Beiträge von Ratgeber

    Und schon wieder ein kleines Update. Das zeigt aber, dass sich selbst Anzeigen lohnen, bei denen man keine Hoffnung hat, dass da überhaupt gefahndet wird.


    Heute erhielt ich einen Anruf von der Polizeiwache.

    Der Kommissar war auf meine Anzeige aufmerksam geworden, weil man gerade jemanden verhaftet hatten, der ein Smartphone vom gleichen Hersteller bei sich hatte.

    Auch sein Gerät hatte einen massiven Display-Schaden.


    Wenn ich jetzt die EMEI gehabt hätte, und die identisch mit seinem gewesen wäre, hätte ich das gestohlene Gerät jetzt schon zurück erhalten.


    Als ich hörte, dass der Verhaftete noch mit dem Handy telefoniert hatte, konnte ich den Kommissar beruhigen.

    "IMEI nicht nötig. Das gestohlene Gerät war nur noch Schrott, Damit hätte der Verhaftete nie und nimmer noch telefonieren können"


    Sucht euch also auf jeden Fall die IMEI eures Handys und schreibt sie zu Hause irgendwo auf. Das gestohlene Gerät kann viel schneller wieder auftauchen als ihr denkt.

    Kleines Update:

    Am nächsten Morgen fiel mir erst auf, dass sogar eine Packung Haushaltsrollen es dem Dieb wert gewesen war, sie mit zu schleppen.

    Jetzt bekam ich eine Ahnung davon, weshalb der Pilotenkoffer mit Werkzeugen und Zubehör stehen gelassen wurde:


    In die Jackentaschen Handy und Handy-Zubehör

    1 Hand den Koffer mit dem Akkuschrauber

    1 Hand den Träger mit Cola

    Unter den Arm die Packung Haushaltsrollen

    So voll bepackt, hatte der Dieb keine weitere Hand frei, um den ca. 20 Kg schweren Pilotenkoffer auch noch mit zu schleppen.


    Mittlerweile ist die Reserve.Freisprechanlage schon wieder auf das aktuelle Smartphone und das Reserve-Smartphone eingestellt.

    Ein voll funktionstaugliches Smartphone lasse ich natürlich nie im Wagen liegen. Deshalb konnte das natürlich auch nicht gestohlen werden.


    Für den Akku-Bohrschrauber hatte ich mir erst einmal einen wirklich billigen Ersatz geholt. Für unterwegs ist auch ein schwacher Akkuschrauber besser als "mit der Hand zu dröseln".

    Zusätzlich kann ich den Akkuschrauber auch per USB mit dem Bordnetz des Wagens laden. Aber natürlich ist er kein richtiger Ersatz für das gestohlene Gerät.


    Gestern rief mich mein Bruder an, er hätte einen Akku-Bohrschrauber im Angebot bei einer Discounter-Kette gesehen. Ab heute würde sie angeboten werden.

    Dummerweise bietet die Kette nicht deutschlandweit die gleichen Artikel an. Im Internet nachgeschaut: Sehr schön. Dieses Mal aber in ganz Deutschland angeboten worden.


    Also heute Abend hin zu der Kette und geschaut: 1:1 identisch mit dem gestohlenem Schrauber. Nun Koffer, Ladegerät und Ladestation sind nicht so gut.

    Ich habe einfach sehr viel Glück gehabt, dass ein baugleiches Modell kurz danach angeboten wird.


    Einerseits, um für den nächsten Verlust gewappnet zu sein und andererseits, damit ich den Schrauber nicht dauernd im Auto haben muss, habe ich dieses Mal gleich 2 davon gekauft.

    Jetzt sind nicht nur Österreicher hier im Forum, sondern auch bei mir zu Hause im Einsatz :auslach2: :2thumpup:


    Insgesamt habe ich sehr viel Glück gehabt, dass der Wagen nicht beschädigt wurde und ich für die gestohlenen Sachen so schnell Ersatz finden konnte (oder schon hatte)


    Übrigens noch eine Warnung an alle Auto-Besitzer:

    Lasst nie die Fahrzeug-Papiere im Auto.

    Mein Kollege war erschrocken, als er von dem Vorfall hörte und fragte mich, ob die Papiere auch gestohlen worden wären

    "Nein. Fahrzeug-Papiere lässt man nie im Auto."

    Wenn das Fahrzeug mit Papieren gestohlen wird, bekommst du Probleme mit der Versicherung.

    Wird es gestohlen, musst du die Papiere vorweisen. Kannst du es nicht, muss die Versicherung eventuell nicht zahlen.


    Wenn nur die Papiere gestohlen werden, kostet es dich auch viele Laufereien, um Ersatz zu bekommen.

    Zuerst muss man eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom KBA vorlegen. Das kann einige Zeit dauern. Erst wenn diese vorliegt, kann ein Ersatz ausgestellt werden. Dazu müssen aber beide Briefe neu ausgestellt werden. Das kostet wieder extra Gebühren.


    Bis du die neuen Papiere hast, musst du die Diebstahlanzeige von der Polizei und den Antrag auf Ausstellung von Ersatzdokumenten mit dir führen als Nachweis, dass dir das Auto auch wirklich gehört.


    Mein Kollege war wirklich erschrocken, Das hatte er nicht gewusst und deshalb die Fahrzeugpapiere immer im Wagen aufbewahrt.

    Jetzt macht er es aber nicht mehr. Sein Wagen ist nämlich noch fast neu und da würde es sich durchaus lohnen, ihn nicht nur auszuräumen, sondern komplett mitzunehmen.

    Hierbei geht es jetzt nicht um Fridays For Future und andere Massenbewegungen. Auch Kommunen und Firmen interessieren sich vermehrt dafür, wie sie ihren Anteil dazu leisten können.


    Unseren Kenntnissen nach, haben manche Kommunen schon 2018 gemeinsam mit anderen Städten eigene Klimaschutzkonzepte geplant. Das war schon zu einer Zeit als "Greta" noch einsam und unbeachtet mit einem Schild vor dem Rathaus in Schweden protestierte.


    Die Protestwelle war also nicht der Auslöser für das Umdenken, sondern hat hat es nur in die Köpfe der breiten Öffentlichkeit gebracht.


    In den letzten Monaten kommen immer mehr Einkäufer nun auf uns zu und wollen sich über Recycling und Umweltschutz informieren.

    Dadurch bekommt unser Papier-Seite immer mehr Zulauf für den Bereich. Um ihnen auch immer mehr Informationen zu geben, auf die sie ohne vorherige langwierige Recherchen zugreifen können, weiten wir das Informationsangbot dort auch immer weiter aus.


    Wenn ihr euch auch mal etwas über "Papier und Umwelt" informieren wollt, könnt ihr ja mal beim neusten Thema beginnen.

    https://papier.ratgeber---forum.net/viewtopic.php?f=11&t=293


    Es zeigt nicht nur die großen Unterschiede auf, sondern auch, dass man nicht nur daran denken soll, wie es hergestellt wird, sondern auch, wo es produziert wird und wie sich die Transportwege so umweltbelastend auswirken können, dass so manches Umweltpapier am Ende sogar die Umwelt mehr schädigen kann als wenn man ein "frisches Papier" nimmt.


    Der komplette Umweltbereich ist übrigens unter https://papier.ratgeber---forum.net/viewforum.php?f=7

    zu finden.

    Da geht es dann auch um Umweltsiegel und welchen Sinn sie in Wirklichkeit machen. Ihr werdet euch wundern.

    Eine 15 jährige Schülern hatte Mist gebaut. Nun stellte sie ihr Vater vor die Wahl:

    a) 4 Wochen kein Smartphone

    b) 2 Wochen kein Smartphone aber sie übergibt ihrem Vater während der Zeit ihre Netzwerk-Accounts


    Was man jetzt noch wissen muss: Die Eltern haben sich immer wieder, ganz absichtlich, einen Spaß daraus gemacht, möglichst "peinlich" für ihre Tochter zu sein. Das hätte die Tochter besser berücksichtigt, bevor sie ihre Wahl traf.


    Die Tochter entschied sich für die 2 Wochen-Strafe und merkt dann erst, wie dumm die Entscheidung war.

    Wahrscheinlich hatte sie damit gerechnet, dass sie jetzt nur 2 Wochen nicht netzwerken könnte.

    Das wäre ja noch zu ertragen gewesen. :kpc


    Ihr Vater begann aber sofort bei Beginn der Strafe auf allen ihren Accounts zu posten, dass er jetzt für 2 Wochen übernehmen würde. Auf Instagram, TikTok , Facebook und allen anderen Netzwerke fing er an zu posten.

    Bereits am "Tag 1 nach Strafbegninn" wollte die Schülerin die 2 Wochen-Strafe wieder in eine 4 Wochen-Strafe umändern.

    "Nichts da. Du hattest die Wahl. Jetzt musst du auch mit deiner Entscheidung leben" meinte Ihr Vater dazu nur. :animeworld_pc.gif:


    In den nächsten Wochen fand ihr Vater immer mehr Gefallen daran, sich wie ein Teenager zu präsentieren. Überall Fotos von ihm in seltsamen und peinlichen Posen ... und .. den Lesern gefiel das so sehr, dass die Accounts zwei Wochen später über 12.000 Follower mehr als vorher hatten. :ballerinen:


    Als die Strafe abgelaufen war, meldete sich die Schülerin wieder zurück

    "Hallo ihr Hübschen. Ich bin endlich wieder da" :verliebt-ani:

    Die Reaktionen waren jedoch völlig anders, als sie es erwartet hatte

    "Wir wollen deinen Vater wieder haben" :JC_doubledown:

    =====

    Der Vater überlegt nun ernsthaft, sich selbst überall eigene Accounts zuzulegen. So viel Spaß haben ihm die zwei Wochen gemacht.

    Über die Schülerin ist nichts weiter "überliefert". Sie wird wahrscheinlich aber nie wieder jemand anders ihre Netzwerk-Accounts überlassen. Ob sie sich jetzt deshalb besser an Regeln hält ? Das kann keiner sagen. :loool:

    Der Tag fängt schon "schön an", wenn man zum geparkten Wagen kommt, nichtsahnend die Tür öffnet und sich wundert, dass etwas auf dem Boden der Beifahrerseite liegt, was eigentlich im Handschuhfach liegen sollte.


    Jetzt heißt es, erst einmal schauen, was los ist.

    Handschuhfach leer geräumt und auch aus dem Kofferraum blickt dir eine gähnende Leere entgegen.


    Spätestens jetzt sollte man nichts mehr mit bloßen Händen berühren, damit eventuell vorhandene fremde Fingerabdrücke nicht zerstört werden.


    Im nächsten Schritt geht es darum, festzustellen was eventuell entwendet wurde.

    Die wenigsten Autofahrer haben eine Inventarliste für das Auto. Man hat das dabei, was man für unterwegs für nötig hält und wenn man das braucht, dann hat man es eben.

    Also wird man jetzt erst einmal im Gedächtnis kramen müssen, was alles abhanden gekommen ist.


    Wie kann man einen Gegenstand so wieder erkennen, dass man genau weiß "das war meins" ?

    Handy/Smartphone: IMEI-Nummer.

    Die sollte man sich für solche Fälle aufschreiben. Die Polizei kann die IMEI dann später an die Mobilfunkbetreiber weiter geben. Damit wird das Gerät direkt blockiert und ist für den Dieb nur noch ein Stück Elektronik-Schrott.

    Nummer der SIM-Karte im Handy/Smartphone.

    Karte sofort sperren lassen, damit die Karte nicht missbraucht werden kann.

    Seriennummern von elektrischen Geräten aller Art

    Taucht das Gerät später einmal irgendwo auf, kann man damit nachweisen, dass es dir gestohlen wurde.

    Markenname und Modell-Bezeichnung von anderen Gegenständen

    Vielleicht taucht das Gerät ja bei einer Hausdurchsuchung wieder auf ? Wenn der Gegenstand im Zusammenhang mit den anderen Sachen gefunden wird, ist es mit eine Beleg dafür, dass es aus dem gleichen Diebstahl stammt.


    Für die Versicherung, und um die Höhe des Schadens festzustellen, heißt es jetzt, die Kaufbelege zu finden oder den Wert ganz allgemein zu kennen.


    Der nächste Schritt führt dann zur Polizei

    Hier erstattest du eine Anzeige. Egal wie viel gestohlen wurde und mit welchem Wert: Es handelt sich um einen "Besonders schwerer Fall des  Diebstahls aus Kraftfahrzeugen ( § 243 StGB)"


    https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__243.html


    Wie ihr seht, ist es keine Lappalie, ein Auto aufzubrechen. Dementsprechend sollte man es auf jeden Fall auch melden.


    Mit der "Bescheinigung über die Erstattung einer Anzeige" geht es jetzt zur Versicherung

    Wenn die Gegenstände fest angebracht, und damit auch versichert waren, bekommst du jetzt den Wert von der Versicherung erstattet. Wie viel und wann, kannst du in deiner Versicherungspolice nachlesen.


    Wenn das Fahrzeug beim Aufbruch beschädigt wurde, um etwas zu stehlen, tritt oft die Teilkasko ein, die dann die Kosten übernimmt.

    Achte aber darauf, ob davon dein Schadensfreiheitsrabatt betroffen ist. Es wäre ein schlechtes Geschäft, wenn du den Schaden später durch viel höhere Versicherungsgebühren dann trotzdem selbst bezahlen würdest.

    Wenn der Schaden so hoch wie deine Selbstbeteiligung ist, lass die Meldung an die Versicherung gleich weg. Auch wenn die Versicherung den Schaden nicht bezahlen muss (weil deine Selbstbeteiligung höher ist) gilt es trotzdem als (gemeldeter) Schadensfall.


    Jetzt kannst du warten, ob der Täter gefasst wird ... oder du kannst es lassen

    In vielen Fällen wird das Verfahren irgendwann eingestellt. Man stellt die Suche ein, weil man in dieser Zeit eben nichts finden konnte.

    Das heißt aber nicht, dass der Täter jetzt straflos davon kommt, wenn man ihn danach mit dem Diebesgut erwischt.

    Die Anzeige liegt immer noch vor ... und wenn man den Täter mit einem Teil des Diebesguts später erwischt, sorgt die Anzeige dafür, dass er dafür auch noch zur Rechenschaft gezogen wird.

    Dann wirst du erneut von der Staatsanwaltschaft etwas zu lesen bekommen.


    Wie hoch ist die Chance, dass der Täter in absehbarer Zeit ermittelt wird ?

    Ich persönlich schätze sie sehr gering ein. So ein Autoaufbruch kann leider nicht zu den Prioritäten der Staatsanwaltschaft zählen. Die Täter werden eher inflagranti bei einer neuen Straftat erwischt. Bis dahin kann sehr viel Zeit vergehen.


    Warum sollte man trotzdem Anzeige erstatten, auch wenn man nichts von einer Versicherung zu erwarten hat ?

    Einerseits bewirkt das, dass die Polizei bestimmte Bereich stärker unter Beobachtung hält, wenn für sie öfters Anzeige erstattet wird. Das erhöht dann automatisch die Sicherheit in dem Bereich.

    Andererseits kann dadurch natürlich auch eine bessere Statistik geführt werden.


    Wenn nichts angezeigt wird, erscheint es, als wenn die Straftaten nie stattgefunden hätten. Man sieht also nicht, dass eigentlich mehr Schutz und mehr Polizei vonnöten wäre. Weniger Polizeipräsenz macht es den Tätern viel leichter.


    Warum gerade heute dieses Thema ?

    Weil mir in der Nacht von gestern auf heute der Wagen aufgebrochen wurde. Da nichts versichert war, wusste ich, dass mir persönlich eine Anzeige auch nichts bringen würde. Ich wusste also, dass ich nur die "Statistik füttern würde".

    Wenn jedoch immer mehr Anzeigen eingehen, dann findet man auch häufiger Streifenwagen in den Bereichen vor. Das macht die Gegend dann wieder etwas sicherer.


    Ist man mit einem alten Auto sicherer vor Autoaufbrüchen oder wenn man nichts Wertvolles im Auto hat ?

    Nein, auf gar keinen Fall. Ich fahre ein 18 Jahre altes Auto, dem man das Alter auch ansieht.

    - Im Handschuhfach befand sich ein "geknicktes Smartphone" eines Freundes, dem ich die Daten hätte retten sollen (Wert daher Null)

    - Eine kleine mobile Freisprechanlage auf Reserve, für den Fall, dass der Akku an der im Fahrzeuginnern angebrachten leer wäre (Wert gerade einmal ca. 20 Euro)

    Die Diebe haben das unbrauchbare Smartphone geklaut und dann die Freisprechanlage aus dem Handschuhfach fein säuberlich gegen die im Fahrzeug ausgetauscht. Die haben sie dann mitgenommen.


    Ja, die Diebe waren wirklich so schwachsinnig gewesen, ein eindeutig völlig zerstörtes Smartphone mitzunehmen und dann auch noch die kleinen Freisprechanlagen zu tauschen. Schön. Jetzt hing also die schwarze im Wagen und die weiße war weg.. was ich aber auch erst bei Tageslicht feststellte.

    Dann eine Powerbank mit Solarzelle drauf, für die man im Laden gerade einmal maximal 20 Euro zahlen würde.

    Ladekabel und anderes Zubehör fand ich dann in der Tasche an der Rückseite des Beifahrersitzes wieder.


    Weiter geht es an den Kofferraum. Auch dort waren sie dran gewesen.

    Ein Akkuschrauber im Koffer und wieder diverses Zubehör und Kleinmaterial. Lass es zusammen rund 60 Euro neu kosten.

    Und dann noch einen Träger mit billiger Cola im "sagenhaften Wert" von 3,84 Euro. Nicht einmal der war billig genug, um ihn nicht auch noch weg zu schleppen.


    Um den Akkuschrauber tut es mir wirklich leid. Den bekomme ich nicht mehr nach. Endlich mal ein gutes Teil. Für den Rest ärgert es mich einfach nur, dass ich jetzt alle Läden abklappern muss, um die Sachen wieder neu zu kaufen.


    Merke:

    Nichts ist alt, kaputt oder billig genug, dass sich nicht doch noch Einer findet, der dir deswegen den Wagen aufbricht.

    Wenigsten waren die Diebe noch fast ordentlich. Nach dem Aufbruch haben sie schön brav Kofferraum und Türen wieder geschlossen und die Zentralverriegelung wieder aktiviert. Bis auf eine Tür war der Wagen damit wieder komplett abgeschlossen.

    Hätten sie nicht ein paar Kabel herum liegen lassen, wäre es mir vielleicht auch erst sehr viel später aufgefallen.


    PS:

    Im Laufe meines Autofahrerlebens wurde mir schon öfters Fahrzeuge aufgebrochen. Zerschlagene Seitenscheiben waren sowohl dabei wie auch, dass wirklich alles einfach heraus gerissen wurde, was irgendwie befestigt war.

    Je stärker ich die Autos absicherte, desto größer waren die Zerstörungen daran. Wer unbedingt rein will, der kommt auch rein .. und wenn es mit roher Gewalt ist. Das Handschuhfach abzuschließen hilft deshalb auch nicht weiter... außer man will auch noch ein zerstörtes Armaturenbrett haben.


    Das Sicherste ist, überhaupt nichts im Fahrzeug zu lassen, was einen Dieb dazu verlocken könnte, es aufzubrechen. Damit der eventuelle Dieb gleich vorher sieht, dass der Wagen komplett leer ist. sollte man das Handschuhfach und (falls möglich) auch die Kofferraumabdeckung offen stehen lassen.


    Schon bei einer Flasche billiger Cola wäre ich jetzt nicht mehr sicher, dass sie nicht schon genügend Anreiz für einen Aufbruch bieten würde.


    Ab jetzt werde ich übrigens jeden "an die Kandarre nehmen", der sich an einem Auto zu schaffen macht. Lieber einmal zu viel entschuldigen als einen Dieb gemütlich weiter werkeln zu lassen. :cursing:


    Die Dinnershow Fantissima findet man im Phantasialand in Brühl (bei Köln). Vor vielen Jahren fand sie nur 6 Wochen im Jahr, in der Weihnachtszeit, heute jedoch schon rund 9 Monate lang statt.


    Während der 4-Stunden-Show wird man durch Acts unterhalten, die wirklich sehenswert sind. Dominiert durch Tanz- und Gesangseinlagen kommen auch artistische Darstellungen und Comedians nicht zu kurz.

    Damit ist es aber noch nicht getan.

    Die Kostüme der Mitwirkenden sind detailliert und aufwändig gearbeitet. Bei der Bühnenausstattung wird auf modernste Technik gesetzt und auch im restlichen Saals kommt sie zum Zuge.

    Durch diese Kombination fühlt man sich faktisch in die jeweilige Szene hinein versetzt. Man schaut nicht nur zu, sondern erlebt es mit.


    Da es eine Dinnershow ist, gibt es natürlich auch Speisen.

    Das Menü besteht aus 4 Gängen, bei denen man jeweils drei Menüs gleichzeitig serviert bekommt. Es handelt sich dabei jeweils um speziell ausgesuchte und kreierte Zutaten und Gerichte in Miniaturgröße. Auch die Geschmacksnerven bekommen ein Erlebnis der besonderen Art.


    Das mag jetzt wie ein schlechter Werbetext für die Veranstaltung klingen. Wie immer üblich, haben wir jedoch keine Vorteile davon, dass wir diese Show erwähnen. Wir haben die Show ganz normal als zahlender Gast besucht. (Hier ein Link zur aktuellen Show)


    ================


    Was sollte man bei der Show beachten ?


    Das Essen

    Auch wenn es eine Dinnershow ist, sollte man nicht hungrig ankommen. Die Menge an Essen reicht nur gerade so aus, um am Ende nicht hungrig nach Hause zu gehen. Das Dinner dient vorrangig nur dem Geschmackserlebenis, jedoch nicht der Sättigung.


    Die Kleidung

    Der Saal ist sehr gut geheizt. Man sollte als entsprechend luftige Kleidung anlegen. Jacken und Mäntel direkt an der Garderobe abgeben und nur das anbehalten, was man auch durchgehend anbehalten kann und will.


    "Aus gegebenem Anlass bitten wir, die Jacken nicht über den Stuhl zu hängen, sondern an der Garderobe abzugeben. Die Damen werden gebeten, ihre Taschen unter den Stuhl zu stellen" lautet eine Ansage am Anfang.

    Natürlich fragt man sich zunächst, was der "gegebene Anlass" ist. Nein, es ist keine Sicherheitswarnung weil es irgendeine Drohung gab.

    Sobald es begonnen hat, werdet ihr merken, dass nirgendwo etwas störend herum hängen oder stehen darf.


    Die Bedienung

    Kennt ihr das, wenn man etwas in einem Lokal bestellt hat und dann erst längere Zeit warten muss, bis der Kellner gemäßigten Schrittes das Gewünschte bringt ? Vergesst es .

    Wenn es einen neuen Gang gibt, kommt das Personal regelrecht aus dem Küchenbereich gespurtet. Dicht an dicht hintereinander streben sie die Tische an, damit alle Gäste gleichzeitig bedient werden können.


    Wer diesen Aufmarsch aus dem Küchenbereich einmal wirklich nahestehend miterlebt hat, kann auch ermessen, dass auch im Background Hervorragend geleistet wird.

    Auch Getränkebestellungen zwischendurch gehen flott vonstatten.


    Die Künstler und Künstlerinnen

    Während es während des Acts alles so leicht aussieht, merkt man am Ende jeweils doch, dass sie alles gegeben haben. Trotzdem sie natürlich hochtrainiert sind, sieht man sie doch schwitzen und nach Luft schnappen. Die kurze Pause bis zum nächsten Act ist wirklich nötig um wieder "Luft zu bekommen".

    Pause ? Naja ... wenn man die Zeit zum kompletten Umziehen und neues Makeup auflegen so nennen möchte.


    Die besten Plätze

    Einwandfrei die, direkt an der Bühne. Hier sollte man sich die Tische in der Mitte und etwas weiter rechts aussuchen. Wer mit dem Rücken zur Bühne sitzt, muss sich leider die ganze Zeit umdrehen ... es kann aber auch passieren, dass man plötzlich selbst zum Teil des Acts wird.


    Wie gemischt sind die Gäste ?

    International, genau wie die Akteure auf der Bühne auch. Man kann sie russisch, englisch, deutsch, flämisch, französisch und deutsch sprechen hören. Wer sich gerne mit anderen unterhält, sollte also gerne noch einmal seine Fremdsprachenkenntnisse aufpolieren.

    Das gilt vor allem dann, wenn man nicht einen kompletten Tisch bucht, sondern nur einen einzelnen Platz, bei dem man nicht weiß, welcher Nationalität die anderen Gäste angehören.


    Wie lohnenswert ist die Show ?

    Die Show war noch nie ein billiges Vergnügen. Wer möglichst nahe an der Bühne sitzen möchte, zahlt dafür sogar bis zu 50% mehr. Bei dieser Show lohnt es sich aber, etwas mehr als sonst zu investieren, um einen möglichst guten Platz zu bekommen.

    Bei einem Platz mit "eingeschränkter Sicht" würde ich mir das Geld besser gleich sparen.


    Sind die Getränke inklusive ?

    Nein, sind sie nicht. Die bestellt und zahlt man immer gesondert. Die Preise sind durchaus noch im normalen Rahmen.

    Ein Restaurant will seine Gäste möglichst lange halten und dass sie während dieser Zeit möglichst viel verzehren. Bei einer Dinnershow ist die "Haltezeit" jedoch schon vorher bekannt. Die Umsätze während der Zeit kommen ganz von allein.


    Wie ist es mit Alkoholika ?

    Wer gerne Alkohol trinkt und es auch gewohnt ist, bekommt natürlich alles was das Herz begehrt. Man kann auch bereits vorher ein Weingedeck buchen, bei dem man zu jedem Menü die passenden Weine bekommt.


    Sollte man vorher noch den Freizeitpark besuchen ?

    Ich persönlich rate davon ab. Einerseits kann man sich mit "Abend-Outfit" natürlich nicht so bewegen, wie mit normaler Kleidung. Andererseits ist man nach dem Besuch des Parks "erst einmal fertig".

    Man hat ein ganz anderes Erlebnis, wenn man ausgeruht die Show genießen kann.

    .....

    Ich persönlich habe die Show letzte Woche nach 7 Jahren zum zweiten Mal besucht. Beim ersten Mal waren wir auch noch durch den Freizeitpark gegangen. Da es im Winter war, und es wie üblich regnete, war es eher eine Quälerei in Kälte und Nässe.

    Damals war die Show noch ein Geheimtipp und es gab vorher auch noch nicht so viele Informationen dazu wie heute. Heute läuft die Show ein 3/4 Jahr durchgehend und man kann sich die Menüs und anderes auch schon im Internet vorher ansehen.

    Während die Interaktion der Acts mit den Gästen seit damals abgenommen hat, hat sich die Bühnentechnik massiv erhöht und verbessert. Und auch dieses Mal gab es noch viele Überraschungen.


    Da ich euch nicht die "Aha-Effekte" verleiden will, berichte ich nicht über das, was man ganz nah an der Bühne miterleben kann und wie man mit einbezogen wird. Auch über die Show und das Dinner möchte ich euch aus dem gleichen Grund nichts weiteres berichten.

    Seit kurzer Zeit gibt es im Prepaid-Bereich Angebote, bei denen man für eine einmalige Gebühr ein ganzes Jahr lang telefonieren und surfen kann.


    1) Telefon-Flat für ein ganzes Jahr

    Ideal für alle, die gerne und/oder viel telefonieren. Ideal auch für alle, die gar kein Smartphone, sondern nur ein reines Handy zum Telefonieren haben.


    2) Datenvolumen für ein ganzes Jahr

    Hier gibt es aktuell zwei Versionen:

    a) Komplettes Jahresvolumen

    b) Jeden Monat erneut ein bestimmtes Volumen


    Beim kompletten Jahresvolumen kann man so viel surfen wie man mag. bis das Volumen aufgebraucht ist. Den Rest des Jahres kann man dann jedoch nicht mehr online gehen.

    Beim monatlichen Volumen muss man sich auf das Monatsvolumen beschränken, bekommt es jedoch jeden Monat erneut.


    Beim Jahresvolumen gab und gibt es Angebote mit 12 GB für das ganze Jahr. Das mag auf den ersten Blick zwar sehr viel für 60 Euro sein, sind jedoch doch nur 1 GB im Monat. 1 GB ist leider jedoch nicht mehr zeitgemäß.

    Bei den sich wiederholenden Monatsvolumen beträgt das Volumen oft um die 1,5 GB. Das ist zwar auch nicht besonders viel, reicht jedoch bei sparsamen Verhalten durchaus noch aus.


    3) Zusatzvolumen buchen

    Wenn das für ein Jahrespaket möglich ist, ist dieses Paket auf jeden Fall zu bevorzugen. Auch wenn das Zusatzvolumen verhältnismäßig teuer ist, bietet es trotzdem noch eine Möglichkeit, es bei Bedarf zu erhöhen.


    Ein solches Jahres-Komplettpaket kann man aktuell noch bei Medionmobile (ALDI-Talk) im O2-Netz bekommen. Jeder, der eine ALDI Prepaid Karte hat, kann es auch ganz normal buchen, nachdem das aktuelle Kontingent abgelaufen ist oder gekündigt wurde.

    Ein Jahrespaket mit monatlichem Datenvolumen wird in anderen Netzen durch diverse Anbieter beworben. Bei ihnen kann man in der Regel auch Volumen nachbuchen.


    ABER ... aktuell hat ALDI das Prepaid-Monatsvolumen einer Allnet-Flat (unbegrenztes Telefonieren und begrenztes Datenvolumen) von 2 GB kostenlos auf 3 GB angehoben.

    Für rund 50% Mehrkosten im Jahr bekommt man also 3x so viel an Datenvolumen. Wer regelmäßig Datenvolumen benötigt, für den ist das das bessere Angebot.

    Für alle anderen, die vorrangig telefonieren wollen, sind die Jahrespakete auf jeden Fall eine gute Wahl.


    PS:

    Im O2-Netz wird zunehmend der Bereich 3G überall schon abgeschaltet. Gleichzeitig hängt O2 aber mit dem Ausbau von 4G weit hinter den anderen Netzbetreibern hinterher.

    Wer also aktuell feststellt, dass er nur mit 3G ins Netz kommen kann, sollte besser ein anderes Netz wählen. Die Abschaltung wirkt sich nämlich auch auf das Telefonieren aus.


    Diese Empfehlung beruht auf persönlichen Erfahrung aus verschiedenen Stadt- und Land-Bereichen, in denen es vorher eine hervorragende Verbindungsqualität gab. Mittlerweile muss ich zum Telefonieren zunehmend auf andere Netze ausweichen und für kontinuierliche Datenverbindung in manchen Bereichen sogar ein zweites Smartphone parallel nutzen.   

    In Traben-Tarbach wurde ein ehemaliger Bundeswehr-Bunker ausgehoben, in dem auf 5 Etagen rund 200 Server untergebracht waren.

    Das geheime Rechenzentrum befand sich auf einem bewachten 13.000 Quadratmeter großen Gelände hinter einer dicken Stahltür.


    Es handelte sich um einen "Bulletproof-Hoster", der die allerhöchsten Sicherheitsstandards einsetzt, um seine Kunden vor jeglicher Verfolgung und Aufklärung durch Staatsorgane zu schützen.

    Auf den Servern sollen unzählige illegale Seiten gehostet worden sein, die zig Millionen Euro Umsätze im Jahr erwirtschafteten.


    Es hat 5 Jahre Vorarbeit gekostet, um datentechnisch in den "Cyber-Bunkers" einzudringen und ihn in der Realität zu lokalisieren, bevor der Zugriff und die Abschaltung erfolgte.


    Jetzt, da die Server sicher gestellt wurden. kann man daran gehen, sie zu untersuchen um die Betreiber von illegalen Webseiten und deren Kunden habhaft zu werden.


    Wenn der Hoster absolut nichts von den Aktivitäten auf seinen Servern weiß, ist der Betrieb so eines Cyber-Bunkers nicht einmal strafbar. Dazu muss aber der Hoster den Nachweis erbringen, dass er wirklich keinen Zugriff auf die eigentlichen Daten hatte. Das könnte für ihn durchaus ein Problem darstellen.


    Bei diesem Server-System steht die Schuld des Betreibers jedoch schon fest, da er selbst direkt von illegalen Aktivitäten partizipiert hat.


    Info-Quelle: Spiegel.de

    Mit der WoltLab Suite 5.2 beginnt ein neues Zeitalter. Vorbei die Zeit, in der man eine Lizenz kaufen musste und/oder später auf einen Anderen übertragen konnte.


    Die neuen Versionen werden ganz offiziell nur noch Miet-Lizenzen sein. Man mietet die Lizenz für ein Jahr und hat damit automatisch auch Zugang zu allen neuen weiteren Versionen während der Mietzeit.


    Was ist, wenn die Mietzeit ablaufen ist ?

    Dann bekommt man zwar weiterhin auch alle Updates, jedoch keinen Zugriff mehr auf neue Versionen. Du darfst die Version ansonsten kostenlos weiter benutzen. Das Mietverhältnis wird also ohne weitere Kosten fortgesetzt.


    Wie häufig sind neue Versionen ?

    WL verspricht, dass es in Zukunft immer schneller neue Versionen geben soll. Wir arbeiten mit der Suite 5.1 seit einem Jahr. Jetzt, nach einem Jahr, gibt es die nächste Version.

    Die Upgrade-Möglichkeit auf die jeweils neueste Version während der Laufzeit, hat es immer schon gegeben. Bereits vor 10 Jahren konnte man sie sich schon durch einen erweiterten Support sichern.

    Hier einmal die Versionen der letzten 10 Jahre:


    reine Foren

    3.0.x - 2007

    3.1.x - 2009

    4.0.x - 2013

    4.1.x - 2015

    .................

    Frameworks in die man ein WBB-Forum integrieren konnte

    5.0.x - 2017

    5.1.x - 2018


    Die neueste Suite kam bislang immer im Januar heraus. Wer sie sich direkt angeschafft hatte, bekam also während des erweiterten Support KEINE neue Version, weil eben keine heraus gekommen ist.

    WL verspricht jetzt, dass neue Versionen in immer kürzeren Abständen heraus kommen sollen.

    Damit man durch eine Mietlizenz überhaupt einen Vorteil haben könnte, müsste es innerhalb eines Jahres mindestens zwei neue Versionen geben.


    Wie ist die Rechtslage zwischen Lizenz mieten und Lizenz kaufen ?

    Wenn ich etwas miete, darf ich es nutzen so lange es ein Mietverhältnis und/oder den Vermieter noch gibt. Der Vermieter kann den Mietvertrag nach eigenem Ermessen verlängern oder einer weiteren Nutzung widersprechen.


    Kauft man etwas, gilt nur der Kaufvertrag. Das Nutzungsrecht kann später nicht mehr entzogen werden.


    Was ist beständiger für den Nutzer ?

    Wer schon einmal eine Wohnung gemietet und dann eine Kündigung bekommen hat, weiß, dass Miete nichts sicher ist. Für kein Geld der Welt muss der Vermieter dich noch länger dort wohnen lassen.

    Während die USA weniger für den Betrieb der NATO einzahlen, wird Deutschland demnächst mehr zahlen. Damit wird das kleine Deutschland die gleichen Kosten für die Nato haben, wie die Supermacht USA.


    Die Kosten laufen übrigens nicht dafür auf, dass Waffen und ähnliches angeschafft wird. Sie werden allein für den administrativen Betrieb der NATO-Hauptquartiere in Casteau bei Mons (Belgien), Norfolk (USA) und Brüssel (Belgien) und für weitere Kosten von NATO-Gipfeltreffen aufgewendet. Damit sind es also keine Verteidigungsausgaben.

    Nach "Big Vegan TS" getestet wurde es Zeit, auch das neue Produkt des Mitbewerbers einmal zu testen.

    Einen Tag vor dem Test hatte es in den USA die Klage eines Veganers gegeben, weil der vegane Burger auf einem Grill produziert wird, auf dem auch die Rindfleisch-Pattys zubereitet werden.

    Burger Kings Aussage dazu war, dass der Burger auch in der Mikrowelle zubereitet werden kann. Der Veganer muss nur darauf hinweisen.


    Als ich den "Rebel Whopper" bestellte, wurde mir sofort gesagt, dass der vegane Burger auf einem extra Grill zubereitet wird, auf dem sonst nur Hähnchenfleisch zubereitet wird. Den Rest der Information habe ich abgewürgt, da ich ja kein strikter Veganer bin. Es zeigte jedoch, dass der Anbieter sofort auf neue Umstände reagiert und alles Personal neu instruiert.


    Doch nun zum Whopper selbst.

    Wer Fastfood erwartet, wird etwas enttäuscht. Dieser vegane Burger wird extra zubereitet. Es dauert also etwas länger.


    Endlich habe ich ihn in der Hand


    Raus aus der Verpackung

    Sieht doch wie ein normaler Burger aus.


    Vom Patty wird behauptet, dass es blass und nicht nach Fleisch aussieht

    Das muss ich mir deshalb doch einmal näher anschauen.

    Für mich sieht das nicht nach blass aus und auch an der Bissstelle sieht er nach normalem Fleisch aus.


    Der Geschmackstest, nur das Patty:

    Wenn ich es nicht genau wüsste, würde ich es nicht als veganen Burger erkennen können. Für mich persönlich ein gelungener Fleischersatz. Er schmeckt mir schon ohne die weiteren Zutaten, die dann natürlich zusammen das "typische Burger-Gefühl" und Geschmack ergeben.


    Von mir persönlich gibt es deshalb eine ganz klare Empfehlung für diese Komposition :super

    Eier haben eine Schutzschicht, die sie auch ohne Kühlung bis zu 18 Tage haltbar macht. Wenn man die Eier direkt nach dem Kauf in den Kühlschrank legt, kostet es unnötig Energie.

    Gleichzeitig bildet sich aber auch Kondenswasser auf der Schale. Über das Kondenswasser können Keime ins Innere des Eis gelangen.

    Wenn das Ei also einmal im Kühlschrank war, muss es bis zum Verbrauch auch weiterhin dort bleiben.


    Wenn man Eier nach dem Kauf abwäscht, zerstört man die Schutzschicht. Ab jetzt muss das Ei unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden.


    Weiteres zu dem Thema unter Wieso die Schale von Eiern immer mal wieder schmutzig ist

    Bei uns kommen Eier "frisch aus dem Huhn" in den Handel. Dabei kann es sein, dass durchaus noch diverse "Rückstände" an der Schale anhaften.


    Kann man die Eier nicht vor dem Verkauf waschen/reinigen ?

    Natürlich könnte man es und es wäre auch nicht besonders aufwändig. Der Grund, weshalb aber "dreckige Eier" in den Handel kommen, ist ein anderer als übertriebene Sparsamkeit.


    Eier haben eine natürliche Schutzschicht, die Cuticula. Sie macht das Ei 12-18 Tage lang haltbar.

    Wäscht man die Eier nach dem Legen, entfernt man auch automatisch diese Schutzschicht.


    Ein gewaschenes Ei muss nach dem kontinuierlich gekühlt werden. Die Kühlkette darf nicht mehr unterbrochen werden.

    Weil die Eier nicht gewaschen werden, können sie also bis zu 18 Tage ungekühlt gelagert und verkauft werden.


    In den USA werden die Eier gewaschen. Deshalb werden sie deshalb auch im Handel nur in Kühlschränken gelagert

    Gestern nun sind die letzten beiden Folgen gelaufen... nachdem es zuvor noch viele alte zu sehen gab. Ein letztes Mal wurde alles aus der Serie herausgeholt, was irgendwie rauszuholen war.


    Die Serie endet damit

    - Der Aufzug, den Leonard vor 12 Jahren dadurch zerstört hatte, dass er ein misslungenes Experiment von Sheldon dort hinein schob bevor es explodierte, und Seldon damit rettete, wurde endlich wieder repariert.


    - Penny und Leonard erwarten ein Kind

    - Howard und Bernadette haben mittlerweile schon zwei Kinder

    - Rajesh ist immer noch Single auf Brautschau.


    - Sheldon und Amy sind verheiratet, haben jedoch ihre Namen behalten und bekommen am Ende beide gleichzeitig den Nobelpreis.


    In seiner Nobelpreis-Rede hatte Sheldon eigentlich geplant, wie üblich über andere her zu ziehen und sich selbst als die Krönung der Schöpfung darzustellen. Eine 90 Minuten-Rede war schon vorbereitet.


    Am Ende ruft Sheldon jedoch alle seine Freunde mit vollem Namen und Titel auf und bittet sie aufzustehen.

    Bemerkenswert dabei ist, dass er dabei jeden üblichen Sarkasmus weglässt und sogar Howard als "Astronaut" bezeichnet. Er dankt ihnen allen in rührender Weise, dass sie die ihn auf seinem Weg begleitet haben und seine Freunde sind.


    Ein rührseliger Abschluss der Serie. Aus den Nerds sind ganz normale Mitmenschen geworden, wie sie jeder in seiner Nachbarschaft haben könnte.


    That's it. Das war's.


    Für Fans der Serie.

    Könnte es eventuell noch eine Fortsetzung geben ?

    Nein. Das Ende wurde so angelegt, dass eine Fortsetzung nicht mehr möglich ist.

    Zum Schluss haben alle Nerds ihre Macken abgelegt. Damit fehlt ihnen jetzt das, was die Reihe die ganzen Jahre am Laufen gehalten hat.

    "Dem ist das Handeln in die Wiege gelegt worden" ist einer der dümmsten Sprüche, die je erfunden wurden.

    Es ist alles nur eine Sache der Erziehung und Lebensumstände. Wer handeln will, kann es erlernen. Wer handeln nicht mag, sollte es auch nicht machen wollen.


    Damals vor Urzeiten, als es noch eine Rabatt- und Zugabeverordnung gab, war Handeln nicht üblich. Die Händler gaben eine bestimmte Prozentzahl als "Hauspreis". Nur Behörden durfte offiziell "Rabatt" gewährt werden. Ansonsten waren Preisnchlässe nur als "Skonto" zulässig, beschränkte sich jedoch auf maximal 3%.


    Für Händler war das Leben damals viel einfacher. Es gab Gesetze, auf die man sich berufen konnte, weshalb man nicht günstiger anbieten durfte als man es auszeichnete.


    Dem Einen ist Handeln peinlich

    "Wenn der Händler es günstiger verkaufen könnte, würde er es doch auch billiger anbieten"

    Sie schauen deshalb in Tageszeitung, Beilagenblätter und Internet nach, wer einen besseren Preis anbieten kann.

    Für diese Menschen habe ich einmal günstige Preise im Internet suchen geschrieben.


    Die Anderen handeln sehr gerne

    "Der Händler kann mir doch etwas von seinem Gewinn abgeben. Wer nicht handelt, verschenkt Geld"

    Sie akzeptieren keine Preisschilder und möchten einen "persönlichen Preis".

    Für die, die das auch gerne möchte, habe ich das Thema Preise richtig verhandeln geschrieben


    .....


    Ich selbst habe das Handeln auch erst noch lernen müssen. Ich bin sowohl Händler als auch Einkäufer und normaler Kunde.


    Als Händler versuche ich natürlich, das höchstmögliche Ergebnis zu erzielen. Als Einkäufer will ich einen extrem niedrigen Preis.

    Bin ich als Einkäufer erfolgreich, kann ich die Einsparung problemlos weiter geben, ohne dass dadurch mein Ertrag geschmälert wird. Ich war also gezwungen, das Handeln zu lernen, um erfolgreich sein zu können. Jeder Cent Unterschied wirkt sich massiv auf das gesamte Jahresergebnis aus.


    Als normaler Kunde und Verbraucher bin ich jedoch anders. Da habe ich keine Pflicht, um jeden Cent zu handeln. Wenn es irgendwo ein Angebot gibt, greife ich zu, wenn es gerade passt.


    Brauche ich jedoch einen teuren Artikel regelmäßig, fange ich auch an zu verhandeln.

    Sei es die Apotheke, die ein Mittel regelmäßig liefern soll oder der Baumarkt, der mir eine größere Menge verkaufen soll.

    Die Apotheke bekommt einen Dauerkunden, auf den sie sich verlassen kann.

    Ich bin ein fest zu kalkulierender Gewinn. Sie kann die nötigen Vorräte in größerer Menge einkaufen und damit auch einen besseren Preis aushandeln. Durch meine feste Zusage für eine Dauerabnahme, wird der Preisnachlass für sie also nicht zum Nachteil.

    Der Baumarkt verliert beim Großmengenpreis zwar etwas Gewinn.

    Dafür kann er dann wieder Lagerplatz sparen und seine Bezugsmengen erhöhen. Das bringt ihm dann auch wieder einen finanziellen Vorteil ein. Wenn er es extra für mich bestellt, ist es für ihn nur ein durchlaufender Posten, der keinerlei Lagerplatz braucht und gleichzeitig die Jahresabnahmemenge erhöht. Dafür erwarte ich natürlich auch einen angemessenen Preis.

    Will der Baum,arkt nicht, gehe ich eben in den Fachhandel.

    Preis-Suchmaschinen und Preis-Vergleichsportale werden immer moderner. Sie versprechen alle, "die besten Preise" für dich zu finden. Diese Versprechen erfüllen sie oft jedoch nicht einmal ansatzweise.


    Oft sind es nur einfache automatische Suchmaschinen, die nur das sammeln was auf den Internetseiten steht. Wenn dir das genug ist, brauchst du nicht mehr weiter zu lesen.

    Viele von ihnen haben jedoch auch Verträge mit den einzelnen Anbietern. Für jeden Abschluss bekommen sie eine Provision. Die Händler bekommen also viel weniger als das Portal anzeigt ... und bieten die Waren deshalb auch zu noch günstigeren Preisen an.


    Wenn du bessere Preise finden willst, musst du beginnen, anders zu denken.


    1) Nutze die Sammelwut von Datenkraken wie Google und Co.

    Erstelle ein neues Browser-Profil und nutze dieses für deine eigene Preissuche.

    Beginn dann damit, nach einem bestimmten Artikel zu suchen. Mit der Zeit werden sich die Ergebnisse immer weiter auf das konzentrieren, was du immer wieder suchst.


    2) Klick auch Treffer an, die eigentlich viel zu teuer sind

    Jede aufgerufene legt ein paar Cookies auf deinem Profil ab.


    3) Lass dich ganz absichtlich mit Werbung berieseln

    Je mehr verschiedene Seiten du zu dem Thema aufgerufen hast, desto mehr Werbung wirst du dazu zu sehen bekommen.


    4) Klick auch Werbelinks an

    Auch Werbung hinterlässt Cookies und angeklickte Werbung wieder andere. Selbst wenn du Werbung für die gleiche Seite öfters anklickst, macht sich das bemerkbar.


    Je öfters du das machst, desto mehr Treffer wirst du bekommen.

    Plötzlich wirst du aber auch das sehen, was dir vorher verborgen geblieben ist.

    Du wirst völlig verschiedene Preise für den gleichen Artikel beim gleichen Anbieter entdecken. Die Preise können durchaus völlig unlogisch sein.

    Wieso soll man für mehr Artikel pro Stück auch mehr bezahlen, wenn man beim gleichen Anbieter bei einer kleineren Menge weniger bezahlen soll ?

    Das kann man auf viele Arten erklären, spielt aber gar keine Rolle. Es ist so wie es ist. Warum ist egal.


    Du wirst bei Amazon auch Preise sehen, die bei Amazon nicht angezeigt werden.

    Suchmaschinen und Werbung haben "erkannt", dass du immer wieder den Artikel anklickst .. aber du kaufst nicht.

    Jetzt spielen sie dir auch Treffer ein, die aus ihrer eigenen Datenbank kommen.


    Amazon beeinflusst seine eigene Suchmaschine, damit sie dir nicht die günstigsten Händlerpreise zeigt.

    Google und andere Suchmaschinen nehmen aber auch alle anderen Artikelpreise in den Index auf und wer sie bei Amazon eingestellt hat.

    Google lässt sich nicht durch die Vorgaben der Amazon-Suche beeinflussen. Google sucht nicht gezielt, sondern nimmt wirklich alles mit, was vorhanden ist.


    5) Suche zusätzlich auch in Preisportalen und auf anderen großen Plattformen

    Wusstest ihr schon, dass REAL und OTTO auch große Marktplätze sind, auf denen auch andere Händler anbieten ?

    OTTO ist schon längst ein internationaler Großkonzern geworden, der eine enorme Marktmacht hat. REAL bietet auf seiner Plattform auch Angebote anderer Händler an.


    Auch Firmen, die man nur für einen Bereich kennt, haben oft ein viel größeres Repertoire als man es sich manchmal denken mag. Plötzlich entdeckt man auf der Internetseite einer Spedition, dass sie gleichzeitig auch noch das ganze Repertoire einer völlig artfremden Branche anbietet.

    Wundert euch also nicht, wenn ihr bei der Suche auf eine Firma trefft, für die dieser Artikel völlig ungewöhnlich ist.


    6) registrierte Kunden haben/bekommen oft nicht automatisch den besten Preis

    Genau deshalb sollst du zu Beginn ein neues Profil im Browser anlegen. Du kannst in einem anderen Browser oder Profil deinen "guten Kundenpreis" ansehen und im neuen Profil sehen, dass dieser "besondere Preis" durchaus viel teurer als aktuelle Angebote ist.


    Leider herrscht die Unsitte vor, dass man Kunden keine besonders guten Preise gibt, aber noch-nicht-Kunden viel bessere Preise macht.


    Deshalb immer schön skeptisch belieben und wenn ein besonders gutes Angebot dann genau dorthin führt, wo du längst Kunde bist .... klick das Angebot an und versuche es dann unter deinem Kundenaccount zu kaufen.

    Jetzt natürlich nicht das Profil wechseln, sondern im "Such-Profil" weiter machen.


    Wenn du dann den besseren Preis aus der Werbung bekommst, ist alles gut. Wird dir dann aber wieder dein höherer Kundenpreis angezeigt .... 

    Entweder spreche ich mit dem Anbieter "mal ein Wörtchen" oder ich kaufe nie wieder bei ihm. Der Anbieter muss es sich dann gefallen lassen, wenn ich ihn als Abzocker bezeichne, der mir nicht den Preis geben will, den er anderen anbietet.

    Einzelhandel und Großhandel, beides trägt das "Handeln" im Namen, Wer sich Händler nennt, muss/wird auch mit sich handeln lassen. Das ist deine Chance, um Geld zu sparen.


    VORBEREITUNG

    1) Schau dir erst einmal an, wie viel der Artikel im Internet kostet

    Du wirst unzählige Preise sehen. Merke dir den tiefsten und den höchsten.


    2) Schau nach, ob dein Händler dort auch anbietet und zu welchem Preis

    Jetzt weißt du, welcher Preis ihm auch "geläufig" ist.


    3) Bietet er den Preis auf einer eigenen Seite oder bei einem Preisvergleichsportal an ?

    Wenn er den Preis auf einem Vergleichsportal anbietet, muss er dem Portal noch zusätzlich Gebühren zahlen. Er bekommt also noch weniger als das was im Internet steht.


    Achtung: Schau es dir an, bevor du zum Händler gehst.

    Erstens wirkst du versierter, wenn du gleich mit den Fakten kommst. Zweitens merkt der Händler, dass du ihm nicht die Zeit stehlen, sondern das Gespräch direkt auf den Punkt bringen willst.


    Drittens kann es sein, dass du im Laden keinen Empfang hast. Deshalb mach dir einen Screenshots von seinem Preis im Internet oder vom günstigeren Angebot, damit du es ihm direkt zeigen kannst


    Wenn du im Laden keinen Empfang hast, muss es nicht unbedingt an deinem Mobilfunkanbieter liegen.

    Je nach Bauart kann es sein, dass die Funksignale gar nicht in den Laden hinein kommen. Es gibt aber auch Möglichkeiten, ganz absichtlich den Empfang zu verschlechtern. Die reichen von einfachen Folien, die an Decken und Fenster befestigt sind bis hin zu Störsendern, die den Empfang unmöglich machen.


    Der Händler bietet dafür dann kostenloses WLAN an ?

    Wer das Netzwerk betreibt, hat die volle Kontrolle darüber, was man empfangen kann. Er muss nur die Zugriff auf diverse Portale blockieren, damit du nicht in seinem Laden nach besseren Preisen Internet forschen kannst. Auch was dir dann als Grund angezeigt wird, kann er vorher schon festlegen.

    LAN ist nicht automatisch auch weltweites Internet. LAN = Local Area Network = Lokales Netzwerk.


    HANDELN

    1) Angebotsschilder im Laden ignorieren

    Die sind für die Kunden gedacht, die Preise in den Läden vergleichen wollen. Gleichzeitig sind sie Eyecatcher für die Kunden, die den Artikel eigentlich nicht eingeplant hatten "Oh im Angebot ? Nehme ich auch noch eben mit"


    2) Nach einem Angebotspreis fragen

    Mit ein Bisschen Glück bietet er dir schon gleich seinen Internetpreis an. Wenn der schon günstiger als der Ladenpreis ist, kannst du ihn direkt akzeptieren. Geld auf den Tisch und Ware mitnehmen.

    "Der Preis steht doch schon dran."

    Schön, aber der Preis ist für die Allgemeinheit. Du willst aber einen eigenen Preis "speziell für dich" haben.


    3) Zeig ihm, dass du Bescheid weißt

    "Im Netz wird der Artikel aber doch bei xxx, yyy, zzz für dies und das angeboten"

    Hui, das war jetzt aber fies. *lach* Jetzt muss er reagieren.

    "Das ist der Internetpreis. Der wird anders kalkuliert"


    4) Zeige Verständnis für seine Situation und auch, dass du dich damit schon befasst hast

    "Natürlich kalkulieren Sie im Netz anders. Keine Personalkosten, keine Ladenmiete, keine besonderen Werbemittel und Ausstattung. Die ganzen Kosten kann man da ja weglassen"

    ... ja du weißt Bescheid .... das heißt aber nicht, dass du jetzt kampflos aufgibst.


    5)  Zeige ihm, was er spart, wenn er jetzt direkt an dich verkauft

    "Wir sprechen ja schon miteinander. Wenn ich jetzt online bei Ihnen bestellen würde, müssten Sie die Ware erst noch versandfertig machen. Rechnung schreiben, warten bis die Ware bei mir ist und dann darauf warten, bis mein Geld bei Ihnen ist."

    Das sind Fakten und Aufwendungen, die ihm natürlich auch bekannt sind.


    "Wenn Sie mir den Artikel jetzt und hier verkaufen, geben Sie ihn mir und bekommen das Geld sofort in die Kasse. Der ganze Aufwand, wie beim Onlineverkauf entfällt völlig. Was halten Sie davon ?"


    6) Zeige ihm, dass du jetzt sofort kaufen wirst - egal bei wem

    Jetzt gilt für den Händler das Motto "lieber ein schlechtes Geschäft als gar kein Geschäft"

    Natürlich wird er keinen Verlust machen wollen. Unter Einkaufspreis kann er daher nicht gehen. Wenn er aber nur 1 Euro daran verdienen kann, hat er diesen Euro schon mehr in der Kasse. Im Laufe eines Jahres werden aus dem einen Euro dann Tausenden werden. So rechnen auch Discounter, Die Masse an Verkäufen bringt es und nicht der einzelne Verkauf.


    Wenn der Händler nicht auf den Handel eingehen will, zück dein Smartphone und beginn damit, ein besseres Angebot aufzurufen, Optimalerweise hast du die Seit schon vorher geöffnet, so dass es sofort los gehen kann.


    "Schade, okay, dann kann man eben nichts dran machen. Ich hätte es ja gerne direkt hier und mit Ihnen zum Abschluss gebracht."

    Es kommt für ihn jetzt natürlich ganz blöde, wenn du genau seine eigene Seite aufrufst. *lach*

    Er bekommt dich zwar trotzdem als Kunden, hat jedoch erheblich mehr Arbeit mit dir.

    " ... soll ich klicken oder wollen wir das doch eben hier machen ?"


    Der Händler wäre blöde, wenn er dich jetzt klicken lässt. Er bekommt doch nur seinen eigenen günstigeren Internetpreis, muss dann aber noch viel Aufwand betreiben.

    Wenn es ein "blöder Händler" ist, kannst du beim nächsten Mal den Weg zu ihm gleich sparen. 


    Wenn es aber ein anderer Händler ist, bei dem du bestellen wirst, wird er direkt sehen, dass das Geschäft jetzt ein anderer macht. Lass ihn also auf jeden Fall dabei zusehen, wie du online bestellst.


    Kurz vor der letzten Bestätigung schau ihn noch einmal kurz fragend an.... warte jetzt 10 Sekunden. Dann senke den Blick wieder langsam auf dein Display.

    10 Sekunden sind das Maximum. 6 Sekunden sind das Minimum. Er soll merken, dass du ihm eine letzte Chance gibst.

    In den 6 Sekunden muss er alles noch einmal überlegen. Wenn es länger als 10 Sekunden dauert, wirst du für ihn uninteressant. Entweder er denkt sich "macht er doch nicht" oder er hat sich selbst schon gedanklich ausgeklinkt.


    Diese Fehler kannst du machen


    1) Völlig unvorbereitet in einen Laden zum Handeln gehen

    Du weißt nicht, ob das Angebot, das er dir macht, günstig wäre.


    2) Nicht kaufbereit zu einer Preisverhandlung gehen

    Wenn du einen guten Preis bekommst, musst du auch sofort kaufen wollen.


    "Ich komme dann wieder" ist die Floskel, die der Händler am häufigsten hört.

    Beim nächsten Mal weiß er direkt, dass du nur ein "Sehmann" bist, der nicht kaufen, sondern nur schauen will. Er wird dir dann nicht mehr so viel Zeit opfern und auch mit dem Preis nicht mehr so nachgiebig sein wie er es jetzt war.

    Du hast dich jetzt als "Zeitfresser" geoutet und wirst beim nächsten Malauch direkt so behandelt werden.


    "Sie können es sich ja noch einmal überlegen" ist eine typische Händlerfloskel.

    Sie zeigt, dass er jetzt "dicht macht". Selbst wenn du jetzt noch kaufst, wirst du den gleichen bleibenden Eindruck hinterlassen als wenn du ohne Kauf gegangen wärst (siehe oben)


    3) Bei der Entscheidung zögern

    Der Händler muss das Ergebnis der Verhandlung sofort mitbekommen.


    Er muss die erfolgreiche Verhandlung direkt auf seinem persönlichen Erfolgskonto verbuchen können. Das gibt ihm ein gutes Gefühl, dass er es richtig gemacht hat. Beim nächsten Mal wird er dich gleich positiver behandeln, weil er bei deinem Anblick gleich an den Erfolg vom letzten Mal denkt.


    War er stur, soll er sofort sehen, dass er nicht gut genug war. Wenn du gehst, soll er dieses miese Gefühl im Hinterkopf behalten. Beim nächsten Mal wird er sofort wissen, dass du konsequent bist und dass du ihn im Notfall "im Regen stehen lässt".

    Natürlich wird er dann das nächste Gespräch doch lieber als Erfolg verbuchen wollen. Du bekommst also eine weitere Chance, von ihm einen besseren Preis zu bekommen.


    4) "Machen Sie mir mal Ihren besten Preis"

    Durch die Frage hast du dich als Verhandlungspartner schon selbst disqualifiziert. Du hast keine Ahnung wie man handelt.


    Der Händler wird dir nie einen Preis geben, den du als wirklich gut betrachten würdest. Er wird eine Zahl aufrufen und das war es auch schon.


    5) Bis auf den letzten Cent ausquetschen

    Du zeigst dem Händler damit, dass es dir völlig egal ist, wie er überleben und existieren kann. Er hat seine Grenzen, die er eigentlich nicht unterschreiten kann.

    Wenn du ihn darunter drücken willst, verbucht er es nicht mehr als Erfolg für sich. Beim nächsten Mal wird er sich gleich erinnern, dass du für ihn kein guter Geschäftspartner warst.

    Wen man nicht mag, dem tut man auch nichts Gutes.


    6) Nicht kompromissbereit sein

    Handeln ist ein Geben und Nehmen. Wer nicht bereit dazu ist, von seinem Standpunkt abzuweichen, hat nicht verstanden, was Handeln bedeutet. Das gilt dann aber auch für beide Seiten


    7) Mit erfundenen Preisen ankommen

    Der Händler kennt seinen Einkaufspreis. Er kann auch erahnen, ob andere Händler bessere Preise haben könnten. Wenn dein angeblicher Preis unter dem Einkaufspreis liegt, weiß er sofort, dass du ein Lügner bist.


    Entweder er nimmt es mit Humor :

    Dann wird er sich denken, dass du zu tricksen versuchst ... und dir den Versuch nicht ankreiden. So wie man es einem kleinen Kind nicht wirklich übel nimmt, wenn man es bei einer offensichtlichen Lüge ertappt.


    Oder er sieht es negativ:

    Du willst ihn also bereits von Anfang an betrügen. So wird er dich dann auch behandeln. Kurz, knapp, kalt, sachlich ... und auf Wiedersehen. Keiner will gerne betrogen werden.

    Heute gab es mal wieder einen kleinen Recherche-Auftrag. Es ging darum, die Seriösität einer Firma und der Betreiber herauszufinden.

    Dieses Mal wurde es uns sehr, sehr leicht gemacht. Und weil das so einfach war, zeigen wir euch heute mal, wie man ganz schnell etwas herausfinden kann.


    Zuerst müssen wir natürlich wissen, wen wir suchen sollen. Wir brauchen einen Namen.

    Jetzt rufen wir Google.com auf und geben in das Suchfeld Folgendes ein

    "Name"

    (Name ist jetzt nur ein Platzhalter für den Namen nach dem ihr suchen wollt)

    Es ist sehr wichtig, dass vorher und nachher direkt ein Anführungszeichen ( " ) eingegeben wird. Damit wird die Suchmaschine gezwungen, nur die Treffer anzuzeigen, die auch alle Begriffe dazwischen enthalten.

    Hat man nur den Namen, hilft das eventuell noch nicht viel weiter. Jetzt heißt es aber, erst einmal noch mehr Teile des Namens zu finden.


    "Name Vorname"

    Jetzt bekommen wir schon etwas bessere Treffer, aber immer noch zu viele. Also brauchen wir noch weitere Begriffe. Bei den vielen Ergebnissen sehen wir aber automatisch immer eine kleine Vorschau.


    Es ist wichtig, die Vorschau zu lesen und nicht einfach nur den Treffer anzuklicken.

    In der Vorschau werden nämlich auch Informationen angezeigt, die es sonst längst nicht mehr im Netz gibt, die jedoch früher einmal hinter dem Link zu finden waren.


    "Telefonnummer"

    Bei Telefonnummern ist es am besten, wenn man wirklich alle Leerzeichen Klammern und Striche weglöscht. Lässt man die nämlich stehen, wird nur exakt diese Schreibweise gesucht.

    Jetzt bekommst du wieder weitere Begriffe, die du ins Suchfeld eingeben kannst.


    Je mehr Suchbegriffe du eingibst, desto näher wirst du deinem Ziel kommen können.

    Du wirst "Social Media Accounts" finden. Die sind immer eine gute Quelle für weitere Informationen.

    Mit viel Glück wirst du so einen Lebenslauf über die gesuchte Person zusammen finden, der bis zum Anfang des Internets zurück reicht.


    Unsere heutige Recherche ging sehr schnell, da die Person einen ungewöhnlichen Namen hatte. Das machte es so schön einfach. Bereits nach einer halben Stunde waren alle nötigen Daten zur Beurteilung zusammen.

    Eine "kleine Recherche" kann sich jedoch auch über Stunden, Tage, Wochen, ja sogar Jahre hinziehen. Es kommt nur darauf an, wie viele Spuren die gesuchte Person im Netz hinterlassen hat.


    Eine der ersten Recherchen hier im Forum (über den Arzt) zog sich noch über viele Tage hinweg. Das ist jetzt schon über 10 Jahre her. Seit damals haben wir viel Übung und Routine bekommen und auch eigene Arten der Suchmaschinennutzung gefunden.

    Die Suchbegriffe, die Google vorschlägt, kann man bei so einer Recherche vergessen. Das ist nur das, was die meisten Sucher finden wollen. Du willst aber individuelle Treffer angezeigt bekommen.


    Warum benutzen wir die "Google-Datenkrake" ?

    Ganz genau deshalb, weil sie die meisten Daten sammeln konnte.

    Google hat auch einen Webseiten-Cache.

    Darin finden sich sogar Internetseiten, die es seit Jahren nicht mehr gibt.

    Google darf aus irgendwelchen Gründen einige Treffer nicht anzeigen ?

    Das ist eigentlich nur ein gutes Zeichen. Es gibt noch viel mehr zu finden, nur musst du dazu jetzt eigene Ideen haben.


    Natürlich hat das Thema in diesem Bereich auch noch einen anderen Hintergrund:

    Wenn du weißt, wie man suchen muss/kann, weißt du auch, wie du es einem Sucher schwer machen kannst, etwas über dich heraus zu finden.

    Andererseits wirst du jetzt erkennen, dass alles, was je im Internet war, sich auch später noch finden lassen kann. ;)

    Ende der 1980er Jahre wurde zwar offiziell das Motto heraus gegeben "Die Renten sind sicher". In der Finanzdienstbranche war jedoch bekannt, dass diese "Zusicherung" genauso zuverlässig ist wie ein Wahlversprechen: Alles nur heiße Luft.


    Die Finanzdienstleister warben mit jährlichen Dividenden von "bis zu 20 Prozent", durften aber nur maximal 7% jährlich "zusichern".

    Damals wurden Lebensversicherungen mit lächerlichen 4% verzinst und auch sonst bekam man schon locker 7% wenn man ein paar Tausender fest legte.

    Selbst auf dem Girokonto konnte man noch bis zu 1,5% Zinsen bekommen.


    Ja, schnappt nicht so nach Luft. So war das damals wirklich. Die Banken verdienten sich eine goldene Nase mit den Spareinlagen aller Art. 4% war damals so lächerlich wenig, dass man dafür nur Geld einzahlte, um später einen günstigen Kredit (z.B. für den Bau eines Hauses) zu bekommen.


    Bereits damals konnte man auch als normaler Bürger schon in Aktien investieren. Das geschah über Finanzdienstleister und Banken, die es in Form von Fonds anboten.

    .....

    Was jedoch nie erwähnt wurde/wird ist, dass hinter den großen Versprechen auch noch ein großer Kostenberg steht.


    1) Der Vermittler bekommt für seine Dienste eine Provision

    Bei einem Fonds, in den man monatlich einzahlt, geht der größte Teil der Einzahlungen direkt als Provisionszahlung wieder ab. Der Vermittler bekommt auf Jahre hinaus Geld für seine einmalige Tätigkeit.


    2) Pruning kostet Geld

    Immer wenn das Portefolio umgeschichtet wird, wird für diese Tätigkeit Geld einbehalten.


    3) Steuerfreiheit erst nach vielen Jahren

    Erst ab 12 Jahren, in denen der Fondsvertrag durchgehend gehalten und erfüllt wird, bekommt man das Geld ohne Abzüge.


    4) Zu kurze Haltefrist frisst alle Dividenden auf

    Auch wenn man Aktien einzeln erwirbt, fallen Steuern auf die Erträge an.


    Wenn man einmal so einen Fonds abgeschlossen hat, bekommt man regelmäßig Mitteilungen über den aktuellen "Wert" des Fonds. Es sieht alles schön aus und man freut sich, wie viel Geld man schon für Später "angespart" hat.


    Muss man dann jedoch in einer Notlage auf das Geld zugreifen, sieht das wieder ganz anders aus.

    Plötzlich ist der Fonds, sogar direkt nach der letzten Mitteilung, kaum noch etwas wert.

    Der gerade vorher mitgeteilte "Rückkaufwert" hat keinen Bestand mehr.


    Jetzt wirst du erfahren, dass dein Depot eigentlich nicht so groß ist, wie behauptet wurde.

    Von deinen Einzahlungen werden die Provisionen abgezogen. Was dann noch übrig bleibt, ist nie genug gewesen, um noch einen nennenswerte Dividende zu ergeben.

    Als wenn das noch nicht genug wäre, ist der Tageskurs deines Depots auch nicht mehr so groß wie angegeben wurde. Gleichzeitig werden auch noch die Gebühren für den Verkauf davon abgezogen.

    Rechnest du das alles einmal zusammen, merkst du, dass du die letzten Jahre eigentlich nichts gespart hast, sondern nur die Gebühren eingezahlt hast.

    Ich persönlich habe durch so einen Fonds (alles sichere und beständige Werte) mehrere Tausend in den Wind geschossen. Wenn ich jeden Monat einen Zehner unter das Kopfkissen gelegt hätte, hätte ich mehr davon gehabt als durch diese Art der "Geldanlage".


    Also passt bitte gut auf, wo ihr euer Geld investiert.


    Mit Aktien kann man auch heute noch viel Geld verdienen ?

    Ja, das stimmt ... wenn man folgende Punkte nicht berücksichtigt.


    1) In Deutschland kann man nicht einfach Aktien kaufen.

    Wir sind hier nicht in "Lala-Land", wo man einfach ein Aktienbündel an der Börse kaufen und mit nach Hause nehmen kann.

    Man muss dazu einer Bank den Auftrag zum Ankauf geben und danach wird ein Depot bei der Bank angelegt. Beides kostet fortwährend Geld.


    2) Jeder Kauf und Verkauf kostet Gebühren

    Das Umschichten wird auch "Pruning" genannt. Damit verdienen Banken auch heute noch das meiste Geld. Wenn ein Depot nur oft genug umgeschichtet wird, wird es allein dadurch schon komplett aufgefressen.


    3) Quellensteuer vom Ertrag

    Bei Aktiengeschäften fällt Quellensteuer vom Ertrag an, wenn du die Haltefrist nicht berücksichtigst. Ertrag heißt aber nicht Gewinn. Selbst wenn nur der Gewinn besteuert wird, wird die Steuer zuerst abgezogen und danach erst die ganzen Gebühren.

    Ist das Depot zu klein gewesen, kannst du deshalb schon froh sein, wenn du für den Verkauf nicht noch drauf zahlen sollst.

    Ein wirklich guter Finanz- und Steuerberater ist also unbedingt nötig, bevor du dich damit befasst.


    4) Steuern und Sozialabgaben auf die Einkünfte

    Dein Depot war schön groß und du hast damit am Ende doch noch Geld verdient. Darauf werden dann auch noch einmal zusätzlich Steuern und alle Arten von Abgaben fällig.

    Wenn das Einkommen aus deinem Aktiengeschäft groß genug war, bringt es dich automatisch auch noch in eine allgemein höhere Steuerklasse.

    Auch hier brauchst du wieder einen versierten Steuerberater.


    5) Kosten für externe Berater

    Ohne fachlich versierten Steuerberater geht es nicht. Nur er kennt alle Möglichkeiten der Abschreibung, Verlustvorträge und Verlustnachträge damit du am Ende nicht noch drauf zahlst. Diese Kosten gehen also noch einmal von deinem Aktiengewinn ab.


    In Deutschland läuft es also ganz anders als in den USA ab. Dort gibt es das alles nicht. Deshalb wird dort auch immer von enormen Aktiengewinnen gesprochen. Man beauftragt einen Makler mit dem Aktienkauf, legt sie sich unters Kopfkissen und verkauft sie dann wieder, wann man es für sinnvoll hält. Sozialabgaben gibt es nicht und Steuern werden auch nicht automatisch einbehalten.


    Aus den USA gibt es deshalb auch die "Vorgaben" wie viel man anlegen muss, um bis zum Lebensende von den Aktien leben zu können ... natürlich vor Steuern und anderen Kosten:

    Wer mit 65 Jahren Aktien kaufen will, um sofort in Rente gehen zu können, muss 2,25 Millionen (!!!!) Euro in Aktien anlegen. Dann bekommt er bis zum 90. Geburtstag jedes Jahr 90.000 Euro.

    Wer sparsam lebt, und deshalb mit 60.000 im Jahr auskommt, muss nur 1,48 Millionen in Aktien anlegen.

    (Die Zahlen stammen von businessinsider.de)


    Wenn du also mit 20 Jahren zum ersten Mal Geld verdienst, hast du 45 Jahre um rund 1,5 Millionen Euro an die Seite zu bringen. Im Jahr musst du also 33.333 Euro oder JEDEN MONAT 2.777,77 Euro sparen.


    Wer von Euch verdient wohl so viel, dass er annähernd 3.000 Euro jeden Monat sparen kann ?

    Ihr merkt dass diese "Vorgaben" für den Großteil der deutschen Einwohner völliger Schwachsinn sind. Der Wert allein liegt schon über dem allgemeinen deutschen Durchschnittseinkommen.

    Der Durchschnittsverdienst aller deutschen Rentenversicherten beträgt im Jahr 38.900 Euro brutto. Das sind 3.241 Euro im Monat. Davon gehen dann noch alle Abgaben ab.

    Der durchschnittliche deutsche Rentenversicherte verdient damit viel weniger als man angeblich für ein Aktiendepot anlegen muss, um davon leben zu können. 


    Also vergesst den Traum vom "Leben von Aktien" ... oder gewinnt erst einmal im Lotto.

    Die ersten Tastaturen waren fast noch "mechanisch". Natürlich ist das etwas übertrieben ausgedrückt, aber die damaligen Tastaturen waren wirklich völlig anders als moderne Keyboards.

    Die Taste wird gedrückt und schlägt auf eine Silikonfläche unter der ein kleines Schaltbild angebracht ist, Das Zurückholen der Taste wird dann durch eine Feder erledigt.

    Da die Feder natürlich Platz braucht, hat man bei einem solchen Keyboard einen relativ langen Tastenhub. Grundsätzlich ist das also nichts für schnelle Aktionen.


    Moderne Tastaturen haben keine Federn mehr nötig.

    Die Silikonflächen haben einen kleinen Wulst, der gleichzeitig sowohl als Puffer als auch als "Feder" funktioniert. Dadurch hat man nur noch minimale Tastenwege.


    Noch schneller geht es mit Keyboards, die gar keine einzelnen Tasten mehr haben.

    Es handelt sich dabei eigentlich nur um eine Silikonfläche, auf der die Tasten abgebildet werden. Man tippt direkt auf die Kontaktfläche. Tastenhub = Null.


    Den richtigen Turbo kann man mit einer optischen bzw. Laser-Tastatur bekommen.

    Hierbei wird per Laser ein Raster auf einen x beliebigen Untergrund projiziert. Die ganze Aktion findet dann nur noch optisch statt.

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    Jede Tastatur hat aber auch ein eigenes Schreibgefühl.

    Die langen Tastenhübe der "mechanischen" Tastatur ermöglichen ein weiches und ermüdungsarmes Schreiben.

    Je weniger Tastenhub, desto stärker die rein körperlichen Errmüdungserscheinungen.


    Wenn ihr euch ein neues Keyboard kaufen wollt, testet es auf jeden Fall indem ihr einige Zeit einmal die Tasten drückt. Das neue Keyboard muss euch beim Tippen gefallen.

    Wenn ihr einmal ein "gutes Keyboard" gefunden habt, merkt euch den Hersteller. Jeder Hersteller hat seine "Prinzipien", die er auch später immer weiter nutzt. Eine weiche/harte Tastatur werdet ihr bei eurem Lieblingshersteller immer wieder finden.

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    Ich persönlich schreibe bis zu 9 Stunden täglich auf einer Cherry-Tastatur mit echten Federn. So eine "Original-Tastatur" klickert nicht mehr als andere. Im normalen Einsatz unterscheidet sie sich akustisch kaum von moderneren Versionen.

    Die Haltbarkeit, bis zum Ausfall, beträgt nicht nur Jahre, sondern durchaus sogar Jahrzehnte.


    So lange ich die alten Keyboards noch finden konnte, habe ich sie mir privat überall organisiert. 10 oder sogar 20 Jahre alt ? Kein Problem. Die Teile machen noch viele Jahre.

    Nachdem ich jedoch mittlerweile auch selbst keine Rechner mehr mit PS2-Anschluss habe, musste ich mich auch von diesen Oldtimern verabschieden.


    Moderne einfache Keyboards halten bei mir nie lange.

    In der Regel ist der erste Grund zum Wechsel der, dass sich die Markierung "abreibt".

    Bei den alten Cherrys sind die Buchstaben nicht aufgemalt, sondern in die Tasten eingefräst. Da man nicht direkt in die Rillen kommt, bleiben die Zeichen über Jahre hinaus unbeschädigt.


    Der nächste Grund für einen Wechsel ist, dass die "Gummis" unter den Tasten ermüden und durchgeschlagen werden. Sobald das Silikon an Elastizität nachlässt, schlägt man automatisch immer stärker auf die Taste .. was den Verschleiß natürlich noch beschleunigt.