Beiträge von Ratgeber

    Messenger sind sozusagen Alleskönner. Multimedia, Texten, Telefonieren und Videochats sind bei allen Messengern möglich. Dazu bieten die meisten Messenger auch Gruppen an, in denen es gruppeninterne Nachrichten gibt.

    Genau wie beim Networking kann man auch diversen Kanäle folgen, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.


    Wenn es um Sicherheit geht, unterscheiden sich die Messenger ganz enorm voneinander.

    WhatsApp ist weltweit einer der meistgenutzten Messenger. Wenn man einmal das liest --> WhatsApp: Größtes Datenleck der Geschichte. Wirklich ALLE Profile öffentlich weiß man wie gut die Sicherheit bei diesem Messenger ist.


    Obwohl versprochen wurde, dass die Daten niemals zusammengeführt werden würden, verknüpft META mittlerweile die Daten von Facebook mit denen von WhatsApp. Durch US-Gesetze ist auch nicht sichergestellt, dass die Daten wirklich nirgendwo abgegriffen werden.


    Andere Messenger gelten als sehr viel sicherer, aber auch dort ist nicht alles ideal.

    Je nach Weltregion oder Land können die Regierungen immer auch andere Vorgaben machen, sodass sie heimlich mitlesen oder sogar zensieren können.


    Messenger, die den "Regierungswünschen" nicht folgen, werden behindert oder sogar völlig verboten.


    Ein Sicherheitsaspekt, der alle Messenger betrifft: Betrug ist an der Tagesordnung.

    Jeder Link und jede Datei kann zu einer Abzockerseite führen oder Malware enthalten. Selbst die reinen Nachrichten können betrügerische Inhalte enthalten.


    Gleichzeitig sind alle Messenger darauf ausgelegt, dass man sie möglichst lange und ausgiebig nutzt.

    Messengerzeit = Lebenszeit.

    Da hilft nur Selbstkontrolle und Medienkompetenz. Das reale Leben sollte immer an erster Stelle stehen.

    Forschende aus Österreich haben nach einem Datenleck bei WhatsApp gesucht und schon im September 2024 das größte je denkbare gefunden.

    Alle 3.5 Milliarden WhatsApp Profile liegen komplett ungeschützt im Internet.

    META wurde darüber informiert, hat aber erst einmal nicht darauf reagiert. Mittlerweile wurde einige Maßnahmen getroffen, damit die Daten etwas sicherer sind.


    Insgesamt kann man jedoch sagen:

    - Nur das wirklich Notwendige in Profilen eintragen.

    - Keine gut erkennbaren Gesichter

    - Keine Verweise auf andere Auftritte senden.


    Was die Forschenden alels gefunden haben, kann man unter anderem dort nachlesen https://www.pcwelt.de/article/…fluss-der-geschichte.html

    SMS laufen über das Mobilfunknetz. Damit sind sie auch ohne Datenverbindung möglich.

    Mit einer Begrenzung auf 160 Zeichen, ohne Unterstützung von Multimedia-Inhalten, ohne Verschlüsselung, dafür aber mit Zusatzkosten pro Nachricht, wurden sie oft schon durch Messeneger aller Art abgelöst.

    SMS funktionieren aber international auf allen Geräten. Zusätzlich kann man selbst bei schlechter Verbindung noch SMS senden und empfangen.


    RCS brauchen unbedingt eine Datenverbindung.

    Ohne Zeichenbegrenzung, mit Verschlüsselung und Multimedia-Inhalten sollen sie eigentlich die vielen Messenger ersetzen. Für RCS muss man sich nirgendwo registrieren.

    RCS sind aber davon abhängig, dass sie sowohl vom Betriebssystem als auch vom Mobilfunkanbieter unterstützt werden. Ältere Geräte können daher noch kein RCS. Zusätzlich unterstützen manche Netzbetreiber auch noch kein RCS für iOS-Systeme.

    Wird festgestellt, dass der Sender/Empfänger kein RCS kann, wird stattdessen eine SMS gesendet.

    Die schriftliche Kommunikation hat sich komplett geändert: Früher schrieb man Briefe, Postkarten oder sendete ein Fax.

    Briefe und Postkarten schreibt man kaum noch. Selbst in großen Firmen gibt es nur noch selten ein Faxgerät.

    E-Mail und Messenger haben die früheren Arten der schriftlichen Kommunikation fast völlig abgelöst.


    Eine Mailadresse zu haben, ist faktisch schon ein Muss geworden.

    Ohne Mailadresse kann man sich nirgendwo mehr online registrieren und oft genug ist die Kommunikation auch nur noch darüber möglich.


    Hat man sich aber einmal irgendwo seine Mailadresse angegeben, kann es passieren, dass man ab dann mit Werbemails (Spam) regelrecht überschüttet wird.

    Entweder hat man mehrere verschiedene Mailadressen oder man benötigt eine App, die die eingehenden Mails automatisch sortiert.


    Im Gegensatz zu Brief, Karte, Fax, können Mails aber auch gefährliche Inhalte enthalten.

    Ein falscher Klick oder ein gefährlicher Anhang und man kann einem Betrüger in die Hände fallen oder unbewusst einen Vertrag abschließen.

    Das Leben mit Mails ist erheblich schneller und bequemer - aber auch sehr viel gefährlicher geworden. 

    Windows 10 "abgelaufen"

    Falls noch nicht geschehen, bei Microsoft registrieren.

    Ins Administratorprofil gehen. Lokales Konto mit der Mailadresse aus der Registrierung aus der Miciriosoft-Registrierung versehen.

    PC neustarten. Fertig.


    Windows Update aufrufen und nach neuen Updates suchen lassen. Nun bekommt man wieder für rund 1 Jahr weitere Sicherheitsupdates.


    Windows 11 vorinstalliert

    Es handelt sich um einen refurbished PC (generalüberholter gebrauchter PC) auf dem einfach das Setup für allererste Windows 11 hinterlegt war.

    Nach der ersten Installation geht es direkt in das erste Update.

    Die nächsten 2 Tage war der PC dann damit beschäftigt, alle Updates der letzten Jahre Stück für Stück herunterzuladen und zu installieren.


    Windows 11 Upgrade

    Das ist der PC, den ich vor fast genau 4 Jahren neu gekauft hatte und ihn schon einmal auf Windows 11 upgraden ließ (Windows 11:Installation, Update, Upgrade )

    Damals habe ich Windows 11 schon nach kurzer Zeit wieder gegen Windows 10 ausgetauscht. Windows 11 war mir einfach noch nicht ausgereift genug gewesen.


    Das Hin und Her war damals noch völlig problemlos, da der PC noch nicht "im Einsatz" war.

    4 Jahre später enthielt der PC aber nicht nur wichtige Dateien, sondern auch Hunderte von Zugangskennungen. Jetzt musste ich sicher sein, dass ich weder Dateien noch Zugangsdaten verlieren würde.


    - Sicherung der Dateien auf externen Datenträgern

    - Heraussuchen und Sicherung aller Zugangsdaten

    - Zugangsdaten sicherheitshalber noch einmal ausdrucken (10 Seiten)


    Falls alle Daten gelöscht werden würden, könnte ich sie im Nachhinein wiederherstellen. In der Übergangsphase könnte ich mit dem aktualisierten Windows 10 PC noch weiterarbeiten.


    Der letzte Klick: "Herunterladen und installieren"

    1) Herunterladen und Installation nahm nur wenige Stunden in Anspruch :thumbup:

    Darin inbegriffen waren, dass der PC immer wieder neu starten musste und ich immer wieder nach neuen Updates suchen ließ.


    2) Absolut alle Daten waren noch vorhanden :thumbup:

    Ich musste also nicht alle Zugangsdaten wieder neu eingeben.


    3) Auch alte Software funktionierte noch reibungslos :thumbup:

    Da hatte ich mit jedem neuen Windows schon immer wieder schlechte Erfahrungen machen müssen.


    4) Im Gegensatz zum ersten Versuch von vor 4 Jahren, hat es auch keinen Speicherplatz gekostet. :thumbup:

    Damals hatte das Upgrade 24 GB zusätzlichen Speicherplatz belegt.


    Fazit:

    Es hat sich wieder einmal bewährt, bei einem neuen Windows nicht gleich "unter den Ersten" sein zu wollen.

    Microsoft hat die letzten 4 Jahre dazu genutzt, Windows 11 "richtig alltagstauglich" zu machen.


    PS:

    Auf dem anderen frisch installierten PC habe ich auch einmal die KI ausprobiert. "Das ist so eine Sache für sich".


    Ich habe per Spracheingabe einfach mal den Namen des Forums eingegeben.

    Als Erklärung erhielt ich zuerst einen Überblick, was hier im Forum so abläuft.

    ABER

    Diese Erklärung erhielt ich nur ein einziges Mal. Beim nächsten Mal wurde die Erklärung "einfach fortgesetzt". Das Vorherige wurde nicht noch einmal erwähnt. 

    Schwarzer Rauch aus dem Auspuff


    Hier gelangt Öl in dem Brennraum und wird verbrannt.

    Es kann sich um eine "Kleinigkeit" handeln oder aber es liegt ein Schaden am Motor vor.


    "Kleinigkeit" =

    Es passiert nur ein Mal, taucht danach aber nicht erneut auf.


    "altersbedingter Motorverschleiß" =

    Der Wagen verbraucht mehr Öl, da er schon sehr viele Kilometer abgespult hat.


    "Motoschaden" =

    Eine Motordichtung ist defekt und muss ersetzt werden.


    Solange der Motor immer genügend Öl bekommt, besteht eigentlich kein Grund, in Panik auszubrechen.

    Ölstand unter Kontrolle behalten und bei nächster Gelegenheit eine Werkstatt aufsuchen.


    Ich habe mal einen Wagen gekauft, der einen solchen Motorschaden hatte. 

    Er verbrauchte 1,5 Liter Öl auf 1.000 Km.  Ich bin ihn so gefahren, als wenn er keinen Defekt hätte. 1 Jahr und 40.000 Km später ging er dann bei einem Kilometerstand von 279.000 Km zum Recycling.


    Schwarzer Qualm aus dem Motorraum? 

    Die Haube nicht öffnen, um nachzuschauen, was da los ist. Nicht einmal dann öffnen, wenn der Rauch aufhört. Es könnte sich um einen Schwelbrand handeln. Das Öffnen der Haube könnte dann lebensgefährlich sein.

    Fahrzeug absichern und mit möglichst großem Abstand zum Fahrzeug auf die Feuerwehr warten. Sicher ist sicher.

    Das erste Kratzen im Hals und der erste leichte trockene Husten zeigen deutlich: Da ist eine Männergrippe im Anmarsch.

    In den nächsten Tagen wird es immer schlimmer werden.

    Mit einem kleinen Trick wird jedoch alles nur eine Lappalie werden.


    1) Sobald das erste Kratzen im Hals und das erste trockene Hüsteln auftaucht, besorge dir folgende Säfte.

    - Multivitaminsaft

    - Gemüsesaft

    - Karottensaft

    - Bananensaft


    2) trink die Säfte alle nacheinander


    a) Der Körper bekommt jetzt Vitamine im Überfluss

    b) Der Körper bekommt auch Mineralien im Überfluss

    c) Der Bananensaft sorgt dafür, dass du keinen schmerzhaften trockenen Husten mehr haben wird


    Keine Wirkung ohne Nebenwirkung

    Diese "Überdosis an Säften" kann dazu führen, dass dein Magen-Darmtrakt Probleme macht. Hast zu große Mengen an Säften getrunken, kann es durchaus zum Durchfall führen.

    Probiere einfach aus, welche Mengen du problemlos trinken kannst. Beginne deshalb mit jeweils 1 Glas der Säfte.


    Jetzt noch "Muttis Hühnerbrühe" dazu und bereits ab dem nächsten Tag ist das Schlimmste überstanden.


    Mach dir aber nichts vor:

    Natürlich wirst du bis zum Ende der Infektion trotzdem noch Schnupfen und Husten haben. Du wirst auch trotzdem noch die Infektion an andere weitergeben können. Für dich wird es aber nur noch "etwas lästig" sein.


    Wir es trotzdem immer schlimmer - und du bekommst auch noch hohes Fieber dazu - geh besser spätestens am 3. Tag nach dem ersten Kratzen zum Arzt. Eventuell hast du dir nämlich etas anderes als eine harmlose Männergrippe eingefangen.

    Du fährst gemütlich auf der Autobahn, schaust in den Seitenspiegel und der sieht "irgendwie verschmiert" aus. Ein Blick in den Innenspiegel zeigt, dass du eine riesige weiße Rauchwolke hinter dir herschleppst.


    Ruhe bewahren und nach rechts auf den Pannenstreifen lenken.

    Auch wenn dann überall weißer Qualm herauskommt, das Auto brennt NICHT.


    Aussteigen, Wagen absichern und warten bis der weiße Qualm aus dem Motorraum nachgelassen hat.

    Auf keinen Fall vorher den Motorraum öffnen. Dir kann über Hundert Grad heißer Wasserdampf entgegenschlagen.


    Weißer Qualm = Wasserdampf. Kühlwasser ist in den Ölkreislauf gekommen. Wahrscheinlich ist eine Motordichtung defekt.

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    Sobald man auch nur etwas weißen Rauch aus dem Wagen kommen sieht, sollte man möglichst sofort den Motor abstellen.

    Füllstände von Öl und Kühlwasser kontrollieren.

    Vor zwei Wochen haben wir es mal ausprobiert: Rund 400 Kilometer öffentliche Verkehrsmittel, um aus einer Großstadt im Osten Deutschlands zu einer anderen Großstadt ca. mittig von Deutschland zu kommen. Von dort dann zu einer Mittelstadt und dann zu einem Dorf.


    Die Großstädte waren Chemnitz und Kassel. 50 Km entfernt ist die Mittelstadt und 15 km weiter sollte das Ziel der Reise sein.

    Sollte ja wohl kein Problem werden


    Bahn 2 Personen bis zur letzten Stadt: 270 Euro, Bus bis zum Ziel 27 Euro. = 297 Euro. Fahrtzeit insgesamt: 6 Stunden

    alternativ

    Bahn: Chemnitz-Leipzig 41 Euro, Flixbus bis Kassel 38 Euro, Bahn bis zur Stadt 41 Euro, Bus 27 Euro = 147 Euro bei gleicher Reisezeit

    Gleiche Leistung zum halben Preis


    Es hätte alles hervorragend geklappt, wenn ...

    - man in der DB-App den Anschlusszug hätte im Voraus buchen können

    Hier bekam man jedoch die Meldung, dass eine Buchung "so weit in der Zukunft nicht möglich ist".

    Um 12 Uhr war ein Zug für 18 Uhr also "zu weit in der Zukunft".


    - man den Zug wenigstens am Bahnhof in Kassel hätte buchen können.

    - Laut DB-App gab es gar keinen Zug.

    - Laut Reisezentrum kann man den Zug nur am Automaten des Nahverkehrbetriebes buchen

    - Am Automaten gibt es keinen Zug, sondern nur eine Busverbindung, die aber nicht einmal bis zur Stadt geht.


    Tickets für Bus für rund 27 Euro gezogen. Am Busbahnhof gab es aber gar keine Haltestelle und keinen Bus.

    "Dann eben in den Zug einsteigen und dort Tickets lösen" Die Zugverbindung + Gleis waren ja auf der teuren Version aufgeführt.

    Am Gleis angekommen konnte man nur noch lesen, dass der Zug schon abgefahren wäre.

    Ein dort wartender Fahrgast sagte jedoch, dass da gar kein Zug angekommen war.

    Der nächste Zug sollte eine Stunde später kommen - falls er denn dann auch wirklich kommt.


    Kein Zug, kein Bus ... da bleibt nur noch das letzte öffentliche Verkehrsmittel zur nächsten Stadt: Taxi.

    War zwar sehr teuer, aber im Preisvergleich mit einer Zugfahrt dorthin "ging es eigentlich sogar noch". Regulär wäre es der doppelte Preis gewesen. Festpreis vereinbart und es war nicht mehr ganz so teuer.


    Letzte Stadt: Noch schnell etwas einkaufen und dann geht es weiter .... aber ....

    - ab 19 Uhr fahren keine Busse mehr

    - es war Samstag, da fuhren die letzten Busse sogar schon um 14:30 Uhr


    - In der Kernstadt gibt es nicht einmal mehr ein einziges Taxiunternehmen

    - Das einzige Taxiunternehmen in einem Stadtteil, möchte 15 Euro haben, damit überhaupt erst einmal zur Kernstadt fährt.

    - Das einzige Fahrzeug ist gerade in einer Stadt ca. 50 Km entfernt im Einsatz. "Da ist gerade was los. Kann frühestens in 1 Stunde zurückfahren". Wir hätten also mindestens noch 2 Stunden warten müssen.


    Gestrandet. Es gibt keine Möglichkeit mehr, die letzten 15 Kilometer mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zurückzulegen

    Findet sich irgendein Bekannter, der sich extra auf den Weg macht, um uns abzuholen?

    Falls nicht, steht uns ein strammer Fußmarsch über unbeleuchtete Landstraßen ohne Fußwege bevor.

    Schnelles Fußgängertempo sind 6 km/h. Wir würden also 2-3 Stunden in Dunkelheit, Regen und Wind brauchen.


    Fazit

    - Die Bahn hat ganz extremen Nachholbedarf was Zuverlässigkeit und Buchungsmöglichkeiten angeht 

    - Der Service der Bahn ist auch extrem verbesserungswürdig. 

    - Die regionalen Busverkehrsbetriebe setzen für mittlere Entfernungen Preise an, für die man schon Essen gehen könnte. 

    - Die Kommunen berücksichtigen nicht, dass man, wenn Bus und Bahn nicht fahren, absolut auf Taxen angewiesen ist. 


    Wie soll man unter solchen Umständen auf die vielgepriesenen und von allen Steuerzahlern finanzierten öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen können?


    Der einzige Lichtblick war das Busunternehmen, das von Leipzig nach Kassel gefahren ist:

    - wirklich bequeme Sitze

    - Lademöglichkeit für Mobiltelefone (die an diesem Tag extrem wichtig wurden)

    - man kann auch mal eben während der Fahrt ein paar Getränke kaufen.

    - verhältnismäßig günstige Preise.

    - von Stadt zu Stadt sogar schneller als die Bahn + an den eigenen Busbahnhöfen auch Möglichkeiten, noch gemütlich etwas essen und trinken zu können.

    Moderne Autos haben alle eine Servolenkung. Es handelt sich dabei um eine "Funktion", die es erleichtert, das Lenkrad zu drehen.

    Es gibt dabei mehrere unterschiedliche Systeme, die eine Lenkkraftunterstützung leisten:

    Riemenantrieb , Hydraulik, Elektromotor


    Fällt die Servolenkung aus, kann man das Lenkrad plötzlich nur noch mit enormem Kraftaufwand drehen.


    Erst einmal gilt "nur keine Panik".

    Das Fahrzeug bleibt auch weiterhin lenkbar. Man muss also nicht unbedingt sofort einen Abschleppdienst rufen.


    1) Langsam fahren, schnell lenken

    Die Räder müssen in Bewegung sein, damit man noch einigermaßen flüssig lenken kann.


    2) In Kurven "muss man sich reinhängen"

    Man muss die Fliehkräfte jetzt mit Körperkraft kompensieren.


    3) Der Kurvenradius wird erheblich größer

    Ein einfaches Abbiegen braucht viel mehr Platz und auch beim Parken oder Wenden kann man nicht mehr "wie sonst üblich" fahren.

    Je mehr Platz, desto besser.


    4) Auf gerader Strecke "ist die Lenkung fest"

    Das Fahrzeug fährt faktisch wie auf Schienen und will in jede Richtungsänderung "gezwungen" werden. Überholvorgänge brauchen mehr Platz und für Ausweichmanöver braucht man mehr Zeit.


    Vorsichtig und vorausschauend gefahren, kann der Wagen also immer noch problemlos zur nächsten Werkstatt gefahren werden.


    Aber Achtung in Kurven!

    Wenn die Servolenkung ausfällt, ist das oft kein Dauerzustand. Sie kann jederzeit wieder "anspringen".

    Zwingt man den Wagen dann gerade mit viel Kraft in eine Kurve, ist dieses "neu Anspringen" extrem gefährlich. Schlagartig dreht sich das Lenkrad wieder leicht und der Wagen nimmt die Kurve sehr viel enger.

    Jetzt heißt es schnell reagieren, damit man nicht von der Fahrbahn abkommt.


    Man kann also noch zur Werkstatt fahren, sollte sich jedoch eine Strecke aussuchen, die möglichst wenige Kurven hat. Gleichzeitig muss man auch immer darauf gefasst sein, dass die Servo-Unterstützung jederzeit wieder anspringen kann.


    Wenn die Servolenkung auch nur ganz kurz mal ausfällt, sollte man sofort eine Werkstatt aufsuchen.

    Riemenantrieb (nur noch ganz selten zu finden) - Riemen gerissen oder Spannung stimmt nicht mehr.

    Sind eigentlich nur ein paar Handgriffe, bis man wieder Servo-Unterstützung hat


    Hydraulik - Pumpe hat eine Störung oder es gibt eine Verstopfung in den Leitungen. Parallel dazu kann es aber auch ein Kabelschaden sein (zum Beispiel durch Marderbisse) oder ein Fehler an der Steuerplatine.


    Elektromotor - Motor ist defekt, Leitung beschädigt, Fehler an der Steuerplatine


    Riemen, Hydraulikpumpe oder Elektromotor sind eigentlich verhältnismäßig günstig.

    Je nach Einbauort kostet die Arbeit ein Vielfaches des Ersatzteilpreises.


    Sobald jedoch ein elektrischer Fehler dazu kommt, wird es in der Regel recht teuer. 

    Beschädigte Kabel kann man beim Durchmessen nur erkennen, wenn die Servo gerade mal nicht läuft. Zusätzlich kann eine kalte Lötstelle vorliegen, die sich erst beim Erwärmen löst oder ein Bauteil auf der Platine hat einen Defekt.

    Die Fehlersuche ist daher sehr zeitintensiv und manchmal auch einfach von den Erfahrungen und vom Können des Mechanikers abhängig.

    Jede angefangene Stunde der Fehlersuche kostet i.d.R. gleich viel wie eine angefangene Reparaturstunde .. ohne dass dabei auch schon der Fehler behoben wird. Das kommt erst danach und kostet extra.

    Mittlerweile ist es konkretisiert worden.

    https://www.chip.de/news/softw…c3-97a2-743740c61790.html


    • Bis zum Supportende sollten Sie automatisch per Benachrichtigung auf das ESU-Programm hingewiesen werden. Klicken Sie dann einfach auf die Meldung, um Ihr Gerät zu registrieren.
    • Laut Microsoft wird in den nächsten Tagen in den Einstellungen unter Updates & Sicherheit > Windows Update ein Link angezeigt werden, über den Sie sich für ESU anmelden können. Bei einigen Nutzern ist das bereits der Fall, andere müssen noch ein bisschen warten.


    Heute ist der 11.10.2025.

    Ein anderer PC, der "abgelaufen ist" und kein Windows 11 bekommen kann, hat das erforderliche Update bekommen.

    Obwohl es heute schon "kurz vor knapp" ist, erscheint der Hinweis immer noch nicht.


    Aber ...

    Der 14.10.2025 ist NICHT das Ende von Windows 10 + Sicherheit.

    Es ist nur der Tag, an dem man damit ein letztes Update bekommt.


    Erst ab dem nächsten Patchday (2. Woche im November) bekommt es keine Updates mehr und wird ab dann unsicher.

    Das OVG in Schleswig-Holstein hat das Upgrade der Diesel-Abschaltvorrichtungen von VW für rechtswidrig erklärt. Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hätte dafür keine Freigabe erteilen dürfen.

    2023 hatte bereits das Verwaltungsgericht genauso entschieden. Sowohl VW als auch das KBA waren dagegen in Berufung gegangen.

    Das aktuelle Urteil des OVG wurde am 30.09.25 veröffentlicht. Noch können dagegen Rechtsmittel eingelegt werden, was VW und KBA auch beabsichtigen.


    FALLS das Urteil rechtskräftig wird, sind nicht nur die Besitzer eines VW Diesel mit Euro 5 und Euro 6 (a-c) betroffen, sondern auch Besitzer anderer Marken, da es um die Abschaltvorrichtungen insgesamt geht.

    Alle Abschalteinrichtungen schalten die Abgasreinigung unter bestimmten Umständen ab. Währenddessen treten völlig ungereinigte Abgase aus.


    Die Folgen für die Besitzer wären gravierend, da sie ihren Diesel dann (in diesem Zustand) nicht mehr fahren dürfen: Die Betriebserlaubnis erlischt.


    - Nachrüsten oder umbauen geht in der Regel nicht oder die Kosten übersteigen den Wert des Fahrzeuges.

    - Das Fahrzeug an den Hersteller zurückzugeben, bedeutet bei älteren Fahrzeugen faktisch einen Totalverlust - weil - der Hersteller dann auch einen Nutzwert vom ursprünglichen Kaufvertrag abziehen kann. Pro gefahrenen Kilometer x Cent.


    Wohin dann mit dem Diesel, den man in Deutschland zwar noch besitzen aber nicht mehr fahren darf?


    Export in ein anderes Land.

    Wenn es aber zu viele Diesel gibt (man rechnet mit 5 bis sogar 10 Millionen betroffenen Fahrzeugen) kann man froh sein, sein Fahrzeug überhaupt noch bei einem Fahrzeugankäufer loszuwerden. In dem Fall kann man sich glücklich schätzen, die üblichen 100 Euro als Schrottwert zu erhalten... egal in welchem Zustand das Fahrzeug ist.


    Teile verkaufen und den Rest dann zum Recycling

    Je nach Alter, Zustand und Verbreitung der Bauteile, kann es durchaus noch Sinn machen, alles Verwertbare auszubauen und einzeln anzubieten.

    Felgen "gehen immer" und auch andere Bauteile werden auch bei anderen Fahrzeugen eingesetzt.

    Bis auf die Dieselkomponenten kann ja alles auch noch bei den Benziner-Versionen weiterverwendet werden.


    Bis man die Teile dann verkauft hat, kann durchaus längere Zeit vergehen. Für den "ausgeräumten Rest" wird man dann für das Recycling Geld zahlen müssen. Völlig ausgeschlachtet, muss er dan auch noch auf einem Transporter dorthin gebracht werden.

    Besser man fragt vorher nach, in welchem Zustand die Recyclingunternehmen welchen Preis zahlen. 


    Links zum Thema:

    https://www.focus.de/auto/umwe…dd-8dfd-50c663358459.html

    https://www.inside-digital.de/…pp-8-millionen-autofahrer

    1) Der Verkauf "nur für Export" ist nur an Gewerbetreibende gestattet.

    Das Fahrzeug wird im Zustand "as is" gekauft. Es gibt keinerlei Haftung, Gewährleistung oder Garantie.


    2) Fahrzeuge werden aber auch an Privat mit einem solchen Zusatz im Vertrag verkauft

    In solchen Fällen versucht der Händler durch den Zusatz alle Arten von Sachmängelhaftungen auszuschließen. Beim Verkauf an Privatpersonen ist das jedoch nicht zulässig.


    Wenn der Händler "auf Nummer sicher gehen" will, muss er schon nachweisen können, dass es sich wirklich um einen gewerbetreibenden Käufer handelt. Ohne so einen Nachweis handelt es sich um einen Privatkauf, der solche Ausschlüsse nicht zulässt.

    Der Zusatz "nur für Export" im Vertrag hat also keinerlei rechtliche Wirksamkeit.


    FALLS ihr ein Fahrzeug mit so einem Zusatz im Vertrag gekauft habt ... und es danach Probleme mit dem Fahrzeug gibt ...

    - Macht dem Händler klar, dass ihr die Rechtslage kennt.

    - Besteht auf eurem Recht und erwähnt auch, dass ihr euer Recht auch auf jeden Fall durchsetzen werdet.


    Wenn das nicht hilft, geht zu einem Anwalt.


    Wer privat ein Fahrzeug "nur für Export" kauft, geht ganz bewusst das Risiko ein, dass das Fahrzeug viele kleine Macken haben kann. 

    Solche Macken sind oft ganz einfach zu beheben und es lohnt nicht, dafür einen Anwalt einzuschalten.

    Wenn du etwas Offensichtliches übersehen hast, kannst du später auch mit einem Anwalt nichts erreichen.


    Da hilft dann nur der Lerneffekt: "Beim nächsten Fahrzeug werde ich besser darauf achten"

    Jouseph Automobile, Hohenloher Weg1, 33102 Paderborn


    Ein Autohändler, der eine größere Menge an Fahrzeugen aller Klassen auf dem Hof hat.

    Freundliche, offene und ehrliche Beratung.

    Es wurde ein Kundenservice erbracht, der weit über das hinaus geht, was man eigentlich bei einem Gebrauchtwagen erwarten kann.


    Im Thema >> Neue HU/AU - 3 Autos in 3 Wochen gekauft << habe ich bei ihm ein Fahrzeug gekauft, das dann leider doch nicht geliefert werden konnte, da ein Fehler vorlag, den vorher keiner erahnen konnte.


    Sein Verhalten dabei ist für mich aber ein Grund, ihn weiterzuempfehlen und ihm auch beim nächsten Mal mein Vertrauen zu schenken.

    Fahrzeug Nummer 3)


    Nach zwei vergeblichen Autokäufen hatte ich nun keine Lust mehr auf Experimente. Gleichzeitig hatte ich auch keine Lust mehr, auf irgendwelche "Hochglanz Anzeigen" hereinzufallen, hinter denen eventuell doch nur Schrottfahrzeuge steckten.


    Telefon genommen und die Händler angerufen, die ich auf "meiner Empfehlungsliste" habe.

    Per WhatsApp wurden mir Fotos von Fahrzeugen gesendet, so wie sie gerade auf derm Hof standen.


    Am Ende wurde es dann wieder der Händler aus Chemnitz, von dem ich auch den letzten Wagen schon gekauft hatte.

    Er schickte mir ein Video und von mir wurde danach dann ein Kaufvertrag per Telefon abgeschlossen.

    Telefonisch kann man eigentlich gar keinen rechtsgültigen Vertrag über ein Fahrzeug abschließen.

    Das machen beide Seiten nur, wenn sie ganz genau wissen, dass sie der anderen Seite auch vertrauen können.


    Der Wagen bekam zusätzlich noch einen neuen Satz Ganzjahresreifen, neue HU/AU und war auch schon 1 Tag früher als vereinbart abholbereit.


    Mit eigenen Kurzzeitkennzeichen und der Kaufsumme in der Tasche ging es dann zum Fahrzeugtausch.

    Schnell noch die offiziellen Verträge auf Papier gebracht, kurze Probefahrt und dann konnte es mit dem neuen Wagen auch schon wieder zurück nach Hause gehen. :thumbup::thumbup::thumbup:

    Fahrzeug Nummer 2)


    Das Geld vom ersten Fahrzeug war noch nicht wieder eingegangen. Ein anderes Fahrzeug wurde aber immer noch benötigt.


    Erst einmal (wieder) ins Internet schauen. Diesmal sollte es ein Fahrzeug aus dem Umkreis werden. Fahrzeug ausgesucht und direkt in die Stadt gefahren.


    Händler 1)

    Wollte plötzlich von "HU/AU neu" nichts mehr wissen. Fahrzeugschlüssel erhalten, durften wir uns auf den Weg zum Platz machen, wo das Fahrzeug stand. Zustand anders als beschrieben zusätzlich wurde beim Start auch gemeldet, dass es Probleme mit dem ABS gibt.

    Wieder zurück zum Händler. Er konnte auch noch andere Wagen anbieten. Die hatten aber das gleiche Problem.

    Mit einem Fehler im Bremssystem ist nicht zu spaßen. Bevor das nicht in Ordnung gebracht ist, gibt es keine HU. Die Reparatur eines solchen Fehlers, ist extrem zeit- und kostenintensiv.

    Ohne HU und als "Exportfahrzeug" waren all diese Fahrzeuge absolut überteuert. :thumbdown::thumbdown::thumbdown:


    Händler 2)

    Das ausgesuchte Fahrzeug ist vorhanden. Der optische Eindruck ist auch zufriedenstellend. Ein zusätzlicher Stutzen an der Seite ließ mich in den Kofferraum schauen: Aus der Reserveradmulde lächelte mich ein runder LPG-Gastank an.

    Angeboten war das Fahrzeug jedoch als reiner Benziner gewesen.


    LPG?

    Eigentlich kein Grund, ein Fahrzeug nicht zu kaufen. Die Gasanlage war zusätzlich eingebaut, sodass eine erheblich höhere Reichweite erzielt werden kann. Zudem ist LPG auch günstiger als Benzin. Man kann also auch einfach nur auf Gas fahren.


    Preis vereinbart und für den Wagen, den ich in Zahlung geben wollte. HU/AU alles inklusive. Eine kleine Anzahlung geleistet. Es war Donnerstag und der Wagen sollte dann Montag oder Dienstag sogar extra aus einem anderen Kreis gebracht werden.

    Ich würde nicht einmal eine Kurzzeitversicherung benötigen.


    Sah alles super aus... bis dann der Anruf kam: "Bekommt keine HU. Der Gastank muss getauscht werden"

    Den Tausch (aber auch "einfach nur alles ausbauen") darf nur durch eine spezielle Werkstatt durchführen. Die Kosten dafür sind so hoch, dass es gar keinen Sinn mehr macht.

    Dieser Wagen konnte nur in den Export gehen.


    Der Händler entschuldigte sich dafür, dass es nicht geklappt hat. Er würde aber am nächsten Tag noch ein weiteres Fahrzeug bekommen, das unseren Vorstellungen entsprachen.

    Am nächsten Tag fuhr er mit einem Autotransporter + einem Fahrzeug, das nicht mehr drauf gepasst hat, direkt vor unserem Haus vor. Wir hätten uns einfach ein Auto aussuchen und dabehalten können.


    Leider war doch kein passendes Fahrzeug dabei und ich bekam anstandslos die Anzahlung direkt und in bar zurück.


    Superfreundlich.  Der Service ging weit über das hinaus, was man bei einem Gebrauchtwagen erwarten kann. Solche Händler kann man bedenkenlos weiterempfehlen. :thumbup::thumbup::thumbup:

    Wenn die Reparatur des Wagens so teuer ist, dass man dafür einen anderen Wagen bekommen kann, ist ein anderer Wagen natürlich die bessere Option.

    Auto suchen, Händler kontaktieren, Abholtermin vereinbaren und ggfs. auch gleichzeitig alle Unterlagen für ein Kurzzeitkennzeichen durchgeben. Alles bezahlen und dann das Fahrzeug zum vereinbarten Termin abholen.


    In der Regel geht das eigentlich ganz reibungslos vonstatten ... außer dieses Mal. :(


    Fahrzeug Nummer 1)

    Es handelt sich dabei um eine komplette Geschichte --> die man als Warnung vor solchen Geschäftsgebaren auffassen sollte


    Kontaktaufnahme 12 Tage bevor der Wagen benötigt wurde. Telefonische Rückmeldung am nächsten Tag (Freitagvormittag).

    "Es gibt noch einen anderen Interessenten, der eigentlich morgen kommen will. Sie müssen mindestens die Hälfte anzahlen. Bankdaten bekommen Sie dann gleich per Mail".

    Nachmittags dann noch einmal eine Mail gesendet, was mit den Bankdaten ist und die geforderte Anzahlung dann direkt überwiesen.


    Montags dann angerufen, wann der Wagen fertig sein würde. Gleich danach auch noch den Rest überwiesen.

    Am Freitag sollte der Wagen dann fertig sein und eine neue HU bekommen ... eventuell auch erst am Montag.

    Montag (eine Woche später) wäre der letzte Tag, an dem ich den Wagen abholen könnte. Es würde also gerade noch klappen.

    Da der Wagen in einem anderen Bundesland steht, und ich erst ab Montag Urlaub hätte,


    Mittwoch, mal eben anrufen, ob alles für Freitag klappt.

    "Endschalldämpfer durchgerostet. Neuer wird wohl nächsten Mittwoch geliefert werden." - "Viel zu spät. Wenn es an den Kosten liegt... ich zahle auch mehr. Hauptsache der Wagen ist fertig... ja 100 extra sind okay"

    1 Woche Lieferzeit für ein Autoersatzteil? Absolut unüblich lange. Na da rufe ich mal eben bei einem Teilehändler an, mit dem ich beruflich zu tun habe "Bis Mittag bestellt ist das Teil dann noch am gleichen Tag da"

    Kurz beim Händler angerufen und gesagt, dass ich spätestens am nächsten Tag liefern lassen könnte. Plötzlich sollte aber ein neuer Endschalldämpfer auch doch schon am nächsten Tag ankommen.


    Donnerstag angerufen. Hat immer noch keine HU. Wieder etwas Defektes. "Wird wohl doch erst Morgen oder Montag werden."

    "Montag ist er fertig, sonst dicker Ärger." - "Habe gar nichts damit zu tun. Da müssen Sie den Chef anrufen" - "Interessiert mich absolut nicht. Sie haben den Vertrag gemacht und Sie haben auch immer alles zugesagt. Kümmern Sie sich darum, dass Ihr Chef mich anruft".


    Einige Stunden später kam ein Anruf per WhatsApp: Der Chef persönlich rief mich an .. . direkt aus dem Libanon.

    Eine Lamentiererei, wie teuer die Reparaturen doch wären und dass ich doch noch 300 Euro drauflegen müsste.

    "Morgen spätestes um 13 Uhr rufe ich Sie zurück"


    Freitag .. um 13 Uhr kommt kein Anruf ... erst 2 Stunden später.

    "Wieso zu spät? Hier ist es gerade 13 Uhr. HU hat nicht geklappt, Kurzzeitzulassung ist aber schon. Montag ist er aber auf jeden Fall fertig. Ich rufe Sie dann auf jeden Fall bis 12 Uhr an. " - "Nach deutscher Zeit. Interessiert mich nicht welche Zeit bei ihnen ist. Ihre Firma arbeitet schließlich auch nach deutscher Zeit."

    Wieder das Lamentieren von den hohen Kosten. 300 + 100 für die Kurzzeitzulassung müsste ich dann noch extra mitbringen


    Montag ... ein Anruf kommt .. aber von einer deutschen Nummer und erheblich vor der Zeit.

    "Kollege ist zu spät zum TÜV und daher gab es keine Plakette mehr." - "Ihr Chef hat mir fest zugesagt." - "Ach das war dieser Wagen- ich dachte ein ganz anderer. Ist aber bei Ihrem genau das Gleiche"


    Kurz danach ein weiterer Anruf aus dem Libanon. Chef war dran.

    Wieder das Lamentieren - was mich mittlerweile absolut nicht mehr interessierte.

    "Sie können den Wagen ja morgen abholen. Die Kurzzeitzulassung ist ja noch gültig. Dann bringen Sie ihn eben später wieder. 2 Tage später hat er auf jeden Fall eine neue HU ... ja okay, ich sage Bescheid, dass das Geld sofort zurück überwiesen wird."


    Dem Händler war bekannt, dass ich den Wagen auf jeden Fall pünktlich zum Termin benötigte.

    Dass die Ersatzteile angeblich so lange Lieferzeit hatten, war wohl eher eine Masche, um "noch mehr herauszuholen".

    Ich habe es erkannt, aber akzeptiert.


    Der Händler wusste, dass ich notfalls einen Mietwagen nehmen musste.

    Das "Abholen und Wiederbringen" sollte mir scheinbar die Kosten dafür sparen. Im Endeffekt war es aber nur ein Mittel, um die Vertragskündigung zu vermeiden... und "irgendwann sehr viel später" den Wagen doch noch loszuwerden.


    Der Händler wusste, dass die Kurzzeitzulassung nur für das Zurückbringen reichen würde.

    Für das erneute Abholen hätte ich eine weitere Kurzzeitzulassung benötigt = noch einmal die Zusatzkosten.


    Der Händler wollte mir 100 Euro für die Kurzzeitzulassung extra abknöpfen.

    Die Kurzzeitzulassung war aber ganz regulär auf meinen Namen und über meine eigene Versicherung beantragt worden.

    Er hatte also keinerlei Recht dazu, auch nur einen einzigen Cent dafür zu verlangen.


    Unseriöser Abzocker und eindeutig auch Betrüger, da er auch für eine Versicherung kassieren wollte, mit der er nichts zu tun hatte. 


    Zwei Tage später ein weiterer Anruf aus dem Libanon:

    "Sie müssen den Rücktritt für die Buchhaltung noch schriftlich geben. Geht dann direkt per Sofortüberweisung an Sie raus."

    Es war kurz vor 17 Uhr .. also schnell die Mail getippt und ab damit.


    Tag 3 nach der Zusage: Mail kommt rein "so etwas geht nicht per Sofortüberweisung, deshalb haben wir ganz normal überwiesen."

    4 Tage nachdem ich das Geld "sofort zurücküberwiesen bekommen sollte" war es dann endlich wieder da.


    Auch hier wieder ein unseriöses Verhalten, bei dem etwas zugesagt wird, aber erneut nicht gehalten wird.


    Die Versicherung wollte mir die (ungenutzte) Kurzzeitzulassung zuerst auch noch extra berechnen.

    Extra-Mietwagengebühren gehabt, um dann zwei Wochen nach dem Vertragsabschluss immer noch ohne anderes Fahrzeug dazustehen.

    Wer sein Fahrzeug selbst pflegt, wird es machen, weil das besser ist oder weil man dadurch Geld spart.

    a) Die Arbeitskosten fallen nicht an

    b) Teure Pflegemittel können durchaus auch durch andere günstigere ersetzt werden


    Bespiel für a)

    Eine einfache Innenraumreinigung kostet so ab 150€, kann aber auch 400€ und noch mehr kosten.


    Beispiel für b)

    Für die Pflegemittel für Gummidichtungen kann man "unendlich Geld ausgeben". Das ist dann speziell nur für die Gummidichtungen nutzbar.

    Oder man holt sich einfach einen Stift mit "Hirschtalg", der ab 2€ kostet und auch als Hautpflegemittel weiter Verwendung finden kann.

    (Wird auch als Hautpflegemittel angeboten, enthält aber die gleichen Inhaltsstoffe)


    Aber 

    Vaseline zur Cockpitpflege

    Der Überzug des Cockpits ist aus einem weichen Kunststoff. Fette (wie Vaseline) schaden zwar nicht, ziehen aber auch nicht ein. Sieht am Ende zwar gut aus, ist aber nur eine schmierige Schicht, die sogar dazu führt, dass dort Staub umso besser haften bleiben kann.


    Spülmittel zur Außenreinigung

    Spülmittel enthalten vorrangig Fettlöser und sind dazu gedacht Eiweiße von Essensresten aufzuspalten.

    Anderer Schmutz und Ablagerungen werden aber nicht wirklich komplett entfernt. Der Lack wird mit der Zeit zunehmend stumpfer, da diese anderen Ablagerungen weiterhin verbleiben und auch immer weiter zunehmen.


    Glasreiniger für den Innenraum

    Nein, Silikon ist nie enthalten. Das ist nur ein Gerücht. Es entsteht dadurch, weil mit der Zeit eine wirkliche Schmierschicht entsteht, die man nur mit Spezialreinigern und viel Geduld wieder wegbekommt.

    Im Endeffekt ist das aber nur das Fett, das man automatisch an den Händen hat und auch in der Atemluft enthalten ist. Dafür sind Glasreiniger eben nicht ausgelegt.


    Rasierschaum als Antibeschlagmittel

    Ja, das funktioniert, aber nur wenn die Scheibe vorher gründlich gereinigt wurde.

    Rasierschaum ist nur eine Seife. Man kann sich also auch wirklich ein Stück Seife nehmen und dadurch noch mehr Geld sparen.


    Nach der Reinigung wird also eine hauchdünne Schicht aus Seife auf die Scheibe gebracht. Spätestens nachts bei Gegenverkehr wird man aber merken, ob man es richtig gemacht hat:

    Zu viel und zu ungleichmäßig = ganz extreme und auch gefährliche Blendung durch den Gegenverkehr. Sofort anhalten und die Scheibe mit viel Wasser und Tüchern von der Seifenschicht befreien.


    Kondom über Schalthebel ziehen, damit sie danach wieder glänzen

    Auch hierbei handelt es sich nur um ein Hautpflegemittel (ähnlich wie Vaseline oben). Es tritt daher der gleiche Effekt auf: Sieht gut aus, aber man hat nur eine hauchdünne Schmierschicht aufgebracht, die man mit jedem Griff an den Schalthebel wieder an die Hände bekommt.


    Okay, so bekommt man automatisch bei Fahren die Handinnenflächen immer mit Pflegemittel versorgt... und auch mit dem ganzen Dreck, der daran extra gut haften geblieben ist *würgs*

    Weil Anfang 2025 in einer koreanischen Airline eine Powerbank explodierte, wurden überall neue Sicherheitsregeln geschaffen. Die Regeln dazu sind aber bei allen Fluggesellschaften anders.

    Informiert euch deshalb ganz speziell darüber auf der Internetseite eurer Airline und vertraut auf gar keinen Fall irgendwelchen anderen Aussagen.


    Wenn ihr entgegen den Bedingungen eurer eigenen Fluggesellschaft handelt, kann das von einer Konfiszierung der Powerbank + Strafzahlung bis hin zu einem "No Flight" reichen.


    - Im aufgegebenen Gepäck sind Powerbanks überall verboten

    - Im Handgepäck werden sie manchmal gestattet.

    - Am Körper getragen (Jacke, Hose usw.) darf man sie oft mitnehmen.

    - Manche Fluggesellschaften lassen nur unter ganz bestimmten Bedingungen Powerbanks zu.

    - Die Benutzung während des Fluges ist fast überall verboten


    PS:

    In 10.000 Metern Höhe herrscht ein anderer Luftdruck sodass sich Lithium-Ionen + Lithium-Polymer Akkus durchaus ganz anders verhalten als am Boden. Es ist nachvollziehbar, dass die Airlines keine "Mini-Bomben" an Bord haben wollen.

    - Bei der Benutzung erwärmen sich Akkus automatisch, was ein komplettes Benutzungsverbot nachvollziehbar macht.

    - Direkt am Körper getragen merkt man es rechtzeitig, wenn die Powerbank plötzlich warm wird und/oder sich sonst irgendwie verändert.


    Es macht jetzt also absolut keinen Sinn mehr, auf Langstreckenflügen eine Powerbank mitzunehmen, damit man unterwegs "mal nachladen" kann.


    Am Flughafen den Akku laden + Ladekabel griffbereit haben und dann darauf hoffen, dass es an Bord wirklich irgendeinen Ladeanschluss in der Nähe gibt.


    Keiner Ladeanschluss da? 

    Gerät so rechtzeitig komplett ausschalten, dass man es am Ziel noch starten und noch einige Stunden benutzen kann.


    Erwarte aber nicht, dass die Ladeanschlüsse an Bord "irgendwie leistungsfähig" sind.

    Wenn alle Passagiere gleichzeitig laden wollen, kann die Ladeleistung auch auf 500 mAh sinken = nicht einmal genug, um den aktuellen Verbrauch zu kompensieren --> während des Aufladens kann der Akkustand also trotzdem immer weiter sinken.

    Den "Großversuch" habe ich aber noch vor mir ... eine ganze Rasenfläche komplett abtragen, tiefer legen und neu einsäen.

    Das werde ich aber erst dann machen, wenn der Boden weich, aber noch nicht komplett durchnässt, ist.


    Da ich leider einen Fehler in der Speicherkarte meines Smartphones hatte, sind leider alle Fotos davon verloren gegangen.


    Planung:

    Ich beginne im August und kann dann den neuen Rasen noch so rechtzeitig einsäen, dass das Wetter das Bewässern übernimmt.


    Realität:

    Ab August begann es dauernd zu regnen. Keine Lust, durchnässte Erde abzutragen. Also bestellte ich mir einen Bagger, der dann hoffentlich auch die Erde entsorgen würde.

    Wochen später war der Bagger immer noch nicht gekommen.


    Mit blieb nichts anderes übrig als es dann doch per Hand zu probieren.


    - Benzinrasenmäher auf unterste Stufe gestellt.

    Der sollte ruhig Erde mähen. Dieser Rasen sollte ja weg.

    - Vertikutierer auf die tiefste Stufte gestellt.

    Auch hier ging es nur darum, so viel wie möglich abzutragen.


    Jetzt alles erst einmal umgraben. Der Rasen ist schon seit einem halben Jahrhundert da und hat dementsprechendes Wurzelwerk.


    Am Anfang ließ sich eigentlich noch alles ganz gut an.

    Graben und direkt auf die Schubkarre schaufeln. Die volle Karre kam dann auf deb Bereich von oben. Da war sowieso zu wenig Erde.

    Nach einem Drittel traf der Spaten immer öfters auf harten Widerstand. Mal waren es Steine und mal Wurzelwerk der Büsche, die entlang des Rasens standen.


    Irgendwann kam ich an die alte Sickergrube aus Beton. Ich wusste, dass da eine war, hatte sie jedoch an einer anderen Stelle vermutet.

    War sie auch nicht, Das war nur der Beobachtungsschacht. Einen Meter weiter tauchte der große Deckel auf, aus dem die damals immer wieder entleert werden musste.


    Den zuerst gefundenen kleinen Betondeckel hatte ich gleich schon als Ständer für eine Schale eingeplant gehabt. Für diesen 160cm großen Betondeckel musste ich mir etwas Neues einfallen lassen.


    DER war aber der Grund, weshalb es keine Rasenfläche, sondern ein Rasenhügel war, den man faktisch nicht mehr mähen konnte.

    Umgraben, mit dem Vertikutierer zerkleinern und dann in die Schubkarre schaufeln.

    Kubikmeter für Kubikmeter habe ich alles per Hand abgetragen. Schubkarre für Schubkarre brachte ich immer wieder hinters Haus.


    Das Wurzelwerk von Büschen hatte schon länger für Probleme gesorgt. Dass Gerät hat sie faktisch wie Spaghetti gezogen und um die Zinken gewickelt. 15 Minuten arbeiten und 30 Minuten sehen, dass man die Wurzeln da wieder rausbekommt.


    Endlich ist der Boden fast auf Höhe der Rasenkantsteine. Jetzt noch den Vertikutierer tiefer greifen lassen, damit der Boden schön locker wird.

    *Schepper* er ist auf Stein gestoßen. Einer der Zinken ist verbogen und ließ sich auch später nicht mehr richten.


    Das war nur der erste der Steine ... denn: Später stellte ich fest, dass der ganze Bereich mit Bauschutt gefüllt ist.

    Bloß gut, dass der Bagger nicht gekommen ist. Der hätte gleich tief gegriffen und dann Ladung für Ladung Erde und Steine ans Tageslicht befördert.


    Vergessen wir die Idee, mit dem weiteren Tieferlegen.

    Aber wenigstens auf Höhe der Rasenkantensteine sollte es ja wohl klappen.

    Ja, das funktionierte für .... 2 Meter. Danach tauchten 30-50cm Beton auf, mit denen die Rasenkantsteine gesetzt worden waren.


    Ich kam mit dem Rasen also gar nicht an die Rassenkantsteine heran. Auf Beton wächst ja nicht so besonders viel.


    Umplanung

    Ich brauche etwas, was den Bereich füllt. Okay, Pflanzsteine ... aber auf Rasenhöhe.

    Die ersten 5 Steine waren gesetzt. Plötzlich stiegt der Betonbereich aber an. Die Pflanzsteine mussten auch höher .. und immer wieder höher.


    Das hätte ich auch ohne die viele andere Arbeit vorher haben können. *grrrr*

    Na endlich. 52 große Pflanzsteine sind gesetzt. Alle sind perfekt "im Wasser".


    "Welche Pfuscher haben damals hier den Gehweg und die Straße gebaut?"

    Die Pflanzsteine sind genau waagerecht gesetzt, aber es sieht so aus, als wenn sie bergauf laufen würden während der Gehweg abfällt.

    Alle Steine wieder raus. Jetzt sind die Rasenkantsteine die Richtline. Immer den gleichen Abstand halten.

    Jetzt ist es total schräg, sieht aber gerade aus.


    So oft hatte ich mittlerweile schon umplanen müssen, dass ich jetzt auch keine Blumen mehr in den Pflanztöpfe haben wollte, sondern später eine kleine flache Hecke.


    Ein Hecke braucht viel Wasser.

    Da ich aber keine Lust habe, im Sommer Wassereimer zu schleppen, habe ich direkt beim Setzen der Steine darunter auch noch einen Schlauch eingebracht.

    Sobald eine Bewässerung benötigt wird, brauche ich nur den Schlauch im jeweiligen Pflanzstein freilegen und kann daran dann irgendeinen Auslauf anzubringen.


    Mittlerweile war es zu spät geworden, den neuen Rasen einzusäen.

    Alles hatte über den Winter Zeit sich zu setzen.


    Frühjahr 2024 

    Hinter dem Haus hatte ich schon vor Jahren Pflanzsteine gesetzt. Einfach in die Erde, wie ich es jetzt auch wieder gemacht hatte. Überall Unkraut, an das mal nicht vernünftig ran kommt.

    Das wollte ich vor dem Haus aber nicht erneut haben.


    Rasenmähersteine auf eine hauchdünne Schicht von Gartenbaubeton (ohne Trass) gesetzt. Soll einfach nur das Unkraut von unten fernhalten. Dieser Beton lässt sich später problemlos wieder beseitigen.

    Dann rundum die Steine auch noch den gleichen Beton.


    Rasen einsäen und gut wässern.

    Der "eingebaute Schlauch" war schon da ganz nützlich, da die Bewässerung dadurch von beiden Seiten gleichzeitig erfolgen konnte.



    So sah das Ganze dann im Juli 2024 aus.

    Wieder mal ein "perfekter Sommer" in dem es immer sehr stark regnete. "Perfekt" für Unkraut, das schneller als der Rasen wuchs.




    Das war dann im Mai 2025.

    Ein Trockenrasen, der mit der bisschen Erde unter ihm und auch ohne Bewässerung später auch während der Hitzewelle und Trockenheit ganz gut zurechtkam.


    Ich habe aber noch weitere viele Hundert Quadratmeter Rasen.

    Beim nächsten Mal miete ich mir aber eine Schälmaschine .. habe dann aber wieder das Problem: Wohin mit der abgeschälten Grasnabe?