tipp:


    Gebt in die Adresszeile https://www.google.com ein


    Klickt jetzt oben auf das kleine Stern-Symbol und dann auf den Balken mit "Lesezeichen-Symbolleiste"


    Ab jetzt habt ihr das, was ihr gewohnt seid, oben in der Lesezeichenleiste


    Ein Klick und schon gibt es wieder ein funktionierendes Eingabefeld.


    Mit dem "eigenem Suchfeld" habe ich jetzt sogar mehr Möglichkeiten als in der Firefox-Suche.

    Ich kann im großen Suchfeld bei Google suchen lassen oder alternativ dazu auch in der Adresszeile mit einer anderen Suchmaschine suchen lassen, die ich zuvor in den Einstellungen festgelegt habe.

    Brillen-Märchen 1)

    "Als Brille zählen nur die Gläser. Das Gestell kommt noch dazu"

    Das ist mittlerweile bei vielen Optiker-Ketten üblich geworden, Dadurch kann man den Preis für eine "Brille" relativ gering ansetzen.


    Andere Ketten sehen es jedoch wie du und ich:

    Zu einer Brille gehört immer auch ein Gestell dazu. Sonst ist es eben keine Brille, sondern nur Brillengläser


    Brillen-Märchen 2)

    "Ab 50 Jahren wird der Mittelbereich von Gleitsichtbrillen nach einer Norm festgelegt"

    So wurde es mir 2017 von einer Optikerin erzählt und so habe ich es damals auch unter Arbeitsplatz-Brille - Wer sie wirklich braucht - gesundheitliche Hilfsmittel - Ratgeber---Forum.de weiter gegeben.

    Die Folge war, dass ich mit der Brille nicht mehr am PC arbeiten konnte.


    Fakt ist jedoch, dass diese Aussage nicht stimmt.

    Als ich mir jetzt eine neue Brille anschaffen musste, habe ich mich dieses Mal an eine andere Optikerkette gewendet. Obwohl ich einen Brillenpass hatte, anhand dessen man eine Brille mit identischen Stärken hätte anfertigen können, habe ich die Augen /durchaus langwierig) erneut ausmessen lassen.


    Das Ergebnis ist eine Gleitsichtbrille, mit der ich wieder ganz normal am PC arbeiten kann. Eine zusätzliche Brille ist nicht mehr nötig.


    Entweder war es die Unfähigkeit der damaligen Optikerin, die korrekten Werte festzustellen oder es war Geschäftspolitik der Optiker-Quelle. Schließlich braucht man ja mit einer nicht passenden Gleitsichtbrille noch eine zusätzliche Brille für den Arbeitsplatz.

    Das mit der Geschäftspolitik schließe ich aber mal aus, da ich zusätzlich noch eine Einstärken-Brille dazu bekam, bei der ich dann nur das Gestell bezahlen musste.

    ABER

    Man hat mir das mir das mit der "Standard-Einstellung" nicht vorher erzählt, sondern erst als ich sowohl Gleitsichtbrille als auch Fernsichtbrille gekauft und in der Hand hatte.

    Hätte ich es vorher erfahren, wäre die zusätzliche Brille so ausgelegt gewesen, das ich damit hätte am PC abreiten können. So hätte ich jetzt also (neben dem Gestell für die kostenlosen Gläser der zweiten Brille) auch noch zusätzlich eine dritten Brille (komplett) neu kaufen müssen.


    Brillen-Märchen 3)

    "Das ist eine Sollbruchstelle"


    Erst einmal die Erklärung, was der Zweck einer Sollbruchstelle ist.

    Eine Sollbruchstelle soll einen größeren Schaden verhindern, indem irgendein Bauteil so frühzeitig bricht, dass ein viel teures anderen Bauteil keinen Schaden nimmt.


    Hier zeige ich euch einmal so eine "Sollbruchstelle" anhand von zwei baugleichen Brillengestellen.



    Wir ihr an den Bildern erkennen könnt, sind beide Brillen auf die gleiche Art konstruiert. Im zweiten Bild seht ihr welcher Teil ganz gezielt brechen soll, damit das Glas nicht beschädigt wird.


    Fakt ist:

    Das Brillenglas befindet sich in einem separaten Rahmen. Dieser Rahmen wird dann einfach am Gestell befestigt. Würde der eigentliche Rahmen des Glases zu starker Belastung ausgesetzt, würde sich das Glas daraus lösen. Ein gelöstes Glas kann man mit ein paar Handgriffen wieder selbst hinein drücken.

    Da moderne Brillen "Gläser" aus Kunststoff haben, können sie auch beim Herunterfallen nicht brechen.


    Eine Sollbruchstelle, die verhindern soll, dass ein größerer Schaden entsteht, macht also gar keinen Sinn.

    Bei dieser Konstruktion gibt es nur einen Grund, weshalb sich dort etwas lösen oder brechen soll: Der Kunde soll sich eine neue Brille kaufen. Deshalb soll die Brille brechen.


    Natürlich hätte man die Brille jetzt noch reparieren können. Für 80 Euro wäre es erledigt worden. Es hätte auch "nur 3 Wochen" gedauert.

    Bedenklich war jedoch die Aussage:

    "Auf die Reparatur haben Sie dann 3 Jahre Garantie - aber nur auf die Reparatur an dieser Stelle. Tritt eine weitere Sollbruchstelle auf, ist es nicht durch die Garantie abgedeckt. Es kann übrigens durchaus sein, dass das Glas beim Löten durch die Hitze angegriffen wird"


    Bei dieser Konstruktion WIRD definitiv eine neue "Sollbruchstelle" auftreten. Nach 4 Jahren hat sich die Verklebung an einer Stelle und bei einem Glas gelöst. Die anderen Befestigungen sind genauso alt und sind auch dementsprechend gealtert.

    Das eigentliche Gestell besteht aus einem massiv stabilen Metall., das nur durch die Klebung/Verbindung zum Glasträger seine Form bekommt. Dadurch entsteht eine massive Spannung, die an der Befestigung zieht.


    In einem Versuch mit extrem stabilen Kleber, hat der Kleber die hohe Spannung gerade einmal 4 Tage ausgehalten. Danach sah die Brille wieder aus wie oben - nur dass man dann überall Kleberreste sehen konnte. Mit Klebern ist da also nichts zu machen.



    Brillen-Märchen 4)

    "Eine neue Brille kostet so viel wie die alte"


    Eigentlich wäre ja höchstens ein neues Gestell fällig geworden. Dieses Modell gab es jedoch nicht mehr. In der heutigen Massenfertigung scheint es unüblich geworden zu sein, einfach ein vorhandenes Glas an ein neues Gestell anzupassen.

    Dass ich auf eine komplett neue Brille auch 3 Wochen hätte warten müssen, schreckte mich genauso ab, wie der extrem hohe Preis.

    Nur eine Woche später warb die Optiker-Kette mit "50% Rabatt auf alle Brillengläser".

    Hätte ich dort den Auftrag für eine neue Brille erteilt, wäre dieser endgültig gewesen. An dem Tag, an dem sie fertig gewesen wäre, hätte ich also das Doppelte der dann aktuellen Preises bezahlen müssen.


    Mein direkter Gang zu einer anderen Optiker-Kette hat mich nicht nur mit einem 50% günstigeren Preis belohnt, sondern die Brille war auch schon 1 Woche später abholbereit. Die 7 Euro extra als Expressaufschlag war es mir doch wert gewesn.


    Meine Lehre daraus:

    Auch wenn man meint, optimal beraten zu werden, sollte man beim Brillenkauf doch noch einmal schauen, ob man woanders "noch optimaler" bedient wird.


    PS:

    Ich nenne übrigens ganz absichtlich keine Namen, weil es mir nicht darum geht, irgendwem zu schaden.

    Ich möchte euch nur vor "Brillen-Märchen" warnen, die ich gehört und erlebt habe. Wer die Märchen kennt, wird sie kritischer betrachten, wenn er sie dann erneut zu serviert bekommt.


    Bei der Optikerin, die mir die neue Brille angepasst hat, werde ich mich übrigens noch persönlich bedanken. Die viele Zeit und Mühe, die sie sich dabei gegeben hat, hat sich bezahlt gemacht, Das ist mindestens ein "Dankeschön" wert.

    Für Selbsttests gibt es eigentlich kaum noch Bedarf. Die Arbeitgeber stellen solche Tests regelmäßig zur Verfügung. Sie werden es auch dann noch machen, wenn es längst keine Pflicht mehr dazu gibt - und zwar so lange, wie sie noch genügend Vorräte haben.


    Die Selbsttests können "nur noch jetzt aufgebraucht" werden. Für andere Anwendungen, als einen Covid-19 Antigen-Test, sind sie nicht geeignet. Man kann sie sich also nicht "für andere Fälle" aufsparen. Gleichzeitig haben sie auch ein Verfallsdatum. Danach dürfen sie auf gar keinen Fall mehr benutzt werden.


    Selbsttests sind nicht als "qualifizierte Tests" zugelassen. Damit kann man also nichts besuchen, wozu ein Test nötig wäre. Sie dienen nur noch zur privaten Eigenkontrolle.


    Da der allgemeine Bedarf sinkt, wird es jetzt Zeit, die Vorratslager zu räumen und den Import von Tests einzustellen.


    Es begann alles damit, dass die Discounterkette ALDI solche Tests für 4,99 Euro angeboten hatte. Kurz darauf gab es die Tests auch bei allen anderen Ketten.

    Seit vorgestern Nachmittag wirbt die Kette DM in NRW landesweit im Radio mit einem Preis von 95 Cent pro Test.

    Mittlerweile sinken die Preise auch bei allen anderen Discountern und Einzelhandelsketten. Wer heute noch fast 5 Euro für einen Test bezahlen soll, sollte einfach mal woanders nachschauen.


    Bitte daran denken:

    Tests nicht auf Vorrat kaufen und immer auf das Ablaufdatum achten. Die Test dürfen nur maximal 2 Jahre nach Herstellung genutzt werden. Das Ablauf oder Herstellungsdatum muss auf jeder einzelnen Packung stehen. Falls nicht: Finger weg.

    Während der Fahrt durch massiven Starkregen muss man auf vieles achten.


    Erste Anzeichen auf eine schwierige Wetterlage

    Wenn du in der Entfernung scheinbar Nebel aufsteigen siehst, weißt du sofort, wo es "heftig" werden wird.


    Wo es stark regnet, steht auch viel Wasser auf der Straße. Beim Durchfahren wirbeln die Reifen Wasser auf und schleudern es nach hinten. Dort wird es so fein verwirbelt, dass es wie Nebel aufsteigen kann.

    Das ist der "Nebel" den man schon aus ganz großen Entfernungen sehen kann.


    Man kann den Wasserstand an anderen Fahrzeugen sehen


    Bei diesem Fahrzeug links kann man sehen, dass das Wasser fast schon bis zur Felge hoch steht.



    Man kann auch sehen, in welchem Fahrbahnbereich mehr Wasser steht


    Auf der rechten Spur steht noch verhältnismäßig wenig Wasser, während der weiße Wagen schon "Wassersport" betreibt.

    Weiter vorne zeigt sich der Wasserstand anhand des aufgewirbelten Regenwassers am Heck der Fahrzeuge. Je mehr Gischt zu sehen ist, desto mehr Wasser steht auf der Straße.


    Trotz guter Vorbereitung kann es sehr heftig werden.


    An den Bildern oben könnt ihr gut sehen, was die Kombination von Glasschutz + Lotuseffekt bei Starkregen bringt. Trotz starkem Regen und hochgewirbelten Wasser kann man noch völlig ohne Wischereinsatz fahren.

    An den anderen Fahrzeugen liefen die Scheibenwischer schon im Höchsttempo.


    In dieser Situation halfen aber weder Sonderbeschichtung nach laufende Scheibenwischer


    Hier ist das Fahrzeug zu sehen, das gerade links an mir vorbei gefahren war


    Hier ist vom vorausfahrenden Fahrzeug gerade noch ein Bremslicht zu sehen


    In dieser Situation hilft nur noch ein gutes Gedächtnis, sehr viel Abstand zum Vordermann und höchste Aufmerksamkeit.


    An mir war gerade ein Autotransporter ganz nah vorbei gefahren, dessen Vorbeifahrt mit hoher Geschwindigkeit, mir schlagartig die komplette Sicht genommen hat.


    Gegen solche Wassermassen gibt es keine "Gegenwehr".

    Auf gar keinen Fall, wegen der schlagartigen Überraschung auf die Bremse steigen. Das wäre jetzt lebensgefährlich !!!

    Massives Bremsen würde jetzt zu sofortigen Aquaplaning führen !


    Der Vordermann bremste übrigens, bevor der der Transporter ihn erreicht hatte. Er hatte wohl gerade im Rückspiegel die Folgen der Vorbeifahrt gesehen und wollte nicht mit gleicher Geschwindigkeit "im Blindflug" fahren müssen.


    Schwere Fahrzeuge können durchaus noch mit höherer Geschwindigkeit fahren, ohne dass ihnen Aquaplaning droht. Je leichter ein Fahrzeug, desto schneller kann es auch "aufschwimmen".

    Deshalb war der LKW auch schneller als die leichten PKW unterwegs , riskierte jedoch durch seinen sehr geringen Seitenabstand, dass die PKW in eine gefährliche Lage gebracht werden.


    Wenn ihr selbst in einem großen und schweren Fahrzeug unterwegs seid

    Verlasst euch nicht auf das Fahrzeuggewicht, sondern fahrt besser auch sehr vorsichtig. Ein Millimeter mehr Wasser auf der Straße also zuvor und schon habt ihr auch ein "Schwimmfahrzeug".


    Denkt aber auch an die Fahrzeuge, an denen ihr vorbei fahrt.

    Zu geringer Seitenabstand führt zu gefährlichen Situationen. Im schlimmsten Fall könntet ihr auch noch als Verursacher für einen Unfall mitverantwortlich gemacht werden.



    Wie kann man in einer solchen Situation eigentlich noch Fotos machen ?

    Ich bin natürlich auch nicht lebensmüde. Wenn ich damit rechne, dass es zu einer gefährlichen Situation kommt, starte ich an meinem Smartphone die Videoaufzeichnung. 

    Im Nachhinein suche ich dann die "kritischen Stellen" heraus, fertige einen Screenshot an und entferne alle Hinweise auf die Identität anderer Personen und Fahrzeuge. Danach wird das Video gelöscht. So entstehen dann die Fotos, die ich nie manuell schießen könnte.

    Letztes Wochenende zog eine Regenfront durch Deutschland, die lokal begrenzte Starkregenfälle von bis zu 60 Litern pro Quadratmeter mit sich brachte. Bei so einer Wetterlage sollte man sich gut überlegen, ob man eine weitere Autofahrt antreten möchte.


    Ist die Unwetter-Fahrt unvermeidlich. sollte man sich gut vorbereiten:


    Informiere dich über die Gegend durch die du fahren musst

    In Höhenlagen herrscht anderes Wetter als im Tal. Unwetterartiger Starkregen kann dich sehr oft kurz vor und hinter Höhenzügen erwischen. Das liegt daran, dass die schweren Regenwolken nicht über den Höhenzug kommen und sich deshalb vorher abregnen.


    Präpariere den Wagen für eine "Unterwasserfahrt"

    Scheibenwischer sind alleine machtlos gegen extremen Starkregen. Die Scheibe selbst muss dabei mithelfen, das Wasser schneller abzuleiten. Dazu muss sie besonders glatt sein.


    - Hat man genügend Vorbereitungszeit, poliert man die Scheibe vorher mit einer speziellen Scheibenpolitur.

    Durch die Politur wird selbst der kleineste Belag abgetragen. Die Scheibe wird viel glatter als bei einer normalen Scheibenreinigung. Dadurch läuft der Regen auch viel schneller ab.


    - Sofern vorhanden, trägt man einen extra Glasschutz auf

    Dadurch wird die Scheibe mit einer hauchdünnen Zusatzschicht überzogen, die sie noch glatter macht. Glasschutzflüssigkeiten sind eigentlich für Hausfenster gedacht, damit man sie nicht so oft putzen muss. Er hilft jedoch auch hervorragend bei Autoscheiben. Im Normalfall kann man damit sogar bei stärkeren Regen ab ca. 60 km/h fahren, ohne dass man den Scheibenwischer einschalten muss.

    Die Wirkung lässt natürlich immer weiter nach, je öfters man die Wischer betätigt. Nach einigen Monaten ist die hauchdünne Schutzschischt komplett abgetragen.


    - Hat man keine Zeit, fährt man in eine Waschanlage, in der auch ein "Lotuseffekt" aufgetragen wird.

    Der sogenannte "Lotuseffekt" ist nichts anders als der vorher erwähnte Glasschutz. Eigentlich ist er nur für den Lack gedacht. Da er relativ dick aufgesprüht wird, trägt er sich auch relativ schnell ab.

    Die Haltbarkeit ist nur auf wenige Tage begrenzt. Danach fängt es an, dass die Scheibe immer "schmieriger" wird. Wenn es dann soweit ist, muss man die Scheibe gründlich reinigen, um die Reste abzutragen.

    Als Vorbereitung für eine Unwetter-Fahrt ist die Beschichtung aber ideal.


    Informiere dich über den technischen Zustand des Wagens


    Profiltiefe

    Bei Regen ist die Profiltiefe entscheidend dafür, wie sicher du fährst. Je weniger Profil du noch hast, desto eher wirst du mit Aquaplaning rechnen müssen. Bei fast neuen Reifen mit maximaler Profiltiefe muss man bereits bei normalen Regen ab 80 km/h mit Aquaplaning rechnen.

    Merk dir die 80 km/h ! Das ist die maximale Höchstgeschwindigkeit bei Regen.

    Wenn du ältere Reifen hast, ziehe in Gedanken etwas ab und achte immer darauf, wie leicht sich der Lenker bewegen lässt. Man kann es fühlen, wenn die Bodenhaftung nachlässt.


    Bremsen prüfen

    Zieht der Wagen beim Bremsen leicht zu einer Seite, gehört er eigentlich in eine Werkstatt. Bei normaler Wetterlage ist es eine Lappalie. Bei Starkregen kann es sich aber fatal auswirken, wenn ein Rad/Seite mehr als die andere bremst.

    Durch die ungleichmäßige Bremswirkung kann es bei dir zum Aquaplaning kommen, während andere Fahrzeuge problemlos abbremsen könnten.


    Wischerblätter prüfen

    Wenn die Wischer hin und wieder Schlieren ziehen, solltest du sie spätestens jetzt austauschen. Was sonst nämlich leichte Schlieren sind, werden jetzt ganze Flächen werden, durch die du keine Sicht mehr hast.


    Wischwasserstand prüfen

    Es klingt zwar seltsam, vor einer zu erwartenden Fahrt in massiven Regen, auch noch den Wischwasserstand zu prüfen. Regen ist Wasser ... aber im Wischwasser sind auch noch Reinigungszusätze.

    Du wirst nämlich nicht nur den Regen von oben abbekommen, sondern auch den Dreck von der Straße, den andere Fahrzeuge hoch wirbeln. Dieser Dreck muss sofort entfernt werden, bevor er sich unter die Wischer setzen kann und sie dadurch unwirksam werden lässt



    Plane die Reise "mit viel Luft"


    Streckenplanung

    Falls möglich, meide extreme Steigungen und Gefälle. Je nach Windrichtung kann dich der erwartete Starkregen vor oder hinter einem Höhenzug erwischen. Dort wirst du dann mit schlagartigem Aquaplaning rechnen müssen.


    Reisezeit

    Sobald du in ein Unwettergebiet kommst, wirst du langsamer fahren müssen. Rechne nie damit, dass du die Zeit später wieder aufholen kannst. Plane lieber eine ca. 1/3 längere Reisezeit als bei normaler Wetterlage ein. Wenn die Fahrt nur durch Unwettergebiete führt, rechne besser die halbe übliche Fahrtzeit hinzu.



    Weitere Vorbereitung


    Stell dir einen Verkehrssender im Radio ein, der regionale Meldungen entlang der Reisestrecke bringt.

    Lade dir eine Verkehrs-App herunter, die dir im Voraus schon streckenbezogene Staus ansagt oder zeigt.


    Manche Navigations-App hat auch die Möglichkeit, andere Nutzer vor Gefahren zu warnen. Damit bekommst du noch mehr Informationen, was auf deiner Strecke gerade los ist.


    Nimm dir etwas zu Essen und zu Trinken mit. Rechne damit, dass du deine üblichen "Pausenstellen" viel später oder gar nicht erreichen wirst. Du musst während der Fahrt fit und aufmerksam bleiben können.


    ..................................

    Das alles dauert zusammen vielleicht 1-2 Stunden. Wer allgemein schon auf "schwieriges Wetter" vorbereitet ist, braucht nur eben durch die Waschanlage zu fahren, Essen und Trinken einpacken und schon kann es los gehen.


    Wer sich unsicher ist, sollte besser die Reise komplett absagen.

    Andere Verkehrsmittel sind dann oft auch keine Lösung. Sie haben schließlich mit der gleichen Wetterlage zu kämpfen. Züge werden angehalten, weil Gleise unterspült werden oder Bäume auf die Gleise stürzen. Busse müssen stehenbleiben und Flugzeuge haben Start- oder Landeverbot.


    Wenn du aber gut vorbereitet bist und dir die Fahrt auch zutraust - du kannst ja einen erfahrenen Mitfahrer mitnehmen, der im äußersten Notfall das Steuer übernimmt. So lernst du, was man machen kann/muss und wirst dadurch auch sicherer - kannst du jetzt im nächsten Teil weiter lesen.

    Mich hat immer geärgert, dass ich den Faden des Rasenkantenschneiders immer wieder heraus ziehen muss. Als ich einen Rasenkantenschneider mit Akku sah, den man auch mit Kabelbindern benutzen kann, erschien er mir ideal zu sein.

    "Kabelbinder sind härter als ein Plastikfaden. Also müssen sie auch länger halten"


    Bei diesen Maschinen bekommt man vorgeschnittene Plastikfäden und ein paar Kabelbinder dabei. Man dreht einfach eine Schraube ab, schiebt den Faden oder den Kabelbinder durch, dreht die Schraube wieder fest und schon kann es los gehen.


    Der "klassische Einsatz" mit Mähfaden


    Der Plastikfaden arbeitet sich nicht ab, wie man es von den Fäden auf der Rolle kennt. Er bricht einfach exakt am Rand der Befestigung ab. Damit hat man keine lange Freude.


    Der "moderne Einsatz" mit Kabelbindern


    Man sollte denken, dass die harten und stabilen Kabelbinder länger halten. Falsch. Auch sie brechen einfach ab. Sie brechen sogar viel schneller als der Faden, weil der Kabelbinder mit seiner harten und starren Seite auftrifft.


    Mit den beiliegenden Kabelbindern hat man also keinen Spaß. Hier muss man also bessere und stärkere nehmen.

    Der Akku der Geräte reicht für ca. 1/2 Stunde Rasenkantenschneiden aus und ist auch nach ca. 1 Stunde wieder geladen.


    Diese Geräte sind also eher für kleine Rasenflächen zu gebrauchen und man muss auch genügend Kabelbinder auf Vorrat haben.


    Ich habe Kabelbinder und Mähfäden einmal durch anderes ersetzt. Das Ergebnis könnt ihr gerne mal unter --> Akku-Rasenkantenschneider aufgemotzt <-- nachlesen.

    Vielleicht kennt noch jemand die Comedy-Serie "Tooltime" bzw. "Hör mal wer da hämmert". In der Serie versucht Tim Allen als "Heimwerkerkönig" alle Arten von Maschinen zu "Männermaschinen" aufzumotzen. Mehr Tempo. Mehr Power .. roooar.


    So habe ich es jetzt einmal mit einem Akku-Rasenkantenschneider gemacht.

    Mich nervt immer. dass ich bei den normalen Geräten immer wieder den Faden herausziehen muss, weil er sich zu schnell abarbeitet. Zunächst besorgte ich mir einen Rasenkantenschneider, bei dem man keine Fadenspule hat, sondern sogar einfache Kabelbinder benutzen kann.


    Zum Gerät selbst schreibe ich noch einen kleinen "Testbericht".

    Jedenfalls stellte sich heraus, dass weder die beiliegenden Fäden, noch die Kabelbinder lange hielten. Sie arbeiteten sich nicht ab, sondern brachen einfach ab.


    "Etwas Härteres muss her"

    Also habe ich einen dünnen Draht genommen, ihn in sich verdreht und dann als Ersatz für die Kabelbinder genommen. Sieht doch gar nicht so schlecht aus.


    Leider stellte sich heraus, dass der Draht trotzdem viel zu weich war.



    Der Draht hatte sich einfach ineinander verzwirbelt. :thumpd:


    "Etwas noch Härteres muss her"

    Statt einem einfachen Draht, nahm ich jetzt ein starres Drahtstück, das sich nicht so schnell ineinander verwickeln würde.



    Auf die passende Länge geschnitten, eingebaut und den ersten Versuch mit etwas Dickerem gemacht.


    Disteln sind normalerweise nichts für Rasenkantenschneider. Es dauert ewig lange und der Faden ist auch schnell weg. Für meinen Test nahm ich eine extra dicke Distel.


    Kurz danach sah sie aus "wie gefällt"


    Mit einem Faden hätte es ein Gematsche gegeben. Hier war aber ein harte Kante zu sehen. Es funktionierte also wunderbar.





    Was mich an dem dünnen und starren Draht noch ärgerte war, dass er sich mit der Zeit immer wieder verbog. Gleichzeitig war er so dünn, dass die Feststellschraube immer wieder nachgespannt werden musste. Machte man es nicht flog der Draht irgendwann "wuusch" plötzlich weg und ich musste einen anderen einsetzen.


    Da es nur ein Drahtrest gewesen war, nahm ich beim nächsten Versuch einen ummantelten Gartendraht, wie man ihn auf Baumärkten auf Rolle bekommt. Diesen Draht würde ich jederzeit nachbekommen können.

    Er war noch dicker und die Ummantelung würde dafür sorgen, dass er sich fester arretieren ließ.



    "Echt dickes Ding"


    Der Draht war wirklich die Lösung. Er flutschte nicht raus und verbog sich auch nicht mehr.

    VORSICHT

    Wenn der Draht sehr dick ist, kann das Arbeiten damit schon gefährlich werden. Der Draht wirkt faktisch wie ein stumpfes Messer. Wann das Gerät im Einsatz ist, kann es schon schmerzhaft werden, wenn man damit Kontakt bekommt.

    Es ist aber zum Glück nur schmerzhaft und nicht so gefährlich als wenn man eine Motorsense benutzt. Da der Rasenkantenschneider nur mit einem Akku betrieben wird, ist die Kraft des Motors nicht besonders hoch.

    Aber auf keinen Fall einen netzbetriebenen Rasenkantenschneider so ändern.




    Mit so einem dicken Draht kann man nun alles kappen, was weicher als der Draht ist. Er rutsch nicht mehr raus uns verbiegt sich auch nicht mehr.


    Wer die oben erwähnte TV-Serie kennt, weiß, dass die aufgemotzten Maschinen des Heimwerkerkönigs viel zu strak sind und auch oft sofort "in die Luft gehen".

    So ähnlich ging es mir mit diesem "gepimpten Rasenkantenschneider" dann auch :auslach2:


    Übermütig geworden, wollte ich damit nämlich Unkraut auf einem Pflaster entfernen.

    Das ging ein paar Minuten auch gut - aber - der harte Draht knallte jetzt immer gegen noch härteres Pflaster.

    "Der Klügere gibt nach" und das war leider der Motor des Gerätes :P


    Vom Prinzip her funktioniert das "Pimpen" also. Ein stabiler Draht erspart das dauernde Wechseln oder Herausziehen von Fäden. Man darf aber nie vergessen, dass das Gerät eben nur für Gräser ausgelegt ist. Der Motor ist nicht für Härteres ausgelegt.


    Wenn ihr es probiert, dann auf eigene Gefahr. Ich muss mir jetzt ein weiteres Gerät holen. Zum Glück kostete es nur rund 30 Euro.

    Da der Akku recht klein ist, muss er bei härterem Einsatz relativ schnell wieder geladen werden. Vielleicht kann ich wenigstens den Akku noch als Reserve-Akku für ein neues Gerät benutzen, falls ich das baugleiche noch einmal finde.

    Während sich "Die Bahn" mit der großen Bahngewerkschaft EVG geeinigt hat, war es der GDL (Gewerkschaft deutscher Lokführer) wieder einmal nicht genug. Kurz vor Ende der Tarifverhandlungen wurden die Forderungen erhöht.


    Die GDL hat schon 2014 und 2015 ganz Deutschland in Geiselhaft genommen, um ihre Forderungen durch zu drücken. Es entstand ein Verkehrschaos und gleichzeitig gab es überall Transport- und Logistikprobleme.

    Wir haben damals unter Lokführerstreik und seine Auswirkungen , Erneuter Bahnstreik angekündigt und Bahnstreik (vorerst) beendet darüber berichtet.


    Gerade jetzt, wo nach einem Abflauen der COVID-19-Epidemie endlich mal wieder etwas Reisen und Urlaub möglich wäre, will die GDL ihre Chance nutzen, um auf diese Art Lohnerhöhungen durchzusetzen.


    Ob es auch dieses Mal erneut zu solchen schlimmen Folgen kommen wird, können wir natürlich noch nicht wissen. Wer dringend auf die Bahn angewiesen ist, tut jedenfalls gut daran, sich entsprechend vorzubereiten:


    Bahnpendler

    - Schließt euch zu Fahrgemeinschaften zusammen. Denkt aber daran, während der Fahrt Maske zu tragen - und wenn es das Wetter erlaubt, fahrt möglichst mit offenem Fenster. "Corona" ist noch nicht vorbei.

    - Schaut nach, ob ihr den Weg auch mit einem E-Scooter zurücklegen könnt. Registriert euch dazu bei den entsprechenden Vermietern, damit ihr vorbereitet seid.

    - Schaut nach, ob ihr bei euch in der Gegend auch E-Bikes mieten könnt. Mal einen Monat lang ein "motorisiertes Fahrrad" zu fahren, ist heutzutage eine echte Alternative zur Bahn.

    - Falls vorhanden, macht euer Fahrrad wieder fit.


    Urlaubsreisende

    - Sucht euch schon einmal heraus, welche alternativen Reisemittel ihr benutzen könnt. Heutzutage gibt es auch Fernreisebusse, die ähnlich schnell und sogar durchaus preiswerter sind. Wenn die Bahn nicht fährt, nimmt man eben den Bus.

    - Sobald es zum Streik kommt, sofort die Bahnreise stornieren und/oder den Fahrpreis zurückerstatten lassen.