Beiträge von Ratgeber

    Die Telekom ist dabei, alte ISDN-Anschlüsse auf IP-Telefonie umzustellen. Viele Nutzer sind über uralte Kupferkabel angeschlossen, die physikalisch keine "moderne Internet-Geschwindigkeit" schaffen können.


    Im Vorfeld hatte die Telekom viele Verträge auf die neueste Technologie VDSL umgestellt und dafür extrem hohe Datenraten versprochen. Mehr Tempo bedeutet natürlich auch höhere Kosten.

    Nachdem die Nutzer umgestellt waren, war es an der Zeit, die alte Technologie abzuschalten ... und plötzlich befanden sie sich technologisch im Jahr 1994 als das WWW begann.


    Mit einer Übertragungsleistung von 48 Kilobyte pro Sekunde kann man das aktuelle Internet komplett vergessen. Eine Internetseite mit der Größe von 1 MB (1.440 Kb) zu laden, dauert es sage und schreibe 30 Sekunden. Internetseiten sind aber schon lange sehr viel größer als 1 MB und selbst einfache Bilder haben oft schon 3 MB.


    Selbst wenn man wirklich erst eine Viertelstunde warten würde, um eine Seite zu sehen, so verhindert es jedoch das eigene Betriebssystem. Es ist nicht mehr auf Modem-Tempo ausgelegt und man muss schon sehr tief eingreifen um die Laufzeit und Refresh so weit zu erhöhen, dass das Datenpaket nicht schon erneut angefordert wird, bevor es überhaupt eingetroffen ist.


    Was ist aber, wenn der neue Vertrag eine höhere Datenrate verspricht ?

    Lies dir vorher erst einmal diesen Artikel im Forum durch ( Festnetz: Vertraue nie den Angaben der Anbieter )

    Okay, jetzt weißt du also erst einmal etwas besser Bescheid.

    Jetzt kannst du dich an deinen Anbieter wenden und ihm eine Frist setzen, die vertraglich vereinbarte Leistung zu erbringen. Ansonsten wird der Vertrag eben gekündigt.


    Toll ist ja, dass du die Rechnung wahrscheinlich auch per Internet bekommst. Eine Rechnung ist ja der Hinweis, dass eine erbrachte Leistung zahlbar ist. Wenn du nicht in das entsprechende Portal kommst .. was dann ja eindeutig Schuld des Anbieters ist... kannst du die Rechnung auch nicht erhalten.

    Noch ein Problem, das zu lösen und zu beanstanden ist. Eine Rechnung per Brief muss dir dann also eigentlich kostenlos gesendet werden.


    In den AGB werden aber oft alle möglichen Gründe angeführt, weshalb man einen Vertrag - auch bei so einer Nichteinhaltung - nicht kündigen können soll.

    Setz dich deshalb direkt mit einem Anwalt zusammen. Besser du opferst das Geld für ein Beratungsgespräch als mehrere Jahre für etwas zahlen zu müssen, was du nicht erhalten wirst.


    Wie komme ich dann überhaupt noch ins Internet ?

    Nur noch per Mobilfunk. Es kann sein, dass dir dein Anbieter dann diesen Vorschlag macht. Dann sollten aber Gebühren und Datenvolumen identisch mit denen deines Festnetzanschlusses sein, weil Mobilfunk in der Regel erheblich teurer ist.

    Dass du dann trotzdem nicht die versprochenen Datenrtaten bekommst, ist klar. Aber wenigstens kommst du dann überhaupt noch rein. Besser weniger als überhaupt nichts.

    Der Verkehrsminister will einen Seitenabstand von mindestens 1,50 Metern zu Radfahrern zum Gesetz machen. 

    StVO §5 Absatz 4 sagt dazu Folgendes


    4) Wer zum Überholen ausscheren will, muss sich so verhalten, dass eine Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs ausgeschlossen ist. Beim Überholen muss ein ausreichender Seitenabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern, insbesondere zu den zu Fuß Gehenden und zu den Rad Fahrenden sowie zu den Elektrokleinstfahrzeug Führenden, eingehalten werden. 


    Das OLG Naunburg hat schon im Jahr 2005 (Az: 12 U 29/05) entsprechende Abstände definiert:, die auch immer wieder als allgemeine Verhaltensregel gegeben werden


    - Einspurige Fahrzeuge (Kraftrad, Fahrrad): mindesten 1,5 Meter

    - Mehrspurige Fahrzeuge (PKW, LKW): mindestens 1 Meter

    - Wartende Linien- und Schulbusse: mindestens 2 Meter

    Quellen: T-Online.de , Bußgeldkatalog,de


    Grundsätzlich gilt:

    Ein Überholer verstößt schon dann gegen die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung, wenn er den Eingeholten erschreckt und damit zu einer Fehlreaktion veranlasst. Fühlt sich der Radfahrer bedroht oder wird er unsicher, ist der Abstand zu gering!

    So urteilte der Bundesgerichtshof schon 1967 (BGH, Verkehrsmitteilungen 1967, 9).


    Es gibt also schon seit über einem halben Jahrhundert entsprechende Urteile.  Und auch der Bußgeldkatalog sieht schon lange entsprechende Strafen vor . 

    Nun wird es also ein neues Gesetz für etwas geben, was schon lange geregelt ist. 


    Elektrische Tretroller (E.Scooter) sollen die Busspur benutzen dürfen

    Laut Gesetz dürfen diese Spielzeuge nur maximal 20 km/h fahren. In der Realität schaffen Abertausende von Leih-Scootern dieses Tempo überhaupt nicht, weil sie absichtlich gedrosselt werden.


    Fährt ein E-Scooter nun auf einer Busspur mit z.B. 15 km /h, muss ein mit 50 Leuten besetzter Linienbus auch so langsam fahren. 


    Umwelt ? 

    15 km/h sind Standgas... unterster Tourenbereich. Extreme Luftverschmutzung weil der Motor dabei auch noch das Fahrzeug bewegen muss und enorme Mengen an Treibstoff verbraucht.

    Wirtschaftlichkeit ?

    Hat ein Bus nur eine Stunde lang am Tag einen E-Scooter auf seiner Spur, kann er seinen Fahrplan nicht einmal ansatzweise mehr einhalten. Er müsste 35 km an Strecke einholen, die er in der Zeit hinter einem E-Scooter verloren hat.

    Damit verschmutzen Busse die Umwelt mehr als alle anderen Fahrzeuge und gleichzeitig wird der Öffentliche Nahverkehr völlig unattraktiv. Die Fahrgäste würden mehr bezahlen müssen und gleichzeitig wäre es ein Lottospiel wann der Bus überhaupt am Ziel ankommt


    PKW mit mehr als 3 Insassen sollen die Busspur benutzen dürfen

    Das bedeutet, dass mindestens 4 Personen im PKW fahren müssen. Das Prinzip kennt man ja aus London und anderen Städten. Sobald jedoch Einer aus der Fahrgemeinschaft aussteigt, darf der PKW die Busspur nicht mehr benutzen.

    Wer überwacht, wie viele Leute im Fahrzeug sitzen ? Die Polizei rückt in manchen Bundesländern ja schon nicht mehr bei Verkehrsunfällen aus, wenn es keine Verletzten gab. Eine allgemeine Kamera-Überwachung scheitert daran, dass sie gegen diverse Gesetze verstößt.


    LKW sollen nur noch im Schritttempo abbiegen dürfen

    Die meisten LKW fahren schon lange nicht mehr schneller, wenn sie abbiegen wollen. Trotzdem passieren immer wieder Unfälle. 

    Schritttempo wird mit einer Geschwindigkeit von maximal 6 km/h definiert. Es gibt keinen Tachometer, der dieses Tempo zuverlässig anzeigen kann. Bei Radarkontrollen werden zwangsweise 3 km/h als Messungenauigkeit abgezogen. Aich diese Geräte können das gefahrene Tempo nicht anzeigen.

    Es gibt also keine Instrumente, die sicher stellen (oder nachweisen) können, ob ein LKW wirklich Schritttempo fährt. 


    Das Parken in zweiter Reihe soll sehr viel höher bestraft werden

    Wer als Fahrer sein Fahrzeug verlässt oder länger als 3 Minuten stehen bleibt, der parkt. Als Erstes sind die Taxifahrer dran. Auch wenn sie Fahrgäste haben, so haben sie deshalb keine Sonderrechte.

    Auch wenn ein älterer und eventuell Gehbehinderter aussteigt, gibt es deshalb keine Gnade vor dem Gesetz. 

    Die wirklichen Straßenblockierer wird es weniger treffen. Sie zahlen dann eben statt 35 oder 50 Euro 20 Euro mehr. Dafür können sie dann gemütlich weiter parken.

    Wie viele werden denn aktuell überhaupt dabei erwischt ? Eher die wenigsten.


    Das Abstellen von E-Scootern soll auf Gehwegen verboten werden

    Im Fahrradständer haben sie nichts zu suchen. Auf einem Parkplatz dürfen sie auch nicht abgestellt werden. Am Rand zwischen Gehweg/Radweg und Straße dürfen sie auch nicht abgestellt werden.

    Bleiben nur noch speziell ausgewiesene Abstellplätze, die es aber nicht gibt. Würde es sie geben, würde das Nutzungsprinzip von E-Scootern ad absurdum geführt werden. E-Scooter machen (wenn überhaupt) nur Sinn, wenn man dazu nicht extra zu einem Sammelplatz muss.

    Für die Einhaltung entsprechender Vorschriften gibt es auch wieder kein Personal


    Die vorgeschlagenen Regeln und Gesetze sind weder sinnvoll noch kontrollierbar oder durchsetzbar.

    Schilda lässt wieder einmal grüßen.


    Die Vorschläge können sich in die Reihe der bekanntesten Schildbürgerstreiche einreihen


    Zitat


    • Die Schildbürger bauen ein Rathaus: Als die Schildbürger ein neues, pompöses Rathaus bauen, vergisst der Architekt die Einplanung von Fenstern, und das Rathaus ist innen stockfinster. Daraufhin versuchen die Schildbürger, mit Eimern das Sonnenlicht einzufangen und ins Innere zu tragen.
    • Die Schildbürger verschieben das Rathaus: Eine Jacke dient als Markierung der Rathausverschiebung. Als ein Landstreicher die Jacke mitnimmt, glaubt man das Rathaus zu weit geschoben zu haben.
    • Der versalzene Gemeindeacker: Um unabhängig von den teuren Salzlieferungen zu werden, beschließen die Schildbürger, das Gewürz selbst anzubauen, und streuen eine Fuhre Salz auf den Gemeindeacker. Die Ernte der vermeintlichen Salzgewächse (in Wirklichkeit Brennnesseln) von Hand schlägt leider fehl. In Schildau ist der Schauplatz dieses Streichs als „Salzberg“ bekannt.
    • Die versunkene Glocke: Um die wertvolle Rathausglocke vor dem Feind zu schützen, beschließen die Schildbürger, sie im See zu versenken. Um sich zu merken, an welcher Stelle des Sees sie die Glocke nach dem Ende des Krieges wieder herausholen können, schnitzen die findigen Bürger eine Kerbe in den Bootsrand. Als sie nach dem Krieg merken, dass sie so die Glocke nicht wiederfinden, schneiden sie vor Wut die Kerbe aus dem Bootsrand heraus, wodurch sie freilich nur noch größer wird.
    • Vom richtigen Verscheuchen der Vögel: Weil Krähen die frische Aussaat vom Gemeindeacker picken, sollen sie verscheucht werden. Damit der Gemeindevorsteher nicht die Saat zertrampelt, wird er auf einer Plattform von vier Männern auf das Feld getragen.

    (weitere Geschichten aus Schilda könnt ihr unter https://de.wikipedia.org/wiki/Schildb%C3%BCrger nachlesen)


    Die modernen Schildbürgerstreiche werden sich dann wie folgt lesen

    Klingt das für euch nicht auch nach neuen Schildbürgerstreichen ? 

    Das Verkehrsministerium muss also mittlerweile wirklich in Schilda sitzen. Anders kann ich mir die Vorschläge nicht vorstellen :P;)

    "Schockierender Fund", "Horror-Fund", "schockierendes Erlebnis bei..." so oder so ähnlich beginnen immer mehr Überschriften. Das betrifft nicht nur Skandalblätter, sondern auch sogenannte "seriöse Medien" sind sich nicht zu schade dafür, mit solch unseriösen Mitteln Leser anzulocken.


    Machen wir uns nichts vor. Die Welt ist nicht schlimmer geworden. Man bekommt nur eben das mit, von dem man sonst nichts erfahren hat.

    Wer immer wieder solche Meldungen liest, wird natürlich nicht unbeeinflusst bleiben können. Viele Menschen werden immer vorsichtiger und misstrauischer. Das ist prinzipiell ja nicht schlecht. Manche werden jedoch immer ängstlicher und entwickeln sogar Phobien.


    Zusätzlich zu den "normalen Schreckensmeldungen" bauschen viele Medien aber jeden Floh-Pups zu einem "weltbewegenden Szenario" auf.

    Klar, im Sommer ist "Saure-Gurken-Zeit". Da sucht man nach allem, was irgendwie interessant sein könnte. Es ist jedoch kein seriöser Journalismus, sich dann etwas auszudenken oder mit abstrusen Überschriften zu versehen.


    Solchen "Skandal-Journalisten" kann man nur den Spruch von Dieter Nuhr vorhalten

    Zitat von Dieter Nuhr

    "Einfach mal die Fresse halten"

    Demnächst soll es ja damit beginnen, dass die ersten Netze G3 abzuschalten beginnen. Dann hat man nur noch G2/GSM oder G4/LTE zur Verfügung. Alles andere, was sonst noch angezeigt wird, gibt es dann nicht mehr.

    Die Netzbetreiber schalten G3 weder einheitlich ab, noch geben sie genaue Termine an, wann abgeschaltet wird. Selbst wenn ein Betreiber abzuschalten beginnt, betrifft das nicht das ganze Netz gleichzeitig. Zelle um Zelle und Region und Region werden deaktiviert werden, so wie es gerade sinnvoll erscheint.


    Es werden faktisch die gleichen Zustände herrschen wie damals als die Mobilfunknetze aufgebaut wurden. Nur diesmal wird es nicht immer mehr, sondern es wird immer weniger Erreichbarkeit geben.

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    Wer einen Mobilfunkvertrag hat, wird ein Sonderkündigungsrecht erhalten, falls er wegen der Umstellung "abgeschnitten wird". Das wird ihm aber nichts nutzen, wenn es nicht seinen Hauptstandort betrifft. Ansonsten würden die Anbieter ja alle Kunden gleichzeitig verlieren.

    Wer sein Mobilgerät also wirklich unterwegs, und auf längeren Strecken, benutzt, wird schlagartig immer wieder "im Dunkeln stehen".

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    Wen man aus seinem Vertrag nicht herauskommt, bleibt nur die Möglichkeit, sich parallel dazu noch ein anderes Netz zu holen. Das wäre natürlich eine sehr teure Angelegenheit.

    Hier bleibt nur die Möglichkeit, sich zusätzlich noch eine Prepaid-Karte eines anderen Netzbetreibers zu holen.

    Wer ein "vernünftiges Mobilgerät" hat, der kann immer wieder ganz gezielt auf eine bestimmte Karte umschalten und man kann sogar Umleitungen von einer auf die andere Karte schalten.


    Von der Umstellung werden gerade die betroffen sein, die eine "billige Karte" haben.

    Gerade die sehr preisgünstigen Anbieter lassen sehr oft noch sehr viel über G3 laufen. Bei den Resellern ist das E-Netz (O2/Telefonica) am beliebtesten.

    Seltener sind schon Karten, die über das D2-Netz (Vodafone) laufen. Hier tauchen überwiegend ausländische Betreiber mit Abzockermanieren auf, die D2 per Roaming benutzen. Wirklich rar sind Karten, die über D1 (Telekom/T-Mobile) laufen.


    Wer eine Telefon-Flat + Datenvolumen braucht, kann gerne auf folgende Reseller zurück greifen


    E-Netz von Vodafone

    Medion, Blau, Netto


    D1 von T-Mobile

    Penny, Ja, Congstar


    D2 von Vodafone

    LIDL, freenet,


    Die Netzbetreiber bieten selbst natürlich auch Prepaid an. Bei ihnen bezahlt man in der Regel für die gleiche Leistung aber mehr als bei den Resellern.

    Als positiv wäre dann zu nennen, dass die Netzbetreiber dafür dann mehr als die bei Resellern üblichen 21,6 Mbit/s anbieten können. Wer also durchgehend "mehr Power" braucht, ist dort besser beraten, muss dafür dann aber Abstriche an anderer Stelle machen (weniger Volumen, weniger Minuten, starre Bindung an einen bestimmten Tarif)


    Wer übrigens noch ein veraltetes Mobilgerät hat, das immer noch keine Dual-SIM Möglichkeit hat, sollte sich beizeiten mal ein "modernes Gerät" zulegen. 

    Besitzer eines iPone oder neuesten Galaxy werden nicht umhin kommen, immer wieder fummelig die Karten zu wechseln. Ansonsten haben sie zwischenzeitlich einfach nur ein nettes Gimmick, mit dem sie nichts machen können, als sein Design zu bewundern :P;)

    Die maximale Reichweite eines Stromers beträgt xxx Kilometer, wenn der Akku zu 100% gefüllt ist. Um einen leeren Akku zu 80% zu füllen, dauert es nur X Stunden. Damit kann man dann schon wieder xx Kilometer fahren.


    Zu einem kann man einen modernen Akku nie komplett leer fahren. Eine Sicherheitsschaltung sorgt dafür, dass er nicht weniger als 5% Kapazität hat. Tiefentladung zerstört schließlich den Akku.

    Das hat aber zum Glück nichts mit der gesamten Reichweite zu tun.



    Warum gibt man aber nicht an, wie lange es dauert, bis der Akku zu 100 % gefüllt ist ?


    Je weniger geladen werden muss, desto schneller geht es. Bei einer realen Aufladung von nur maximal 75% vergeht verhältnismäßig wenig Zeit. Nachdem eine Kapazität von 80% erreicht wurde, erhöht sich die Ladezeit immer stärker.

    Für die letzten 20% braucht man allein schon die Hälfte der Zeit, die man schon für das Erreichen der 80% warten musste. Manche Fahrzeuge brauch sogar noch einmal so viel.

    80% sind also die Kapazität, mit der man das beste Zeit-Nutzen-Verhältnis hat. Weniger zu laden, ergibt nicht genügend Reichweite und mehr zu laden dauert so lange, dass es völlig inakzeptabel ist-


    Die 80% Ladezeit-Lüge verwenden alle Hersteller. Sie ist so "branchenüblich" wie es die CO2-Lügen früher waren


    efahrer.com hat mal recherchiert wie es tatsächlich mit den Ladezeiten aussieht, wenn man die Akkus zu 100% aufladen will


    Audi ist bei seinem e-tron 55 völlig offen und ehrlich

    Akku-Kapazität 95 KW

    Ladezeit an einer 150 KW-Ladestation 5-80% = 30 Minuten

    Ladezeit an einer 150 KW-Ladestation 5-100% = 48 Minuten

    Danach hat man wieder Strom für reale 200 Km


    Solche starken Ladestationen sind aber eher die Seltenheit. Der normale Ladevorgang soll üblicherweise zu Hause stattfinden.


    Wallbox mit 11 KW und serienmäßigen Ladegerät auf 100% = 8:54 Stunden

    Wallbox mit 22 KW und zweiten zusätzlichen Onboard-Charger auf 100% = 4:27 Stunden


    Zu Hause und mit serienmäßiger Ladeeinheit dauert es also mit einer Wallbox fast 9 Stunden bis die Akkus komplett voll sind


    Hyundai Kona Elektro 150 kW

    Schnelllladestation 0-80%: bei 50 kW 1,25 Stunden - bei 100kW rund 1 Stunde

    Wallbox 4,6 kW Ladestrom über 230V 0-100% = 17 Stunden


    Mercedes EQ

    Normale Steckdose mit 230V bei 3,7 kW 10-100% = 21,5 Stunden

    Wallbox 11 kW bei 7,4 kW = 11 Stunden

    Schnellladestation bei 110 kW 10-80% = 40 Minuten


    Opel Corsa-e

    Wallbox 11 kW bis zu 100% = rund 5 Stunden

    Schnellladestation 100 kW bis 80% = 30 Minuten


    Porsche Taycan

    Wallbox 11 KW 5-80% = 6 Stunden

    Schnellladestation 270 KW 5-80% = 23 Minuten


    Seht ihr jetzt, weshalb immer nur mickrige 80% an einer Schellladestation angegeben werden ?

    80% klingen viel und die Zeit recht kurz. Am Ende müsst ihr aber viele Ladestopps einlegen bis ihr am Ziel seid .. denn so starke Schnelllader werdet ihr nur selten finden .. falls mal einer davon auch frei ist

    Was hat Fridays for Future bislang bewirken können ?

    Einerseits hat es natürlich sowohl die Einwohner als auch die Politiker vieler Länder wach gerüttelt. Zwar gab es schon vorher ein erstes Umdenken, jedoch hat FFF so viel Druck gemacht, dass vorher zurück gestellte Umweltüberlegungen nun eine viel höhere Priorität bekommen haben.


    Neue Gesetze sind in Vorbereitung und viele Kommunen rufen den "Klima-Notstand" aus . Klima-Notstand bedeutet, dass neue Bauvorhaben vorrangig unter Umweltschutzbelangen betrachtet und realisiert werden.


    Für September ruft FFF zu einem "Generalstreik" auf.

    Dieser allgemeine Streik soll dem Umweltschutz noch mehr Gewicht verleihen. Bei diesem Aufruf gibt es jedoch einige Punkte zu beachten.

    • In Deutschland gibt es keinen allgemeinen Generalstreik. Das Streikrecht bezieht sich immer nur auf Arbeitnehmer, die durch den Streik Druck auf eine Tarifpartei ausüben wollen/sollen. 
    • Streiken Arbeitnehmer aus anderen Gründen, handelt es sich um rechtlich nicht gedeckte Arbeitsverweigerung. Der Arbeitnehmer kann, je nach Lage, eine fristlose Kündigung aussprechen und/oder sogar Schadenersatz für den Einsatz von Ersatzkräften fordern.
    • Hat ein Streik keine unmittelbaren Auswirkungen auf Umweltverschmutzung durch den bestreikten Betrieb, schadet er sowohl dem Betrieb als auch allen mit ihm zusammen arbeiten Firmen. Bei entsprechender Konstellation, entsteht ein immenser wirtschaftlicher Schaden, der jedoch keinerlei Auswirkungen auf die Umwelt hat.
    • Es gibt Betriebe, die, auch wenn alle seine Arbeitnehmer streiken, trotzdem weiterhin die Umwelt massiv verschmutzen. Als einfaches Beispiel wäre eine Hochofen zu nennen, der sehr lange Zeit braucht um abzukühlen, bis er endlich abgeschaltet ist.  
    • Im produzierenden Gewerbe können massive Arbeitsniederlegungen dazu führen, dass Rohstoffe nicht fachgerecht verarbeitet und somit vernichtet werden. Wertvolle Ressourcen können  dadurch verloren gehen.

    Für Schüler, Beamte und andere Bevölkerungsgruppen gibt es keinerlei Streikrecht.


    Wenn Ärzte, Pflegepersonal, Feuerwehr und Polizei gleichzeitig streiken würden, wären Tausende Tote zu verzeichnen, die normalerweise durch diese Berufsgruppen geschützt würden oder durch sie Hilfe erhalten hätten.


    Ein Generalstreik würde also nur Schäden an Leib und Leben anderer Menschen, an Sachwerten und in der Wirtschaft verursachen. Es wäre zu überlegen, in wie weit dieser Generalstreik der Umwelt nützlich ist.


     Kann FFF den Druck auf die Politik noch weiter erhöhen, so dass Umweltschutz-Maßnahmen noch schneller durchgesetzt werden ?

    Nein. Deutschland ist eine Demokratie. In einer Demokratie wird demokratisch über Änderungen abgestimmt. Erhöhter Druck beschleunigt keine Abstimmungen. Erst nach Abstimmungen können neue Gesetze eingebracht und ratifiziert werden.


    Was bewirkt eine CO2-Bepreisung wirklich ?

    So lange das Geld nicht direkt wieder für den Umweltschutz ausgegeben wird, bewirkt eine CO2-Bepreisung überhaupt nichts. Es ist einfach nur Geld, das allein überhaupt nichts bewirkt.


    Was bewirken große FFF-Treffen ?

    Je mehr Teilnehmer extra zu einem Treffen anreisen, desto mehr schaden sie gerade der Umwelt, die ja eigentlich gerettet werden soll.

    Jeder Kilometer, der nicht zu Fuß oder per Fahrrad zum Treffen zurück gelegt wird, ist eine zusätzliche Umweltbelastung.


    Kritische Frage an die Schülern, die an den Demonstrationen teilnehmen:


    Stellt sich eigentlich nur noch die Frage:

    Wieso ist das Thema im Bereich Soziales und nicht im Bereich Umwelt gelandet ?


    Fridays for Future hat zwar etwas mit Umweltschutz zu tun. Vorrangig ist es aber eine soziale Veranstaltung, die eher auf Interaktion ausgerichtet ist, als direkt die Umwelt zu schützen.


    Wenn FFF selbst Bäume anpflanzt und aktiven Umweltschutz betreibt, dann erst kann man es als "Umweltschutz-Aktion" betrachten.

    Will man sich mit einer Aktion befassen, muss man sich erst einmal mit den Menschen dahinter befassen.


    Greta Thunberg

    Die Aktion wurde durch die autistische Greta Thunberg im Jahr 2018 als 15jährige ins Leben gerufen. Greta hat das Asperger-Syndrom . Greta wurde erst im Mai 2018 durch als Preisträgerin eines Schreibwettbewerbees bekannt. Greta hat die 9-jährige Grundschule im Schuljahr 2018/2019 mit guten Noten abgeschlossen.

    Greta begann ihre Aktivität am 20. August 2018. Original war es aber nicht "Freitage für die Zukunft" sondern "Schulstreik für die Zukunft".


    Eine erste kurze Analyse:

    Greta war im letzten Pflichtschuljahr als sie ihre Aktion begann. Ihre Einschränkung besteht vorrangig darin, dass sie den Umgang mit modernen Medien meidet und keine Gefühle ausdrücken oder die anderer Menschen erkennen kann. Der Autismus hat keinerlei Auswirkungen auf ihre Intelligenz. Nach eigenen Aussagen sieht sie die Welt jedoch anders als andere Menschen - so wie sie jeder andere Autist auch sieht.

    Die kurze Analyse ist wichtig, damit man erkennt, dass es sich hier um eine ganz besondere Person handelt. Sie selbst hatte keinerlei Lern-Nachteile dadurch zu erwarten, dass sie in ihrem letzten Schuljahr jede Woche einen Unterrichtstag versäumte.


    Obwohl Greta die Schule schon abgeschlossen hat und  längst schon keiner Schulpflicht mehr unterliegt, wird sie weltweit jedoch immer noch als Schülerin betrachtet. Das kann zu einer völlig falschen Einschätzung der Sachlage führen, die gerade für "richtige Schüler" wichtig für ihre Zukunft ist.


    Schulstreik für die Zukunft

    Jeder Schüler sollte sich darüber klar sein, dass er den ausgefallenen Unterrichtsstoff für die eigene Zukunft braucht. Es geht nicht um Noten, sondern um Kenntnisse und Wissen, die durch die Ausfallzeit nicht in der Schule erworben werden können.

    Je länger ein Schüler an solchen Aktionen teilnimmt, desto höher werden die Wissenslücken.


    Die zuständigen Behörden müssen daher gegensteuern, wenn die Schüler dadurch nicht mit einem Lerndefizit die Schule verlassen sollen.

    Es ist also abzusehen, dass dadurch immer mehr Unterrichtsstoff in die verbleibende Zeit gepackt werden muss. Alternativ muss die Schulpflicht verlängert werden. Die 4-Tage-Schulwoche gibt es also nicht für umsonst. Die Schüler müssen sie entweder mit erhöhter Lernleistung oder zusätzlich in der Schule verbrachter Lebenszeit ausgleichen.


    Die Ziele der Aktion

    Ziel ist natürlich, den Umweltschutz möglichst schnell publik zu machen und Änderungen zu bewirken. Während es in Europa schon Auswirkungen hat, ist das Thema in den größten Umweltverschmutzer-Nationen (USA, China) jedoch bislang noch nicht angekommen.

    Dort wir die Uhr sogar noch zurück gedreht indem weitere Kohlekraftwerke geplant und gebaut werden und auch sonst die Umweltauflagen immer weiter zurück geschraubt werden.


    Die Logik sagt jedem, dass man den größten Effekt dort hat, wo es das größte Problem gibt. Will man möglichst große Effekte erreichen, muss man bei der größten Problemzone ansetzen.

    Diese Logik wird jedoch nicht berücksichtigt. Für jedes eingesparte Kilogramm CO2 in Europa sind in den USA und China schon Kraftwerke am Start, die jeweils Millionen Tonnen verursachen werden.


    "Fridays for Future" ist aktuell keine Organisation, der man sich anschließen kann. Es gibt keine Führung und keine offiziellen Sprecher.


    Nachbearbeitung by Ratgeber:

    Grund: Autismus ist nicht als Krankheit zu betrachten. Die entsprechenden Passagen wurden deshalb neu formuliert

    Danke an das Team für den Hinweis

    Bei den "alten Stinkern" war ein Gebrauchtwagenkauf eigentlich ganz einfach. Wie lange ein Auto noch hält, konnte man an der Laufleistung erkennen.

    - Benziner halten irgend etwas um die 230 TKM. Danach geht der Motor so langsam dem Ende zu. Das heißt jetzt nicht, dass er die 300 TKm nicht erreicht, aber die Chance wird immer geringer.

    - Diesel gelten mit so hohen Kilometerständen dagegen eher als "gut eingefahren". Ein paar Hunderttausend Kilometer sind immer noch drin.


    Wenn die Laufleistung passt, geht es ans Alter des Fahrzeuges. Je älter es ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es altersbedingte Ausfälle und Reparaturen gibt. Ein junger Wagen mit wenigen Kilometern war also der Garant dafür, dass man noch lange seinen Spaß daran haben würde.


    Bei Autos mit Elektroantrieb ist es aber anders

    Elektromotoren haben (theoretisch) keinen Verschleiß. In den Motoren sind kaum Verschleiß anfällige Komponenten verbaut, die sich abnutzen und immer wieder ersetzt werden müssen.


    Die Laufleistung spielt auch nur in sofern eine Rolle, dass man nach ihr den allgemeinen Verschleiß einschätzen kann, den alle Fahrzeuge haben. Das Gleiche gilt für das reine Fahrzeugalter.


    Das Wichtigste am E-Auto sind die Akkus !

    Wenn der Wagen nur wenig gefahren wird, erhöht sich die Chance, dass die Akkus tiefentladen wurden. Tiefentladung schadet den Akkus und zerstört sie sogar.

    Wenn ein E-Auto also bei der Probefahrt keinen Strom hat, lasst besser gleich die Finger davon.


    Der Akkuzustand sagt etwas über die restliche Nutzungszeit aus. Unter 80% Rest-Kapazität gilt ein Akku heutzutage als defekt.

    Man kann dann zwar immer noch damit fahren, aber die Reichweite verkürzt sich immer mehr.. bis er sich am Ende überhaupt nicht laden/fahren lässt.


    Kann man Akkus nicht auffrischen oder reparieren ?

    Ganz kurz geantwortet: Nein

    Die Akkus eines E-Autos kann man nicht mit den bisherigen Mitteln auffrischen. Reparaturen können aktuell nur die Hersteller selbst durchführen, weil dabei sowohl die Zellen als auch die Membranen ersetzt werden müssen.


    Was kostet ein neuer Akku-Satz ?

    Ich habe vor einigen Tagen gelesen, dass ein Besitzer eines der ersten Stromer-Minis einen defekten Akku hatte. Ihm wurde ein Kostenvoranschlag von 18.000 Euro für einen neuen Akku unterbreitet. Er bezeichnete den Defekt als "wirtschaftlichen Totalschaden" und will sich den Wagen jetzt in den Garten stellen.


    Was bedeutet eine Restkapazität von nur noch 80%  in der Realität ?

    Die Fahrzeuge, die jetzt schon gebraucht auf den Markt kommen können, konnten im Neuzustand gerade einmal um die 120 Km weit fahren, ohne nachladen zu müssen. Im Winter und Sommer verringerte sich die Reichweite noch einmal um bis zu 20%. Alle Angaben sind Werte unter günstigsten Verkehrsverhältnissen.


    Bei 80%-Akkus werden daraus 96 und 76 Kilometer - wieder unter optimalsten Bedingungen.

    Nur ein längerer Stau und schon heißt es schnell "wer seinen Wagen liebt, der schiebt"


    Schon gewusst, dass man sogar eine Strafe zahlen muss, wenn man liegenbleibt ?

    Wer wegen Spritmangels auf der Autobahn liegen bleibt, den erwartet eine Strafe. Er hätte ja rechtzeitig nachtanken können. Das Liegenbleiben ist also selbstverschuldet.

    Auch für Strom,er gibt es keinen besonderen Mitleidsbonus. Du hättest ja rechtzeitig vorher noch einmal nachladen können.

    Wer weiß, dass er nur eine kurze Reichweite hat, dem ist auch zuzumuten, dass er "Stromtankstellen-Hopping" betreibt. Jeden Parkplatz mit Ladesäule ansteuern, damit man immer genügend Strom in den Akkus hat.

    .......................

    Wer also an den Kauf eines gebrauchten Stromers denkt, der sollte sich auch über so etwas Gedanken machen. Ich persönlich komme mit einer Reichweite von 100 Kilometern nicht aus. Ich brauche einen Wagen, der auch ohne Nachladen 300 Km schafft. Erst danach kann er für viele Stunden an die Steckdose.


    Wenn ich höre, dass ein normales E-Auto die ganze Nacht an einer normalen Steckdose hängen muss, um dann wieder 100-200 Km fahren zu können, wird mir ganz anders.

    4 Stunden laden für 200 km (und das wäre schon sehr schnell geladen) bedeutet, dass ich für die 300 km die Fahrtzeit + 2 Stunden laden brauchen würde. 5 Stunden Reisezeit für 300 km ergibt einen Durchschnitt von 60 km/h.


    Ist der Akku dann auch noch alt und schafft nur noch 80%, werden aus 200 km nur noch 160 und ich muss ganze 4 Stunden mittendrin nachladen . 7 Stunden für 300 km = 42 km/h im Durchschnitt. Ein Mokick darf 45 km/h fahren. Schneller kommt man dann auch mit dem E-Auto nicht mehr vorwärts.


    Bei gebrauchten E-Autos sollte man also sehr genau schauen und sich ansonsten besser den Wunsch nach einem Gebrauchten verkneifen. 

    Den Hitzerekord 2019 hielt mit Lingen mit 42,6 Grad. Kurz zuvor hatten Tönisvorst und Duisburg 41,2 Grad gemeldet.

    Für Messstationen gibt es einen weltweiten Standard, damit die Temperaturen vergleichbar sind und eine Aussage über das Weltklima und seine Entwicklung zulässt. Alle Aspekte, die die Hitze stauen oder zusätzlich hervorrufen könnten, müssen dabei entfernt werden.

    Frischer Asphalt speichert zum Beispiel die Wärme und gibt sie danach wieder ab. Damit wird die Umgebung stärker aufgeheizt als es die Sonne allein könnte. Büsche und Hecken hindern daran, dass der Wind Hitze verteilen kann. Sie staut sich dort und in ihrer Nähe ist es deshalb wärmer als normal (Garteneffekt)


    Die Messstation in Lingen unterliegt dem Garteneffekt. In den letzten 10 Jahren sind Hecken immer näher an sie heran gerückt und die Hecken wurden auch immer höher. Durch diesen Umstand gilt die Messstation bereits schon seit längerer Zeit nicht mehr als relevant und auch der DWD (Deutsche Wetterdienst) hatte schon länger die Verlegung der Messstation geplant. Diese Planung wurde jedoch nicht umgesetzt.


    Der Rekordwert von 42,6 Grad in Lingen wird mittlerweile von fast allen Wetterdiensten angezweifelt und als nicht relevant betrachtet (da der Messaufbau nicht mehr dem Standard entspricht)

    Trotzdem wurden 2019 alle bisherigen Hitzerekorde im Sommer gebrochen.

    Die DUH spricht davon, dass der, bei Feuerwerken entstehende, Feinstaub mehr als 10% dessen ausmacht, was der Straßenverkehr verursacht.

    Aus diesem Grund soll in 13 großen Städten privates Feuerwerk komplett verboten werden und nur ein offiziell organisiertes stattfinden.


    Erst einmal gibt es, wie auch beim Dieselverbot, keine aktuellen Belege dafür, wie hoch die Belastung wirklich ist. Beim Dieselverbot hat die DUH selbst mal zugegeben, dass sie mit Jahrzehnte alten Werten argumentiert.


    Stellt man sich einmal vor, wie mehrere Millionen Einwohner gleichzeitig mitten in der Nacht zu einem zentralen Platz anreisen, weil sie das Feuerwerk sehen wollen, muss man sich gleichzeitig auch vorstellen, wie sie da hin kommen.

    - Per PKW ? Verkehrskollaps vorgeplant

    - Per ÖPNV ? Die Kapazitäten reichen nicht einmal ansatzweise


    Wer dann ein Feuerwerk sehen will, muss also viele Stunden vorher anreisen und danach wieder abreisen. Kinder dabei, die auch mal ein Feuerwerk sehen wollen. Haustiere müssen alleine oder bei Tiersittern gelassen werden.

    Bahnpersonal muss mitten in der Nacht Überstunden leisten und haben kein Privatleben mehr. Polizei, Feuerwehr und Ersthelfer müssen auch mit voller Mannstärke ausrücken, um jederzeit aktiv werden zu können.


    All diese Personen müssen unnötig durch die Gegend fahren. Millionen, die gleichzeitig fahren, verursachen natürlich auch viel mehr Umweltschäden als wenn sie zu Hause bleiben und ein paar Böller abbrennen.

    Persönlich mache ich mir nichts aus Feuerwerk, aber es geht ja nicht nur um mich.

    Seit etwas mehr als einem Monat dürfen E-Scooter nun im öffentlichen Verkehrsraum bewegt werden, FALLS sie den gesetzlichen Vorgaben und Auflagen entsprechen.


    Als Erstes kamen die Verleihfirmen auf den Markt und erst danach konnte man solche Gefährte wirklich kaufen, aber sie sind kaum wirklich zu haben.


    Nun hat die Polizei schon mehrfach Leute angehalten, die mit einem gebraucht gekauften und unzulässigen E-Scooter unterwegs waren. Im guten Glauben, ein legales Gerät zu kaufen, haben sie jetzt große Probleme: Fahren ohne Zulassung und Versicherungsschutz und dann noch weitere Tatvorwürfe, deren sie sich schuldig gemacht haben.


    Dass es so kurz nach Erscheinen schon gebrauchte Geräte gibt, ist gegen jede Logik. Solche E-Scooter kosten mehr als 1000 Euro, die man nicht "einfach so mal zum Testen" ausgibt. Testen kann man viel billiger indem man sich einen einfach mal ausleiht.


    Falls ihr einen gebrauchten E-Scooter kauft, dann nur wenn er folgende Merkmale aufweist:

    - Zulassungsbescheinigung vorhanden, dass es sich um ein Fahrzeug und nicht um ein Spielgerät handelt

    - Reflektoren und Beleuchtung

    - Klingel

    - zwei voneinander unabhängige Bremsen

    - Höchstgeschwindigkeit 20 km/h

    - Versicherungskennzeichen


    Passt nur eins davon nicht oder ist nicht vorhanden, lasst besser die Finger davon.

    In der Regel ist es in Mitteleuropa verhältnismäßig kühl. Wird es aber im Frühling etwas wärmer, beginnt man schon ab 22 Grad zu schwitzen. Im Hochsommer, so wie jetzt, stöhnt man über 40 Grad Celsius und empfindet 22 Grad schon als angenehme Abkühlung.


    Bei mir persönlich sind 25 Grad eigentlich schon das Höchste der Gefühle. Alles was darüber geht, empfinde ich nicht mehr als angenehm. Da ich jedoch (seltsamerweise) seit sehr sehr vielen Jahren immer nur Wohnungen direkt unter dem Dach hatte, muss ich mich auch mit um die 50 Grad arrangieren können, ohne gleich in Lethargie auszubrechen.


    Damit man die Hitze nicht mehr so stark empfindet, muss man zuerst aus einer noch wärmeren Umgebung kommen.

    Im Hausflur ganz unten ist es sehr kühl. Je höher man jedoch die Treppen steigt, desto wärmer wird es ganz automatisch. Es ist ganz nützlich, wenn man sich unten eine Jacke anzieht und auf diese Art und Weise das Kühle nicht wirklich mitbekommt. Natürlich wird es dann irgendwann so warm, dass man in Schwitzen kommt.

    Ist man jedoch in der heißen Wohnung angekommen, zieht die Jacke aus und schon empfindet man die Hitze plötzlich als "angenehm kühl".


    Denke  nie daran, wie heiß es doch gerade ist.

    Finger weg von Thermometern oder anderen Temperaturanzeigen. Schon der Gedanke an die Temperatur wird dich schwitzen lassen.


    Stell dir auf keinen Fall etwas Kaltes vor

    Wenn du dich gedanklich mit Kaltem befasst, wirst du automatisch ins Schwitzen kommen. Dein Gehirn kann bewusst und auch unbewusst die Körpertemperatur steuern. Denk an eine kalte Umgebung und dein Körper meint, es wäre wirklich kalt. Er wird sofort alles dran setzen, die Körpertemperatur zu erhöhen, um der (scheinbaren) Kälte entgegen zu wirken.

    Es dauert nur einige Augenblicke bis er erkennt, dass es ja nur eine Illusion war. Das genügt aber schon, damit er sofort wieder die nächste Gegenmaßnahme einleitet -- > schwitzen


    Nimm die Temperatur einfach so hin, wie sie ist

    Akzeptiere sie und mach dir keine Gedanken darüber, ob es heiß ist oder nicht. Wen du keine Vergleiche suchst, wird sich dein Körper automatisch darauf einstellen. Denk nicht einmal "dann und dann ist es ja vorbei".

    Lebe also einfach mit der Temperatur und " gut ist".


    Meide Temperaturunterschiede, die nicht lange andauern können.

    Dein Körper merkt Hitze auch nur durch Vergleiche. Hat er keine tiefere Temperatur zum Vergleich, stellt er sich auf die höhere ein.


    Menschen im Hitzegürtel der Erde kommen auch mit noch höheren Temperaturen wie wir in Mitteleuropa zurecht. Bei ihnen ist es dauernd heiß. Sie kennen keine längeren kühlen Zeiten und wenn, dann gelten 25 Grad schon als Tiefsttemperatur.

    Mach dir einfach das Verhalten und das Denken von Menschen zu eigen, die immer mit Hitze leben müssen. Du wirst merken, dass du dadurch hohe Temperaturen viel besser ertragen kannst.


    Ich schaue jetzt mal eben auf die Außentemperatur. Oh schön, es hat in der letzten Stunde schon abgekühlt. Draußen sind es nur noch 38 Grad. Booh, was ist das heiß dort.

    Ich sitze aber drinnen im Kühlen und und freue mich darüber, dass mir nicht die Sonne auf den Körper scheint.


    Nein !!! Ich werde mir jetzt kein Thermometer nehmen, um zu schauen, wie heiß es hier drinnen jetzt wirklich ist. "Hier ist es schön kühl" Dieser Gedanke allein lässt mich die Temperatur schon als angenehm empfinden.


    Hitze ist Kopfsache. 

    Wenn ich daran glaube, dass es hier nicht heiß ist, dann fühlt es sich auch nicht so warm an. 

    Thermometer sind etwas für Anfänger, wenn es darum geht, ob es wirklich "endlich mal wieder so richtig schön heiß ist."


    Wirklich heiß ist es, wenn ....


    • du morgens beim Duschen nur den Kaltwasser-Regler brauchst
    • deine Kollegin, die sonst schon beim ersten Piep der Klimaanlage anfängt zu rufen "mach das Ding aus. Ich werde krank", plötzlich fragt: "wann machst du denn endlich die Klimaanlage an ?"
    • du ins Auto einsteigst und dich vergewisserst, dass du die Sitzheizung nicht irrtümlich auf volle Kraft angelassen hattest
    • die Motortemperatur deines Autos schon 2 Minuten nach dem Start im Soll-Bereich ist
    • die Luft schon so heiß ist, dass die Wäsche schon während des Aufhängers fertig getrocknet ist.
    • du dich gerne an dein Schatzlein kuschelst, weil die Körpertemperatur von 36 Grad eine herrliche Abkühlung darstellt
    • du deinen Computer auf den Tisch stellst, damit die (Abwärme)Lüfter etwas kühle Luft in den Raum blasen
    • du die Heizung aufdrehst, weil du glaubst, dass sie dadurch den Raum etwas abkühlt (im Winter funktioniert das ja auch *lach* )

    So richtig heiß ist es aber, wenn du dir solche lustige Begründungen ausdenkst, weil dein Gehirn schon so überhitzt ist, dass es nicht mehr zu vernünftigem Denken reicht. :lach:


    In dem Sinne wünsche ich allen, unter der Hitze Mitleidenden, einen kühlen und angenehmen Abend und Tag :schwitz:2thumpup:

    Die Telefon- und Datennetze sind in der Regel so gut ausgebaut, dass man sich problemlos einen Tarif aussuchen kann. 16 Mbit/s reichen schon lange nicht mehr für Internet aus, sind aber immer noch überall zu bekommen. Das ist sozusagen die unterste Grenze des Hinnehmbaren.

    Erst ab einem besonders hohem Tempo wird es schon schwieriger, einen Anschluss zu bekommen. 100 Mbit/s bekommt man aktuell schon fast überall. Die Tendenz geht längst schon zu Gigabit/s


    Jetzt einmal zur besseren Vergleichbarkeit:

    DSL 16.000 = 16 Mbit/s

    DSL 100.000 = 100 Mbit/s

    DSL 1.000.000 = Gigabit/s


    Problematischer wird es jedoch schon, wenn man sich in Regionen befindet, die weiter weg von großen Städten sind. Seit einiger Zeit werden auch ländliche Regionen besser ausgebaut. 2018 wurde zum Beispiel großmundig angekündigt, dass bestimmte Gewerbegebiete in OWL ab 2019 mit schnellem Internet versorgt werden würden. "DSL 20.000 werden dazu führen, dass auch moderne Kommunikation und Datenübertragung Einzug halten wird"


    Ich sitze hier an einem günstigen Anschluss mit 50 Mbit/s. Mehr brauche ich gerade nicht, kann aber auch für ein paar Euro mehr jederzeit 100 Mbit/s haben. "DSL 20.000" sind für mich also nicht besonders zukunftssicher. Mein Handy geht mobil schon mit 21 Mbit/s ins Mobilfunknetz und ist damit schneller als die "ländlichen Gewerbegebiet-Anschlüsse" für die man mindestens doppelt so viel wie für meinen 50 Mbit/s zahlen soll.


    Für einen ganz bestimmten Anschluss in einer ländlichen Region kennen wir den Leitungsdurchsatz des in den 1980er Jahren verlegten Kupferkabels für das Telefonnetz.:

    - Der Download beträgt, wenn die maximale Leistung zur Verfügung steht, 1,9 Mbit/s

    - Der Upload beträgt im Maximum (0.384 Mbit/s

    Der geringe Datendurchsatz reicht nicht einmal für VoIP aus, wenn in mehreren Häusern gleichzeitig telefoniert werden soll. Telefoniert man mit diesen Häusern, hört man es ganz deutlich, wie von digital auf analog umgestellt wird, sobald das Gespräch beginnt.


    Für eins der Häuser bietet die Telekom die üblichen "DSL 16.000" an, schränkt jedoch ein, dass dort maximal 1,9 Mbit/s ( DSL 1.900) ankommen kann. Die Telekom ist der Netzbetreiber und sollte es deshalb am besten wissen.

    Auch andere Anbieter bieten ihre üblichen Tarife an, schränken jedoch auf die gleichen niedrigen Werte ein. Es ist eigentlich ganz klar, da sie genau die gleichen Kabel nutzen und deshalb nicht besser sein können.


    Ein neuer regionaler Anbieter versorgt nun die Region mit Glasfaserkabel. Das gibt Hoffnung, dass mit ihm auch "vernünftiges Internet" möglich sein könnte. Für genau diese Adresse gibt er nach einem Verfügbarkeitscheck "50 Mbit/s" an.


    "Wie schafft er das denn wohl ?"

    Das Glasfaserkabel wird nicht in den Straßen verlegt. Er muss also "irgendwie anders 50 Mbit/s schaufeln" wo des Netz nur 1,9 Mbit/s her gibt.


    Da fragt man doch besser einmal direkt nach.

    Zitat

    "Die reale Leistung würde sich auf mindestens 75% vom gebuchten Tarif belaufen.

    Die Anschlusskosten liegen bei xxx€ bei einer FTTC-Lösung.

    Für einen direkten Glasfaserhausanschluss müssten ca. 80m von der Trasse zum Haus verlegt werden. Hier belaufen sich die Kosten auf ca. 6900,00€. "



    Bei der Anfrage wurden dem Anbieter die technischen Werte der Leitung angegeben. Gleichzeitig auch eine Adresse, an der er in unmittelbarer Nähe einen anderen Kunden hat.


    Was ist FTTC ?

    Die Datenverbindung läuft per Glasfaserkabel bis zum nächsten "Verteilerpunkt". An dort geht es dann ins vorhandene Kabelnetz.

    Laut aussage des Anbieters quetscht er also eine 50 Mbit/s Leistung durch ein Kabel, das nur 1,9 Mbit/s leisten kann.


    Die Kosten von fast 7.000 Euro für einen richtigen Glasfaseranschluss zeigen genau, wie weit der nächste Anschluss entfernt ist und dass auch der Nachbar (ca 10 Meter entfernt) deshalb nicht dort angeschlossen sein kann.


    Der Nachbar "freut" sich oft darüber, dass er seine Ruhe hat, weil er nicht dauernd ans Telefon muss. Wer ihn anrufen will, hört nur das Rufsignal, jedoch geht keiner ran. Erst wenn er einen "reitenden Boten aus dem Nachbarhaus bekommt", merkt er, dass sein Telefonanschluss mal wieder ausgefallen ist.

    Weil er aber immer noch Internet hat, kann man sehr gut erkennen, dass auch er noch nicht über VoIP telefoniert.


    Die ganze Erzählung soll euch darauf aufmerksam machen, dass ihr auf gar keinen Fall den Angaben eines Anbieters vorbehaltlos trauen dürft.


    Würde ich jetzt bei diesem lokalen Anbieter einen Anschluss beantragen, würde er sich auf die "Rückfalloption" in seinen AGB beziehen. Die bestätigt dann die gleichen Werte, wie sie die Telekom und andere angeben, die das gleiche >Kabel nutzen wollen. Für mich persönlich wäre das aber nur ein Ärgernis, weil ich dann in einem 2-Jahresvertrag gefesselt wäre, aus dem ich nicht mehr heraus komme... mit doppelten Kosten für einen Anschluss, der physikalisch nur maximal 3,8% der Leistung bringen kann.

    Man kann zwar an die Grenzen der Physik gehen. Am Ende geben sie jedoch das Maximum vor.


    Natürlich kommt es für mich nicht infrage, dass ich die Kosten für den Netzausbau dieses Anbieters aus eigener privater Tasche trage. Das wären die Monatsgebühren von 14 Jahren für einen Hybrid-Anschluss bei dem die 50 Mbit/s auch zugesichert werden.

    Wenn in 14 Jahren dann endlich Glasfaserkabel gelegt sind, kann ich immer noch umsteigen ... oder eben auch früher, wenn der Anbieter erkennt, dass dort ein höherer Bedarf ist und deshalb das Netz von sich aus ausbaut.


    Was ist ein "Hybrid-Anschluss" ?

    Wenn die Übertragungsrate der normalen Leitung nicht ausreicht, wird innerhalb des Routers alles auf das LTE-Mobilfunknetz "umgeschaltet". Dazu ist dort eine spezielle SIM-Karte eingesteckt.

    Aktuell tauchen immer wieder Sprühdosen auf, in denen eigentlich nur Wasser + Luftdruck sind. Viel nachhaltiger und günstiger ist es, wenn man einfach eine kleine Sprühflasche mit Wasser befüllt. Mittlerweile gibt es sogar Sprühflaschen an denen noch ein kleiner Ventilator angebracht ist. Auch diese sind besser als Wasser aus der Sprühdose.


    Das Funktionsprinzip ist eigentlich ganz einfach:

    Der feine Wasser-Sprühnebel funktioniert wie unser ganz normaler Schweiß. Sobald das Wasser auf der Haut verdunstet, bildet sich Verdunstungskälte. Das Wasser hat natürlich den Vorteil, dass es nach dem Verdunsten keine Rückstände gibt, die später unangenehm riechen könnten.

    Eine Idee, wie man das Stromnetz gleichmäßig auslasten und Spitzenwerte kompensieren kann, ist folgende:

    Die Akkus von E-Autos werden ins Stromnetz mit eingebunden. Wir mehr Strom benötigt, als aktuell zur Verfügung steht, wird er aus den Akkus von E-Autos zur Verfügung gestellt. Wird dann wieder mehr produziert, werden die Akkus damit wieder geladen.


    Das klingt natürlich positiv, ist es jedoch nicht, weil dabei zwei Probleme nicht berücksichtigt wurden.

    1) Akkus enthalten Gleichstrom. Das Stromnetz liefert jedoch Wechselstrom.

    Der Strom kann also nicht direkt ins Netz eingespeist werden, sondern muss zuvor transformiert werden. Solche Konverter müssen also in jedem Haus oder jedem E-Auto verbaut werden.


    2) Die Akkus sind dafür überhaupt nicht geeignet.

    Li-Ionen Akkus können 500-800 Mal vollständig geladen werden, bevor sie an Kapazität verlieren. Um die Haltbarkeit der Akkus vorherzusagen, geht man davon aus, dass man einen Akku 1x die Woche komplett ladet. Damit erreicht man dann rechnerisch eine Haltbarkeit von 7-10 Jahren.


    Vergessen wir einmal, dass 1x die Woche Laden höchstens für Kurzstreckenfahrer ausreichen würde. Wer im Durchschnitt nur 100-200 Kilometer pro Woche zurücklegt, sollte sich kein Auto kaufen. Die durchschnittliche Fahrleistung pro Jahr beträgt 15.000 Kilometer. Bei 200 Kilometern Reichweite wären das 75 vollständige Ladevorgänge pro Jahr. Alle 5 Tage fällt eine komplette Akkuladung an.


    Jedes Entladen und wieder neu laden, um das Stromnetz zu stabilisieren, kostet den Akku also eine volle Woche "Lebenszeit". Aktuell wird mindestens ein Preis von 20.000 Euro für einen E-Auto-Akku veranschlagt. Bei 7 Jahren Haltbarkeit kostet jede Woche also fast 55 Euro. Der Akku verliert also mit jeder kompletten Ladung gleichzeitig 55 Euro an Wert.


    Wie oft wird ein E-Auto wohl als Stromnetz-Stabilisierer herhalten müssen ?

    Das kann keiner vorhersagen.

    2016 gab es 148.000 Ausfälle im Niederspannungsbereich und 24.000 im Mittelspannungsbereich. Der Niederspannungsbereich ist der, den wir als "Strom aus der Steckdose" kennen.


    Wenn es nur 1x im Jahr wäre, würde sich der Aufwand für die Anschlüsse, Umrüstungen und Regeltechnik nicht lohnen... oder doch ?

    In Deutschland gibt es aktuell rund 47 Millionen PKW. Wenn wirklich alle rein elektrisch wären, würde ein einmaliger "Puffervorgang" also einen Schaden von 2,585 Billionen Euro verursachen. Diesen Schaden würden jedoch nicht die Energieversorger tragen, sondern er würde zu Lasten der Auto-Besitzer gehen.

    Der Wertverlust der Akkus muss jedoch nicht ersetzt werden und die Energieerzeuger müssen auch keinen extra Strom einkaufen.


    Noch sind es einfach nur Überlegungen, da es nicht genügend E-Autos gibt um das Stromnetz auf diese Art stabilisieren zu können. Wenn es aber soweit ist, sollte man sein E-Auto besser vom Stromnetz trennen, sobald es voll geladen ist.

    Vor rund einem Jahr hatte ich ja mal beschrieben, dass und wie eine Kombination aus Rindenmulch und Anti-Unkraut-Gewebe den Garten viel länger frei von Unkarut hält ( siehe dazu Rindenmulch gegen Unkraut und wie es noch besser wirkt )


    Damals hatte ich eine größere Fläche mit extrem schweren als auch mit leichtem Gewebe ausgelegt, bevor Rindenmulch darauf kam.

    Rund ein Jahr später gab es trotzdem wieder etwas Grün zu sehen. Es hielt sich aber in Grenzen. Für mich persönlich war es klar, wie sich trotzdem Unkraut festsetzen konnte:

    Der Wind hatte natürlich auch Staub und Erde angeweht, die als Grundlage für neues Wachstum dienten. Gleichzeitig ist Rindenmulch aber auch eine Möglichkeit, den Boden zu verbessern. Er verrottet und wird damit zu Humus. Besser geht es eigentlich nicht, wenn da etwas wachsen will.


    Vorteil Anti-Unkraut-Gewebe:

    Um Unkraut zu entfernen, muss man nur das Gewebe anheben und weg ziehen. Der Rindenmulch rutscht herunter und das Unkraut bleibt haften.

    Es ist schon erstaunlich, wie weit sich das Wurzelwerk von Unkraut verzweigt, nur damit es genügend Halt und Nahrung findet. Das dichte und schwere Anti-Unkraut-Gewebe war von einer weißen Schicht aus feinen Wurzeln überzogen, die dort Halt fanden.


    Mit einem Rutsch konnte ich also das Unkraut komplett entfernen.


    Achtung. Jetzt kommt etwas, was man besser machen kann.

    Normalerweise sollte das Anti-Unkraut-Gewebe ja das dauernde Nachfüllen mit frischen Rindenmulch ersparen, der das Unkraut eindämmen soll.

    Nachdem das Gewebe scheinbar wieder frei von Unkraut war, legte ich es erneut aus und drapierte den alten Rindenmulch wieder darauf. Ich hätte ihn besser durchsieben sollen, so dass nur große Stücke übrig bleiben.


    Dadurch, dass ich es nicht gemacht hatte, hatte ich dem nächsten Unkraut die ideale Grundlage zum Wachsen gegeben. Rund einen Monat später gab es dann natürlich wieder "blühende Landschaften", die eigentlich so nicht geplant waren.


    Wenn man also Anti-Unkraut-Gewebe einsetzt, verhindert es lange Zeit, dass von unten wieder Unkraut nachwachsen kann. Es verhindert jedoch nicht, dass sich erneut Unkraut von oben ansiedeln kann.

    Natürlich hat man immer noch den großen Vorteil, dass man jetzt das Unkraut ganz bequem in der ganzen Fläche entfernen kann. Im Notfall legt man einfach weider neues Gewebe aus.


    Beim Verlegen von Anti-Unkraut-Gewebe sollte man nicht stückeln

    Ich verlege auch lieber 2 Meter bis zu einer Pflanze und dahinter das nächste Stück. Wer will sich auch schon mit einem 20 Quadratmeter großem Gewebe herum plagen ?


    Unkraut ist aber nicht blöde :angel:

    Es wandert unter dem Gewebe, bis es eine Lücke entdeckt, durch die es nach oben wachsen kann. Du kannst die Gewebe ruhig überlappend verlegen. Es hilft nicht viel. Das Unkraut wird sich zwischen den Geweben einen Weg nach oben suchen.


    Wenn du auf der Fläche also Pflanzen hast, ist es besser, du schneidet ein X ins Gewebe und stülpst es dann über die Pflanze. So kommt das Unkraut nur direkt bei der Pflanze heraus und nicht irgendwo auf der Fläche.


    Dünnes leichtes Gewebe ist nicht so wirkungsvoll wie dickes schweres.

    Oft wird ein Flächengewicht ( Gramm pro Quadratmeter = g/qm ) angegeben, um eine "Qualität" zu zeigen. Diese sogenannte "Grammatur" spielt aber keine Rolle. Man kann das gleiche Gewicht ja auch mit mehreren dünnen Geweben erhalten.


    Das dünne Gewebe ist nicht nur leichter, sondern es ist auch weniger dicht, weil natürlich weniger Material verarbeitet wurde. Das bedeutet, dass die kleinen Maschen automatisch auch viel größer sind. Wenn die Maschen groß und nachgiebig sind, findet Unkraut immer einen Weg hindurch oder schafft ihn sich selbst. Dabei arbeitet es sich notfalls einfach Lage um Lage durch das Gewebe hindurch.


    Wenn ihr also die Wahl habt, haltet das Gewebe vor das Licht. Je mehr Licht hindurch kommt, desto größer sind auch die Maschen. Sehr weiches Gewebe ist automatisch auch weniger stabil gegen Unkraut.


    Spart euch also jeden Cent für leichtes und dünnes Gewebe.

    Manchmal möchte man einfach keine Gewächse an einer Stelle im Garten haben, sondern vielleicht einen kleinen japanischen Steingarten. Damit hier später nichts mehr wächst, muss man entsprechend vorsorgen.


    In der Regel geschieht das durch spezielle Gewebe, die daran hindern, dass Unkraut und anderes dort wachsen kann. Die Gewebe sind in der Regel wasserdurchlässig.

    Es gibt aber, speziell für Steingärten, auch Gittergewebe, die besonders stabil sind. Die sind nicht immer durchlässig.


    Es scheinen neue Verordnungen und Vorschriften in Planung zu sein, mit denen das "Versiegeln des Bodens" verboten werden soll.

    Da bedeutet, dass neue Wege demnächst eventuell nicht mehr zulässig sind und auch das "Zubetonieren der Landschaft" unter Strafe gestellt wird.


    Der Hintergrund ist ganz klar:

    Eine versiegelte Fläche lässt kein Wasser hindurch. Dadurch muss es in die Regenwasserkanäle abgeleitet werden. Gleichzeitig verhindert die Fläche aber auch, dass der Regen versickern und den Grundwasserspiegel wieder auffüllen kann.

    Andererseits wachsen dort jedoch keine Pflanzen mehr, was schlecht für Insekten ist, deren Zahl ja kontinuierlich immer weiter zurück geht.


    Demnächst sollen jedoch wohl auch Flächen als "versiegelt" gelten, wenn sie wasserdruchlässig sind, wie es eben bei Steingärten oft der Fall ist. Wer sich damit nicht herum ärgern will, sollte seinen geplanten Steingarten möglichst schnell umsetzen und verwirklichen.

    In Deutschland gilt Bestandsschutz. Gesetze werden nicht rückwirkend gültig. Was erstellt wurde, als es noch nicht verboten war, darf bleiben.


    Anmerkung:

    Es handelt sich um Hörensagen, dass so etwas scheinbar in manchen Kommunen in Planung ist. Ich habe dazu keine gesicherten Erkenntnisse. Wer so etwas anlegt, bevor es irgendwie geregelt wird, ist jedoch immer auf der sicheren Seite.

    Ich habe überlegt, wo ich das Folgende hinzu schreiben soll. Eigentlich wäre es ja unter "neulich auf der Autobahn" möglich gewesen. Weil es sich aber um eine weitere "hirnlos Aktion"! handelt, kann man es jetzt hier zu lesen bekommen.


    Gestern Abend ca. 21:30 Uhr. Man kann noch einigermaßen vernünftig ohne Licht sehen. Trotzdem fallen manche Schilder nicht mehr so sehr auf als wenn es komplett hell oder dunkel wäre.

    .....

    Ein Autobahnkreuz. 2spurig geht es geradeaus und ein Spur führt parallel zur nächsten Autobahn hinüber.


    Schon aus weiter Entfernung sind Leuchtpfeile zu sehen, die darauf hinweisen, dass man die linke Spur verlassen soll. Okay. Diese Spur fällt also weg.

    Blink, blink. blink ... immer wieder Pfeile. Endlich ist es vorbei. Die linke Spur endet. Alles gut ? Nein !

    Gleichzeitig endet nämlich auch die rechte Fahrspur und die eigentliche Autobahn. Statt eines blinkenden Hinweises, steht jedoch nur ein unauffälliger kleiner blauer Pfeil im Weg, der dazu zwingt, auf die Ausfahrt zur anderen Autobahn zu fahren.


    "Habt ihr sie nicht alle ?"

    Weithin sichtbare Pfeile die immer wieder hinweisen. Und wenn dann die Spur zu Ende ist, ist die andere auch plötzlich weg. Nur ein unbeleuchtetes kleines Schild (wie in einem Kreisverkehr) zeigt es an.

    Gerade in der Dämmerung, wenn Scheinwerfer noch keine wirklich Beleuchtung sind und Schilder daher nicht reflektieren können, ist so eine Aktion lebensgefährlich.

    Kein Hinweis und keine vorherige Warnung und keine zusätzlichen Temposchilder.


    Wer sich an die Vorschriften hält, fährt direkt vor den Hindernis zur rechten Fahrbahn, um dort dann erkennen zu müssen, dass die jetzt auch zu Ende ist. Also sofort weiter auf die falsche Autobahn zu, weil diese ja jetzt gesperrt ist.


    Es war Glück dass wenig Verkehr war. Bei normaler Verkehrsdichte ist es nicht möglich, spontan die Fahrspur zu wechseln.


    PS:

    Bloß gut, dass ich kein Fahranfänger mehr bin. Ich weiß daher, dass es an jeder Abfahrt zu einer anderen Autobahn auch immer noch eine Geradeausspur gibt. Die ist dann auch entsprechend ausgeschildert.

    Falls, wie in diesem Fall, jedoch nicht, macht es nichts aus, weil es eben Standard ist und man sich deshalb keine Sorgen machen muss, wenn man scheinbar nur in eine andere Richtung fahren soll.