Beiträge von Ratgeber

    Ein Gartenteich muss eigentlich jedes Jahr neu befüllt und im Herbst wieder abgelassen werden. Wenn ihr den Teich entsprechend angelegt habt, kann das jährliche Ablassen des Wassers eventuell entfallen.

    Unabhängig davon hat ein Gartenteich jeden Tag unzählige Liter Wasser als "Verlust", die immer wieder nachgefüllt werden müssen.


    Als Beispiel:

    Ein Nachbar hat einen kleinen Teich mit ca. 2 x 1 x 1 Meter Abmessungen. Bei diesem Volumen von rund 2 Kubikmeter muss er im Sommer jeden Tag 50 Liter Wasser nachfüllen.


    Natürlich verbraucht der Teich selbst kein Wasser. Das Wasser verdunstet alleine durch die Sonne. Wer einen Teich anlegen will, sollte daher darauf achten, dass er nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Gleichzeitig ist es natürlich von Vorteil, wenn er relativ tief ist, damit er nicht zu schnell austrocknen kann.


    Ideal ist es natürlich, wenn der Teich mit einem Regenwasserbehälter gekoppelt ist, der als Reservoir und Ausgleichsbehälter konzipiert ist. Nach dem Prinzip der Eustachischen Röhre kann der Regenwasserbehälter den Wasserstand im Teich immer konstant halten. Es braucht also keinerlei Pumpen und Elektronik.

    Wenn man seinen Garten mit Leitungswasser bewässern will, wird es schnell sehr teuer.

    Dein Versorgungsunternehmen berechnet dir zunächst einmal die Menge an Frischwasser. Danach werden dir aber auch noch Abwassergebühren für die gleiche Menge an Wasser berechnet.

    Natürlich ist das eigentlich unfair. Schließlich kommt dieses Wasser ja gar nicht ins Abwasser und muss auch nicht wieder aufbereitet werden. Abwassergebühren sind zudem noch um ein Vielfaches höher als die Gebühren für das Frischwasser. Ganz grob kannst du gerne einmal Faktor 3 anlegen = du zahlst 3x so viel für das Abwasser, wie das Frischwasser gekostet hat. Du bekommst also zum Beispiel 1000 Liter Wasser und zahlst dafür so viel wie für 4000 Liter.


    Natürlich kannst du jetzt Regenwasser auffangen und zum Gießen benutzen ( dazu siehe Regenwassernutzung )

    Wenn du jedoch keine Möglichkeit hattest, Regenwasser zu sammeln und/oder deine Tanks zu klein waren, um die ganze Gartensaison Wasser vorrätig zu halten, musst du doch zwangsweise wieder auf Leitungswasser zurück greifen.


    Wer einen Gartenteich sein eigen nennt, der hat jedes Jahr wieder das gleiche Problem: Wie kann ich ihn möglichst günstig füllen ?


    Für beide gibt es eine Lösung, die billiger als normales Leitungswasser ist:


    Frischwasser ohne Abwassergebühren

    Die örtliche Feuerwehr (auch Freiwillige Feuerwehren) befüllen dir deinen Teich oder deine Regenwassertanks zu einem Bruchteil der Kosten.


    Frag einfach mal bei der Feuerwehr nach, wie die Regularien dazu sind. In kleinen Dörfern kannst du dein Frischwasser vielleicht schon für eine Spende an die Feuerwehr bekommen und in größeren Kommunen musst du es ganz offiziell beantragen.

    Die Feuerwehr kommt dann, schließt eine Entnahmeeinheit mit Wasseruhr an den Hydranten an, und füllt dir deinen Teich oder deine Tanks erheblich billiger und bedeutend schneller als du es mit dem Wasser aus dem Hahn könntest.


    Kommt die Feuerwehr nicht raus, kannst du so eine "Zapfanlage mit Wasseruhr" auch direkt von deiner Stadt bekommen. Dann füllst du deine Tanks oder Teiche eben selbst. Bezahlen musst du jeweils nur das Frischwasser und eventuell eine kleine Verwaltungsgebühr.


    Noch nie gesehen ? Dann achte mal bei Neubaugebieten darauf, woher das Wasser für den Bau kommt, wenn es noch kein Haus mit Wasserleitungen gibt. ;)

    Zugegeben, ist es sehr mühsam und umständlich, die Internetadresse in ein Mobile Device (Smartphone, Tablet usw. ) per Hand einzugeben.


    Wer hatte denn vor 10 Jahren schon ahnen können, dass es so etwas wie Smartphone und "richtiges Internet auf dem Handy" geben würde. Im Nachhinein kann man nun leider nichts mehr ändern.

    Was wir aber machen können ist, dass wir euch das lange Tippen durch einen QR-Code ersparen können.


    Wenn ihr als gerade vor einem "großen Computer" sitzt, klickt auf den entsprechenden QR-Code und scannt ihn mit eurem Handy/Smartphone/Tablet oder was sonst dazu in der Lage ist.


    Hier habt ihr den Link zur Startseite, von der aus ihr zu allen Bereichen kommt

    https://ratgeber---forum.de



    Hier ist der Code, der direkt ins Forum führt

    https://ratgeber---forum.de/wbbx/forum/



    Wenn ihr euch nur für Papier interessiert

    https://papier.ratgeber---forum.net


    Die ersten Länder haben schon festgelegt, ab wann bei ihnen keine Neufahrzeuge mehr mit Verbrennungsmotoren zugelassen werden dürfen. Es beginnt schon im Jahr 2025 im hohen Norden.


    Es gibt aber bisher in keinem Land ein Verbot von Verbrennungsmotoren. Das bedeutet, dass die vorher gebauten und zugelassenen Fahrzeuge auch weiterhin gefahren werden dürfen.

    20-25 Jahre wird es wohl dann immer noch dauern, bis die meisten Fahrzeuge mit Benzin-, Diesel- .. ja sogar mit Gas-Antrieb .. aus dem Straßenbild verschwunden ist.


    Betroffen sein werden auch alle Hybrid-Fahrzeuge, weil sie auch immer einen Verbrennungsmotor mit herum schleppen.

    .....

    Während die "westliche Welt" auf Elektrofahrzeuge setzt, gibt es in Japan Bestrebungen, die Brennstoffzelle zu etablieren.


    Das Problem aller Elektrofahrzeuge ist, dass der Strom für sie erst einmal erzeugt werden muss. Selbst wenn das zu 100% ökologisch geschehen würde (davon sind wir noch weit entfernt) würde trotzdem noch CO2 anfallen, das die Umwelt weiter schädigt. Die Öko-Kraftwerke müssen ja auch erst gebaut werden und dabei entstehen dann die Stoffe, die die Klimabilanz wieder nach unten drücken.


    Ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle ist jedoch faktisch ein Wasserstoff-Fahrzeug. "Verbrennt" man Wasserstoff, entsteht daraus Wasser und Sauerstoff. In der Brennstoffzelle geschieht ein ähnlicher Vorgang, nur dass der Wasserstoff nicht direkt, sondern nur sekundär als Antrieb genutzt wird.

    .....


    Eins ist jedoch klar: Selbst wenn Fahrzeuge mit reiner Frischluft laufen würden - oder wenn man das Perpetuum Mobile erfinden würde - wirklich alle Fahrzeuge setzen Feinstaub frei . Das Aufwirbeln von Straßenschmutz und der Abrieb der Reifen erzeugt ihn schon.


    Einige Umweltschützer sind schon auf die Idee gekommen, alle motorisierten Fahrzeuge abzuschaffen, Nur noch Muskel getriebene Fahrzeuge und öffentlicher Nahverkehr sollen die einzigen Fortbewegungsmittel sein.

    Wie "seltsam" diese Idee anmutet, kann man sich ganz leicht vorstellen: Wenn jedes Fahrzeug Feinstaub erzeugt, so macht das auch nicht vor Fahrzeugen ohne Motor halt. Je Art von Verschleiß erzeugt schließlich Feinstaub.

    Und dass ein öffentlicher Nahverkehr jemals in der Lage sein wird, alle Personen und Güter transportieren zu können, ist pure Utopie.


    Dazu schaue man sich einfach mal Tokio und andere asiatische Großstädte an. Es klappt zwar einigermaßen, jedoch wie viel Aufwand ist dazu nötig ? Wollte man in irgendeinem europäischen Land alles auf Schiene umstellen ... sorry. Wie soll das denn gehen ?


    Die Nahverkehrsverbindungen wurden in den letzten Jahrzehnten immer weiter abgebaut. Die Bevölkerung in ländlichen Regionen sind teilweise sogar fast völlig abgekoppelt worden. Zuerst einmal müssen die Verkehrsverbindungen wieder aufgebaut werden ... in größerer Zahl als es sie je gegeben hat.

    Dann müssen die Taktraten so erhöht werden, das man alle 15 Minuten einen Zug in die gewünschte Richtung hat. So ist es z.B. in Tokio normal.


    Da sich der Betrieb der Verkehrsstrecken dann aber nicht rechnet, muss eben alles von allen finanziert werden. Das ganze Land muss von Verkehrswegen durchzogen werden, die kontinuierlich betrieben werden.

    40.000 Tonnen Stahl eines Zuges, alle 15 Minuten über eine Stecke jagen, damit auch jeder dahin kommt, wo er hin muss.. auch wenn keiner mitfahren muss/will ... und das soll umweltfreundlicher sein als 2 Tonnen Stahl eines Autos ganz gezielt fortzubewegen ?


    Um das zu vermeiden, muss die gesamte Infrastruktur verändert werden. Die Dörfer müssen wieder alles bekommen, was man zum Leben braucht und nicht die großen Einkaufszentren auf der grünen Wiese.


    Und wie sieht dann eine ökologische Umwelt der Zukunft aus ?

    Kleine Dörfer anstatt große Städte. Man muss nicht mehr aus dem Dorf raus, weil es da ja alles gibt. Dann braucht man auch keine individuellen Fahrzeuge mehr.

    Ich bin "in der Zukunft" aufgewachsen. Es gab wirklich alles im kleinen Ort. Nur Kultur und Unterhaltung waren etwas begrenzter.

    Das Ende vom Lied wäre eine Welt wie vor 200 Jahren.... Degeneration und Verblödung inklusive. Der Horizont verengt sich. Das viele Wissen braucht man nicht mehr. Es genügt, das zu wissen, was man in diesem Ort wissen muss... und wenn dann alle mit allen irgendwie direkt verwandt sind .... ist doch auch schön... oder nicht ? :pfeiff::angel: :lach:


    Aber nur keine Bange. Das wird nicht geschehen. Am Ende scheitert es ja doch daran, dass man erst extrem lange und viel investieren muss .. und dazu ist keiner bereit.

    Die Mutter der Bundeskanzlerin, Frau Herlind Kasner, ist Anfang April im Alter von 90 Jahren gestorben.

    Die Beisetzung soll im kleinen Familie- und Freundeskreis in Templin stattfinden

    Es wird darum gebeten, die Privatsphäre der Familie und der Bundeskanzlerin zu achten.

    Liebe LeserInnen,

    Liebe Leser*innen

    Liebe Leserinnen und Leser

    Liebe Leserinnen, Diverse und Leser

    Liebe Lesenden


    5 Möglichkeiten für eine ganz einfache Anrede und irgendwie sehen manche von ihnen "irgendwie falsch" aus.

    Seitdem es ganz offiziell noch ein "3. Geschlecht" gibt (Divers) wird es langsam problematisch, sich schriftlich "politisch korrekt" auszudrücken.

    Man soll bei geschlechtsspezifischen Anreden und Bezeichnungen möglichst alle 3 Geschlechter berücksichtigen und nennen - oder eine geschlechtsneutrale Bezeichnung wählen.


    Der deutschen Sprache sind dabei aber "natürliche Grenzen" gesetzt.

    Die = weiblich

    Der = männlich

    ??? = divers


    Divers ist weder weiblich noch männlich. Was soll man da dann nehmen ? "Das" ist sächlich. Divers ist aber keine Sache, sondern eine Person.

    "Die Person" darf man doch aber eigentlich jetzt auch nicht mehr schreiben. Das wäre dann wieder eine weibliche Versin und damit nicht "gendergerecht".


    Der Gender-Wahnsinn treibt mittlerweile seltsame Blüten. So soll es mittlerweile an einer Uni sogar die Bezeichnung "Herr ProfessorIn" geben .. oder schreibt man das jetzt "Herr Professor*In" ? Klingt beides irgendwie gleich schräg.


    In amtlichen Veröffentlichungen soll eine geschlechtsneutrale Bezeichnung gewählt werden. So wird eben aus "Leserinnen und Leser" ein neues "Lesende".

    Lehrerinnen und Lehrer werden zu Lehrende

    Schülerinnen und Schüler werden zu "zu Schulende"oder "zu Unterrichtende"... nee nix mit "Lernende". Ob die wirklich was lernen, ist ja nicht sicher gestellt :P;)


    "Liebe Landsmänninnen, Landsmänner und Landsdiverse" *wuhahahahaha* was sieht das blöde aus :loool:

    Schon "Landsmänninnen" sieht schwachsinnig aus.. aber "Landfrauen" sagt man nicht, weil das etwas ganz anderes ist. Aber, man gewöhnt sich ja an alles und so sieht es mittlerweile ganz normal aus.


    In einigen Jahren wird es auch sonst noch etwas problematisch.

    Wer von Geburt an als "divers" eingetragen ist, hat auch Anspruch auf eine geschlechtsneutrale Anrede.

    "Guten Tag Divers Meier" .. pfui ! Wie klingt das denn ?


    "Sehr geehrte Divers Meier".. stopp falsch ! "Geehrte" ist eine weibliche Anredeform.

    "Sehr geehrtes Divers Meier".. schon wieder falsch ! "Das Fräulein" gibt es nicht mehr. Verniedlichungsformen sind spätestens ab 16 Jahren tabu. An dann ist eine "Erwachsenenversion" zu benutzen.


    Eigentlich muss die deutsche Sprache völlig neu erfunden werden. Komplett neue neutrale Begriffe müssen die geschlechtsspezifischen ablösen. Die Schülergenerationen in 5-6 Jahren müssen also ein ganz anderes und neutrales Deutsch lernen, als wir es heute noch kennen.


    Ich bin mal gespannt, welche Ideen da dann auf den Markt kommen. Vielleicht gibt es dann ja anstatt der/die/das ja auch noch eine Divers-Version ?


    Übrigens ....

    Wenn ich persönlich überwiegend die "männliche Version" von Begriffen und Anreden benutze, dient das vorrangig der Abkürzung und der besseren Lesbarkeit und hat nichts mit geschlechtsspezifischen Krimskrams zu tun.

    Selbstverständlich will ich immer alle "Lesenden" gleichermaßen ansprechen, unabhängig davon, welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen.

    Es gibt genügend Anleitungen, wie man das Display austauscht. Es gibt komplette Reparatur-Sets dafür und eine Anleitung liegt oft auch bei.


    Bei den Sets kommt es aber immer darauf an, dass man wirklich alle mit dem Display verbundenen Bauteile auch dazu bekommt.

    Ich habe es einmal bei einem iPhone gemacht. Das Display-Set enthielt wirklich nur das reine Display. Der Besitzer wollte möglichst wenig Geld ausgeben.

    Der Erfolg davon war, dass man Homebutton und andere Bauteile erst sorgfältig ausbauen durfte, um sie dann wieder einbauen zu müssen. Dass für diese Aktion zwei Hände nicht ausreichen, wird jedem klar sein, der es schon einmal selbst versucht hat. Die 10 oder 20 Euro waren an der falschen Stelle gespart. Das waren die spätere Fummelei und die Nerven wirklich nicht wert.


    Einige Stunden später war es dann endlich vollbracht.. und ich schwor mir "nie wieder selbst machen".. vor allem da ich keinerlei Feinwerkzeug zur Verfügung gehabt hatte.

    .....

    Als bei meinem Handy vor einiger Zeit selbst ein Display-Tausch anstand, fragte ich daher direkt in einer Werkstatt nach den Kosten und dem Zeitaufwand.

    In zwei bis drei Stunden wäre die Aktion erledigt gewesen und sollte 80-90 Euro kosten.


    Andererseits stellte ich mir die Frage, ob es das alte Smartphone überhaupt noch wert wäre.

    Etwas herum geschaut, fand ich nach kurzer Zeit ein neues Smartphone, das technisch sogar etwas weiter als das alte war. In einer Aktion kostete es nur rund 20 Euro mehr als die Reparatur des alten Gerätes.


    Wenn ein Smartphone schon etwas älter ist, bekommt man die gleiche Technik in einem Neugerät für fast den gleichen Preis, den eine Reparatur kosten würde.

    Erst bei richtigen teuren Smartphones lohnt sich überhaupt noch eine Reparatur. Vergleicht dabei aber nicht mit dem ehemaligen Kaufpreis, sondern was aktuell die gleiche Technik kostet.

    Wenn ein Smartphone oder Tablet auf's Display fällt, wird es von Rissen durchzogen, die wie ein Spinnennetz aussehen.


    Weil es für Smartphones ja wirklich jeden Blödsinn als App gibt, hat es auch mal eine App gegeben, die so einen zerrissenen Display-Zustand simuliert. Mit der "Spider-App" sah das Display so zersprungen aus, als wenn es gebrochen wäre.


    Wenn einem heutzutage das Display gerissen ist, hat er sich eben eine "Spider-App geholt".

    Spider-App = Display-Schaden

    Der Schwachpunkt jedes Smartphones ist sein Display. Ohne Display kann man es nicht mehr bedienen.

    Um das Display zu schützen, gibt es dünne Folien. Die schützen gegen Verkratzen.


    Fällt ein Smartphone herunter, und zufällig direkt auf das Display, nutzen Folien nichts mehr. Es zerbricht trotzdem. Also muss ein härterer Schutz her.

    Dafür hat man extra gehärtetes Glas erfunden. Gorilla-Glas auch als "Panzerglas" bezeichnet.


    Das ist ein besonders dickes und schweres Glas, das direkt auf das Display aufgebracht (geklebt) wird. Weil dieses Glas aber besonders schwer ist, ändert sich dadurch auch die Gewichtsverteilung des ganzen Smartphones.

    Normalerweise ist die Rückseite erheblich schwerer als die Seite mir dem Display, weil die Akkus in der Regel hinten verbaut sind. Mit dem Panzerglas ist die Frontseite aber genauso schwer oder sogar noch schwerer.


    "Ein Brot fällt immer auf die Marmeladen-Seite"

    Diesen Spruch habt ihr doch garantiert auch schon einmal gehört.

    Und warum ist das so ? Im Fallen dreht sich die schwerste Seite nach unten.. und das ist nun mal die Seite mit der Marmelade.


    Du hast deinem Smartphone ein "dickes fettes und schweres Panzerglas" spendiert .. und was passiert jetzt wenn es herunter fällt ?

    Es dreht sich genau zu der Seite, die eigentlich geschützt werden sollte und schlägt mit dem Display auf dem Boden auf.


    Das wäre ja ok, weil das Panzerglas das Display ja schützt. Ohne das Panzerglas wäre es aber auf die Rückseite gefallen. Als hat das Panzerglas überhaupt nichts gebracht.


    Falls die Display-Seite nun aber auf einen kleinen Stein fällt, gibt es einen heftigen Schlag auf nur wenigen Millimetern. Das Panzerglas steckt den Stoß locker weg - aber - weil es natürlich fest mit dem Display verbunden ist, federt es den Stoß nicht ab, sondern gibt ihn nach hinten weiter.

    Ich habe schon Smartphones gesehen, bei dem das Panzerglas völlig in Ordnung war. Das Display dahinter war jedoch komplett zersprungen.


    Entwarnung: Das mit der "Marmeladen-Seite" passiert nur aus normaler Tischhöhe.. also 70-80 cm. Nur bei dieser Höhe kann eine 180 Grad Drehung erfolgen, wenn eine Fläche schwerer ist als die andere.

    Bei der doppelten Höhe (140-160 cm) kann sich der Gegenstand theoretisch um 360 Grad drehen.

    Problem: Wenn einem ein Smartphone herunter fällt, hat man es oft nicht waagerecht in den Hand. Die meisten Smartphones fallen sowieso nicht flach herunter, sondern schlagen mit der Kante irgendwo auf.


    Wenn ein Smartphone mit Panzerglas auf einer Kante aufschlägt, kann es böse enden.

    Es entsteht ein plötzlicher Druck auf die Gehäusekante. Das Gehäuse wird nach innen gedrückt und normalerweise wird der Druck bis zur Gegenseite weiter gereicht. Bis zu einem gewissen Grad kann das Display sich verformen und den Druck zur anderen Seite weiter geben.


    Wenn aber Panzerglas aufgeklebt ist, ist das Gesamtgewicht viel höher als sonst auch. Das Gehäuse und das Display wollen sich verformen, aber das starre Panzerglas verhindert es. Das Display gibt trotzdem nach und weil es starr fixiert ist, reißt es eben unter dem Panzerglas.

    So kann es passieren, dass das Display unter dem Panzerglas von Rissen durchzogen ist, am Panzerglas aber alles okay aussieht.


    ------------

    Mein erstes Smartphone hat eine Schutzfolie bekommen. In den nächsten Jahren hat es so einige Treffer einstecken müssen. Die hat der Rahmen aus Metall immer fein abgefangen.


    Mein nächstes Smartphone hat keine Folie mehr bekommen. Auch dieses Smartphone hatte, öfters als mir lieb ist, "Bodenkontakt". Immer wieder fiel es auf die Kanten des umlaufenden Metallrahmens.

    Nur bein letzten Mal, fiel es nicht mittig auf die Kante, sondern auf die Rahmenhälfte zum Display hin. Jetzt bekam das Display selbst den vollen Druck ab und zersplitterte ... jedoch nur unter der Oberfläche. Die Oberfläche selbst bleib (bis auf die Aufschlagecke) einwandfrei.


    Panzerglas hätte es nicht verhindern können, weil der Schlag ja nicht auf das Display erfolgte.


    Und was nun ?

    Mein neues Smartphone hat kein Panzerglas bekommen, auch wenn es nicht teuer gewesen wäre. Dieses Mal habe ich mir ein "Gummi-Cover" geholt. Der flexible Kunststoff deckt die Rückseite und den Rahmen rundherum ab. Gleichzeitig ragt er auch etwas über das Display hinaus.


    Weil bei mir die Smartphones generell auf die Kante fallen, schütze ich genau diesen Bereich. Der Schutz ist in der Lage, den Druck abzufedern und hält das Display auch ein ganz kleines Bisschen auf Abstand vom Boden, falls es wirklich einmal waagerecht aufprallen sollte.


    Weil das "Gummi-Cover" ein zusätzliches Gewicht auf der Rückseite darstellt, sorgt es bei einem Fall zusätzlich dafür, dass sich das Gerät bei einem Sturz zu dieser Seite drehen will.


    Der ideale Schutz wäre natürlich ein Cover, das rundum abschließt und das man bei Gebrauch eben aufklappt.. Mir liegen diese Teile jedoch nicht. Ich ziehe kurz mein Smartphone, schaue drauf und wieder weg damit. Da möchte ich nicht noch "ein Buch aufklappen" müssen.


    Da bin ich jetzt einmal gespannt, wie sich der "Gummi-Rahmen" bewährt.

    Es gibt viele Möglichkeiten sich von der eigenen Firma zu trennen. Die einfachste ist, dass man sie einfach in andere Hände übergibt. Findet man keinen Nachfolger, muss man die Auflösung von langer Hand vorbereiten.


    Reduzierung des Warenangebotes auf ein Kernprogramm

    Normalerweise führt eine Firma neben den Hauptprodukten auch vieles Zubehör. Das Zubehör ist einerseits ein Kundenservice und andererseits ein Umsatzbringer und dient auch der Kundenbindung. Bei einer Firmenauflösung kann man das Zusatzangebot jedoch nur schlecht schnell wieder zu Geld machen.


    Ersatzteilbestand massiv abbauen

    - Stelle zu jedem Produkt ein Reparatur-Kit bzw. Wartungs-Kit (Maintenance Kit) zusammen und biete es beim Kauf des Hauptproduktes gleichzeitig mit an.

    - Wenn die Kits zusammen gestellt sind, und alle überzähligen Ersatzteile verkauft sind, kann ein Kunde nur noch ein komplettes Kit kaufen, wenn er ein Ersatzteil daraus benötigt. Die Autohersteller machen es schon seit Jahrzehnten vor. Ersatzteile bekommt man oft nicht mehr einzeln, sondern nur noch als komplettes Set.


    Zubehör abbauen und die Lagerhaltung einstellen

    Zubehör, das du normalerweise auf Lager hast, wird jetzt nicht mehr nachbestellt. Möchte ein Kunde es trotzdem haben, wird es speziell nur für ihn erneut bestellt.


    Das Kernprogramm auf Schnellläufer einschränken

    A-Ware, die sich sehr schnell umschlägt, wird weiter nachbestellt. Das weitere Warenangebot wird nur entsprechend der Umschlagshäufigkeit weiter geordert. Alles, was in der Umschlaghäufigkeit hinter C rangiert, wird nicht mehr nachgeordert.


    Nach diesen vorbereitenden Maßnahmen wirst du feststellen, dass deine Firma viel mehr liquide Mittel freigesetzt und zur Verfügung hat. Es kann sein, dass du jetzt an ein Weitermachen denkst, wenn du vorher finanzielle Probleme hattest. Mach jetzt aber keinen großen Fehler ! Lass dich beraten, ob es sich wirklich rechnet, noch weiter zu machen. Das jetzt freigesetzte Geld hilft dir nämlich nur kurze Zeit weiter, wenn das eigentliche Problem nicht beseitigt wird.


    Die richtige Zeit für einen Ausverkauf/Schlussverkauf

    Viele Firmen wollen zum Schluss noch möglichst viel mitnehmen, bevor sie schließen. Das bedeutet jedoch, dass sie für die aktuelle Saison erst noch weiterhin Waren einkaufen müssen.


    "Deine Saison" ist die richtige Zeit für einen Schlussverkauf und nicht danach. Nur wenn dein Warenangebot sowieso begehrt ist, hast du die Chance, alles bis auf den letzten Rest los zu werden.


    Die gesetzlichen Vorgaben für einen Ausverkauf sind seit einigen Jahren teilweise sehr schwammig formuliert. Viele feste Fristen gibt es nicht mehr. Weiterhin gilt jedoch, dass ein "Nachschieben von Ware" während eines Ausverkauf unzulässig ist und dass nach einem Schlussverkauf auf jeden Fall Schluss mit der Firma ist.

    Nähere und erläuternde Informationen dazu habe ich unter IHK Frankfurt am Main und unter Versandhandelsrecht.de finden können.


    Der Ausverkauf wird vorbereitet

    - Schnüre diverse Komplettpakete/Bundles von Hauptartikel und Zubehör.

    - Informiere deine Bestandskunden von der bevorstehenden Aktion

    - Bereite Werbung vor, die dann zu Beginn des Ausverkaufs erscheint

    - Falls möglich, beantragst du eine Genehmigung für den Verkauf auf einer Außenfläche

    - Plane eine Umgestaltung des Ladengeschäfts, die in der Nacht vor dem Ausverkauf umgesetzt wird

    - Kündige bestehende Mietverträge

    - Miete einen Lagerraum für die Zeit danach an


    Warum die Bundles ?

    1) Du musst auch das Zubehör loswerden

    2) Die Einzelpreise eines Bundles sind immer höher als ein Komplettpaket.

    Weil du das Zubehör nur noch schwer einzeln verkaufen kannst, schenk es doch einfach dabei. Das allein macht schon einen oft erheblichen Preisnachlass aus.


    Warum Kunden vorher informieren ?

    Treue Stammkunden schauen nicht nur nach, was sie gerade jetzt benötigen, sondern auch, was sie immer wieder bei dir kaufen. Sie werden dir also schon vorher viel abkaufen, was du dann nicht erst mühevoll durch den Ausverkauf drücken musst.


    Warum Werbung vorbereiten ?

    Die Werbung muss dann erscheinen, wenn in deiner Branche "Ruhe" herrscht. Du willst ja schließlich mit deiner Aktion möglichst gut auffallen. "Klatsch-klatsch" muss die Werbung von einem zum nächsten Moment erscheinen können.


    Warum Außenflächen benutzen ?

    Deine günstigsten Produkte werden als Kundenstopper draußen eingesetzt. Sie machen alle darauf aufmerksam, dass hier etwas passiert.


    Warum Umgestaltung ?

    Deine Kunden kennen den Laden so wie er seit langer Zeit ist. Jetzt sollen sie ein ganz anderes Einkaufserlebnis bekommen. Beziehe auch bisherige Lagerbereiche mit ein. Klebe "Führungspfeile" auf den Boden, die neugierig auf die neuen Bereiche machen sollen.


    Warum Mietvertrag kündigen ?

    Du musst vertragliche Kündigungsfristen beachten, eventuell einen Nachmieter suchen und auch alles noch renovieren. Das muss alles organisiert und geplant werden. Du willst ja nicht unnötig die teure Miete für eine Firma weiter bezahlen, die es nicht mehr gibt.


    Warum Lager anmieten ?

    Darin bringst du die Waren unter, die du am Ende nicht verkaufen konntest. Ein Lager ist immer billiger als ein Ladenlokal. Gleichzeitig kannst du es so dimensionieren, wie es dann wirklich nötig ist.



    Der Ausverkauf beginnt

    In einem Ladengeschäft wird jetzt alles umgestaltet. Das, was du am meisten am Lager hast, kommt möglichst weit nach vorne. In den neu zugänglichen Bereichen finden die Kunden besonders günstige Angebote. Zusätzliche Hinweisschilder weisen sie darauf hin.


    In den ersten Tagen werden sich vorrangig "Sehleute" einfinden. Man will sich einfach nur umschauen, um dann später noch einmal wieder zu kommen. Erwarte dir also erst einmal nicht zu viel.


    Geplante Mitte des Ausverkaufs

    Spätestens jetzt würde ich eine Zeit angeben, an dem endgültig Schluss ist. Das muss man nicht machen und es setzt auch automatisch eine endgültige Frist, die man danach nicht mehr überziehen darf.

    Ein festes Datum setzt aber nicht nur dich unter Druck, sondern auch die "Sehleute". Jetzt wissen sie, bis wann sie "endlich gekauft" haben müssen.


    Die Schlussphase beginnt

    Jetzt ist das Motto wirklich "alles muss raus .. egal wie". Du brauchst Verkaufspersonal, das in "Spontanverkäufen" geübt ist. Mit dem "normalen Trott" schaffst du es sonst nicht mehr.


    Das Personal bekommt weitreichende Befugnisse, spontan neue Bundles zu schnüren und neue Preise anzubieten. In der Schlussphase heißt es jetzt wirklich "Händler". Ein Händler handelt und lässt auch mit sich handeln.


    Der Laden wird ein letztes Mal umgestaltet.

    Alles, was noch da ist, kommt nach "vorne". Der Laden muss weiterhin "voll" aussehen. Die Kunden müssen immer noch eine große Auswahl haben.

    Alle bisherigen Bereiche werden geschlossen, damit sich die Kunden nur noch im verbliebenen Rest aufhalten. Von draußen muss es so aussehen, als wäre der Laden "proppevoll".


    Warum ?

    Ein voller Laden suggeriert große Auswahl. Keiner will sich mit Resten zufrieden geben. Viele Kunden suggerieren eine hohe Beliebtheit. Wo kein Kunde ist, kommen auch andere nicht rein. Der Mensch ist ein Herdentier.


    Der letzte Tag

    Was jetzt noch da ist, bekommst du fast nicht mehr los. Du hast jetzt die Wahl:

    1) die letzten Reste irgendwie loswerden oder teuer entsorgen

    2) einfach alles, was kaum einen Wert hat, verschenken


    Ein letztes Mal wird eine besondere Werbung geschaltet. "Letzter Tag, dann Schluss"

    Soweit zulässig, nutz die zulässige Ladenschlusszeit bis zur letzten Minute aus.


    Du kannst ja auch noch, ein paar Tage vorher, deine Stammkunden ein letztes Mal aktivieren.

    Vergiss aber nicht, dich für ihre Treue zu bedanken.

    Vielleicht ladest du sie auch zum letzten Tag zu einem kleinen Umtrunk ein ?

    Einerseits ist es eine Verabschiedung und andererseits könnten sie dich ja auch von einigen Restbeständen "befreien".


    Auf einen Ausverkauf muss man sich auch mental vorbereiten und ändern


    Andere Verkaufsmentalität

    Normalerweise arbeitet man mit dem Ziel der Kundenbindung. Diese Arbeitsweise ist jetzt völlig fehl am Platz. Diese Kunden werden nie wieder bei dir kaufen können. Du musst jetzt eine andere Arbeitsweise an den Tag legen, ähnlich wie ein Messeverkäufer: Es zählt nur das Hier und Jetzt.


    Andere Verkäufer

    Sie müssen anders arbeiten. Die (eventuell) ruhige Zeit ist jetzt vorbei. Sie müssen in der Lage sein, ganz spontan auf Kundenwünsche zu reagieren und nicht nur Wünsche erahnen, sondern sie auch noch selbst erwecken. Gleichzeitig müssen sie auch im Handeln geübt sein.


    Das muss nicht bedeuten, dass man die Verkäufer austauschen muss. Man muss sie nur rechtzeitig entsprechend trainieren. Nehmen sie das Training jedoch nicht an, kommen sie während der letzten Zeit nur noch in Bereichen ohne Kundenverkehr zum Einsatz.


    Hierarchien abbauen

    Du Chef. Alle anderen nur noch Verkäufer. Alle bekommen die gleichen Vorgaben. Die Administration wird bis auf das Nötigste abgebaut.


    Zusätzliche Bezahlung

    Während des Ausverkaufs bekommen alle zusätzliche Provision. Sie sollen sich schließlich ein letztes Mal "voll ins Zeug legen" und es muss sich auch für sie lohnen. Gib eine ganz bestimmte kleine Prozentzahl vom Verkaufserlös "on top". Die Verkäufer sollen "Masse machen" und das werden sie auch ganz automatisch. Schließlich kommt innerhalb kürzester Zeit das gesamte Warensortiment unter den Hammer.


    Den Warenwert kennst du ja aus deinen Bilanzen. Den letzten Verkaufswert aus einer aktuellen Inventur. Wenn du mit diesen Zahlen nicht genügend motivieren kannst, hast du entweder keine Warenbestand mehr oder es fehlt dir eine wichtige Eigenschaft zum "Chef".

    "Ein simples Prozent" von 100.000 sind schließlich schon 1.000 Euro Zusatzverdienst ... und 100.000 sind wirklich keine große Summe bei einem Ausverkauf.

    Wenn der Warenbestand sinkt, kannst du ja die Provision anheben, damit auch die billigen Sachen "rausgedrückt" werden.


    Das kostet mich doch zusätzliches Geld ?

    Wenn du es nicht machen möchtest, ist es okay. Ansonsten zahlst du zwar etwas mehr an "deine Leute", bekommst dafür aber auch alles verkauft. Es wird sich also für dich rechnen, sodass du am Ende nicht mit unverkäuflichen Waren da stehst.


    Jede Geschäftsaufgabe ist deprimierend

    Auch wenn du selbst damit keine Probleme hast, denk dabei auch an deine Mitarbeiter. Sie verlieren ihre finanzielle Grundlage. Baue dein Personal so rechtzeitig ab, dass sie sich einen neuen Arbeitgeber suchen können.

    Versichere dich aber trotzdem ihrer Mithilfe für den geplanten Ausverkauf. Einerseits brauchst du dann noch gute Leute und andererseits können sie dann noch einmal so richtig gut verdienen.

    Du kannst den ganzen Ausverkauf natürlich auch noch als internen Wettbewerb organisieren. "Das Verkaufsgenie" des Hauses gewinnt eine Urlaubsreise oder etwas anderes Begehrenswertes.


    Nach dem Schluss ist noch lange nicht Schluss

    Restbestände müssen verpackt und ausgelagert werden. Die Buchhaltung und Bilanzen müssen erledigt werden ... und... und... und...

    Du wirst noch länger damit zu tun haben und auch nicht alles alleine erledigen können. Versichere dich einige deiner Mitarbeiter, die dir dabei helfen können. Sie müssen anpacken und organisieren können. Verkaufstalent spielt jetzt keine Rolle mehr.

    Erst wenn alles erledigt ist, ist es deine letzte Aufgabe als Chef, die Türen dieser Firma für immer zu schließen.


    Bereite dich auf all diese Dinge sorgfältig vor und hole dir fachlichen Rat ein. Jede Unterlassung und jeder Fehler werden dir sonst noch Jahre nachhängen. Es gibt kein "Schema F", nachdem man eine Firma abwickelt oder schließt.


    >>>>>>>>>>>>>>>>>>


    Ich habe beruflich schon mehrere Firmen abgewickelt.

    Bei meinem ersten Fall gab es das schon beschriebene Problem mit den Restbeständen. Trotz vorheriger Vereinbarungen über Warenübernahmen wäre es besser gewesen, die Waren gleich zu verschenken oder zu vernichten.


    Mein zweiter Fall war dann schon eine "reine Auftragsarbeit".

    Hier konnte ich (mit vielen Punkten aus diesem Thema) dafür sorgen, dass der Laden am Ende "besenrein" war.


    Der dritte Fall war ganz anders.

    Eine Europazentrale mit Herstellerwerken in verschiedenen Ländern musste aufgelöst werden.


    Der vierte Fall war eine Lagerauflösung.

    Durch die früheren Erfahrungen dauerte es nur wenige Tage bis die Lager restlos geräumt waren. Ein "offizieller Schlussverkauf" musste nicht einmal stattfinden.


    In diesem Thema habe ich also keine theoretische Vorgehensweisen beschrieben, sondern eigene berufliche Erfahrungen.. teilweise sogar aus der jüngsten Vergangenheit.

    Wenn der Herbst kommt, leeren alle Märkte ihre Saisonlager. Die Gartensaison ist vorbei und es lohnt sich nicht, die Ware bis zum Frühjahr einzulagern. "Alles muss raus".


    Zum Jahresanfang bieten die ersten Sonderpostemärkte Gartenbedarf zu günstigen Preisen an. Teilweise sind es die nicht verkauften Restbestände aus Baumärkten. Diese Bestände wurden dann "für einen Apfel und ein Ei" eingekauft und jetzt entsprechend günstig wieder verkauft.


    Gleichzeitig kommen aber auch neue Produkte auf den Markt. Der Hersteller testet in solchen Märkten den Beliebtheitsgrad und die Marktchancen. Läuft ein Produkt sehr gut, kommt es später auch in den "normalen Handel. Dann aber zu erheblich höheren Preisen.


    Was will ich denn im Herbst noch mit Gartenzubehör ? Warum soll ich im Winter schon etwas für den Garten kaufen ?

    Ganz einfach: Weil es billiger ist als in der normalen Saison :besser


    Wenn du irgendwo Gartenzubehör siehst, nimm es sofort mit, wenn du es später in der Gartensaison gebrauchen kannst.


    Vergiss aber trotzdem nicht die Preisvergleiche - auch unter Sonderprostenmärkten und bei Angeboten


    Ich persönlich kaufe bereits seit einigen Monaten Solarlampen für den Garten ein. Für 70 Cent das Stück sind sie billiger als wenn man neue Akkus kaufen würde. Jetzt kosten die gleichen Arten schon 1 Euro.

    Der frühere Kauf hat also 30% gespart.


    Anti-Unkraut-Gewebe und Folien braucht man während der Saison immer wieder

    Letztes Jahr im Herbst habe ich 50 Cent für 20 qm bezahlt. Jetzt werden sie gerade erneut für 1 Euro angeboten.

    In einer anderen Kette kann man dafür auch 5 Euro zahlen und in diversen Baumärkten legt man gerade 12 Euro auf den Tisch des Hauses.


    Als Restbestand gekauft für 50 Cent oder bei Saisonstart im Baumarkt für 12 Euro. Exakt das gleiche Produkt kann also in der Saison bis zu 24x so teuer sein.


    Wer etwas vorausschauender plant und einkauft, kann also sehr viel Geld sparen.:2thumpup:

    Bewässerungscomputer


    Für relativ kleines Geld kann man sogenannte "Bewässerungscomputer" bekommen. Es ist nichts weiter als eine Zeitschaltuhr, die an einen Wasserhahn angeschlossen wird und dann den Zulauf freigibt und schließt.

    In einer Hauswasserleitung herrscht immer der gleiche Druck. Nur deshalb kann man mit einem Bewässerungscomputer immer und überall die gleiche Bewässerung durchführen lassen.


    Damit so eine Zeituhr in einem Regenwasser-Bewässerungssystem funktionieren kann, müssten die Behälter alle möglichst hoch aufgestellt werden, damit es ausreicht, einen Abfluss zu öffnen und zu schließen.

    Je nach Aufstellhöhe und Wasserstand ändert sich aber auch immer wieder der Wasserdruck. Bei zu wenig Druck wird der Garten nur noch in der Nähe des Behälters bewässert. Der Rest bekommt nichts mehr ab.


    Schaltet man so einen Bewässerungscomputer hinter eine Pumpe, muss diese faktisch rund um die Uhr in Betrieb sein, damit immer genügend Druck da ist, wenn der Computer den Ablauf frei gibt. Das sorgt dafür, dass die Pumpe irgendwann den Geist aufgibt, weil sie nicht frei fördern kann. Gleichzeitig wird unnötig Strom verschwendet.


    Aus diesen Gründen taugen einfache Bewässerungscomputer nicht für eine Bewässerung mit Regenwassertanks. :thumpdown:


    Steckdosen-Funk-Fernsteuerung

    Funk-Fernsteuerungen für Steckdosen arbeiten auf einem bestimmten Frequenzband.

    - Mit einer Fernsteuerung kann man in der Regel bis zu 4 Steckdosen steuern.

    - Die Reichweite der Fernsteuerung beträgt bis zu 30 Meter.

    - Die Fernsteuerung funktioniert auch durch Wände und Decken hindurch (dann aber mit geringerer Reichweite)

    - Ein Set mit Fernsteuerung und 3 Funk-Steckdosen kostet ab ca. 10 Euro

    - Steckdosen mit Funk-Fernsteuerungen sind in der Regel nur für den Innenbereich vorgesehen.


    Wasserpumpen brauchen natürlich Strom. Die einfachste Art die Pumpen zu steuern ist, dass man einfach den Strom anstellt und abschaltet. Die Pumpe ist zwar dauernd eingeschaltet, aber ohne Strom fördert sie ja nicht.


    So eine Fernsteuerung ist daher die einfachste Möglichkeit, die Pumpen zu steuern. Wenn sich die Stromanschlüsse im Haus befinden, kann man sie einfach vom Sessel aus starten. Befinden sich die Anschlüsse in Nebengebäuden, kann es durchaus nötig werden, doch einmal hinaus in den Garten zu gehen.


    Zeitschaltuhr für Steckdosen

    Die gibt es sowohl einfach und mechanisch, als auch mit programmierbaren Zeitschaltungen. Sie machen exakt das Gleiche, was auch der Bewässerungscomputer am Wasserhahn macht: Zu bestimmten Zeiten fließt Wasser.. nur dass jetzt nicht der Wasserzufluss, sondern das Stromnetz unterbrochen wird, das die Pumpen steuert.


    Wenn Funk-Steckdose oder Zeitschaltuhr nicht in einem Gebäude untergebracht werden können, denkt nicht lange darüber nach, wie ihr sie irgendwo "einbauen" könnt. Verlängert einfach die Anschlusskabel so weit, bis sie direkt in einem Gebäude enden. Das ist einfacher und auf jeden Fall sicher.


    Ihr habt jetzt also die Möglichkeit, alles manuell zu steuern oder es einfach einer "Automatik" zu überlassen, wann der Garten bewässert wird.

    Die meisten Regendiebe sind darauf ausgelegt, dass man den Regen danach mit einem Schlauch zu einem Wasserspeicher führt. Rohrleitungen sind scheinbar nicht vorgesehen.


    Schläuche

    Schläuche haben den Vorteil, dass sie sehr flexibel sind. Es gibt sie in allen möglichen Durchmessern. Mit verschiedenen Schlauchdurchmessern kann man sowohl den Wasserdruck erhöhen und gleichzeitig auch die Wassermenge beeinflussen. Ein schmaler Schlauch kann weniger Wasser befördern. Gleichzeitig steigt jedoch die Fließgeschwindigkeit an.


    Schläuche haben jedoch den Nachteil, dass sie sich auch dem Gelände anpassen. Da wo ein Schlauch nach unten durchhängt, werden sich in ihm auf lange Sicht auch Fremdstoffe aus dem Regenwassertank ablagern. Irgendwann wird der Schlauch also an dieser Stelle verstopfen.

    Ist es dann soweit, kann man einen Schlauch jedoch relativ einfach wieder heraus ziehen. Reinigen geht in der Regel nicht, also muss danach ein neuer Schlauch eingezogen werden.


    Rohre

    Rohre sind starr und es ist daher nur schwer möglich, mit ihnen einem komplizierten Geländeverlauf zu folgen. Knicke und Bögen gibt es in der Regel nur in allgemein gebräuchlichen Winkelgraden.

    Der Vorteil von Rohren ist aber, dass man mit ihnen durchgehend das gleiche Gefälle halten kann. Ein Rohr kann kleine Senken mühelos überbrücken. Aus diesem Grund dauert es länger, bis sie zu versanden drohen und verstopfen können.


    Rohrsysteme sind eine teure und aufwändige Angelegenheit. Später haben sie aber den Vorteil, dass man ganz gezielt eine bestimmte Strecke wieder ausbauen, reinigen und wieder einbauen kann.


    Ganz ohne Schläuche geht es aber nicht

    Spätestens wenn es um die eigentlich Bewässerung geht, müssen Schläuche angeschlossen werden, um bestimmte Bewässerungssysteme anschließen zu können. Gleichzeitig gibt es auch noch Spezialschläuche.


    Sickerschalauch

    Diese Schläuche sind besonders porös. Sie sollen ganz absichtlich Wasser hindurch lassen. Da dazu jedoch ein bestimmter Wasserdruck nötig ist, kann man sie auch mittendrin einbauen. Sie leiten das Wasser zum Großteil weiter, bewässern gleichzeitig aber kontinuierlich auch den Bereich in dem sie verlegt werden.


    Berieselungsschläuche

    Es sind eigentlich nur dünne und flexible Kunststoffrohre, in die Löcher gebohrt wurden. Der Durchmesser bestimmt, mit wie viel Wasser bewässert wird und gleichzeitig auch, wie stark der Druck ist, mit dem das Wasser heraus kommt.


    Möchte man eine lange durchgehende Strecke berieseln, kann man aber auch genausogut ganz dünne Rohre benutzen, in die man kleine Löcher bohrt. Wer im Installationsbereich keine entsprechenden Rohre findet sollte mal im Bereich Elektroinstallationen nachschauen. Es gibt auch Kabelkanäle, die nur aus dünnen Rohren bestehen.


    Okay, sowohl gelochte Rohre als auch Berieselungsschläuche müssen oberirdisch verlegt werden. Es ist nur eine Frage des eigenen Geschmacks, ob und wie sie aussehen sollen. Rohre kann man anrauen und dann anstreichen.

    Man kann beide auch mit Rindenmulch oder feinem Kies bedecken. Damit werden sie unsichtbar, sprühen aber nicht mehr, sondern bewässern nur in ihrem direkten Umkreis.

    Je nachdem, wo man das Regenwasser gesammelt, ist es relativ einfach oder auch umständlich, um es aus dem Behälter wieder heraus zu bekommen.


    Oberirdische Regenwasserspeicher

    Bei ihnen genügt es, möglichst weit unten einen ganz einfachen Wasserhahn einzubauen. Die einfachste Art sind Sperrschieber, die man nur zur Seite drehen muss. In nur einer Sekunde steht der ganze Druck zur Verfügung.


    Das Problem frei zugänglicher Sperrhähne ist: Jedermann, der daran kommt, kann euch euer mühevoll gesammeltes Wasser auf einen Schlag wieder ablassen.

    Wenn ihr also so einen Absperrhahn habt, bohrt ein Loch hinein. Befestigt irgendwo eine Kette, die nur bis zum geschlossenen Hahn reicht. Jetzt genügt ein einfaches Vorhängeschloss, um den Hahn zu sichern.

    Wenn er nicht benutzt werden soll, führt das Vorhängeschloss durch das Loch am Riegel und die Kette.

    Ist beides miteinander verbunden, lässt sich der Hebel nicht mehr drehen. Jetzt kann euch keiner mehr das Wasser ablassen.


    Tief stehende Behälter

    Bei ihnen braucht man eine Pumpe, um das gesammelte Regenwasser nutzen zu können.


    Fasspumpe

    Hierbei handelt es sich um kleine Tauchpumpen, an die bereits ein Steigrohr angebracht ist. Durch die sehr kompakte Bauart passen sie auch durch kleine Öffnungen. Gleichzeitig ist jedoch auch ihre Förderleistung begrenzt.

    Ideal, wenn man das Wasser sowieso nur in direkter Umgebung des Wasserspeichers nutzen möchte: Pumpe in den Behälter stecken, Wasserschlauch anschließen und fertig.


    Tauchpumpe

    Meine Empfehlung ist eine Schmutzwasser-Tauchpumpe. So spart man sich aufwändige Filtersysteme. Die Pumpe saugt gleichzeitig auch Schmutzpartikel mit hinaus.

    Tauchpumpen haben eine Förderleistung von bis zu 7000 Litern pro Stunde und haben auch genügend Steigleistung und Druck, um das Wasser möglichst weit zu befördern.

    Wer schnell viel Wasser braucht oder ein langes Leitungssystem hat, wir mit diesen Pumpen wohl zufrieden sein.


    Sowohl Fasspumpen als auch Tauchpumpen haben einen automatischen Abschalter, der in einem Schwimmer integriert ist.

    Ist der Wasserstand so niedrig, dass der Schwimmer nicht mehr senkrecht nach oben schwimmt, wird die Pumpe ganz automatisch abgeschaltet. Die Pumpe läuft also wirklich nur, wenn genügend Wasser da ist.


    De Nachteil dieser Pumpen ist aber, dass sie eben direkt im Wasser stehen.

    Mit den Jahren werden sie automatisch immer mehr verschmutzen und irgendwann müssen sie auch ersetzt werden. Sorgt also dafür, dass ihr an die Pumpe später immer wieder heran kommt. Kurz herausholen und reinigen oder eine defekte Pumpe ersetzen, sollte also immer machbar sein.


    Gartenpumpen und Hauswasserwerke

    Beide Pumpen haben einen Ansaugschlauch und einen Ablaufschlauch. Sie müssen deshalb nicht im Regenwasserbehälter stehen, sondern können gut geschützt und zugänglich wo ganz anders untergebracht sein.


    Gartenpumpe

    Die Förderleistung ist auf "typische Gartennutzung" ausgelegt. Die Pumpen sind billig, aber auch relativ umständlich zu bedienen. Bevor man so eine Pumpe einschaltet, muss man sie erst "angießen".

    Sie funktionieren nämlich nur, wenn man vorher Wasser in die Pumpe gegossen hat. Ist die Pumpe leer, kann sie kein Wasser ansaugen.

    Eine Gartenpumpe kann man nicht unbeaufsichtigt laufen lassen, da sie auch ohne genügend Wasser im Behälter weiter pumpen will. Das beschädigt die Pumpe.


    Hauswasserwerke

    Eigentlich sind das auch nur Gartenpumpen, jedoch muss man sie nicht angießen und sie haben auch eine automatische Abschaltung, wenn nicht mehr genügend Wasser vorhanden ist.


    Wenn es sowohl um Bequemlichkeit als auch um Sicherheit geht, würde ich das "Hauswasserwerk" empfehlen. Das ist natürlich viel teurer, wird sich aber wahrscheinlich auf lange Sicht bezahlt machen.


    Das Teuerste an beiden Pumpen sind die professionellen Ansaugschläuche.

    Dieser Schlauch kann durchaus schon mehr als die günstige Gartenpumpe kosten. Bei diesem Schlauch ist es sehr wichtig, dass er sich nicht durch den Pumpensog zusammen ziehen kann.

    Selbst eine kleine Gartenpumpe kann ganz mühelos einen normalen Gartenschlauch "zusammen ziehen". Dann ist es kein Schlauch mehr, sondern nur zwei Flächen, die durch den Sog der Pumpe direkt aufeinander liegen.


    Bei den Ablaufschläuchen kann man sich die professionellen Schläuche sparen. Dazu geht man einfach in einen vernünftigen Baumarkt und holt sich einen Schlauch als Meterware von der Rolle, der den nötigen Berstdruck hat. Je stabiler der Schlauch ist, desto starrer ist er auch. Das kann dazu führen, dass man den Aufstellort der Pumpe neu planen muss.


    Übrigens kam mir gerade eine Erinnerung, als ich beim Schreiben irrtümlich "Ansaugrohr" anstatt "Ansaugschlauch" geschrieben hatte. Ein stabiles Rohr kann natürlich den teuren Ansaugschlauch auch ersetzen.

    Ich habe hier im Haus einmal eine Pumpe als Hochwasserpumpe eingebaut. Sie steht im Innern des Hauses, saugt das Wasser aus dem Bereich draußen ab und befördert es draußen in einen höheren Bereich.

    Damals hatte ich anfangs auch einen normalen Schlauch als Ansaugschlauch genommen. Die kleine Pumpe sog ihn einfach platt. Ein normaler Ansaugschlauch war wegen des Standortes der Pumpe unmöglich gewesen. Nachdem jedoch ein Installateur den Schlauch durch eine Rohrleitung ersetzt hatte, konnte die Pumpe ihren Dienst problemlos verrichten.

    Jetzt fehlt nur noch das Hochwasser, für das diese Installation eigentlich geplant war. In den letzten 10 Jahren hat es keins gegeben *lach*


    Schwengelpumpe (mechanische Pumpe)

    Diese Pumpen brauchen keinen Strom. Sie arbeiten allein mit Unterdruck. Durch die Pumpbewegung wird das Wasser von unten angesaugt. Je nach Pumpe muss man auch diese Pumpe vorher angießen oder man kann einfach so lange pumpen, bis ein genügender Unterdruck entstanden ist.


    Für ein Gartenbewässerungssystem halte ich solche Pumpen für nicht nützlich genug, da sie nur mit jedem Hub Wasser fördert.

    Es gibt aber auch spezielle Brunnenpumpen, bei denen eine elektrische Pumpe in eine solche Schwengelpumpe eingebaut ist. Die sehen dann zwar "mechanisch" aus, sind aber nur normale elektrische Pumpen in einer speziellen Bauform. Diese Pumpen sind in der Regel aber auch für die Förderung aus besonderen Tiefen gedacht, sehr klein gebaut und daher sehr sehr teuer.


    Kleine Hilfspumpen

    Kleine Pumpen können dort weiterhelfen, wo es Probleme mit der Pumpleistung gibt. Hat man nur an einer Stelle eine stärkere Steigung, lässt ab hier der Wasserdruck nach. An solchen Stellen wäre es nützlich, wenn eine kleine zusätzliche Pumpe das Wasser wieder beschleunigt und den nötigen Druck für den nächsten Teil der Strecke aufbaut.


    Bohrmaschinen-Pumpe

    Diese Pumpen sind eigentlich nur für einen temporären Einsatz gedacht und nur ein Werkzeugaufsatz. Da man jedoch die Pumpleistung allein über die Drehzahl bestimmt, sind sie eigentlich ideal, um ganz gezielt und wirklich nach Bedarf den Wasserdruck an einzelnen Stellen zu erhöhen.

    Jetzt kommt es nur noch darauf an, dass man einen entsprechenden Elektromotor an die Pumpenwelle ankoppelt.

    Regenwasser ist neben Luft und Licht so ziemlich das letzte kostenlose Gut. Regenwasser kann man als reines Brauchwasser oder zur Bewässerung benutzen.


    Professionelle Regenwassernutzungsanlagen bestehen aus Erdtanks, Zisternen, Filtersystemen und Einspeisungsanlagen, damit man das Wasser auch im Haus nutzen kann. Gleichzeitig haben sie auch eine Verbindung zum normalen Wasserleitungssystem, damit das System, auch wenn es nicht regnet, automatisch immer wieder nachgefüllt wird.


    Als reines Brauchwasser spart man sich die Verwendung von kostbarem Trinkwasser.

    - Für die Toilettenspülung braucht man einfach kein besonders sauberes Wasser. Hier würde sogar völlig ungefiltertes Regenwasser ausreichen.

    - Für das Wäschewaschen reicht einfach gefiltertes Wasser. Regenwasser ist besonders weich, weil es kein Kalk enthält. Mit weichem Wasser braucht man viel weniger Waschmittel und es lagern sich auch keine Kalkreste im Gewebe ab.


    ............

    Im Jahr 2014 hatte ich unter Das ideale Haus , um Energie und Ressourcen zu sparen schon einmal darüber nachgedacht, wie man möglichst unabhängig sein kann und auch Regenwasser nutzen kann.


    Für mich war das damals einfach nur eine Idee - die mir, ehrlich gesagt, damals aber auch noch als reine Utopie erschien.

    Das, was ich damals so dahin fabuliert hatte, ist aber genau das, was heute eine professionelle Regenwassernutzungsanlage macht.


    Professionell aufgezogen, hat man wirklich mehrere Leitungssysteme im Haus in die dann auch Regenwasser eingespeist wird.


    Zu solchen Anlagen meint das Umweltbundesamt aber (Link)

    Zitat


    Die Amortisationszeiten liegen bereits ohne Berücksichtigung von Zinseffekten deutlich über zehn Jahren.

    Als ich 2018 darüber nachdachte, wie man seinen Garten bewässern könnte ( Garten-Bewässerungssystem selbst bauen ) hatte ich mich vorher weder darüber informiert, wie es die Profis machen, noch die Veröffentlichung vom Umweltbundesamt gelesen.


    Hätte ich das vorher gemacht, hätten mich Aufwand, exorbitante Kosten und viele andere Bedenken wohl davon abgehalten, es einfach mal auszuprobieren.


    In diesem Bereich zeige ich also allen, ob und wie man das mit geringen Kosten selbst machen kann und wo die Grenzen sind.


    Ich lasse euch sowohl an meinen "Erfolgen" als auch an meinen Misserfolgen teilhaben.

    Ich mache es erst einmal so wie ich es denke.. und ihr werdet mitbekommen, ob das eine gute Idee war oder wie man es besser machen könnte.


    Mir stehen dazu nur relativ geringe finanzielle Mittel zur Verfügung und an Zeit mangelt es bei mir auch, um das Vorhaben auszuführen.

    Wenn ich das also schaffe, kann das jeder Hausbesitzer auch schaffen.


    Meine Ziele sind:

    - Nutzung von natürlichen Ressourcen

    - Mit einfachsten Mitteln etwas bauen, was es auch sehr teuer zu kaufen gibt.

    - Langfristige und möglichst bequeme Nutzbarkeit

    - Auf lange Sicht Kosten einsparen

    - Etwas für die Umwelt tun


    Ich könnte mir auch für wenig Geld einen Brunnen bohren lassen. Unter dem Garten verläuft eine Wasserader und die Lage ist mir auch in etwa bekannt, weil der Nachbar einige Meter weiter einen Brunnen hat.


    Brunnenwasser senkt aber den Grundwasserspiegel ab. Regenwasser ungenutzt in den Abwasserkanal fließen zu lassen, sorgt auch dafür, dass der Grundwasserspiegel nicht mehr aufgefüllt wird.


    Durch die Nutzung von Regenwasser zur Gartenbewässerung, sorge ich also mit dafür, dass das Regenwasser genutzt wird und gleichzeitig auch dass es später dem Grundwasser wieder zur Verfügung gestellt wird.


    Das genutzte Regenwasser gelangt über eine große Versickerungsfläche wieder ins Grundwasser.

    Es begann vor rund 3 Jahren als in Großbritannien darüber abgestimmt wurde, ob GB in der EU bleiben solle oder lieber seine eigenen Wege gehen sollte.


    Den Briten wurden "blühende Landschaften" versprochen.

    - Die Wirtschaft würde florieren und die Arbeitslosenquote wieder sinken

    - Die jährlich eingesparten Milliarden würden in soziale Verbesserungen gesteckt werden können.

    - Eigene Einwanderungspolitik würde wieder durchgesetzt werden können.


    Roundabout sollte durch die Trennung wieder ein Großbritannien entstehen, das dem Namen United Kingdom Ehre machen würde.

    Keine Zwänge von Außen mehr. Endlich wieder ein Land, das man ernst nehmen würde und das ein wichtiges Wort mitzureden hätte. Ein Partner, den man in jeder Hinsicht als wünschenswert betrachten würde.


    Es ist sehr gut verständlich, dass viele Briten die Rückkehr zu früherer Größe wünschten. Eine Größe, die sie nur aus Erzählungen und Geschichtsbücher kannten und die sie nun auch selbst erleben wollten.


    Den Mahnern und Realisten wurde weniger Glauben geschenkt. Schließlich zeigten sie keine Zukunftsperspektive auf, sondern malten alles nur in düsteren Farben.


    Es kam, wie es kommen musste: Mit einer (relativ kleinen) Mehrheit wurde für den Austritt aus der EU gestimmt: Britannien verlässt die EU .. Britain Exit .. Brexit.


    So ist es mir wenigstens im Groben im Gedächtnis geblieben.

    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX


    Die Briten werden also sehr schnell "um Erbarmen betteln" ... und ... die EU wird nachgeben .
    In einigen Jahren wird GB also nicht mehr zur EU gehören - aber - es wird alles wieder so wie heute sein.

    Vielleicht kommt nach den Brexit ja noch der Nexit, der Frexit , der Lexit , der Bexit und der Dexit ?

    Das wäre denn der komplette Austritt der EU-Gründerländer aus der EU . Und egal was die EU dann beschließen will oder je beschlossen hat - es wäre für die "Exit-Länder" nicht mehr von Belang.

    Aus meiner Sicht könnte es durchaus sein, dass Trump die Mehrheit der Wahlmänner bekommt und dadurch zum neuen US-Präsidenten wird.

    Dann würde es den US-Bürgern wie den Briten beim Brexit gehen: Eigentlich wollten sie ihn nicht wirklich, sondern nur "aus Protest" dafür stimmen. Jetzt haben sie ihn und müssen die Folgen tragen.

    "Dahinten" herrscht die gleiche Stimmung wie in England nach dem Brexit:

    Die Wähler wurden belogen und betrogen und haben es erst viel zu spät gemerkt, auf was sie sich eingelassen haben

    Großbritannien ? Keine Chance

    Viel zu klein, um irgendetwas diktieren zu können. Sie werden einfach von der wirtschaftlichen Macht der USA erdrückt werden. Gleichzeitig gibt es kaum etwas, was von dort aus in nennenswerter Menge/Größe in die USA exportiert wird.

    Die USA sind also die Gewinner während GB betteln gehen muss, im seine Produkte dorthin zu exportieren.

    GB bereitet sich schon auf den harten Bruch vor.

    Krankenhäusern wird empfohlen, sich einen 6-Wochen-Vorrat an wichtigen Medikamenten anzulegen für den Fall, dass die Versorgung aus Europa nicht wie bisher läuft.

    Rentner im europäischen Ausland werden darüber informiert, dass es nach einem Brexit problematisch und teuer wird, von dort aus Finanzgeschäfte zu tätigen oder an die Rente zu kommen.


    Heute, am 02.April 2019, hätte eigentlich schon alles vorbei sein sollen. Der 29. März 2019 war eigentlich der letzte Tag in der EU gewesen.. oder besser gesagt, hätte es sein sollen.


    Die Verhandlungen sind schon länger beendet. Nun fehlt nur noch die Zustimmung der britischen Regierung.


    Diese ist sich jedoch nur in folgenden Punkten einig.

    - kein Austritt unter den ausgehandelten Bedingungen

    Man hat also Verhandler geschickt, die keinerlei Befugnisse gehabt hatten, sondern erst im Nachhinein eine Zustimmung einholen müssen.


    - kein Austritt ohne Deal

    Gefallen die in den letzten Jahren ausgehandelten Bedingungen nicht, muss erneut von vorne begonnen werden. Dazu gehören jedoch zwei Seiten. Die anderen 27 Mitgliedsstaaten sind nicht bereit, erneut alles von vorne beginnen zu wollen.


    - kein neues Referendum

    Man will den Willen des Volkes aus dem Jahr 2016 unter allen Umständen durchsetzen. Eine zweite Abstimmung darüber sol es nicht geben.


    Das britische Volk soll nur darüber abstimmen können, über das sich seine Politiker nicht einigen können.

    Ganz am Anfang hatte man ja damit gerechnet, dass sich der Austritt auch durchaus auf bis zu 5 Jahre hinaus ziehen könnte.


    GB erhält einen letzten Aufschub bis zum 10. April 2019.

    Stimmt die britische Regierung bis dahin dem Deal zu, kann ein Austritt noch um einige Zeit verschoben werden, damit GB die Gelegenheit erhält alle Vorschriften und Gesetze anzupassen.


    Gibt es keine Zustimmung und gibt es kein erneutes Referendum über den Brexit, ist GB nach dem 12. April nicht mehr in der EU.

    Dann ist der Brexit vollzogen, auch wenn es die Briten nicht wollen. Sie haben den Brexit beantragt und so wird es dann geschehen.

    ...........................


    Natürlich stellt sich die Frage: Wird es GB absichtlich so schwer gemacht, die EU zu verlassen ?


    - Die Grundlagen für einen Austritt waren schon vorher bekannt.

    Hier gab es also keinen Überraschungseffekt


    - GB versuchte, sich möglichst viele Vorteile zu verschaffen

    Das ist völlig legitim. Schließlich wollten beide Seiten ja keinen harten Bruch, sondern weiter zusammen arbeiten.

    Verhandlungen sind immer Kompromisse und Einigungen. Hat eine Seite die Grenzen ihres Nachgebens erreicht, enden automatisch die Verhandlungen.


    - Es war vorher schon klar, dass es nicht so ausgehen würde, dass GB weiterhin alle Vorteile genießen würde, ohne seinerseits Zugeständnisse machen zu müssen.

    Einige Punkte sind bis heute noch nicht abschließend geklärt und müssen, selbst nach einer Annahme des Deals im Nachhinein noch reguliert werden.

    Eine Bestätigung des Deals hätte die Chance dazu gegeben.


    Egal welches Land aus der EU austreten wollen würde, es würde sich diesen aktuellen Austritt als Beispiel nehmen müssen .... als schlechtes Beispiel, wie man es besser nicht macht.


    Als Insel hat es England eigentlich noch leicht. Es gibt keine Versorgungsleitungen und es gibt auch nur eine Grenze zu einem Nachbarland. Deutschland, als Transitland, hätte wohl mit erheblich mehr Schwierigkeiten zu kämpfen.

    Es gibt sehr schöne Regenwasser-Speicher, die optisch zum Gebäude oder zur Architektur passen.

    Sie sehen einfach wie eine Mauer oder Säule aus. Andere sehen wie ein altes Fass aus und auch weitere optisch sehr gelungene Versionen sind im Handel zu finden.


    All diese schönen Wasserspeicher haben jedoch zwei Nachteile:


    1) Sie sind verhältnismäßig teuer

    Nicht jeder kann oder will mehrere Hundert Euro ausgeben (auch 4-stellige Werte sind nicht außergewöhnlich) nur um ein paar Hundert Liter Wasser zu sammeln.


    2) Das Volumen ist eher gering

    200 - 300 Liter sind schon relativ große Versionen. Da die Optik vor dem Nutzwert steht, lässt es sich aber auch nicht anders umsetzen. Die meisten Behälter haben eine relativ kleine Standfläche. Volumen können sie also nur in der Höhe bekommen.


    Aber, es gibt ja noch die grünen günstigen Regentonnen.

    Es gibt sie eckig oder in Fass-Form und in allen möglichen Größen.


    Die eckigen Versionen sind etwas teurer als die runden. Sie bieten auch mehr Volumen und neigen nicht dazu, umfallen zu können, wenn einmal ein Sturm kommt.


    Damit sie sich aber auf lange Sicht sich nicht verformen und auch möglichst lange halten, kann man sie nicht einfach irgendwo in den Garten stellen.


    Sie brauchen einen festen und ebenen Untergrund, der verhindert, dass das hohe Gewicht des Wassers den Behälter auf lange Sicht verformt und dadurch zu Spannungen führt, die später zu Rissen werden.


    Einfach auf die Erde stellen, reicht also nicht. Bitte denkt einmal darüber nach: 1 Liter Wasser wiegt 1 Kilogramm. Ein 500-Liter-Behälter wiegt also 1/2 Tonne oder so viel wie ein halber Kleinwagen.


    Legt also zuerst ein paar Steine oder Platten aus, die dem Behälter einen festen Untergrund und Stand geben.



    Wenn ihr habt, legt darauf noch eine durchgehende Platte, auf der der Behälter stehen kann.



    Jetzt steht er fest und eben und der Druck des Wassers in ihm kann ihn nicht mehr nach unten hin verformen.


    Bei runden Behältern kann man es natürlich auch so machen

    Ihr Problem ist aber, dass sie auch gegen Kippen gesichert werden müssen.


    Runde Behälter haben aber auch den Nachteil: Wenn sie besonders viel Volumen haben, sind sie auch relativ hoch.


    Völlig "unumkippbar" werden sie, wenn man sie einfach in die Erde "versenkt". Ein "tiefergelegtes Fass" ragt nicht mehr so hoch hinaus und die Erde um es herum bewahrt es vor dem Umkippen.

    Gleichzeitig schützt die Erde auch davor, dass das Material durch UV-Strahlung mürbe und brüchig werden kann und sie gibt dem Material auch Halt gegen den Druck von innen.




    Wir haben noch einen Container übrig


    Unter IBC Container oder Fass als unterirdischer Regenwasserspeicher hatte ich beschrieben, wie man einen Container als unterirdischen Wasserspeicher benutzen kann.


    Dieser Container soll aber erst einmal als oberirdischer Speicher genutzt werden.


    Hinstellen, anschließen, fertig ... besser nicht.

    Ihr könnt den Container nicht einfach hinstellen und darauf hoffen, dass es schon genügen wird.


    1000 Liter = 1 Tonne Gewicht. So viel wiegt auch ein Kleinstwagen. Es wird einige Zeit gut gehen, aber mit der Zeit wird sich die Palette darunter verformen und dann wirkt sich der Druck auch auf den eigentlichen Container aus.


    Gleichzeitig müsst ihr bedenken, dass das Holz der Palette dann direkt auf der feuchten Erde steht. Wie sehr es schon in rund einem halben Jahr, ohne Bodenberührung, gelitten hat, könnt ihr ja im anderen Thema nachschauen.


    Wir brauchen also erst einmal eine ebene Standfläche


    Wundert ihr euch, weshalb ich den Container nicht auf den Rasen gestellt habe, sondern (schon wieder) ein Loch gegraben habe ?


    Nein, ich habe auch keinen Spaß am Graben, aber der Container war viel zu hoch. Schließlich soll er ja von der Regenrinne aus befüllt werden. Dazu muss die Auslassöffnung höher als der Container sein.



    Wenn der Auslass nicht höher gesetzt werden kann, muss der Container tiefer gesetzt werden.


    Um eine Ebene zu schaffen, und das Holz der Palette vor Bodenfeuchtigkeit zu schützen, legen wir einfach ein paar Platten als Boden.


    Jetzt stellen wir den Container auf die Platten.




    Natürlich ist es jetzt reine Geschmackssache, ob man den Container jetzt so stehen lassen will.


    Mir persönlich gefällt das nicht so. Einerseits verschmutzt er mit der Zeit, wenn er so offen herum steht, und andererseits soll ja später der Schlauch von oben hinein führen.



    Eine Gewebeplane schützt den Container vor Schmutz und UV-Strahlung und kaschiert gleichzeitig den oberen Wasserzufluss.


    In diesem Thema habe ich jetzt also drei grundverschiedene Arten von Regenwasser-Speichern standfest und sicher untergebracht.

    Wie bei solchen Erstversuchen üblich, berichte ich auch später weiter darüber.


    Da ich den zweiten Container irgendwo unterbringen musste, kam er auf den schon eingegrabenem. Unter einer Gewebeplane sollte den Winter hoffentlich gut überstehen.

    Damit das Holz der Palette nicht direkt auf der nassen Erde stehen würde, wurden einige Pflastersteine untergelegt.



    Ein Kontrollblick im Februar zeigte, dass die aufgeschüttete Erde sich von selbst verdichtet hatte und abgesackt war.



    Okay, das nicht abgedeckte Holz der Palette hatte schon ziemlich gelitten. Wer so einen Container also draußen einsetzen will, sollte das Holz entsprechend schützen. Auch imprägnierte sind nicht gegen Witterungseinflüsse immun.


    Ende März war es soweit. Das Wetter war sehr gut und trocken. Jetzt konnte ich weiter Erde auffüllen - oder - ich konnte den "Peilstab" nachrüsten mit dem ich später sehen können würde, wie viel Wasser im Container ist und wann es Zeit ist, den Zufluss zu stoppen.


    >>>>>>>>>>>>>>>>>>


    Wie habe ich das eigentlich gemacht, dass der Zufluss über den Winter nicht offen war ? Schließlich hatte ich ja keinen Regendieb gesehen, der zu dieser Installation gepasst hätte.


    Es war eigentlich ganz einfach:

    Die ganze Zuleitung ist mit so viel Spiel gesteckt, dass ich jederzeit einen exakt passenden Stopfen aufsetzen konnte, der das Rohrstück komplett verschließt.

    Der exakt passende Stopfen stammt von einem Versandrohr aus Pappe, das auf beiden Seiten einen Verschluss aus Kunststoff hat.


    Habt ihr eine ähnlich "komplizierte Idee", sucht euch vorher schon Rohrdurcmesser und Stopfen aus, die exakt zusammen passen. Bei mir war es einfach Zufall. Ihr könnt es aber genau planen.


    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>


    So, dann wollen wir mal schauen, dass wir sowohl Abdeckung als auch Container durchbohren. Dazu müssen der andere Container und die die Erde wieder weg.



    Die Bretter sind erneut nötig gewesen, damit ich beim Ausheben auf festem Grund stehen konnte



    Es dauerte gerade einmal 15 Minuten, bis der Deckel wieder frei lag. Eigentlich war ja nicht geplant, den Deckel noch so kurzer Zeit wieder frei zu legen. Er sollte nur für Notfälle als Wartungsklappe dienen und um den Zustand der Anschlüsse kontrollieren zu können.


    Deckel anheben und begutachten



    Die zusätzliche Verstärkung hatte sich, genauso wie der Deckel unter dem Gewicht des anderen Containers wie auch der Erde nach unten etwas durch gebogen.

    OSB Platten sind zwar auch für Feuchträume geeignet. Für diesen Zweck sollte man sie aber besser noch durch zusätzliche Schutzanstriche schützen.


    Für Bereiche, in denen später dauernd hohe Belastungen auftreten, sollte man besser vorher komplette Balken auflegen, die die Platten vor dem Durchbiegen schützen können.

    In diesem Fall wird es aber nichts ausmachen. Die Verstärkungen liegen direkt auf dem Rahmen des Containers auf. Die Platten können nicht mehr weiter nachgeben.


    Ein Blick auf den Container und die Anschlüsse unter der Platte


    Irgendwie seltsam, dass direkt hinter der Verstärkung Sonnenblumenkerne liegen. Wie die wohl dahin kommen können ?


    Beim Sägen der Löcher für den "Peilstab" sah ich es dann



    Eine Wühlmaus hatte direkt die Lücke in der Verstrebung angepeilt und dahinter das Vogelfutter des Winters als Vorrat gebunkert.

    "Sorry kleine Maus. Diesen Weg muss ich dir leider versperren. Unter der Klappe soll nicht später ein großes Mäusenest entstehen.. und das Futter kommt natürlich weg."


    Wer unter dem Garten keine eigene Keller bauen will, muss mit so etwas natürlich rechnen. Garten ist Natur pur und dazu gehören natürlich auch "nette Tierchen", die man ungern im Garten hat. Ändern kann man daran sowieso nichts. Also muss man eben damit leben.

    Den Container werden sie jedenfalls nicht kaputt bekommen und falls doch, wir sie der Wasserdruck recht schnell von ihrem Tun ablassen.


    Okay. Nicht weiter darüber nachdenken.

    Peilstab angebracht. Er reicht komplett bis zum Boden des Containers hinunter.

    Ideal wäre ein Schwimmer gewesen. Ich habe mich aber für die Art entschieden, mit der man auch heute noch Öltanks und andere große Tanks auf ihren Füllstand überprüft:

    Ein dünner Stab reicht hinunter und enthält Markierungen, bei den typischen Liter-Mengen.

    Die Meisten von euch werden auch den Ölstand Ihres Autos noch auf diese Art kontrollieren.


    Da wo er nass ist, steht das Wasser im Tank an der entsprechenden Markierung. Es gibt keine Mechanik, die ausfallen oder falsch anzeigen könnte.


    Jetzt schnell wieder Erde drauf. Danach wieder Rasenkanten setzen und die Drainage an der Wand herstellen. Die Rasenmähsteine sind erst noch locker hin gelegt. Hier will ich noch warten, bis sich die Erde wieder etwas gesetzt hat, bevor sie wirklich fest eingebracht werden.



    Das Peilrohr ist nachträglich noch einmal verstärkt, damit es nicht übersehen kann.

    Wenn später die Erde nachgefüllt wurde, wird alles mit Rasen eingesät und am Ende kommen diverse Rankenpflanzen hin.

    Keine Bange. Der Bereich ist nicht mehr auf dem Container. Der kann problemlos belastet werden.

    In einer Nacht-und-Nebel-Aktion hat sich England endgültig von der EU getrennt. Da es die Politik nicht geschafft hat, haben Ingenieure übernommen und die Trennung komplett gemacht.


    Schaut auf Google Maps, da kann man es sehr gut erkennen. England ist zur Insel geworden, die nichts mehr mit dem Rest von Europa verbindet.


    April-April :P;)