Beiträge von Ratgeber

    Ausnahmsweise bin ich mal nicht schon wieder auf der Suche nach einem "neuen Gebrauchtwagen".


    Meinem Alten habe ich alle Macken ausgetrieben. Jetzt fallen nur die ganze normalen Wartungskosten an. Irgendwann mal ein neues Lenkgetriebe und ein neuer Kat. Alles andere wurde schon ersetzt. Der Motor sollte noch locker seine 60.000-80.000 Kilometer machen. Die Investitionen werden sich also rentieren.


    Gestern habe ich jedoch einen Bekannten bei der Autosuche begleitet.


    Tipp 1) Lege dich nie auf eine begehrte Marke fest.

    Angeboten wurde ein 20 Jahre alter 75 PS VW Golf für 1.500 Euro. Tachostand 246.000 Kilometer.

    "Ist jetzt ein Scherz ?" - "Nein, das ist ein VW. Die kosten immer mehr als andere"

    Ein zwei Jahre älterer Ford Focus mit > 100.000 Kilometer weniger sollte auch 1.500 Euro kosten.


    Tipp 2) Nimm keine begehrte Stadtgröße

    75 PS reichen für den Stadtverkehr gut aus. Da der kleine Motor aber viel Gewicht bewegen muss, läuft er trotz der geringen Stärke trotzdem nicht sparsam. 8-10 Liter im Stadtverkehr sind schon geschönte Zahlen.


    Kleine Autos sind in der Stadt praktischer. Dafür soll man dann aber auch extra zahlen.

    Zum Vergleich: Für einen 5er BMW mit > 100 PS wurden auch 1.500 verlangt.


    Tipp 3) Höre dir den Motor an

    Wenn du nach dem Starten ein Klackern aus dem Motorraum hörst, lass die Finger davon. Das Geräusch kommt von den Ventilen. Mit einer größeren Reparatur solltest du besser schon rechnen.


    Sollte der Motor nicht starten, weil die Batterie leer ist, sollte er trotzdem mit einer Starthilfe sofort gestartet werden können. Klappt das selbst nach längeren Versuchen nicht, kannst du damit rechnen, dass die Kaltstartautomatik eine Problem hat. Wieder ein teures Vergnügen.


    Tipp 4) Vermeide hohe Kilometerleistungen

    Es gibt keine verlässlichen Regeln nach denen man sagen kann "der hält noch so viele Kilometer". Je kleiner der Motor ist und je näher der Kilometerstand an den 300.000 ist, desto höher die Chance, dass er nicht mehr lange mitmachen wird.


    Tipp 5) Verlasse dich nie auf eine HU-Plakette

    Als ich meinen jetzigen Wagen kaufte, hatte er auch einen fast noch frischen TÜV. Bei der nächsten HU stellte sich heraus, dass es gar keine Kontrollleuchte für den Airbag gibt und das Steuergerät für die Airbags völlig defekt war. Die fehlende Kontrolleuchte hätte direkt bei der HU auffallen müssen. Der Fehler war zu offensichtlich als dass man ihn hätte übersehen können.


    Tipp 6) Schaue dir die Bremsscheiben an

    Wenn sie leicht verrostet sind, macht es kaum etwas aus. Der Wagen steht eben schon länger. Wenn du aber Riefen in den Scheiben siehst, funktioniert die Bremse nicht korrekt.

    Wahrscheinlich sind die Beläge nicht in Ordnung. Dadurch gibt es eine erhöhte Reibung an der Scheibe, die dann die Riefen erzeugt.


    Je nach Zustand müssen also Bremsbeläge oder sogar auch noch die Scheiben getauscht werden.

    Man lässt immer beide Seiten einer Achse tauschen, weil der Wagen sonst beim Bremsen zu einer Seite zieht.


    Tipp 7) Schau dir die Felgen an

    Wenn sie Bordsteinrempler aufweisen, kann die Spureinstellung eventuell betroffen sein. Ein Bordsteinrempler kann aber auch noch größere Schäden verursacht haben.


    Tipp 8) Schau dir die Reifen an

    Älter als 3 Jahre sollten sie nicht sein. Kann man gut an der DOT Nummer erkennen. Danach schau nach, ob das Profil gleichmäßig tief ist. Ist es einseitig abgelaufen, ist die Spur verstellt. Spur einstellen lassen / ab rund 100 Euro) plus zwei neue Reifen für jede betroffene Achse sind die geringsten Kosten, die auf dich zukommen werden.


    Tipp 9) Wenn scheinbar alles passt, mach unbedingt eine Probefahrt

    Kein Radio an, keine Gespräche. Du konzentrierst dich allein auf die Geräusche.


    - Knatschen beim Lenken:

    Gelekwellenmanschetten sind eventuell defekt


    - schleifendes Geräusch beim langsamen Fahren:

    Irgend etwas erzeugt Reibung, die nicht sein darf oder die Bremsen schleifen. Hier droht eine Reparatur.


    - der Motor "bollert", nachdem er längst warm gefahren ist:

    Unruhige Motorgeräusche zeugen immer von einem Fehler oder einem Verschleiß. Eine Reparatur ist wahrscheinlich.


    - Lenker los lassen und der Wagen fährt nicht mehr geradeaus:

    Spur verzogen. Muss neu eingestellt werden und eventuell werden noch neue Reifen benötigt


    - Lenker nur ganz leicht halten und dann bremsen. Der Wagen fährt nicht geradeaus:

    Bremssystem defekt. Muss unbedingt repariert werden.

    Springt er fast schon beim Bremsen zur Seite, kann zusätzlich noch ein Fehler an der Antriebswelle (z.B. Dreieickslenker) vorliegen. Finger weg. Der Wagen ist lebensgefährlich.


    Tipp 10) Nimm zum Kauf auf jeden Fall eine zweite Person mit

    Der Händler ist nie alleine. Er wird immer Personal haben, das seine Aussagen bestätigt. Die zweite Person sorgt für Chancengleichheit, sieht alles aus einer anderen Blickrichtung und kann dich am Ende sogar vor einem Kauf bewahren, den du am Ende nur bereuen würdest.

    Die zweite Person darf kein Ja-Sager sein.

    Schaut euch mal einen Tesla an. Das Auto wurde ja komplett neu konstruiert ... mit allen Fehlern, die man bei einem E-Auto machen kann.


    1) Mechanik wurde soweit wie möglich durch Elektrik und Elektronik ersetzt

    Natürlich sind ein paar Chips und Platinen viel billiger als mechanische Teile. Ein großes Tablet als Steuereinheit ist auch billiger als wenn man alle möglichen Regler verbauen würde.

    Schaut euch aber einfach mal an, wie viel euer Tablet oder Smartphone verbraucht. Alle diese wirklich unbedingt nötigen elektronischen Teile verbrauchen durchgehend Strom.... obwohl mechanische Komponenten keine einzige Milliampere-Stunde verbrauchen würden.


    Gleich also mal möglichst viele Stromverschwender eingebaut, die an der mageren Akkukapazität nagen.


    2) Schön große und viele Glasflächen

    Glas kann nicht viel vor Hitze oder Kälte schützen. Der Innenraum heizt sich deshalb im Sommer schneller auf und kühlt im Winter schneller ab.


    Weil jedoch keine Abwärme vom Motor genutzt werden kann, muss man immer wieder elektrisch zuheizen. Sobald es dann draußen sonnig ist, muss die Klimaanlage die Temperatur wieder runter kühlen.

    Nicht ohne Grund haben E-Autos eine Klimaanlage. Eigentlich ist sie dauernd im Betrieb. Mal heizt sie und mal muss sie kühlen.


    Bei einem Verbrenner erhöht eine Klimaanlage den Verbrauch schon allein beim Kühlen um 1 Liter pro 100 Kilometer ~ ca. 10%. Diesen Verlust kann man gut und gerne auch bei einem E-Auto annehmen. Hinzu kommt dann noch der Verbrauch einer elektrischen Heizung, die mindestens den gleichen Verbrauch hat.


    Übrigens ist Glas viel schwerer als Blech. Je weniger Glas desto weniger Gewicht. Weniger Gewicht = weniger Verbrauch.


    3) unnötige äußere Bauform

    Die Motoren treiben die Räder direkt an. Der Motorraum ist damit völlig überflüssig geworden. Er könnte also theoretisch jede Form haben, die einen günstigen Aerodynamischen Widerstand begünstigt und damit einen möglichst niedrigen Cw-Wert.


    Wenn man den Vorderbau als Aufprallzone nutzen will, kann man doch auch genauso gut den Kofferraum nach vorne verlagern. Autos mit langer Frontpartie waren lange Zeit doch auch eine ganz normale Bauform. Man hat sich nur mittlerweile an eine andere Form gewähnt.


    4) unnötige Bauform innen

    Wozu braucht man eigentlich noch ein Armaturenbrett ? Die eigentliche Technik steckt doch längst nicht mehr dahinter. Die Kabelbäume und Co. kann man auch woanders verlegen.


    Eine riesiges Lenkrad ist eigentlich auch völlig überflüssig. Es gibt (auch bei Verbrennern) schon lange keine mechanische Verbindung mehr zu den Rädern.

    Es gibt schon lange E-Fahrzeuge, die man nur mit einer kleinen Kreisfläche lenkt, an der ein Griff montiert ist. Diese Lenkflächen befinden sich sogar nicht vor sondern links neben dem Fahrer.

    Es kostet zwar leichte Umgewöhnung, ist aber trotzdem kein Problem.


    Der Wegfall nur dieser beiden Komponenten würde sowohl Gewicht sparen als auch zusätzlichen Platz schaffen. Das Fahrzeug könnte also insgesamt schon einmal rund einen halben Meter kürzer werden, bei gleicher Innenraumgröße.


    4) unnötig hohes Gewicht

    Zwar werden Leichtbaumaterialien eingesetzt, jedoch kommen dann in den Innenraum wieder möglichst billige und schwere Komponenten verbaut.


    Die größten Fehler verursachen also dauerhaft einen extrem höheren Stromverbrauch, unnötig große Außenabmessungen und überflüssig hohes Gewicht.

    Insgesamt kann man durchaus davon ausgehen, dass ein komplett neues Konstruktionskonzept mindestens 20 weniger Energie verbraucht und bis zu 15% weniger wiegen kann. Das geringere Gewicht spart dann erneut Energie ein.

    Wer vor Jahren einen Tesla kaufte, bekam den Strom kostenlos an Tesla-Schnellladern. Das hörte dann jedoch auf und neue Tesla-Käufer mussten dann 33 Cent pro Kw/h zahlen.


    Beim größtem Anbieter IONITY kostete das Laden pauschal 8 Euro. Egal wie viel Kw/h man "tankte" oder wie lange man brauchte. Gleichzeitig sind alle Ladestationen erheblich schneller als selbst die schnellsten von Tesla.

    Viel billiger und schneller als bei Tesla selbst, wurden die Ladeplätze vorrangig von Tesla-Fahrern benutzt.


    Ab Ende Januar kostet der Strom jetzt 79 Cent pro Kilowattstunde. Das ist aber noch nicht die Spitze des Eisberges. Man kann an der Autobahn auch für > 1,19 € pro Kilowattstunde tanken.

    Mit einer Payback-Karte kann man Punkte sammeln. Bei jedem Einkauf wird ein gewisser Wert als Punkte auf das Payback-Konto geschrieben.


    Ich persönlich habe so eine Karte schon zu Zeiten bekommen als es noch D-Mark gab. Mit dem Punkten konnte man eigentlich nichts anfangen als sich irgendwann ein "Geschenk" auszusuchen, zu dem man noch eine Zuzahlung leisten musste. Also ließ ich die Punkte eigentlich regelmäßig verfallen, weil es auch nichts gab, was ich hätte gebrauchen können.


    Lange Zeit später lohnte es sich dann jedoch wieder, weil man sich für die Punkte Gutscheine ausgeben lassen konnte, mit denen man dann wieder im Markt bezahlen konnte. Bei manchen Teilnehmern kann man auch gleich mit den Punkten bezahlen.

    1 Punkt = 1 Cent. 100 Punkte = 1 Euro.

    Um 100 Punkte zu bekommen, muss man in der Regel jedoch vorher für rund 200 Euro eingekauft haben.


    Man kann natürlich auch bei vielen Aktionen auch mehrfach Punkte bekommen.


    Seit 2020 sind jedoch schon viele Teilnehmer aus dem Payback-Programm ausgestiegen. Viele haben ihre eigenen Punktesysteme gestartet, damit die Kunden vorrangig bei ihnen einkaufen sollen. Andere sind komplett raus oder geben keine Sonderpunkte mehr.


    Je weniger Payback-Teilnehmer es gibt, desto weniger lohnt es sich noch, Payback-Punkte zu sammeln.

    Die Zeiten ändern sich. Da nutzt es auch nichts mehr, dass man jetzt keine Gutscheine mehr bekommt, sondern die Punkte direkt auf die Karte buchen lassen kann.


    Verabschiedet euch also lieber so langsam von der "schönen alten Payback-Zeit". Es läuft am Ende nur darauf raus, dass ihr wieder nur "teure Geschenke" für die Punkte bekommt.

    Das "realPro Vorteilsprogramm" bedeutet: Man zahlt 69 Euro pro Jahr und bekommt dafür diverse Rabatte. Näheres dazu unter dem Link.


    Das Problem bei dem "Programm" ist, dass real demnächst verkauft wird und danach aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr geben wird. Sobald es real nicht mehr gibt, gibt es auch keine Rabatte mehr.


    Zitat


    Der Mitgliedsbeitrag für realPro beträgt 69 Euro im Jahr. Dabei sichern wir Ihnen bei Abschluss einer Mitgliedschaft eine uneingeschränkte Zufriedenheitsgarantie zu. Sollten Sie mit realPro irgendwann nicht mehr zufrieden sein, erhalten Sie von uns den vollen Betrag für die im Voraus bezahlten Monate zurück. 


    Gibt es kein real mehr, gibt es auch keine Firma mehr, die dir überzählige Beträge wieder zurück zahlen wird.

    Sobald du also hörst, dass real nicht mehr weiter existieren wird, kündige sofort die Mitgliedschaft.

    Im "Auslieferungszustand" bringt jedes Android "Swiftkey" als Tastatur mit. Mir persönlich viel zu klein und "knibbelig". Ich brauche keine Tastatur, die identisch wie auf dem PC ist. Zahlen und Sonderzeichen braucht man ja nicht regelmäßig.

    Dafür würde ich viel lieber auch mal zwischendurch einen Text durch freies Sprechen eingeben. Gerade wenn man unterwegs die Tastatur nicht bedienen kann oder darf, wäre es hilfreich, das Mikrofon direkt auf der Oberfläche zu haben.


    Das "GBoard" ist in dieser Hinsicht viel flexibler. Man hat alle Buchstaben möglichst groß vor sich. Die weniger gebräuchlichen Zeichen findet man dann in der "unteren Ebene", auf die man mit einem Klick umschaltet.


    Das Mikrofon befindet sich direkt im oberen Bereich. Man kann es mit einem Druck aktivieren, den Text einsprechen, senden drücken. fertig.

    ......

    Swiftkey hat die Möglichkeit, einfach die Buchstaben mit einem Wisch zu verbinden. Gerade am Anfang ganz lustig, was dabei dann heraus kommt.

    GBoard kann man auch auf Handschrift umstellen und kann dann "einfach so" schreiben. Je nachdem, was für eine Handschrift man hat, kommt dann eine mehr oder wenig gute Interpretation, was das Smartphone daraus als Wort interpretiert hat.

    .....

    Beim GBoard kann man auch diverse Tastatur-Layouts nachladen. QWERTZ ist ja Standard für Deutsch. Dann kann man aber auch noch Deutsch zusätzlich installieren. Da sind dann die Umlaute (ä,ö,ü) auch mit enthalten.

    Man installiert sich einfach das Layout, was man für gut befindet... oder alle Sprachen, die man braucht. Mit einem Klick auf das Weltkugelsymbol schaltet man dann von einem in das nächste Layout.


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    Was viele nicht wissen....

    Egal welche Tastatur oder Layout man benutzt, alle brauchen erst einige Zeit bis sie wirklich passende Wörter vorschlagen können.

    Durch das Training entsteht ein eigenes Wörterbuch im Gerät. Wer meint, dass die Wörter irgendwann einfach nur noch Unpassendes vorschlägt, kann es auch einfach wieder löschen lassen. Schon kann man wieder ganz von vorne anfangen.

    Man sollte sich eins bewusst machen: Wenn in einem Fahrschulwagen mindestens zwei Leute sitzen,. hat einer der beiden keinen Führerschein ... und genau DER sitzt dann auch noch am Steuer :lach:


    Ja, lacht nicht. Das ist wirklich die Realität. Wenn aber nur einer im Fahrschulwagen sitzt, sollte es der Fahrlehrer sein. Dann ist es egal was der Wagen an Schildern hat.


    Hat man also einen Fahrschüler vor sich, sollte man mit folgenden Sachen rechnen:


    1) Der Wagen fährt immer wieder andere Geschwindigkeiten

    Ein Schüler hat noch keine Routine, immer stetig das gleiche Tempo halten zu können. Konzentriert er sich auf etwas anderes, kann es sein, dass der Wagen währenddessen immer langsamer wird.

    Rechne immer damit und bleibe aufmerksam und tritt lieber einmal zu oft also zu spät auf die Bremse.


    2) Der Wagen hält da, wo jeder andere weiter fahren würde

    Die zuführende Spur neigt sich einer anderen vorrangigen Straße zu. Normalerweise schaut man rechtzeitig zur Seite, sieht, dass alles frei ist und fährt dann direkt durch.

    Der Fahrschüler hat aber diese Voraussichtsweise noch nicht intus. Er fährt deshalb erst einmal zur gedachten Haltelinie, überzeugt sich dort, ob alles frei, ist und biegt dann erst auf die andere Straße ein.

    Auch hier heißt es, vorausschauend zu fahren .. aber die Voraussicht sollte nicht der anderen Straße, sondern hur dem Fahrschulwagen dienen. Erst wenn er wieder losgefahren ist, kann man sich auf den restlichen Verkehr konzentrieren.


    3) Der Wagen blinkt viel zu früh

    Es kann sein, dass der Blinker schon vor einer Einmündung gesetzt wird, obwohl der Wagen erst später abbiegen wird. Will er wirklich dort abbiegen, wird er eventuell schlagartig abbremsen.

    Rechne besser mit beidem, dann bist du auf der sicheren Seite.


    4) Plötzliches Hinüberziehen zu einer Seite

    Noch hat der Fahrschüler keine Übung/Routine darin, welche Verkehrsgeschehen "ganz normal" sind und welche sofortiges Handeln erfolgen.

    Jede "seitliche Ablenkung" kann dazu führen, dass er den Lenker im Reflex zur anderen Seite dreht ... nur weg von der vermeintlichen Gefahr.

    Vermeide es deshalb, einen Fahrschüler zu erschrecken indem du plötzlich neben ihm fährst. Besonders gefährlich ist das, wenn die Straße keine Spurbegrenzungen/Linien hat, an denen man sehen kann, dass dort (normalerweise) zwei Fahrzeuge nebeneinander fahren. Der Fahrschüler ist es vielleicht noch gewohnt, dass er das Auto nur in der Mitte zwischen den Linien halten muss.


    5) Unverhofftes und schlagartiges Bremsen

    Entweder eine Schreckreaktion des Fahrschülers oder der Fahrlehrer hat von seiner Seite aus eingegriffen (Fahrschulfahrzeuge haben auf der rechten Seite auch Pedale)

    Auch hier wäre es besser, wenn man lieber einen zu großen als zu kleinen Sicherheitsabstand gelassen hätte.


    Fahrschulwagen haben immer einen Welpen-Status

    Du muss mit wirklich allem rechnen und auf alles vorbereitet sein. Sollte es dann leider zum Unfall mit einem Fahrschulwagen kommen, hast du auf jeden Fall die Hauptschuld.


    a) Du bist der erfahrenere Fahrer und hättest mit allem rechnen müssen

    b) Der Fahrlehrer ist jemand, dem attestiert wurde, dass er "fahren kann" und "keine Fehler macht". Gleichzeitig "sind da ja zwei gefahren", während du nur alleine am Steuer warst.


    Es ist wahrscheinlicher, dass einer alleine einen Fehler macht als dass zwei gleichzeitig den gleichen Fehler im gleichen Moment machen. Am Ende stehen dann noch zwei Fahrer-Zeugenaussagen gegen dich alleine.


    Pscht:

    Wenn ein Fahrschulwagen aber auf einer Prüfungsfahrt ist, und deshalb nicht als Fahrschulwagen erkennbar ist, musst du nicht mit all den Blödheiten rechnen. Wenn es dann knallt, sieht es für dich schon viel besser aus .. nur steht dann das Wort von drei Fahrern gegen dich: Schüler. Lehrer, Prüfer ... schlimmer kann es kaum noch kommen *lach*;)

    Jedes Kind weiß ja längst:

    Wenn ein Polizist den Verkehr regelt, dann gilt nur das was er sagt/zeigt.

    Seine Anweisungen setzen alle anderen Verkehrsregeln außer Kraft.


    Ähnliche Weisungsbefugnis hat aber auch die Feuerwehr.

    Während der Polizist dich jedoch im Weigerungsfall direkt festsetzen (verhaften) kann, kann dich die Feuerwehr nur festhalten, bis die Polizei zur Festnahme erscheint.


    Militärpolizisten/ Feldjäger haben die gleiche Rechtsgewalt im Straßenverkehr wie die normale Polizei, wenn sie den Verkehr im Zusammenhang mit militärischen Fahrzeugen regeln müssen.

    Ein Militärpolizist kann dich auch festnehmen, muss dich dann jedoch der Polizei ausliefern.

    Besonderheit: Auf einem Militärgelände hat die normale Polizei keinerlei Befugnisse. Da ist die Militärpolizei "Herr im Haus" .


    Bauarbeiter, die den Verkehr regeln.

    Der Bauarbeiter hat keine Rechtsgewalt. Seine Handzeichen setzen die ganz normalen Verkehrsregeln nicht außer Kraft. Wenn die Ampel rot zeigt, dann musst du stehen bleiben, egal das dir angezeigt wird.

    Wenn dir der Bauarbeiter aber ein Stopp-Zeichen gibt, dann hast du es doch zu befolgen.


    Der Bauarbeiter fungiert offiziell als Sicherheitspersonal. Wenn seine Handzeichen und Anweisungen der Sicherheit dienen, müssen sie deshalb befolgt werden. Befolgst du sie nicht, und es kommt zu einem Unfall, ist deine Schuld am Unfall genauso hoch als wenn du im stark fließen Verkehr einfach über eine rote Ampel gefahren wärst = Du hast die Alleinschuld für alles was passiert.


    Soldaten, die den Verkehr regeln

    Sie werden auch nur als Sicherheitspersonal betrachtet. Im Gegensatz zum Bauarbeiter haben sie jedoch die Möglichkeit, jederzeit die "hauseigene Polizei" (Militärpolizei) zu rufen, die dich dann auch direkt festsetzen kann.


    Schülerlotse

    Seine Rechte basieren auf den ganz normalen Gesetzen. Man kann sich auch ohne "Fahne und Titel" an einen Fußgängerüberweg stellen und den Verkehr durch Handzeichen dazu bringen, für Fußgänger anzuhalten.

    Wer das aber macht, trägt die volle Verantwortung, wenn jemand los läuft, bevor die anzuhaltenden Fahrzeuge zum Stehen gekommen sind. Dann muss man den "Losläufer" eben "am Kragen packen" damit er nicht in ein fahrendes Auto läuft.


    Als Schülerlotse sorgt man nur dafür, dass die Kinder heil über den Überweg kommen können. Fahnen und Uniformen haben nur Signalwirkung und sollen nur zur erhöhter Aufmerksamkeit der Fahrer führen. Anhalten müssen sie auch dann schon, wen ein Fußgänger alleine den Überweg betritt.


    Sollte ein Fahrzeug nicht anhalten, so kann der Fahrer natürlich angezeigt werden. Falls ein Helfer als Sicherheitspersonal/Schülerlotse fungiert hat, wird die höchstmögliche Strafe für das Nichtanhalten angesetzt werden. da dann die Haltezeichen keinesfalls übersehen oder falsch interpretiert werden konnten.

    Was ist eigentlich eine Kolonne ?

    Das ist ein geschlossener Verband aus Fahrzeugen, die alle die gleiche Strecke fahren und das gleiche Ziel haben. Innerhalb der Kolonne halten alle die gleiche Geschwindigkeit, Abstand zueinander und Position. Der Abstand zueinander darf HÖCHSTENS den erforderlichen Sicherheitsabstand betragen. Eine leichte Unterschreitung ist zulässig.

    Der Fahrer des Führungsfahrzeuges hat die volle Verantwortung für alle ihm folgenden Fahrzeuge


    Eine Kolonne wird also wie in einziges Fahrzeug behandelt. Faktisch wie ein riesiger LKW mit vielen Anhängern dahinter, nur dass sie nicht fest miteinander verbunden sind.


    Warum müssen die so dicht fahren und das gleiche Tempo halten ?

    Erst einmal, damit man sie auch als Kolonne erkennen kann. Andere Fahrzeuge, die zufällig alle den gleichen Weg fahren, würden nie so dicht auffahren und auch das Tempo ist immer unterschiedlich. Dann natürlich, dass die Kolonne dadurch immer den gleichen Abstand zueinander hält.


    Wie erkenne ich eine Kolonne ?

    Wenn viele Fahrzeuge, wie beschrieben, fahren, ist es der erste Hinweis auf eine Kolonne. Damit man sie aber wie "ein einziges Fahrzeug (mit vielen Anhängern)" ansehen kann, müssen alle eine auffällige Kennzeichnung an der linken Seite tragen.

    Vorgeschrieben sind dafür Flaggen, die links an jedem Fahrzeug angebracht werden müssen und bei allen identisch sind.

    Wenn du also mal eine "Wimpel-Reihe" vor dir siehst, ist das eine Kolonne.


    Für Militär-und andere offizielle  Kolonnen gibt es sogar Vorschriften, dass die Fahrzeuge verschiedene Flaggenfarben haben müssen

    1) Das erste Fahrzeug hat eine blaue Fahne

    2) Das letzte Fahrzeug hat eine grüne Fahne

    3) Alle anderen dazwischen haben auch alle blaue Fahnen.


    Wenn du also ein Fahrzeug mit einer grünen Fahne vor dir siehst, fährst du hinter einer Kolonne.


    Wobei musst du bei Kolonnen besonders vorsichtig sein ?

    Wenn das erste Fahrzeug bei Grün über eine Ampel fährt, dürfen auch die anderen weiter fahren, auch wenn die Ampel längst wieder auf Rot umgeschaltet hat.

    Wenn du also vor einer Ampel stehst, die eine Kolonne passiert, warte so lange ab, bis du das Fahrzeug mit der grünen Flagge siehst. Vorher darfst du nicht losfahren ... auch wenn du grün hast


    Du darfst eine Kolonne nicht unterbrechen.

    Wenn du eine Kolonne überholst, darfst du also nicht in eine Lücke innerhalb der Kolonne fahren. Das kostet Strafe.


    Doch seien wir einmal ehrlich: Wer wird denn auch schon in eine Lücke fahren wollen, die höchstens so groß wie der Sicherheitsabstand ist ?

    Im Stadtverkehr darf eine Kolonne einen 0,75 Sekunden-Sicherheitsabstand haben. Das sind gerade einmal 7,50 Meter. Und in diese Lücke willst du noch mit deinem ca. 5 Meter Auto hinein fahren ?

    Vorne und hinten sind dann nur noch jeweils 125cm Platz. Da kannst du ja gleich den Arm aus dem SUV nach hinten strecken und dem Nachfolgenden das Nummernschild reinigen.


    Eine Kolonne darf bis zu 30 Fahrzeuge lang sein.

    Mit offizieller Genehmigung können es aber auch erheblich mehr sein. Wenn du diese lange Schlange überholen willst, musst du also sehr weit nach vorne schauen können.

    Und denk daran: Du hast keine Chance, bei Gegenverkehr wieder nach rechts ziehen zu können. Dazu sind die Lücken viel zu klein.


    Warte also so lange ab, bis du das erste Fahrzeug sehen kannst und davor auch noch so viel freie Strecke (ohne Gegenverkehr) dass du am ersten Fahrzeug vorbei noch wieder einscheren kannst.


    ============


    Leider (oder besser gesagt, zum Glück) hat man ja eher selten mit Kolonnen zu tun. Das hat aber auch den Nachteil, dass man die Situation nie üben konnte.


    Was das Überholen einer Kolonne betrifft, kann man es jedoch ganz gut mit einer Autobahnfahrt auf der Überholspur vergleichen ....

    Ein normaler Überholvorgang zieht sich normalerweise nur über ein paar Fahrzeuge hin. Wenn du aber an einer LKW-Kolonne vorbei musst, dann dauert das unendlich lang.

    Zähl doch einfach beim nächsten Mal mit, an wie vielen LKW du so vorbei fährst, bis du dich wieder rechts einordnen kannst.

    Und jetzt überlege einmal wie das bei 20-30 LKW wäre .... und auf der Autobahn hast du noch nicht einmal Gegenverkehr, der dir gefährlich werden könnte.


    Im Zweifelsfall deshalb also einfach die Lieblingsmusik anstellen, etwas essen/trinken und ganz gemütlich abwarten bis du eine schöne lange Gerade vor dir siehst auf der dir kein anderes Fahrzeug entgegen kommt. Nimm dir Zeit.

    .....................

    Wer sich über das Thema jetzt wirklich ganz ausführlich informieren will, für den habe ich bereits eine gute Quelle gefunden, die wirklich alles darüber abhandelt. 

    Es handelt sich um die 74-seitige Bachelorarbeit von Christian Belinde, die man unter https://www.bbk.bund.de/Shared…df?__blob=publicationFile als PDF einsehen und herunter laden kann.


    Das BKK ist übrigens das "Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe." Die Quelle ist daher sicherer, als wenn man sich alle Infos selbst zusammen tragen wollte.

    Wer es dennoch machen möchte, der braucht dazu die STVO, Bußgeldkatalog, NATO STANAG 2154 Anhang B, und dann noch die Urteile vom BHG, diversen AG, LG, OLG und dann noch die diversen Verordnungen und Landesgesetze der deutschen Bundesländer.


    Insgesamt also eine voll umfassende "Doktorarbeit" von der "Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg" , die auch für Laien sehr interessant ist. :thumbup:

    In Kürze beginnt das größte Truppenmanöver der letzten Jahrzehnte. Dabei werden Zigtausend Soldaten verlegt und sich durch Deutschland bewegen. Natürlich werden sie auch unterwegs an schon bekannten Örtlichkeiten campieren und Halt machen.


    Wenn jetzt Aktivisten daran denken, dass man dort ganz gut Störmanöver durchführen könnte, möchten wir sie warnen:

    Der Großteil der Soldaten haben zwar Waffen, jedoch nur Übungsmunition, bei der es nur einen lauten Knall gibt, jedoch keine Kugel abgefeuert wird.

    Auch ohne Geschoss kann diese Munition schwerste Verletzungen durch das Mündungsfeuer hervorrufen, wenn man zu nahe heran kommt.


    Ein kleiner Teil ist jedoch mit richtiger und tödlicher Munition bewaffnet. 

    Diese Soldaten befinden sich auf Trupps mit Geheimmaterial. Mindestens einer der Truppbesatzung trägt eine geladene Pistole. Für Pistolen gibt es keine Übungsmunition.

    Der Rest der Besatzung kann jederzeit den Befehl zum Aufmunitionieren erhalten. Dabei werden dann die Magazine mit Platzpatronen gegen tödliche Munition getauscht.


    Die Trupps mit scharfer Munition und Geheimmaterial sind besonders gekennzeichnet. In der Regel haben sie ein weißes X angebracht, das signalisiert, dass diese Trupps nicht an den "Spielereien" teilnehmen.

    Jeder Trupp mit einem Antennenaufbau hat auf jeden Fall auch Geheimmaterial an Bord.


    Wenn ihr also Störaktionen plant, haltet euch mindestens 200 Meter von solchen Trupps fern. Ab dieser Entfernung ist es nämlich fast schon sicher, dass die Besatzung den Befehl zum Aufmunitionieren erhält. Der Befehl kann natürlich auch schon früher erfolgen.

    .....

    Übrigens sind Wach-Patrouillen immer mit scharfer Munition ausgestattet. Ihre Aufgabe ist es, die komplette lagernde Truppe zu schützen und nicht nur einzelne Fahrzeuge. Sobald sie Alarm geben, munitionieren alle anderen auch auf. 

    Bei einer Truppenübung hat jeder Soldat Waffen und Munition in direkter Reichweite. Das ist anders als in einer Kaserne, wo immer nur ein paar Wachen bewaffnet sind.


    Warum diese Warnung ?

    Ich habe diese Situation selbst schon als Besatzungsmitglied eines solchen Trupps miterlebt. Der Befehl zum Aufmunitionieren geht einher mit dem Befehl , den Trupp mit Geheimmaterial mit allen Mitteln gegen Angreifer zu verteidigen. Der Waffeneinsatz wird dabei durch das Aufmunitionieren legitimiert,

    Die Telekom bietet an einem ganz bestimmten Standort (siehe dazu Festnetz: Vertraue nie den Angaben der Anbieter ) "Magenta-Hybrid" als Lösung an.



    Das sieht ja schon ganz gut aus. Wenn die Leitung nicht mehr hergibt, geht man eben per Hybrid mit LTE und 50 MBit/s ins Internet. Nicht gerade das, was man als "schnelles Internet" bezeichnen würde, aber besser als mit 2 MBit/s.


    Da schaut man aber besser trotzdem noch einmal nach

    An dem Standort gibt es gar kein 4G/LTE, sondern nur das lahme 2G, das überhaupt nicht für's Internet taugt.


    Bei der Festnetzprüfung ergibt sich auch ein anderes Bild als Im Angebot


    Hybrid ist verfügbar, aber es gibt gar kein LTE-Netz, das dafür genutzt werden könnte. Das steht da auch noch genau so.


    Wer entsprechend dem Internetangebot einen Vertrag abschließt, ist am Ende nur der Dumme. Er zahlt fast 49€ für nix und wieder nichts. Mehr als Telefonieren funktioniert dem Anschluss überhaupt nicht.


    Natürlich darf man so etwas nie und nimmer als "Betrug" bezeichnen. Wenn man den Vertrag trotzdem abschließt, ist man selbst der Dumme. Man hätte ja, wie ich auch, erst einmal sorgfältig nachschauen können anstatt den Angaben im Angebot zu vertrauen.


    Man hat aber doch ein Widerrufsrecht bei Online-Verträgen ?

    Das nutzt dir aber nichts, weil der Anschluss erst nach Ablauf dieser Frist hergestellt wird. Vorher merkst du überhaupt nicht, dass du keinen vernünftigen Internetanschluss bekommen hast. Zudem sind die AGB (für den Anbieter) so gut formuliert, dass er auch für diesen Fall eine Klausel hat.

    Aus diesem Vertrag wirst du also nie heraus kommen. Die nächsten 24 Monate wirst du also sehr lange telefonieren müssen, um für deine 958,80 Euro an Gebühren überhaupt einen realistischen Gegenwert zu bekommen.


    PS:

    Eigentlich sind aber selbst auch die 50 MBit/s per LTE auch nicht zugesichert worden. Da steht ja nur "bei erhöhter Datenlast" ... wenn die 2 MBit/s also nicht durch die Leitung kommen.

    Mesh-Netzwerke zählen aktuell zum Non-Plus-Ultra der WLAN-Netzwerke. Einerseits sind diese Netzwerke noch relativ aufwändig und andererseits kann man damit auch diverse Grenzen nicht überwinden.


    Eine der Grenzen ist rein physikalischer Natur: Diverse Materialien schirmen eben gegen Funkwellen ab. Um so eine Barriere aufzuheben, müsste man die Signalstärke entsprechend erhöhen. In einem Faradayschem Käfig könnte man das Signal unendlich erhöhen, ohne damit irgendeinen Erfolg zu haben.


    Eine andere Grenze ist, dass man keine Mesh-Router benutzen kann, weil man sie nicht direkt ins Netz bringen kann. Also müssen wir uns andere Möglichkeiten überlegen.


    Variation 1) Kabelnetzwerk

    Der Vorteil ist, dass das Netzwerk mit Gigabit-Tempo läuft, während WLAN gerade etwas schneller als die Hälfte ist. Der nächste Vorteil ist, dass man ein Kabel-Netzwerk nicht abhören kann und es stört auch keine anderen Netzwerke und kann selbst auch nicht durch andere gestört werden.


    Der Nachteil ist, dass man sehr viele Kabel verlegen muss und dabei auch auf physikalische Hindernisse stößt, die man nicht durchdringen, sondern umgehen muss. Kommt man nicht durch eine Decke hindurch, muss man an der Außenwand entlang.

    Auch die vielen Switches und Hubs muss man irgendwo unterbringen


    Variation 2) WLAN-Repeater einsetzen

    Ein Repeater empfängt das WLAN-Signal, verstärkt es und sendet es dann erneut heraus. (Rpeater = Wiederholer) Dieses "Wiederholen" kostet leider auch Zeit, die sich auf den Ping auswirkt. Also keine optimale Lösung für Gamer.

    Ein weiteres Problem könnte sein, dass der Repeater nicht kompatibel ist. Er muss genau die gleichen Frequenzbänder wie der Router unterstützen.

    Setzt man zu viele Repeater ein, kann man auch andere Netzwerke stören.


    Variation 3) Strom-Netzwerk benutzen

    Eine Variation eines Kabelnetzwerkes ist, dass man das sowieso schon vorhandene Strom-Netzwerk benutzt. So kommt man auch durch die Decken, die man weder mit WLAN noch mit Netzwerkkabeln durchdringen konnte.

    Doch auch das Power-LAN hat Nachteile. Man braucht einen Phasenkoppler am Stromanschluss, den ein Elektriker anbringen muss, falls das Signal über alle Phasen laufen soll. Gleichzeitig ist die Signalqualität vom Leitungssystem abhängig. Alte marode Kabel in einem 100jährigen Haus können das Signal eben nicht so gut leiten, wie neue Kabel.

    Das Problem von Power-Nets ist zusätzlich, dass sie eine extrem hohe Störstrahlung emittieren. Das kann wieder die WLAN-Qualität vermindern.


    Variation 4) Kombiniere alle Arten von Netzwerken

    Wenn ein WLAN nicht weit genug reicht, führe das Signal per Kabel in den nicht erreichbaren Bereich und lasse es dort wieder durch einen anderen WLAN-Router ausstrahlen.

    Der Vorteil ist, dass du die WLAN-Strahlung auf ein wirklich nötiges Maß begrenzt und gleichzeitig kann die höhere Geschwindigkeit das eventuell auftretende Delay des Signals negieren/aufheben.


    Nicht die neueste Technologie, aber besser als mit moderner Technik einen Overkiill aufzubauen, der doch zu nichts führt. ;)

    Mittlerweile gibt es immer mehr Geräte aller Art, die einen USB-Anschluss zum Laden des Akkus haben. Längst beschränkt sich das nicht mehr nur auf Smartphones und Kleingeräte. Auch Werkzeuge werden jetzt schon damit verkauft.


    Einerseits hat das natürlich den Vorteil, dass man nicht für jedes Gerät ein besonderes Ladegerät mitnehmen muss. Andererseits wird den Geräten manchmal schon gar kein Ladegerät mehr beigelegt. Macht ja nichts, man hat ja garantiert noch ein passendes USB-Ladegerät zur Verfügung ?


    Weil es immer mehr Akku-Geräte gibt, braucht man auch immer mehr Ladegeräte. Die belegen dann unnötig die Steckdosen, während man das Gerät nicht benutzt und den Steckplatz viel besser für ein anderes Gerät benötigen würde.


    Da ist es doch sehr schön, wenn die Steckdose direkt ein Ladegerät eingebaut hat.

    Unterputz-Steckdose mit USB-Ladegerät

    Nimm die ganz normale Wandsteckdose heraus und ersetze sie durch eine Steckdose mit USB-Ladegerät.


    VORSICHT ! Vorher die Sicherung heraus drehen und damit den kompletten Stromkreislauf unterbrechen. Hier fließt kein "Batteriestrom" sondern "richtiger Strom" der tödlich ist, wenn du die unter Strom stehende Leitung berühren würdest.


    Der Vorteil dieser ganz normalen Steckdose ist, dass sie sich unauffällig in den Raum einfügt. Nur wenn man ein Gerät laden muss, steckt man ein entsprechendes USB-Kabel zum Laden in den Ladeslot.

    Solche Steckdosen können bis zu 2 Geräte gleichzeitig laden. Der Ladestrom beträgt bis zu 2,1 A


    Der Nachteil ist, dass es diese Steckdosen nicht als Einheit in Kombination mit einem Lichtschalter gibt. Dadurch können sie nur dort eingebaut werden, wo bisher eine einzelne Steckdose angebracht ist.


    Es geht zwar auch anders, dazu muss man aber das Gehäuse so bearbeiten, dass es oben und unten kleiner wird. Das ist eher eine Bastelei, deren Ausgang immer unterschiedlich sein wird. Zwei separate Einheiten passen nie in einem Doppelrahmen/-Platz


    Einzelnes USB-Ladegerät, das auch noch eine normale Steckdose hat

    Der Vorteil ist, dass man dadurch keinen Steckdosenplatz verliert. Gleichzeitig kann man bis zu 2 Geräte per USB laden lassen. Der Ladestrom beträgt bei diesen Steckerleisten 0.5 A , 1,0 A oder 2,1 A


    Mehrfachsteckdose mit USB- Ladegerät

    Diese Lösung ist die einfachste, wenn man mehrere Geräte gleichzeitig und auch ohne Ladegeräte laden will.

    Bei einer 6fach-Steckdosenleiste mit 2 US-Anschlüssen kann man maximal 8 Geräte gleichzeitig laden. 2x per direktem USB-Anschluss + 6 mit Ladegeräten, die in den Steckdosen stecken.

    Der Ladestrom beträgt bei diesen Steckerleisten 0.5 A , 1,0 A oder 2,1 A


    USB-Ladegerät mit mehrfach-USB-Steckdose

    Diese Geräte haben einen ganz normalen Stromstecker, aber nur bis zu 3 USB-Ladebuchsen. Der Ladestrom beträgt bei diesen Mehrfach-USB-Ladegeräten 3,1 A


    Allen Lösungen ist gleich, dass man jedes Gerät damit laden kann, das sich per USB laden lässt. Man braucht nur ein USB-Kabel mit dem richtigen Geräteanschluss am Ende (USB A, USB C usw..)


    Langsames Laden schont den Akku. Schnelles Laden schadet dem Akku

    Wenn ein Ladegerät beigelegt ist, handelt es sich in der Regel um ein Schnell-Ladegerät. Genau dieses "Original-Zubehör" ist also das Schlechteste, was man einem Akku antun kann.

    Mit den oben aufgezählten Steckdosen kann man aber ganz gezielt den Ladestrom, und damit die Ladegeschwindigkeit und Haltbarkeit des Akkus, bestimmen. 


    Wichtig zu wissen: Der angegebene Ladestrom ist immer "total".

    Man hat ihn nur, wenn nur ein einziges Gerät angeschlossen und geladen wird.


    Wenn du also an einer 2x 0,5 A Steckdose auch 2 Geräte gleichzeitig laden lässt, wird jedes Gerät nur mit 250 mAh geladen. Das ist sozusagen der "Schongang" für das Akku-Laden, dauert aber auch entsprechend länger .


    Es kann durchaus sein, dass dir die 0,25 - 0,5A für dein Tablet nicht ausreichen, um es laden zu können. Das Gerät benötigt im Betrieb schon mehr Strom als nachgeladen wird. In dem Fall kann es sein, dass gar kein Ladevorgang stattfindet ( liegt am Gerät) oder der Akku sich trotzdem immer weiter leert.

    Entweder ziehst du nun den anderen Stecker ab, damit das Tablet alleine die 0,5 A Ladestrom bekommt oder du brauchst eine Steckdose mit höherer Leistung.


    Der USB-Mehrfachlader dagegen hat mit 3,1 A einen Ladestrom, der für die meisten Smartphones einzeln viel zu hoch ist.

    Wenn man daran nur ein Gerät einsteckt, würde es extrem schnell geladen werden. Das würde dann wiederum dem Akku schaden.

    Dafür ist die Ladeeinheit wiederum so stark, dass man daran auch ein Tablet schnellladen könnte.


    An so einen Mehrfach.Lader MÜSSEN daher mehrere Geräte gleichzeitig geladen werden, damit die Akkus schonend gefüllt werden.

    Steckst du 2 Smartphones an, bekommt jedes für sich rund 1,5 A Ladestrom. Das ist immer noch fast so schnell wie bei einem Schnell-Ladegerät, aber viel schonender für den Akku.

    Lässt du jetzt 3 Geräte gleichzeitig laden, verteilt sich der Ladestrom gleichmäßig auf alle 3 Anschlüsse. Mit rund 1,0 A werden alle Geräte ganz "sanft und schonend" geladen.


    Steckdosen und Mehrfach-Steckdosen/-Ladegeräte sind also nicht nur ideal dafür um unnötige Ladegeräte einzusparen, sondern gleichzeitig auch noch eine ideale Möglichkeit, um ganz gezielt den Akku ganz sanft und schonend zu laden.

    Wenn du die Geräte ganz gemütlich und schonend nachladen lassen willst, schließ einfach so viele Geräte wie möglich an. Wenn du ein einzelnes gerät mal dringend benötigst, zieh die anderen Geräte ab und lass dieses Gerät eben einzeln schnellladen.


    Natürlich sollten die angeschlossenen Geräte ungefähr ähnlich große Akkus haben und ähnlich leer sein. Sobald nämlich der Akku des ersten Gerätes voll ist, endet der Ladevorgang und die anderen Steckplätze bekommen mehr Ladestrom zugeteilt.

    Im "schlimmsten Fall" bekommt das Gerät mit dem größten und leersten Akku am Ende den kompletten Ladestrom ab. Es macht aber nichts, dass es jetzt am Ende doch schnell geladen wird, weil der Akku vorher den größten Teil der Zeit ganz sanft geladen wurde.


    PS:

    Weil ich keine Lust hatte, immer wieder Ladegeräte mitzuschleppen, bin ich schon vor Jahren auf Steckdosen und Steckerleisten mit USB-Anschluss umgestiegen. Aus diesem Grund blicke ich auch gerade noch auf eine Leiste, die mit 2x 500 mA, eine andere mit 2x 1,0 A und auf neuere mit 2,1 A und 3,1 A.

    Meine beiden aktiven Smartphones lasse ich jeweils mit 1,0 A laden. Normale Handys, Powerbanks und andere Geräte kommen an die 2x 500 mA Leiste.


    Wundert es euch, weshalb ich oben von 1,0 A als Gesamtleistung schreibe, während ich doch Steckdosen mit 2x 1,0 A vor mir sehe ?

    Im Laufe der Zeit hat man es aufgegeben, den Ladestrom fest auf einen Anschluss zu fixieren.

    Die Geräte brauchen einen immer höheren Ladestrom. Da ist man mit einer festen Zuteilung pro Anschluss automatisch immer "der Zeit hinterher".

    Bei den 1-3,1 A Gesamtleistung kann man aber selbst bestimmen, wie viel Ladestrom ein Gerät erhalten soll. Man muss nicht wieder und wieder neue Steckdosen kaufen.


    Praxis-Tipp:

    Wenn ihr die Wahl zwischen Steckdosen-Ladegeräten und Mehrfach-Steckdosen mit USB-Ladegerät habt, nehmt die Mehrfach-Steckdose nur,wenn sie keinen Ausschalter hat oder ihr ihn nur selten betätigen müsst.

    Die meisten Mehrfach-Steckdosen haben Schalter, die relativ schnell ausfallen. Hat der Schalter einen Defekt, gibt es oft einen kleinen (ungefährlichen) Kurzschluss in der Leiste und die ganze Steckdosenleiste muss entsorgt werden.


    Wenn es keinen Schalter gibt, gibt es auch keinen Defekt am Schalter. All diese Ladegeräte kann man ja auch einfach dadurch abschalten indem man einfach den Stecker zieht..


    ÜBRIGENS .....

    Wenn ein Ladegerät oder USB-Steckdose defekt zu sein scheint, kauf kein neues Gerät, sondern einfach nur ein neues Anschlusskabel. Zu 90% liegt nämlich nur daran der Fehler ;)

    Fein raus ist, wer einen künstlichen Weihnachtsbaum hat. Zusammenlegen und in eine Tüte stecken und dann bis zum nächsten Weihnachten einlagern.


    Einen richtigen "Tannenbaum" kann man nicht so einfach entsorgen.

    Vor Weihnachten habe ich eine Weihnachtsbaum-Decke gesehen, in die gleiche eine Plastiktüte für das Entsorgen eingearbeitet war. Sauteuer.


    So bekommt man den Baum am einfachsten und mit möglichst wenig Schmutz aus der Wohnung.


    1) Eine große Plane oder Tuch auslegen.

    Ideal ist es, wenn man den kompletten Baum darauf stellen kann. Bei den nächsten Arbeitsschritten werden nämlich viele Tannennadeln vom Baum abfallen. Die kann man dann ganz einfach mit dem Tuch/Plane entfernen.


    2) Allen Schmuck vom Weihnachtsbaum entfernen.

    Es darf wirklich nichts mehr dran bleiben


    3) Baum aus dem Ständer nehmen und auf die Plane legen


    4) vom unteren Tel des Stammes her eine große Mülltüte überstülpen.

    Wenn der Baum zu groß ist, stülpe auch noch von oben eine zweite Tüte über.


    5) Mit einem Draht oder Band die Tüte oben - oder beide in der Mitte des Baumes zubinden.

    Jetzt können die Tüten nicht mehr abrutschen.


    6) Baum aus der Wohnung bringen

    Wenn der Baum in der Tüte ist, ist er so schmal dass man ihn problemlos durch jede Tür und Treppenhaus bringen kann. Wenn er trotzdem noch zu breit ist, schnür ihn einfach mit einem Seil weiter zusammen.


    Wenn du draußen angekommen bist, kannst du die Tüten bequem abziehen und die darin dann enthaltenen Nadeln in den Biomüll geben.

    ...................................

    ACHTUNG !!!

    Auf GAR KEINEN FALL den Baum aus dem Fenster werfen. Dabei können schwere Sachschäden und auch Verletzte die Folge sein.


    Der Baum wird nie flach herunter fallen, sondern sich immer so drehen, dass der schwerste Teil unten ist. Der schwerste Teil ist der Stamm. Wenn der Stamm dann auf den Boden prallt springt der ganze Baum wieder hoch und zur Seite weg. Wie er reagiert, ist unkontrollierbar.

    Er kann in Richtung des Hauses springen .. dann sind vielleicht nur Türen und Fenster eingeschlagen. Springt er vom Haus weg, kann er Personen oder Fahrzeuge treffen.

    Wenn man so etwas macht, tritt für die Schäden keine Versicherung ein.


    Baum an einem Seil herunter lassen ?

    Es dauert in der Regel länger, den Baum entsprechend vorzubereiten und herab zu lassen als ihn über Treppen nach unten zu tragen.


    Wohin mit dem Weihnachtsbaum, wenn er aus der Wohnung ist ?

    In allen Kommunen werden Weihnachtsbäume am Ende der Weihnachtszeit eingesammelt und abgeholt. Die Bäume werden geschreddert und zu Rindenmulch verarbeitet oder sie werden für ein "Osterfeuer" aufbewahrt.

    Zunächst einmal ist es einfach nur eine Frage des Prinzips, ob man lieber einen natürlichen oder künstlichen Weihnachtsbaum aufstellt.


    "Tannenbäume" werden schon seit Jahrzehnten in speziellen Weihnachtsbaum-Plantagen aufgezogen. Sie kommen also nicht "direkt aus dem Wald" und das Schlagen der Bäume reduziert daher keine Waldgebiete.

    Im Gegenzug verbraucht die Aufzucht dieser Plantagen aber auch unnötig zusätzliche Ressourcen.

    Schließlich sollen sie alle schön aussehen und wachsen.


    Alternativen zum "Wegwerfbaum"

    Seit ein paar Jahren werden "Miet-Weihnachtsbäume" angeboten. Sie werden vor dem Fest zugeschickt und danach dann an den Vermieter wieder zurück geschickt,

    Man kann auch einen Weihnachtsbaum mit Wurzeln kaufen. Den pflanzt man dann nach Weihnachten in den Garten und gräbt ihn zum nächsten Jahr wieder aus.


    Dieses Jahr wurde lange herum gerechnet, welche Art besser für die Umwelt ist. Am Ende halten sich alle Argumente die Waage.

    Wer einen "Tannenbaum" mit Wurzeln kauft und dann im Garten bis zum nächsten Jahr hegt und pflegt, sollte nicht vergessen, dass der Baum immer weiter wächst.

    Man kann ihn nur einige wenige Jahre immer wieder ausgraben. Danach werden die Wurzeln viel zu groß und der Baum zu schwer, um ihn noch einmal ausgraben zu können.


    Der künstliche Weihnachtsbaum

    Er besteht aus Plastik und Stahldraht. Kunststoffe sind für die Umwelt immer problematisch. Dafür kann der Baum viele Jahre lang immer wieder benutzt werden.

    Wer jetzt aber denkt, dass der Baum jedes Jahr identisch aussieht, muss schon wirklich einen sehr teuren Baum mit massiven Kunststoff kaufen. Die normalen Kunstbäume muss man jedes Jahr immer wieder neu gerade biegen und formen.

    Das dauert teilweise länger als wenn man einen echten Baum besorgen und aufstellen würde.

    Bevor man einen richtigen Weihnachtsbaum kauft, sollte man erst einmal schauen, ob und welche Art von Baumständer schon vorhanden ist.


    Wenn ihr so einen Baumständer habt, habt ihr schon ein großes Problem



    Diese alten Ständer sind fast exakt auf eine bestimmte Baumgröße ausgelegt.

    Der Durchmesser des Rings beträgt (hier) 6 cm.

    Der Ständer selbst ist zwar aus "schwerem Beton", hat aber nur eine kleine Standfläche. Dieser Ständer ist gerade einmal für Bäume mit einer Größe von ca. 120 cm geeignet. Für mehr reichen Gewicht und Standfläche nicht aus.


    Hat man nun eine passende Baumgröße gefunden, muss man den Stamm trotzdem noch mit einer Axt auf den richtigen Durchmesser bringen.

    "Die Axt erspart den Zimmermann"... ist aber bei Ungeübten auch gefährlich.


    Legt zuerst ein dickes Brett unter und stellt den Baum möglichst senkrecht darauf.

    Nun könnt ihr von oben nach unten immer wieder Span um Span vom Stamm abschlagen. Haltet die Axt sehr gut fest. Sie wird immer wieder abrutschen und auf das Brett prallen.


    Wenn der Durchmesser dann stimmt, muss der Baum mit Wucht in den Ständer gerammt werden. Ihr seht die 4 Dornen aus Metall in der Mitte des Ständers. Diese müssen von unten in den Stamm eindringen, damit er unten nicht wegrutschen und umkippen kann.


    Danach stellt man den Baum exakt senkrecht und dreht die 4 Schauben in den Stamm. Sie fixieren ihn in der Senkrechten, damit er nicht wackeln oder umkippen kann.

    Jetzt wird der Ständer mit Wasser gefüllt und das Schmücken des Baums kann beginnen.


    Ihr seht, dass es mit so einem Ständer extrem aufwändig ist. Wenn ihr nur so einen Ständer habt, holt euch besser einen modernen Baumständer. Die sind viel einfacher zu handhaben und auch viel sicherer


    Solche Ständer sind viel einfacher und sicherer

    Bei ihnen muss man nur auf den Durchmesser achten. In der Regel wird auch gleichzeitig angegeben, für welche Baumhöhe er gedacht ist und wie schwer der Ständer ist.


    Größer und schwerer ist besser als kleiner und leichter. Du willst den Ständer ja immer wieder benutzen können. Diese Geräte klemmen den Baum mit einem Seilzugsystem gleichmäßig zwischen die Haltearme fest. Man hält den Baum einfach senkrecht fest und tritt dann auf die Spannvorrichtung.


    Alle diese Baumständer haben gleichzeitig auch noch ein Wasserreservoire. Das sorgt für zusätzliches Gewicht und versorgt den Baum noch mit Feuchtigkeit, damit er nicht so schnell austrocknen kann.


    Wasserstandsanzeiger

    ... braucht man nicht unbedingt. Man kann auch durch Fühlen heraus bekommen ob noch genügend Wasser vorhanden ist.

    Viel besser ist es aber, wenn man es auch problemlos sehen kann.


    Mechanischer Wasserstandsanzeiger

    Es handelt sich einfach um einen simplen Schwimmer, der nach oben heraus ragt, wenn Wasser eingefüllt wird. Sinkt der Wasserstand, sinkt auch der Schwimmer immer weiter ab.


    Elektronische Anzeigen

    Man kann auch mit viel Technik den gleichen Zweck erreichen. Es sieht viel moderner aus, kann aber auch nicht mehr anzeigen als es der simple Schwimmer kann.

    Während der einfache Schwimmer nicht gewartet werden muss, kann die elektronische Version doch durch die Lagerung Schaden erleiden. Mindestens die Batterien müssen regelmäßig gewechselt werden.


    Die Preise für solche Baumständer sind vor Weihnachten immer sehr hoch. Wer dieses Jahr noch keinen hatte, kann sie nach Weihnachten immer recht billig bekommen.

    Lassen wir einmal die ganzen Diskussionen über Reichweite und Umwelt beiseite. Wie anders ist das Fahren eigentlich in einem reinen E-Auto ?


    Ein E-Auto hat kein Motorgeräusch ? Falsch

    Auch Elektromotoren erzeugen ein Geräusch. Nur ist das nicht so laut und viel hochfrequenter. Fährt man ein "E-Mobil", wird man mit der Zeit auch hören lernen, was mit dem Motor los ist.

    Genau wie bei einem lauten Verbrenner, wird man hören können, wenn der Motor sehr viel Kraft aufwenden muss, um zum Beispiel eine Steigung zu bewältigen.


    Bei einem Verbrenner ist das Motorgeräusch gut, um den richtigen Gang einlegen zu können. Bei einem E-Mobil hilft das Geräusch dabei, energiesparend zu fahren. Klingt der Motor gequält, nimmt man etwas "Gas" weg und fährt dadurch etwas sparsamer.


    Du kannst Beschleunigung und Verbrauch nicht mehr durch einen "richtigen Gang" optimieren.

    E-Mobile haben keine Gangschaltung mehr, weil sie die gar nicht benötigen. Du selbst kannst nur noch durch das "Gaspedal" regulieren, wie hoch Beschleunigung und Verbrauch sein werden. Den Rest muss der Hersteller bereits in der Steuerung programmiert haben.


    "Gas wegnehmen" führt nicht mehr zum "gemütlichen Gleiten"

    Ein E-Motor hat keinen Leerlauf mehr. Entweder arbeitet er oder auch nicht. "Stellt man den Strom ab", wird er zum Generator, der Strom erzeugen kann, dadurch dass er "von extern gedreht wird".


    Die Wirkung einer "Motorbremse", wie man es aus einem Verbrenner kennt, ist relativ gering. Dazu fehlt dem E-Motor die dazu nötige Masse,

    Nur durch eine einstellbare Rekuperation kann man noch eine "Motorbremswirkung" gezielt einstellen oder erhalten.

    Der Vorteil ist, dass jedes "Stromwegnehmen" automatisch auch zu einem wirklichen Null-Verbrauch führt. Im Idealfall wird sogar noch Strom erzeugt.


    Wirklich alles ist vom Strom abhängig

    Bei einem Verbrenner kann man Licht, Radio, Heizung und alles andere, was Strom verbraucht, abschalten. Bei einem Diesel braucht man dann nicht einmal mehr die Autobatterie und bei einem Benziner darf dann sogar die Lichtmaschine defekt sein. Die Autobatterie reicht auch alleine noch für viele Zündvorgänge und Kilometer. Gas, Bremse, Lenkung, Geschwindigkeitsanzeige können rein mechanisch ausgelegt werden und benötigen daher dann auch keinen Strom.


    Bei einem E-Mobil wird in der Regel jedoch soweit wie möglich auf jegliche Mechanik verzichtet.

    Obwohl es ganz einfach wäre, wird nicht einmal mal die Geschwindigkeit analog angezeigt und auch die meisten Regelmöglichkeiten sind rein elektronisch ausgelegt. Mechanik kostet in der Herstellung mehr als Elektronik. Um eine mechanische Komponente reparieren zu können, braucht es "Mechaniker".

    Auch wenn längst schon nur noch "Mechatroniker" ausgebildet werden, so wird dieser Beruf bei einem E-Mobil nicht mehr benötigt.

    Wo der Hauptbereich auf Elektronik ausgerichtet ist, braucht man für eine "Reparatur" weder eine Menge Ersatzteile noch Mechatroniker, die etwas über Mechanik wissen.

    Nur für die "wirkliche Hardware" (Aufbau, Chassis. Räder, Bremsen, E-Motor) werden noch Leute mit "Mechanik-Erfahrung" benötigt. Den Rest können Elektroniker jederzeit schnell durch Austausch oder Neuprogrammierung der Platinen reparieren.


    Heizung oder Kühlung wirken sich immer auf die mögliche Fahrtstrecke aus

    Schon bei einem Verbrenner heißt es, dass die Heckscheibenheizung einer der größten elektrischen Verbraucher im Winter ist. Die Energie dafür erzeugt er jedoch selbst, was dann den Verbrauch erhöht.


    Fährst du ein E-Mobil im Winter, muss nicht nur die Heckscheibenheizung, sondern auch die normale Heizung per Strom betrieben werden. Beim E-Mobil muss die Wärme ganz gezielt erzeugt werden, weil die Abwärme zu gering ist, um sie zum Heizen nutzen zu können.


    Was bei einem Verbrenner Luxus ist, gehört bei einem E-Mobil zum Muss

    Bei einem E-Mobil ist das Aufheizen des gesamten Innenraums purer Luxus. Es verbraucht unnötig Energie, die dann nicht mehr zum Fahren zur Verfügung steht.

    Für den Winterbetrieb sind daher Frontscheiben- und Heckscheibenheizung zusammen mit einer Sitzheizung sinnvoller als den ganzen Innenraum zu heizen.

    Einzelne Heizbereiche können damit ganz gezielt erwärmt werden. Was nicht geheizt werden muss, bleibt kalt und spart kostbare Energie.


    Auch komplett ohne Heizung wird sich der Innenraum mit der Zeit erwärmen. Das geschieht dann durch die Körperwärme der Insassen und durch die ungenutzte Abwärme der einzelnen Heizflächen.


    In der "ersten Phase" gibt es keine freien Werkstätten, die Reparaturen durchführen können.

    Alle Hersteller von E-Mobilen aller Art betrachten ihre Elektronik als Betriebsgeheimnis. Es gibt keine Open Source Software, die man als "nicht-Herstellerwerkstatt" optimieren oder umprogrammieren dürfte.


    Es werden einerseits noch viele Jahre vergehen, bis Hacker alle "geheime Elektronik" ausgelesen haben und entsprechende Programme erstellt haben, damit man sie beeinflussen oder neu programmieren kann.

    Andererseits wird man dann eine Reparatur in einer "markenfremden Werkstatt" nur auf eigene Gefahr und Risiko durchführen lassen können. Sobald eine Fremdeinwirkung festgestellt wird, kann es den sofortigen Verlust von allen Garantien, Gewährleistungen und Updates bedeuten.

    Es gibt zwar heute schon Umbauten von Teslas. Dabei tritt der Umbauer jedoch als Hersteller auf und muss für alles so gerade stehen, als wenn er Tesla selbst wäre.... und das auf viele Jahre hinaus.


    Regelmäßige Updates werden wichtiger werden als normale Inspektionen

    Tesla hat zum Beispiel immer wieder automatische Updates aufgespielt, um Fehler zu beheben oder Funktionen zu verbessern. Das wird in Zukunft auch bei allen anderen E-Mobilen Standard werden.


    Diverses Zubehör kauft man nicht mehr irgendwo im Zubehörhandel, sondern als  elektronisches Upgrade beim Hersteller

    Auch wieder Tesla hat vor kurzem ein Upgrade veröffentlicht, das die Beschleunigung verbessert, Für ein paar Tausender beschleunigt der Wagen um rund 4 Sekunden schneller als die normale Version.


    Man wird eine Basis-Version später auch ohne Neukauf zu einer hohen Version ausbauen können

    Renault und Tesla machen es bereits vor, dass die Akkukapazität auf einen Wert begrenzt ist, den man beim Kauf ausgewählt hat. Kauft man sich ein Upgrade, wird ein zusätzlicher Teil des Akkus zur Nutzung freigegeben. Ähnlich sieht es auch mit elektronischen Unterstützungen aus.


    Vom Prinzip hat ein modernes E-Mobil also von Anfang an bereits alles drin, was möglich ist. Man bekommt jedoch nur das davon, was man auch bezahlt hat.

    Man kann sich jederzeit ein "zusätzliches Stück freikaufen" und muss deshalb nicht einmal mehr in eine Werkstatt fahren um es einbauen zu lassen.


    Man muss also bei einem E-Mobil in vieler Hinsicht umdenken und sich auch umgewöhnen.

    Am ehesten ist der Kauf mit einem Computer vergleichbar:

    - Man sucht sich eine spezielle Hardware aus. Es ist eine Hardware der Spitzenklasse.

    - Man sucht sich eine gewisse Software aus

    - Man kann sich später immer wieder andere Software dazu kaufen


    ABER ... Computer veralten, sobald der Hersteller keine Updates mehr liefert und der Hersteller hat auch jederzeit die Möglichkeit, auch wieder Funktionen zu deaktivieren. Das hat Tesla zum Beispiel vor kurzem mit seiner Autopilot-Funktion gemacht, die um viele Möglichkeiten eingeschränkt wurde.


    PS:

    Was passiert, wenn ein Hersteller keine Updates mehr liefern darf oder kann, kann man heute noch nicht sagen.

    Gibt es irgendwelche entsprechende Boykotte, wird man eventuell dadurch auch direkt betroffen sein.

    Der schlimmst Fall wäre, wenn der Hersteller einfach die komplette Programmierung deaktiviert. Ein E-Mobil ohne elektronische Steuerung hat einen Nutzwert mehr.

    Wer sich noch nie verschaltet hat, ist auch noch nie einen Wagen mit Gangschaltung gefahren. Aber auch beim Automatikwagen kann man Fehler machen.


    Die Kupplung nicht lange genug getreten oder falsch eingekuppelt und schon hört man ein unangenehmes "Krrrrrr" aus dem Getriebe. "Schönen Gruß vom Getriebe" oder "Zähneputzen war mal wieder nötig" sind dann die Sprüche, die man dann zu hören bekommt.


    Im Normalfall kuppelt man aus und das Getriebe synchronisiert die Zahnräder so, dass sie genau Spitze auf Lücke passen und dann beim Einkuppeln exakt in die entsprechenden Lücken gehen.

    Kuppelt man jedoch falsch, stehen die Zahnräder "Spitze auf Spitze". Sie greifen nicht ineinander, sondern reiben sich aneinander. Das macht dann das unangenehme Geräusch.


    Ist das eigentlich gefährlich für das Getriebe ? Ja und wie

    Im Leerlauf hat ein Motor so um die 1000 Umdrehungen pro Minute. Pro Sekunde sind das 16 Umdrehungen. Je nach gewähltem Gang drehen die Zahnräder dazu noch um ein Vielfaches schneller.

    Mit dieser Geschwindigkeit reiben sich nun die Spitzen der Zahnräder aneinander.

    Natürlich sind die nicht dafür ausgelegt.


    Wenn die Spitzen der Zahnräder irgendwann nicht mehr spitz und "eckig genug" sind, können die Zahnräder während der Fahrt immer wieder aus den Vertiefungen heraus springen, weil sie dort einfach keinen Halt mehr finden, um die Kraft für den Vortrieb übertragen zu können.

    Dann springt der Gang immer wieder hinaus und das Fahrzeug kann nicht mehr gefahren werden. Jetzt ist eine teure Getriebereparatur nötig, bei der umfassende Bereiche getauscht werden müssen.


    Aber auch, wenn der Gang richtig eingelegt ist, kann ein Verschalten gefährlich sein.

    Beschleunige Mal und dabei erwischt du, anstatt der nächsthöheren Gang, stattdessen den nächsttieferen Gang ( zum Beispiel anstatt vom 4. in den 5. Gang geschaltet, aus Versehen den 3. Gang erwischt)

    Jetzt heult der Motor gequält auf. Du fährst vielleicht schon mit 100 Km/h und willst mit dem nächsten Gang auf 130 km/h weiter beschleunigen. Für den 3. Gang sind aber die 100 km/h schon so viel, dass der Drehzahlbegrenzer abriegelt, damit es nicht zum Motorschaden kommt.


    Der Begrenzer hilft jetzt aber nicht mehr. Du beschleunigst ja nicht "von unten heraus", sondern "kommst von einer viel höheren Geschwindigkeit herunter". Diese Überlast gibt das Getriebe nun nicht nur intern im Getriebe, sondern auch an das gesamte Motorsystem weiter.

    Dabei werden Dichtungen, Getriebe und sogar die Kolben so stark belastet, dass ein kapitaler Motorschaden droht.

    Im schlimmsten Fall können sich sogar die Kolben verbiegen. Was dann im Motor passiert, kann man sich gut vorstellen, wenn man mal versucht hat einen gebogenen Nagel in ein gerades Rohr mit gleichem Durchmesser zu bekommen. Natürlich steckt der dann sofort fest ... und in Sekundenbruchteilen passiert das dann wieder und immer wieder --> Totalschaden


    Es kommt natürlich immer darauf an, bei welcher Geschwindigkeit man sich verschaltet. Wollte man nur energiesparend weiter fahren, ist man beim irrtümlichen Herunterschalten vielleicht gerade noch unterhalb des Abriegelbereichs. Dann gibt es zwar einen starken Ruck, dem Motor schadet man dabei aber nicht.


    Wer übrigens ganz bewusst herunter schaltet, weil man sonst das Fahrzeug nicht mehr gebremst bekommt, sollte nicht nur gleichzeitig die Bremse aktiviert halten, sondern auch immer nur einen einzigen Gang herunter schalten und den so lange beibehalten, bis das Tempo soweit abgenommen hat, dass man beim weiteren Herunterschalten "im Drehzahlbereichs des tieferen Ganges ankommt".


    Okay, im Notfall wäre mir der Motor völlig egal. Besser den Motor hochjagen als mit einem Bremsenversager an einem massiven Hindernis zerschellen.


    Das Getriebe lässt auch grüßen, wenn man die Hand dauernd auf dem Schaltknüppel ruhen lässt

    Jeder Druck wird vom Schaltknüppel direkt ans Getriebe weiter gegeben, auch wenn er keine direkte Verbindung zu ihm hat.

    Lässt man die Hand auf dem Schaltknauf ruhen, übt man dadurch automatisch immer einen leichten Druck aus. Dadurch entsteht auch ein Druck auf die Getriebewellen, die dann einen erhöhten Verschleiß haben.


    PS:

    Wer es noch nicht wusste: Man kann auch einen "Gang heraus nehmen", ohne dass man die Kupplung betätigt. Man, muss den Schalthebel einfach nur in Richtung Leerlauf drücken. Dieser "Druckzustand" wird jedoch zum Dauerzustand, wenn man die Hand immer auf dem Schaltknüppel liegen lässt.

    Während das Gang Herausnehmen ohne Kupplung nur einen kurzen Moment dauert und daher nur ganz kurz eine Belastung auftritt, ist es beim "Handauflegen" eine Dauerbelastung, die enormen Verschleiß verursachen wird.


    Aus einem zu hohen Gang beschleunigen

    Im 5. Gang von 60 km/h bis auf 100 km/h beschleunigen, wird bei Auto-Test oft als Elastizitätsprüfung angegeben. Für diesen Test muss der Motor die maximal mögliche Kraft aufbringen und sie auf das Getriebe übertragen. Das gibt sie jedoch nur zu einem Bruchteil auf den Antriebsstrang weiter.

    Diese Art zu fahren, erhöht auf Dauer den Verschleiß in allen Bereichen des Antriebs, vor allem jedoch im Motor selbst.

    Wem sein Motor lieb ist, der sollte deshalb auf diese Art nicht dauernd beschleunigen wollen.


    Der richtige Gang zur richtigen Zeit und zur richtigen Drehzahl und Geschwindigkeit.

    Das ist das Geheimnis wie Motor und Getriebe möglichst lange halten können.

    Weniger Last = weniger Verschleiß


    Auch bei einer Automatik kann man sich verschalten

    Wer von D (vorwärts fahren) in R (rückwärts fahren) schaltet, so lange das Fahrzeug noch vorwärts rollt, belastet die Automatik über die Maßen. Sie soll jetzt nicht nur den Wagen zurück fahren, sondern gleichzeitig auch noch den bestehenden Vortrieb aufheben.

    Eine Kraft mit einer entgegengesetzten Kraft negieren und gleichzeitig noch einen positiven Vortrieb in die andere Richtung erzeugen ?


    Wenn du noch mit 20 km/h vorwärts rollst und mit 20 km/h rückwärts fahren willst, muss die Automatik also eine Kraft aufbringen, die für 40 km/h ausreichen würde. Wer fährt schon mit 40 km/h rückwärts ? Keiner. Die Automatik ist also gar nicht darauf ausgelegt.

    Machst du es immer wieder, kannst du dich schnell vom Wandler verabschieden und damit hast du das gleiche Ergebnis als wenn du bei einem Schaltwagen "Zähneputzen" würdest: Das war es dann mit dem Fahren.


    PS:

    Wenn man bei einer Automatik die Gänge manuell einlegen kann, kann man (aber nur theoretisch) auch den gleichen Fehler wie bei einem Schaltwagen machen. "Nur theoretisch", weil man da schon ein wirklicher Grobmotoriker sein muss, um den Wahlhebel über einen Gang hinaus zu drücken.


    Passiert das aber wirklich mal, hat es nicht so hohe Auswirkungen wie bei einem Schaltwagen.

    Bei einer Automatik beeinflusst man nicht das Getriebe direkt, sondern nur die Automatik. Die legt den falschen Gang" erst dann ein, wenn es wirklich machbar ist.

    Beim Hosting gibt es prinzipiell mehrere "Ausbaustufen"


    1) Webspace

    Ich miete mir einen Speicherplatz für eine Internetseite und lege einfach los.

    Bei einem reinen Webspace ist die Leistung oft begrenzt. Die verfügbaren Ressourcen verteilen sich auf alle Webspaces, die auf dem Server gehostet werden.


    In der Regel gilt das Fair-Use-Prinzip:

    Jeder Webspace bekommt alle verfügbaren freien Ressourcen, wenn sie benötigt werden ... aber ... der Ressourcenverbrauch sollte nicht dauerhaft zu hoch sein, so dass für die anderen Spaces auch immer noch genügend Reserven bereit stehen


    Das Prinzip klappt, weil nie alle Webspaces gleichzeitig und gleichstark Ressourcen benötigen.

    Befinden sich bei einem Hoster jedoch zu viele Webspaces auf dem gleichen Server, sinkt ganz automatisch auch die Performance überall.


    Die Kontrollmöglichkeit bei einem Webspace ist in der Regel auf ein Mindestmaß beschränkt. Man kann kaum etwas falsch machen, weil man keinen entsprechenden Zugriff bekommt.

    Ideal für den Einstieg und zum Testen eines neuen Internetauftritts.


    Einen Webspace kann man schon für wenige Euro pro Monat bekommen. Je günstiger er ist, desto eher muss man sich aber daran gewöhnen, dass es häufiger zu Performance-Problemen oder Totalausfällen kommen kann.


    2) Managed Hosting

    Wer sich nicht mit dem technischen Kram belasten will, der braucht jemanden, der diese Arbeit für ihn erledigt.

    Hierbei hat man die Wahl zwischen ganz individuellen Lösungen und diversen Standardpaketen.


    Standardpakete schränken in der Regel sehr stark ein.

    Zwar bekommt man oft Features, die normalerweise aufpreispflichtig sind, wird dann jedoch in anderen Bereichen massiv eingeschränkt.


    So kann der Hoster zum Beispiel zur Bedingung machen, dass nur Software aus seinen eigenen Quellen installiert wird. Alles andere wird als unsicher betrachtet und ist daher nicht installierbar.


    Der Sinn ist natürlich klar:

    Man möchte alle externen Risiken ausschließen. Automatisch bedeutet das auch, dass man kaum wirklich eine Aufgabe hat als regelmäßig alle Updates auf alle Spaces zu verteilen. Das macht man schon seit vielen Jahren vollautomatisch.


    Der Vorteil für den Kunden ist, dass er sich nicht um die Basics kümmern muss.

    Je nach gewähltem Standardpaket zahlt man rund 30-150 Euro pro Monat. Es kann aber natürlich noch viel günstiger oder teurer werden.


    Individuelle Lösung

    Hierbei wird zunächst von einer Basis ausgegangen, Diese wird dann um die entsprechenden Rechte/Funktionen erweitert. Je mehr (Service) man benötigt, desto teurer wird es.

    Wer die vorher genannten Kosten von 150 Euro schon als hoch betrachtet, wird sich wundern, was dieser individuelle Service kosten kann.


    Für beide Arten gilt: Sonderwünsche können oft individuell zusätzlich beauftragt werden. Die Kosten dafür werden nach Aufwand berechnet.


    3) "eigener Server"

    Wer jetzt denkt, dass ein "eigener Server" ein bestimmtes Stück Hardware ist, das man ganz gezielt mieten kann, der liegt leider falsch. Oft ist es jedoch sogar besser, weil man sich dann nicht mit den Hardware-Problemen herum schlagen muss.


    virtueller dedizierter Server

    Ein Server wird in mehrere Bereiche aufgeteilt, die dann den Mietern zur Verfügung gestellt werden. Eigentlich ist es das gleiche Prinzip wie bei einem Webspace, nur jedoch auf höherer Server-Ebene.

    Alle virtuellen Server teilen sich gemeinsam die Hardware-Ressourcen.

    Im Gegensatz zum Webspace werden die Ressourcen jedoch einzeln festgelegt und es findet kein Fair-Use-Prinzip statt.


    Man muss also vorher ganz genau wissen, welche Ressourcen man eventuell braucht. Sind die Ressourcen ausgelastet, gibt es keinen "Nachschub" von den anderen virtuellen Servern.

    Bei einer DDoS-Attacke würde das bedeuten, dass dein eigener virtueller Server durch die Attacke lahm gelegt wird, während die anderen ganz normal weiter laufen.

    Jetzt müsstest du "geeignete Maßnahmen" ergreifen, damit dein Server wieder erreichbar wird.


    dedizierter Server

    Jetzt hast du endlich deinen wirklich eigenen Server, der irgendwo in einem Rechenzentrum steht. Du bestimmst die Hardware, Performance und Anbindung ans Internet. Du kannst auf dem Server alles machen, was du willst.

    Du hast die volle Kontrolle und Verantwortung dafür. Keine Vorschriften oder Einschränkungen.


    Für beide Versionen wird oft auch "managed" angeboten.

    Das ist dann nötig, wenn man zwar zwangsweise einen eigenen Server benötigt, jedoch keine Lust an technischen Sachen hat.


    inhouse hosting Server

    Kauf dir einen eigenen Server nach deinen eigenen Vorstellungen. Vereinbare einen Tarif für die Datenübertragung und miete dir einen Platz für deinen Server in einem Rechenzentrum (RZ) .

    Obwohl es deine persönliche Hardware ist, zahlst du dafür dann aber durchaus viel mehr als wenn du einen Server aus dem RZ gemietet hättest.


    Der Grund dafür ist oft, dass man die fremde Hardware auch anders anschließen/überwachen/warten muss als hauseigene Server. Der Aufwand ist also viel höher und rechtfertigt dann auch viel höhere Gebühren.


    Was ist eigentlich ein Server ?

    Grundsätzlich sind es keine großen Rechner, sondern ganz kleine flache Teile, die in ein Rahmengestell (Rack) geschoben werden.

    Ein Server hat 2-3 HE (Höheneinheiten) und enthält nur das Minimum, was ein Computer benötigt.

    Ein kleiner Prozessor ... selbst billige Smartphones haben schon leistungsfähigere Prozessoren.

    Ein paar GB RAM ... auch hier hat ein Smartphone oft schon mehr zu bieten.

    Eine kleine Festplatte ... die Speicherkarten für Smartphones sind oft schon größer


    Das "Geheimnis eines Servers" und wieso er trotzdem so schnell ist, ist, dass er erstens kein schwergewichtiges Betriebssystem hat .... Windows-Server gibt es schon nicht mehr ... und dass auf einem Server keine Programme ablaufen.

    Jede nötige Funktion ist in PHP "programmiert". PHP ist eigentlich nur eine Aufeinanderlistung von verschiedenen kleinen einzelnen Befehlen, die keinen RAM benötigen und Stück um Stück in Windeseile abgearbeitet werden können.

    Dazu natürlich auch noch eine Datenbank, in denen alles in ganz einfachen Tabellen abgelegt wird.


    Verbindet man jetzt die Komponenten mit entsprechend leistungsfähigen BUS-Systemen, hat man einen "unterirdisch schlechten Computer", der aber Hochleistungscomputern aus dem Heimbereich durchaus überlegen sein kann.


    Natürlich hat ein Rechenzentrum viel bessere Datenübertragungen als man sie zu Hause haben könnte.

    Würde man mit so einem "miesen Server" einen Angriff auf einen "Hochleistungs-Heimrechner" starten, würde er ihn in Sekundenbruchteilen überlasten können. Die Daten kommen einfach schneller rein, als sie der "Hochleistungscomputer" verarbeiten kann.


    Echter Server bei sich zu Hause ?

    Kann man natürlich gerne machen. Er ist aber nie mit einem Server vergleichbar, der in einem Rechenzentrum steht. Selbst wenn du einen Server aus einem RZ holst und zu Hause anschließt, "stinkt er gewaltig ab".


    Grund:

    - Deine Internetleitung hat nie den Upload, den der Server in einem RZ hat.

    - Deine Internetleitung hat keine zugesicherte Bandbreite und Geschwindigkeit.

    - Dein ISP kann dir jederzeit den Saft abdrehen. Einmal in 24 Stunden Dauerbetrieb wird sich sowieso von allen ISP vorbehalten


    Alles zusammen genommen würde Server zu Hause einfach nur lahm sein. Dazu kommt noch, dass sich deine Internet-Ressourcen auf alle zugreifenden Nutzer aufteilen.

    1 Nutzer bei einem Upload von 50 MBit/s = 50 MBit/s für ihn

    2 Nutzer = 25 MBit/s für jeden

    10 = 0,5 MBit/s für jeden.

    "DSL 1000" wäre schon doppelt so schnell im Download gewesen wie dieser Homeserver jetzt noch liefern kann.


    Der "Server zu Hause" reicht also allenfalls dafür aus, um aus der Ferne (vielleicht zusammen mit Freunden/Familie) auf die Daten zugreifen zu können.


    Cloud-Server ?

    Sie sind nichts anderes als ein Server-Verbund, der gemeinsam alle Ressourcen zur Verfügung stellt. Braucht man mehr, schaltet man einen weiteren Verbund hinzu.

    Cloud-Server können aus diesem Grund nicht überlastet werden, so lange man weitere Rechner-Verbünde zuschalten kann.


    ABER


    Wenn die Server-Steuerung versagt, fällt der ganze Verbund gleichzeitig komplett aus- So schon geschehen bei Amazon-, Google- und Microsoft-Cloud-Servern. Beim Ausfall dieser Cloud-Server sind jeweils Millionen Internetseiten gleichzeitig offline gegangen.


    Wie ist es mit der Sicherheit der Daten auf Webspaces und Servern bestellt ?

    Jeder Hoster hat automatisch auch Zugriff auf die Daten, die auf den Servern liegen. Der Zugriff auf die Datenbänke wird in der regel dadurch erschwert/behindert, dass man die Daten dort verschlüsselt ablegen lässt. Damit sind sie auch vor so einem Zugriff weitgehendst geschützt.


    Der Hoster oder das Rechenzentrum kann die Daten aber abfangen, bevor sie verschlüsselt abgelegt werden. Auch wenn die Daten per HTTPS gesendet werden, gibt es doch immer noch den Zwischenschritt, wo die Daten entschlüsselt werden, um sie verarbeiten zu können und bis sie erneut verschlüsselt werden.


    In den USA gibt es schon lange ein Gesetz, das die Betreiber von Serverfarmen dazu verpflichtet, "staatlichen Stellen" so eine Schnittstelle einzurichten. Das Gesetz bezieht sich auf alle Server und nicht nur auf die, die sich auch substanziell in den USA befinden.

    Damit sind Daten bei US-Server-Anbietern auf keinen Fall sicher aufgehoben.


    Ähnliche Gesetze existieren in Großbritannien, Frankreich und China.

    Überall dort ist von "Datensicherheit" also keine Rede.


    Wer wirklich "auf Nummer sicher" gehen will, darf also nicht bei Anbietern hosten, die durch landeseigene Gesetze verpflichtet werden (können), Zugang zu den Serverdaten zu verschaffen.