Beiträge von spinnweb

    Um mich hier auch einmal einzubringen:
    Wer sich auf die Technik verlässt, ist verlassen.


    Sind Passwörter zu schwer zu merken, muss man sie aufschreiben. Sind sie wo anders niedergeschrieben, als auf der Festplatte im Kopf, sind sie eigentlich unbrauchbar.


    Ist es doch nötig, die Passwörter aufschreiben zu müssen, dann kann man sich doch selbst etwas überlegen, es sicherer zu machen.


    Wenn man ein Passwort aufschreibt, dann kann man gleich drumherum noch weitere "Pseudopasswörter" schreiben, um es nicht eindeutig zu machen. Dann bräuchte man sich z.B. nur noch die Nummer merken.
    Hat man dort 20 Passwörter stehen, ist die Wahrscheinlichkeit 1 zu 19, dass der Täter das richtige erwischt.
    Einige Systeme haben Sicherheitsmechanismen, die nach einer bestimmten Anzahl falsch eingegebener Passwörter die Zugang grundsätzlich für einen Zeitraum blockiert. Oder sie geben einen Hinweis auf die Anzahl fehlerhafter Loginversuche. Wäre dann ein Indiz auf Einbruhsversuche.


    Man kommt, ohne sich selber etwas merken zu müssen, nicht sicher aus.


    Um eine Methode für die Könner zu erwähnen, kann man sich auch einen eigenen kleinen Algorhithmus basteln.
    Man hat z.B. eine kleine Tabelle mit Buchstaben. Dort zählt man dann immer eine bestimmte Anzahl an Zellen nach unten und zur Seite, um an die Buchstaben zu geraten.


    Oder um die Idee von den Pseudopasswörtern aufzugreifen, kann man auch von der Passwortliste von jedem Wort den ersten Buchstaben nehmen, oder den zweiten oder oder oder...


    Achja, für meine genannten Methoden ist zur Aufbewahrung kein Computer notwendig. :)

    1 Cloud Computing im allgemeinem


    Der Begriff Cloud Computing setzt sich aus den beiden Wörtern Cloud, welches aus dem Englischem kommt und übersetzt Wolke bedeutet, und Computing, welches ebenfalls aus dem englischen zu entnehmen ist und für die EDV steht, zusammen.


    Die Wolke wird oftmals in Diagrammen verwendet, um das Internet abzubilden. Das Internet selbst stellt einen Verbund von Rechnern dar. Somit ergibt sich aus Cloud und Computing die Datenverarbeitung im Internet ausgelagert vom lokalen Host. Dies umfasst nicht nur die Speicherung von Daten, sondern auch die eigentliche Verarbeitung und Bereitstellung von Programmen.


    2 Die Funktionsweise von Cloud Computing


    Beim Cloud Computing kümmert sich nicht mehr ein einzelner Rechner um die Datenverarbeitung, sondern eine Art Computercluster. Dies sorgt dafür, dass der Anwender keinen direkten Bezug zur Hardware hat. Er findet sich in einem „virtuellem Supercomputer“ wieder. Dies ermöglicht eine schnelle Verarbeitung von größeren Datenmengen, da sich im Hintergrund die Rechner aus dem Cluster die Arbeit aufteilen.


    Ein notwendiger Bestandteil für Cloud Computing ist die Verbindung zum Internet bzw. der Cloud. Besteht keine Verbindung, können die verschiedenen Dienste und Anwendungen nicht genutzt werden.


    3 Arten von Cloud Computing


    Es wird grundsätzlich zwischen der technischen und der organisatorischen Art des Cloud Computing unterschieden.


    3.1 Die technische Art des Cloud Computing


    Die technische Art lässt sich in drei Schichten unterteilen, welche aufeinander aufbauen können. Diese drei Schichten heißen Infrastruktur, Plattform und Anwendung.


    3.1.1 Infrastruktur


    Infrastructure-as-a-Service (IaaS) bezeichnet die unterste Schicht des Cloud Computings. Hier kann der Nutzer noch selbst bestimmten, wie hoch die Leistungen sein Sollen. Ein Beispiel für diese Schicht bietet ein virtueller Server, bei dem der Anwender das System verwalten kann und sich zum Beispiel das Betriebsystem aussuchen kann und welche „Pseudo-Hardware“ der Server mitbringen soll. Dabei steht lediglich die Virtualisierung im Fordergrund. Welche wirkliche Hardware dahinter steht, bleibt dem Nutzer verborgen.


    3.1.2 Plattform


    Bei Plattform-as-a-Service (PaaS) kann der Nutzer seine Programme an die Wolke übergeben, so dass er sich keine Gedanken um die Zuteilung von Rechenleistungen machen muss. Die benötigte Leistung wird von der Wolke bestimmt und zur Verfügung gestellt. Der Anwender muss lediglich sicherstellen, dass er die entsprechenden Schnittstellen nutzt, damit er auf das Programm auch zugreifen und es verwenden kann.


    Ein Beispiel hierfür können Web-Hoster sein, die dem Anwender die Möglichkeit bieten, verschiedene Dienste zu installieren und zu nutzen.


    3.1.3 Anwendung


    Software-as-a-Service (SaaS) bedeutet, dass der Nutzer lediglich einen Rechner mit Zugang zur Cloud hat und sich auf diesem Rechner eine Anwendung befindet, die eine Verbindung mit den Programmen in der Wolke herstellen kann. Meistens ist es ein Browser. Der Rechner des Benutzers beinhaltet in der Regel nur die nötigste Hardware, da er nur die Verbindung zur Wolke aufrechterhalten muss und die eigentliche Datenverarbeitung komplett von ihr übernommen wird. Auf der Anwenderseite werden keine Daten gespeichert oder weiterverarbeitet.


    3.2 Die organisatorische Art des Cloud Computings


    Bei der organisatorischen Unterscheidung wird danach geschaut, welche Anwender Zugriff haben.


    3.2.1 Private Cloud


    Bei der privaten Cloud haben nur Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens Zugriff auf die Daten. Dabei kann es wiederum zu unterschiedlichen Berechtigungen und Einschränkungen kommen.


    3.2.2 Public Cloud


    Die öffentliche Cloud ist für jeden zugänglich bzw. kann von jedem gegen das entsprechende Entgelt genutzt werden.


    3.2.3 Hybrid Cloud


    Hier verwendet das Unternehmen eine private Cloud. Nutzt jedoch bei Ausfällen über Überlastung die Public Cloud.


    4 Vorteile und Probleme


    4.1 Vorteile


    Ein wesentlicher Vorteil von Cloud Computing ist Skalierbarkeit. Die benötigten Kapazitäten lassen sich relativ leicht und schnell bei Bedarf erhöhen bzw. zurückstufen. Weiterhin ist die Nutzung von gemeinsamen Ressourcen ein sowohl umweltschonender als auch finanzieller Aspekt. Musste sich früher jedes Unternehmen einen oder mehrere Server kaufen, verwalten und instand halten, können die gleichen Leistungen viel kostengünstiger und flexibler gehalten werden. Ebenso ist die Einrichtung eines solchen Dienstes in einer Cloud schneller und einfacher zu handhaben.
    Nicht zu vergessen ist, dass man von überall her, wovon man auf die Wolke zugreifen kann, Zugriff auf die Dienste hat. Des Weiteren lassen sich die bestellten Dienste gut überwachen und in Abhängigkeit zur Nutzung berechnen.
    Zusätzlich bietet die Cloud eine Redundanz, die sicher stellt, dass die Daten verfügbar sind, auch wenn ein Gerät ausfällt bzw. dass die Daten dann schnell wiederhergestellt werden können.


    4.2 Probleme


    Ein großer Nachteil von Cloud Computing ist die Notwendigkeit einer Verbindung zu Wolke, meist Internetverbindung. Darauf aufbauend wird eine bestimmte Kapazität der Verbindung gefordert, die nicht immer zufrieden stellend gewährleistet sein kann.
    Die Sicherheit spielt eine wichtige Rolle. Zwar kann man die Daten verschlüsselt übertragen, so dass keiner „mithören“ kann. Allerdings liegen sie dann meist unverschlüsselt in der Wolke. Dies ist ein weiterer Aspekt. Man weiß nie, wo sich die Daten befinden bzw. wer sich Zugriff verschafft und sie missbraucht. Es soll bereits Techniken zur Verschlüsselung und Aufteilung der Daten innerhalb der Wolke geben, doch sind diese noch nicht ausgereift oder verbrauchen zu viel Leistung.
    Nutz man zur Arbeit Geräte, die auf Cloud Computing ausgerichtet sind und somit keine Spuren auf sich hinterlassen, kann der Anwender nur schwer nachweisen, dass es von ihm stammt und er Rechte an dem Inhalt der Daten geltend machen kann.
    5 Aktuelle Angebote


    Die Cloud umfasst unzählige Anbieter, die teilweise unterschiedlichste Cloud Produkte offerieren. Eine der bekanntesten Produkte ist das Webhosting, wobei dem Nutzer eine mehr oder weniger begrenzte Größe an Speicher, ein Webserver und eine Internetadresse angeboten werden.
    Ebenfalls weit verbreitet ist die Onlinedatenspeicherung. Hier kann der Anwender seine Daten über einen Browser auf die Server des Anbieters hochladen, sie dort verwalten und auch wieder herunterladen.
    Ein Trend des Cloud Computing ist, einen kompletten Server virtuell in der Wolke zu verwalten. Es steht eine Vielzahl von Betriebssystemen zur Auswahl, mit denen man dann in Eigeninitiative nicht nur Webhosting, sondern auch diverse andere Dienste wie Onlinespeicherung, Exchange und vieles mehr.
    Weiterhin können Kunden auf einer Plattform, für diese geeignete Programme auf ihr installieren und nutzen. Genauso kann man auch schon vorinstallierte Programme für viele verschiedene Bereiche, die zu viele wären, um sie alle aufzuzählen, über einen Browser für sich arbeiten lassen.
    Nicht nur die Software kann auf Cloud Computing ausgerichtet sein. Es gibt auch Rechner, welche speziell dafür ausgerüstet sind. Sie haben keine oft keine eigene Festplatte und nur einen sparsamen Prozessor, da die wirkliche Datenverarbeitung in der Cloud geschieht.


    5 Fazit


    Cloud Computing kann eine kostengünstige Variante zur Gestalltung der IT-Struktur sein. Man sollte jedoch prüfen, ob man nicht durch Steuervergünstigungen bzw. Rabatte o.ä. mit eigenen Hardwarelösungen am Ende besser fährt.
    Weiterhin muss jeder selbst entscheiden, ob er seine Daten ins Unbekannte schieben möchte.
    Was ist wahrscheinlicher? Das Ziel eines Hackers zu sein, der sich von Außerhalb Zugang verschaffen muss, oder dass jemand gerade diese Daten in der Wolke jemandem richtig zuordnet?

    Viele Leute stellen sich die Frage "Wie soll ich nur mit einem Blinden umgehen?"
    Dies ist eigentlich unnötig, wenn man sich vor Augen hält, dass es sich hierbei um Menschen wie du und ich handelt.


    Dennoch kommt es immer wieder zu unstimmigen Handlungen. Diese möchte ich einmal kurz aufführen:


    - Wenn man schon mitbekommt, dass jemand in seinem Sehen stark eingeschränkt ist bzw. ziemlich unsicher erscheint, ist die Frage nach Hilfe ruhig erlaubt. Jedoch sollte man seine Hilfe nicht aufzwingen bzw. dann den Betroffenen bedrängen.
    - Sollte die Person in Begleitung eines Blindenführhundes sein, ist dieser nicht einfach anzufassen oder zu streicheln. Das möchte schließlich auch kein "normaler" Hundebesitzer.
    - Die Leitsysteme - oft u.a. an Bahnhöfen zu finden - sind in erster Linie nicht für Gepäckstücke und darauf herumstehen gedacht. Sie sind zur Orientierung mit dem Blindenstock vorgesehen und lassen sich durch Hindernisse darauf nur schlecht verfolgen.
    - Eine Wegbeschreibung nur mit dem Wort "dahin" ist in den meisten Fällen unzureichend. Hierbei ist zu überlegen, woran man sich gut mit einem Stock orientieren kann. Einmal die Augen zuzumachen kann helfen.


    ______


    Auch auf dem Arbeitsmarkt ist eine gewisse Skepsis zu beobachten.
    Dabei ist davon auszugehen, dass die Person etwas von ihrem Fach versteht, wenn sie sich auf eine bestimmte Stelle bewirbt. Das ist bei jedem anderen auch anzunehmen.


    Es gibt inzwischen genügend Hilfsmittel für Betroffene, die es ermöglichen, mindestens die gleiche Leistung zu erbringen oder sogar noch mehr.


    ______


    Wie in jedem Bereich sollte man nicht von einer Person auf eine ganze Gruppe schließen. Dies führte schon oft zu Fehlentscheidungen.



    Geschrieben basierend auf Erfahrungen von Blinden und hochgradig Sehbehinderten.