Beiträge von Ratgeber

    Microsoft hat es endlich aufgegeben, selbst weiter an einem eigener Engine herum zu basteln. Nach fast einem Vierteljahrhundert ist Schluss damit. Die Basis des neuen Edge beruht auf Chromium, einer "freien Version" von Googles Chrome.


    Das Problem, dass Edge ungefragt - oder sogar trotz eindeutigen Verbots - Favoriten und Links aus anderen Browsern importierte, konnte ich nicht feststellen. Das liegt vielleicht daran, dass ich die "Einrichtung" direkt abgewürgt hatte.

    Edge hätte es wahrscheinlich auch in den Wahnsinn getrieben, wenn er die Links aus 4 verschiedenen Browsern hätte importieren wollen :loool:


    Da es heutzutage eigentlich nur noch zwei relevante Browser-Engines gibt, vergleiche ich ihn einmal mit dem Firefox,

    Das Startverhalten ist ähnlich schnell. Ein paar Sekunden Unterschied spielen keine Rolle.


    Die Suchmaschinen-Einbindung: ist für mich persönlich viel komfortabler. Ich mag es nämlich noch, dass ich mitten auf der Seite einen Suchbegriff eingeben kann - ohne, dass die Eingabe in die Adresszeile springt.

    Ich lasse mir dann auch gerne andere noch andere Suchvorschläge anzeigen.



    Das mag natürlich auch daran liegen, dass ich im Edge nie etwas geändert hatte und deshalb die Suchmaschine "Bing" dort immer noch Standard ist.


    Beim Firefox muss man erst umständlich einen Befehl eingeben, damit man neue Browser-Profile hinzufügen und abrufen kann.

    Der Edge verhält sich "Chromium like". Ein Klick oben rechts und schon kann man Profile hinzufügen oder daraus auswählen.



    Aus dem Firefox kennt man es so: Man wählt ein bestimmtes Profil und mit dem geht man dann ins Internet. Bei Chromium kann man mit mehreren Profilen gleichzeitig ins Netz gehen. Jedes Profil mit anderen Einstellungen und Verhalten. Der neue Edge hat (natürlich) auch diesen Vorteil.


    Für Sehbehinderte gibt es eine sehr vorteilhafte Möglichkeit, sich einfach den Text der Internetseite vorlesen zu lassen.

    Ein Rechtsklick - oder die Tastenkombination STRG+Umschalttaste+U -und schon hat man die Vorlese-Funktion aktiviert oder Zugriff darauf.


    Wie eine Internetseite mit dem Browser aussieht variiert natürlich immer etwas. Jeder Browser interpretiert sie leicht etwas anders.

    Im Vollbildmodus haben Chromium-Browser jedoch ein kleines Feature, das durch aus relevant sein könnte:

    Wenn man mit der Maus nach oben zieht, erscheint nicht die Adressezeile, sondern nur ein kleines X.

    Das kann durchaus von Vorteil sein, wenn man eher unbeabsichtigt die Maus verschiebt oder man eine Seite zeigen will, ohne die Internetadresse (oder Browsereinstellungen) verraten zu wollen.

    Man behält auch weiterhin die ganze Seite im Blick


    mit Firefox


    mit Chromium bzw. Edge


    Wie gesagt ist das aber keine Besonderheit des neuen Edge, sondern trifft auch auf andere Chromium-Browser zu.


    Browser-Erweiterungen

    Zunächst einmal zeigt Edge zwei verschiedene Begriffe an: "Apps" und "Erweiterungen"

    Wer meint, eine "Browser-App" wäre eine "Browser-Erweiterung" läuft in eine Denkfalle.


    Apps sind wirklich Apps (Programme) für Edge und keine Browser-Erweiterungen

    Ohne das Profil irgendwie konfiguriert zu haben, siehst man zwar den Hinweis, wie man Apps hinzufügen kann.


    Jedoch gibt es keine Möglichkeit, Erweiterungen zu installieren.


    Auch das Suchfeld oben rechts macht keinen Sinn, weil es nur innerhalb der vorhandenen/installierten Apps sucht.


    In den Screenshots (von einem neuen Tab) oben kann man zwar oben links ein kleines Feld sehen, das beim Mouseover "App-Starfeld" anzeigt. Dabei handelt es sich jedoch nur um reine Microsoft-Apps.


    Geht man jedoch zu "Erweiterungen" wird zunächst einmal nichts anderes angezeigt als die Erweiterungen von Microsoft


    Erweiterungen aus anderen Quellen muss man erst einmal aktivieren


    Das bringt jedoch auch nichts ein


    Man hat immer nur noch Zugriff auf die Erweiterungen von Microsoft und nicht die, die allen Chromium-Browsern zur Verfügung stehen.



    Dadurch bestimmt Microsoft (noch) welche Erweiterungen man mit Edge überhaupt benutzen kann.

    Der Nutzer wird definitiv durch Microsoft bevormundet, was er installieren darf.


    Das kann man natürlich als "Sicherheitsaspekt" vermarkten oder auch als "Zensur" betrachten. Bislang hatte Microsoft ja schon oft Sicherheitsprobleme mit seinem Browser. Es ist daher nicht so zu sehen, dass eine "Vorkontrolle durch Microsoft" die Sicherheit wirklich erhöhen kann.


    PS:

    Schade. Ohne diese Eingrenzung wäre der Edge vielleicht wieder zu meinem Hauptbrowser avanciert. In wieweit die Profil-Abgrenzungen denen des ( in diesem Punkt wirklich sicheren) Firefox entsprechen, kann ich noch nicht sagen.

    Sollten sie identisch sein, und ich trotzdem die benötigten Erweiterungen bekommen, kann ich diese Gängelung durch Microsoft aber auch noch hinnehmen.

    Am Telefon meldet sich eine Dame mit französischen Akzent und fragt ob ich an einer Corona-Umfrage teilnehmen möchte. Okay, ich habe gerade Zeit.


    "Sind Sie auch Herr xxx ?"

    "Ja, das ist auch mein Name"

    Betonung auf mein, da ich nicht der Anschlussinhaber bin. Das sollte für eine Umfrage jedoch eigentlich keine Rolle spielen.... dachte ich.


    Ein paar kurze Fragen über Corona, die jeder normale Mensch eigentlich mit "ja" beantwortet.

    Dann eine Frage, ob ich schon an Gedächtnisstörungen leiden würde. "Eindeutig nein"


    Zum Dank dafür, dass ich an der Umfrage teilgenommen habe, soll ich etwas geschenkt bekommen.


    Es folgt eine Beschreibung über ein Ginkgo Produkt in einem Tempo, das man aus dem TV kennt, wenn gesagt wird "für nähere Informationen fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker".

    Extrem hohe Sprechgeschwindigkeit, keinerlei Betonung und alles auch noch mit französischen Akzent.


    Das komische Mittel soll ich geschenkt bekommen. Danach bekomme ich es 3 Monate zu einem bevorzugten Preis.

    ...

    An dieser Stelle versuchte ich bereits, den Redeschwall zu unterbrechen, wurde jedoch komplett ignoriert.

    Erst ein lautstarkes "Ich will weder etwas geschenkt bekommen, noch etwas bei Ihnen bestellen" konnte das Gerede von der Gegenseite unterbrechen.


    WARNUNG

    Dieser Anruf war keine Umfrage, sondern ein Werbeanruf.

    Die Sprechgeschwindigkeit ist so hoch, dass man sich schon sehr konzentrieren muss, um das herauszuhören worum es wirklich geht.

    Der leiernde Tonfall, zusammen mit dem französischen Akzent, macht das Verinnerlichen noch einmal schwerer.


    Das wird aber gezielt gemacht, denn warum sonst wird die Frage gestellt, ob man an Gedächtnisproblemen leidet ?

    Leidet man wirklich darunter, ist man das ideale Opfer.


    Wer so einen Anruf bekommt, sollte direkt eine Anzeige erstatten. Auf Werbeanrufe steht eine Strafe von 100000 € pro Anruf.

    Natürlich sollte man sich während des Telefonats schon die Nummer notieren die im Display angezeigt wird.


    Auch wenn das oft nicht unbedingt hilfreich ist, so kann jedoch dagegen vorgegangen werden, dass diese Nummer für weitere solche Anrufe genutzt werden kann.


    Leider kann ich die entsprechenden Nummer nicht liefern, da das Telefon keine Clip/CLIR Funktion hat und somit keine Nummer übertragen bzw angezeigt wird.


    PS:

    Wenn ihr so einen Anruf bekommt, schreibt euch Datum und Uhrzeit auf. Angeblich soll man alles noch einmal schriftlich bestätigt bekommen.


    Habt ihr eindeutig "nein" gesagt, gibt es eigentlich auch nichts zu bestätigen. Wird euch trotzdem ein Vertrag untergejubelt, widersprecht ihm und wenn dann trotzdem noch irgendwelche waren geschickt werden, verweigert die Annahme und/oder wendet euch an den Verbraucherschutz.


    Lasst euch nicht durch Werbeanrufer betrügen!

    Wenn man die Bremsbeläge erneuert hat, kann es passieren, dass danach die Bremsen zu jeder Gelegenheit quietschen. Wenn die Beläge neu und die Bremsscheiben alt sind, braucht es immer eine kleine Weile, bis sie sich aufeinander "eingespielt" haben.


    Beim "Einspielen" schleifen sich die Beläge mit jedem Bremsen immer wieder auf die Scheiben ein, bis sie endlich parallel und bündig zugreifen und die optimale Bremswirkung haben. Bremsengeräusche sind während dieser Zeit also ganz normal. Die Zeit des Einspielens dauert aber nicht lange und die Bremsen quietschen währenddessen nur selten. Eher ist es ein leicht schleifendes Geräusch.


    Wenn die Bremsen aber während der ganz normalen Fahrt quietschen, hat das nichts mit den Bremsbelägen oder den Bremsscheiben zu tun.

    Wenn die Bremsen hinten quietschen, zieht einfach mal ganz vorsichtig am Handbremshebel. Wenn es jetzt spürbar/hörbar knackt ... und das Quietschen danach wieder aufhört.... ist das eigentlich nur die erste Bestätigung des eigentlichen Fehlers.


    Zur Bestätigung schaut euch einfach mal die Bremsscheiben an:

    Sind sie auf der Außenseite blank und glänzen sie wie poliert ? Das ist sehr gut :thumbup:


    Schau dir jetzt die Innenseiten an:

    Sind sie vielleicht rostig oder nicht durchgehend blank ? Wenn du sie nicht sehen kannst, versuche einmal sie zu ertasten. Sind sie rau und uneben ?

    Das wäre jetzt die letzte Bestätigung, die man braucht, Die Bremssättel sind defekt :thumbdown:


    Wie und was muss man jetzt reparieren ?

    1) Die Bremssättel auf beiden Seiten müssen ersetzt werden

    Auch wenn nur ein Bremssattel defekt ist, muss trotzdem auch die andere Seite ersetzt werden. Die Bremskraft muss gleichmäßig auf beiden Seiten zum Tragen kommen. Ersetzt man nicht beide Seiten gleichzeitig, kann/wird das Fahrzeug ungleichmäßig bremsen. Das kann zu einem schweren Unfall führen.


    2) Die Bremsscheiben müssen auf beiden Seiten ersetzt werden

    Theoretisch könnte man die alten Scheiben zwar vom Rost befreien und dann polieren. Das ist aber Unsinn. Bei diesem Vorgang würde man so viel abschleifen müssen, dass die Scheiben viel zu dünn werden, als dass man sie noch weiter benutzen könnte. Lebensgefährliche Bastelei.


    3) Wenn die Bremsbeläge schon älter sind, müssen sie auch getauscht werden

    Auf der rostigen Seite der Scheibe haben sie nie gepackt. Auf der anderen Seite haben sie längst schon an Substanz verloren. Tauscht man sie nicht, werden sie auf der blanken Seite irgendwann "Metall auf Metall" greifen, während sie auf der anderen Seite noch Grip haben. Ungleichmäßige und ungenügende Bremswirkung sind die Folge. Auch hier herrscht Lebensgefahr.


    4) Bremsflüssigkeit wechseln

    Die Bremsflüssigkeit muss bei dieser Reparatur sowieso abgelassen werden. Da die Bremsflüssigkeit sowieso alle 2 Jahre gewechselt werden sollte, kann man später auch gleich neue Bremsflüssigkeit einfüllen. Die Arbeit muss sowieso gemacht werden und die Materialkosten für neue Bremsflüssigkeit sind minimal.


    Natürlich müssen die Bremsen danach auch entlüftet werden, damit sie wieder voll funktionsfähig sind. Spätestens hier haben "One-Man-Selbermacher" ohne Spezialwerkzeug kaum eine Chance mehr.


    Warnung

    Es gibt Bastler, die versuchen, die Bremssättel wieder gängig zu machen. Dazu ölen oder fetten sie die gängigen Teile. Da die Sättel jedoch verschlissen sind, hilft das nur kaum oder überhaupt nicht. Schon nach kurzer Zeit sitzen die Bremssättel wieder fest. Dieses Fetten beseitigt nur das Quietschen, aber nicht den eigentlichen Fehler.


    Wenn die Bremssättel in einer Werkstatt getauscht wurden, vergewissere dich, dass auch wirklich alles getauscht wurde. Neue Scheiben haben nach dem Tausch die volle Stärke und keinen hohen Rand und sie sehen wie blankes Metall aus, ohne jedoch schon zu glänzen.

    Sollte ein Wechsel berechnet werden, jedoch immer noch rostige Scheiben zu sehen sein, handelt es sich um Betrug. Diesen sollte man ohne Wenn und Aber anzeigen und auch die Kfz-Innung informieren.



    Wie Scheibenbremsen funktionieren und warum man defekte Bremssättel auf jeden Fall wechseln sollte.

    Nimm einfach einmal einen großen, schweren Teller in eine Hand. Halte den Teller nun nach unten. So ungefähr greift auch ein Bremssattel in die Bremsscheibe, wenn man bremst.


    Mach nun eine Seite des Tellers nass und versuche wieder, ihn dann nach unten zu halten. Du merkst, dass die eine Seite rutschig ist. Du kannst ihn nur sehr schwer halten und musst aufpassen, dass er dir nicht aus der Hand rutscht. Nur auf der trockenen Seite hast du noch etwas Grip.


    So ungefähr ist die Wirkung, wenn ein Bremssattel defekt ist oder ein Bremsbelag. Sie bauen nicht mehr genügend Druck und Grip auf, um die Bremsscheiben fest genug halten zu können.


    Es gibt nur noch auf einer Seite eine Bremswirkung und die lässt um so stärker nach, je länger du bremsen musst. Mit so einer Bremse möchtest du nicht an einem langen Gefälle oder aus höherer Geschwindigkeit bremsen müssen. Der Bremsweg erhöht sich faktisch auf das Doppelte, da ja nur eine Seite des Bremssattels zum Einsatz kommt.

    Im schlimmsten Fall bricht dabei dann der ganze Sattel auseinander, weil die auftretenden Kräfte zu hoch für ihn sind.

    In den Shops von Apple gelten jetzt günstigere Preise. Diese sind jedoch, genau wie die niedrigere Mehrwertsteuer, nur bis zu Ende des Jahrs gültig.

    ABER

    Die Preise der Apps sind immer noch die gleichen, wie vor der Mehrwertsteuer-Senkung.

    ...

    Mir persönlich kann keiner erzählen, dass eine Preisänderung für so viele Artikel zu aufwändig ist.

    Für einen Technologie-Konzern sollte es ein Klacks sein, dass eine Automatik die alte 19% Steuer heraus zieht und im nächsten Schritt die neuen 16% wieder aufschlägt.

    Wenn Apple dazu nicht in der Lage ist, sollten sie einfach mal einen Mittelschüler um Hilfe fragen. Mehr Können ist dazu nämlich nicht nötig.

    Man muss die Kalkulation nämlich nur ein einziges Mal eingeben und lässt sie dann über alle Preise laufen. Wenn der Dollarkurs sich ändert, passiert ja auch nichts anderes mit den Apple-Preisen.


    Die Firma Apple macht den größten Teil ihrer Umsätze und Gewinne jedoch mit den unzähligen Apps. Die Steuersenkung , die eigentlich für deutsche Verbraucher gedacht ist und pro Artikel nur wenige Cents beträgt, bringt Apple also Millionen zusätzlichen Gewinns ein, wenn sie nicht weiter gegeben wird.


    Da kann man nur hoffen, dass sich Apple durch solche Meldungen beeinflussen lässt und die Steuervorteile nicht in die eigene Tasche steckt, sondern sie an ihre Kunden weiter gibt. Ich bin gespannt.

    Heute wurde ich von unserem Offline-User um Hilfe gebeten. Sein HTC-Smartphone startet nicht mehr.

    Das Handy hatte gestern und heute am Ladekabel gehangen. Eigentlich sollte also der Akku kein Problem darstellen.


    Vielleicht ein Fehler am Handy selbst ?

    Dazu muss man erst einmal schauen, in welchem Zustand das Gerät ist.


    1) Ist die Ladebuchse in Ordnung ?

    Wenn das Ladekabel immer nach oben oder unten drückt, genügt oft schon ein etwas mehr Druck, damit sich die Ladebuchse von der Platine löst.

    Ladekabel einstecken und ganz vorsichtig fühlen, ob sich etwas bewegt. Im Idealfall bewegt sich nichts. Das Ladekabel hat festen Kontakt zur Buchse und die Buchse sitzt fest auf der Platine.


    Falls sich aber trotzdem etwas bewegt, geht es an den nächsten Test


    2) Steckt das Ladekabel auch wirklich fest in der Ladebuchse ?

    Die Stecker der Kabel sind relativ filigran gearbeitet. Immer wieder einstecken und eventuell etwas Zug/Druck nach oben oder unten und der Stecker kann sich verformen. Schon liegt er nicht mehr bündig an der Buchse an und kann das Gerät nicht mehr laden.


    Bewegt sich das Kabel jedoch, sollte man ein ganz neues nehmen und den Test wiederholen.

    Ist jetzt sicher gestellt, dass das Kabel fest in der Buchse sitzt, sie sich jedoch trotzdem bewegt, hat sich die Anschlussbuchse von der Platine im Gerät gelöst.

    Jetzt muss die Buchse fixiert werden, damit sie sich durch weitere Bewegungen nicht endgültig von der Platine löst.


    Der fachmännische Weg dazu ist, dass man die Buchse wieder fest auf die Platine lötet.

    Da Smartphones sich jedoch nur schwer öffnen lassen und der Weg zur Buchse oft versperrt ist, sollte man diese Reparatur besser einem Fachmann überlassen.


    Alternativ kann man aber auch einfach die Buchse von außen fixieren. Etwas Heißkleber zwischen Buchse und Gehäuse behebt das Wackeln der Buchse.


    Zitat

    "Ich warte ab, bis die Buchse komplett ab ist. Bis dahin funktioniert das Laden ja immer noch, wenn ich den Stecker in eine bestimmte Position nach oben oder unten drücke"

    Nein. Mach das nicht !

    Es kann nämlich passieren, dass dadurch ein viel größerer Schaden entsteht. Der Stecker des Ladekabels kann wie ein Habel wirken. Es ist nicht gesagt, dass sich dadurch nur die Buchse lösen wird. Im schlimmsten Fall kann der Druck auch dafür sorgen, dass die Platine bricht.

    Wenn das passiert, lässt sich das Gerät in der Regel nicht mehr reparieren oder die Reparatur übersteigt den Wert eines neuen Gerätes.


    3) Ladekabel prüfen

    Wir haben Glück gehabt. Die Buchse bewegt sich nicht. Also gehen wir einmal davon aus, dass das Gerät selbst keinen Schaden hat.

    Wenn das Ladekabel vorher schon gewackelt hatte, kann ein neues Kabel schon den Fehler beheben. Nimm ein neues Kabel und schließe es am Gerät und am Ladegerät an.


    4) Ladegerät prüfen

    Buchse ok und neues Kabel benutzt. Jetzt sollte das Gerät eigentlich anzeigen, dass es geladen wird. Je nach Gerät kann das aber eine Weile dauern. Warte also einfach mal eine halbe Stunde ab und versuche dann, das Gerät zu starten.

    Reagiert es nicht, schließe das neue Ladekabel einfach mal an ein anderes Ladegerät an.


    Meine persönliche Erfahrung ist, dass bisher immer wieder das Anschlusskabel der Grund für das Problem war. Um aber einen Fehler im Ladegerät direkt von vornherein auszuschließen, nahm ich eine Powerbank mit einem neuen Anschlusskabel mit.

    Angeschlossen und nach einigen Minuten zeigte das Smartphone schon wieder die ersten Lebenszeichen.

    .....

    Die Frau des Users hatte ihm schon ein nagelneues Smartphone kaufen wollen. Nachdem jedoch feststand, dass es nur am Kabel oder am Ladegerät liegen konnte, gingen wir gemeinsam ein Ladegerät + ein Anschlusskabel kaufen. Zusammen habe sie nicht einmal 10 Euro gekostet.


    Bei mir persönlich hatte bisher noch kein Ladegerät einen Defekt. Da das Ladegerät jedoch nur 4 Euro kostete, war es billiger, es direkt mit zu nehmen als dass er noch einmal extra in die Stadt hätte fahren müssen.


    Persönlicher Tipp um solche Probleme gleich im Ansatz zu verhindern.

    Ich habe immer mehrere Ladekabel auf Vorrat. Soweit möglich, haben sie die ideale Länge, um nicht irgendwo herum zu liegen. Dadurch entsteht kein Zug auf das zu ladende Gerät und auf die Stecker.

    Sobald sich ein Stecker "abnutzt" und zu wackeln beginnt, wird das Kabel direkt ersetzt.


    Zum Laden der Geräte benutze ich eine Ladestation, die mehrere Geräte gleichzeitig laden kann. Ich sehe direkt wenn die Ladestation keinen Strom liefert und die Geräte haben einen festen Platz an dem sie bei Laden sicher liegen.

    Gleichzeitig spare ich mir auch mehrere kleine Ladegeräte, die jedes für sich eine Steckdose belegen würden. Optisch und praktische eine bessere Lösung als die viele kleinen Ladegeräte oder "meterlange Kabel", die überall herum liegen.

    Solche Ladestationen gibt es auch kombiniert mit Ablageflächen zum induktiven Laden ohne Kabel. Sie sind deshalb auch zukunftssicher und eigenen sich für alle Hersteller. Egal ob USB A, B, C oder Spezialanschlüsse. Man braucht immer nur ein passendes Ladekabel.

    Wer mehrere Geräte gleichzeitig benutzt, möchte natürlich gerne übergangslos wechseln können. Das bedeutet aber auch, dass alle Gerät Zugriff auf die gleichen Daten (für die Chats) haben müss(t)en.


    Testbedingungen:

    2 Android-Handys + 1 Windows-PC + 1 Linux-PC

    Soweit möglich wurden auf den Rechnern die offiziellen Apps/Programme installiert. Wo es nicht möglich war/ist, wurde der Umweg über das Webinterface oder eine Browser-Erweiterung genommen.


    WhatsApp

    Auf allen angemeldeten/gekoppelten Geräten sind die gleichen Chat-Daten vorhanden.

    ABER

    Wenn man den Account von einem zum anderen Handy überträgt, verbleibt der Chatverlauf auf dem "alten Handy" gespeichert.

    WICHTIG

    Auch wenn man mit einer anderen Karte keinen Zugriff mehr auf WA hat: Sobald man auf diese Karte einen weiteren WA-Account registriert, kann man die gespeicherten Chats der früheren Nummer öffnen und lesen.

    Wer sein altes Handy weiter gibt (ohne es zurück zu setzen oder zu löschen) sollte deshalb vorher alle Chats auf dem Handy löschen.


    Signal

    Die Chats sind auf dem jeweiligen Gerät gespeichert. Nur das Handy enthält wirklich alle Chats in einem. Wer mit mehreren Rechnern arbeitet, kann daher feststellen, dass man darauf jeweils nur die Chats sehen kann, die während der Zeit getätigt wurden, als der jeweilige Rechner mit dem Handy gekoppelt war.


    Sollte man die App auf dem Handy deinstallieren und alle Chat-Daten löschen, so kann man die einzelnen Verläufe trotzdem noch auf den anderen Geräten nachlesen.

    Installiert man die App dann erneut auf einem Handy, hat man keinen Zugriff mehr auf frühere Chats.


    WICHTIG

    Um wirklich alle Chats löschen zu können, muss man sie von jedem (jemals mit dem Handy verbundenen) Gerät einzeln löschen. Die Chats können sonst von jedem anderen auch später noch gelesen werden.


    Praktisch für "Schussel" die aus Versehen Apps auf dem Handy löschen: Die Chats sind nicht komplett verloren.

    Problematisch für "Sicherheitsfanatiker", die nirgendwo Spuren hinterlassen wollen oder neugierige Mitbewohner haben.


    Telegram

    Ist erst einmal eine Verbindung zum Account hergestellt worden, enthalten alle Geräte den gleichen Chat-Verlauf und Daten.

    Dabei ist es egal, welches Gerät man für die Konversation benutzt hat. Man kann jedoch manuell einstellen ob/wo/wie die Chat-Daten auf dem Rechner gespeichert werden.


    Man hat also die Wahl zwischen Bequemlichkeit und Geschwindigkeit und hoher Sicherheit.


    Line

    Sobald man verbunden ist, haben alle Geräte Zugriff auf die gleichen Daten. Das schließt auch ältere Chats mit ein.

    ...............


    Die größten Unterschiede zwischen den Messengern ist, dass man, bis auf Telegram, immer das Handy benötigt, auf dem man den Account eingerichtet hatte.

    Nur wenn das Handy Internetverbindung hat, kann man auch den Messenger benutzen. Telegram ist also (nach meinen Erfahrungen) der Einzige, der selbstständig eine Verbindung zum Account herstellt. Das könnte hilfreich sein, wenn das Handy mal defekt, der Akku leer ist oder man kein WLAN oder Mobilfunknetz hat.


    Im Test habe ich zwar beide Rechner parallel, jedoch nur ein einziges Android-Handy genutzt.

    Bis auf Telegram, musste das Handy also die Daten für die beiden angeschlossenen Rechner an den Server der Messenger übertragen.


    PS:

    Die Reihenfolge der Aufzählung war rein willkürlich. Die meisten meiner Kontakte benutzen WhatsApp, danach kommt Telegram, dann Line und dann erst kommt Signal.

    TikTok und Instagram habe ich (noch) nicht installiert. Facebook nutze ich privat extrem selten, so dass sich die App nicht lohnen würde.

    Da mein Gerätespeicher auf dem Handy fast komplett belegt ist, muss ich mit dem letzten Bisschen Platz sehr bedacht umgehen.


    Speicherplatz-Probleme ?

    Wenn ein Messenger Daten auf dem Handy ablegt, kann es schnell passieren, dass der Gerätespeicher schneller voll ist als einem lieb ist.

    Überprüft die Einstellungen des Messengers, ob man die Daten auch auf einer Speicherkarte ablegen kann. Ist dieses nicht möglich, exportiert gespeicherte Dateien auf einen Online-Speicher (Cloud).


    Viele Hersteller bieten auch Programme an (oft sogar kostenlos) mit denen man von einem Rechner direkt auf das Handy zugreifen kann, um die gespeicherten Daten herunter laden zu können.


    Es gibt auch Apps/Programme für diverse Smartphone-Betriebssysteme, mit man Daten aus dem internen Speicher auf eine Speicherkarte verschieben kann. Damit sichert man wenigstens die erhaltenen und gesendeten Dateien. Die eigentlichen Chats nehmen in der Regel kaum eine größere Menge an Speicherplatz ein.


    Mein Tipp für eine solche App (für Android) ist der "Total Commander".

    Er ähnelt zwar mit seiner Baumstruktur eher einem Computerprogramm und ist deshalb eher umständlich zu bedienen, ermöglicht aber einen fast vollständigen Zugriff auf den Gerätespeicher. Er ist aber nichts zum Herumspielen, weil man damit sogar tief ins Android-System hinein kommt.


    Wenn dann wirklich alles Mögliche ausgelagert wurde, und man immer noch zu wenig Platz hat, bleibt nur noch die Möglichkeit, Apps zu entfernen, die man nur selten oder nie benutzt.

    Manche Apps sind riesig, haben aber kaum einen Nutzen. Sobald eine selten genutzte App >100 MB hat, sollte man mal schauen, wie oft man sie wirklich noch nutzt.

    Selbst der beste Messenger ist "reine Platzverschwendung", wenn man keinen kennt, der ihn auch wirklich nutzt.

    Die italienischen Behörden konnten 14 Tonnen der "Kriegsdroge" Captagon sicherstellen. Der Schwarzmarkt-Wert der Drogen geht in die Milliarden. Die Drogen fanden sich unter anderem in riesigen Rollen Druckerpapier oder auch in überdimensionalen Zahnrädern.


    Die Drogen wurden in Syrien hergestellt. Der IS finanziert sich daraus und macht auch seine Kämpfer davon abhängig. Es ist die ideale Kriegsdroge, da sie schnell abhängig macht und weil sich Kämpfer damit unbesiegbar fühlen und dementsprechend waghalsig und brutal vorgehen. Sie zersetzt aber auch das Gehirn und führt damit zum Tod.


    Captagon ist eine billig herzustellende synthetische Droge, die in Europa mit immensen Gewinnen absetzbar ist. Ideal um damit Terrororganisationen wie den IS zu finanzieren.

    Unklar ist aktuell noch, ob auch die syrische Regierung und die Mafia ihre Finger im Spiel haben.

    Die deutsche App setzt "ganz massiv" auf Datenschutz.

    Auf dem Gerät wird nur ein Code gespeichert und alle Geräte senden empfangene Codes an einen einzigen Server, der speziell für diese App da ist und entsprechend hoch abgesichert wurde.

    Auf dem Server befinden sich keinerlei persönliche Daten.


    In anderen Ländern funktionieren die Apps der jeweiligen Länder ganz anders.

    Sie tracken und tracen teilweise sogar die Nutzer auf Schritt und Tritt und können später noch nachvollziehen, wo sich eine bestimmte Person aufgehalten hat.

    In manchen Ländern ist die jeweilige App sogar Pflicht und man darf ohne eine aktive App keine Geschäfte oder öffentliche Gebäude betreten. Die App wirkt als "Permis".


    Durch den völlig verschiedenen Aufbau der Apps, können aktuelle Versionen nicht mit einer deutschen Version kompatibel sein.


    Solltet ihr in den Auslandsurlaub reisen wollen, installiert euch die App eures Urlaubslandes.

    Lasst die deutsche App drauf, da ihr darüber noch eine Warnung bekommen könntet, falls einer eurer Deutschland-Kontakte positiv getestet wurde.

    In den letzten Tagen kann man folgende Beispiele in der Werbung sehen:


    Zuerst wird der alte Preis mit alten 19% Mehrwertsteuern gezeigt.

    Danach wird ein tieferer Preis gezeigt, Schon hat man "so viele Prozent Rabatt" bekommen.


    Danach werden noch weitere Prozente wegen der tieferen Mehrwertsteuer abgezogen.

    Schon hat man einen "Mega-Rabatt" bekommen.


    Fallt nicht auf solche Taschenspieler-Tricks herein. Ihr bekommt nicht so viel Nachlass wie es aussieht.


    Wenn ihr es nachrechen wollt, zieht aus dem "alten Preis" einmal die alten Steuern heraus und schlagt dann die neuen drauf. Dann erst habt ihr einen vergleichbare Preis und seht, wie viel ihr wirklich sparen könnt.

    Manche Metzgermeister werben damit, dass sie ihr Tiere bereits getötet und geschlachtet bekommen. Dadurch würde bei ihnen keine Gefahr bestehen.


    Denken wir jetzt einmal logisch:

    Egal wie und wo ein Tier aufgewachsen ist. So lange es noch lebt, gibt es keine Gefahr. Die Gefahr entsteht erst dort, wo das Tier geschlachtet wird. Wo das geschlachtete Tier dann später weiter verarbeitet wird, spielt keine Rolle mehr.


    Nur, wenn ein Metzger heute auch noch selber schlachtet, kann man sicher sein, dass das Fleisch nicht in einem Schlachthof infiziert werden konnte.

    Die meisten Metzgereien haben aber nicht mehr die dazu nötigen betrieblichen Voraussetzungen, um selber schlachten zu können/dürfen. Gleichzeitig müssten sie auch wirklich alles vom Tier verwerten. Auch die Sachen, die keiner gerne essen möchte.


    Für einen Metzger ist es einfacher "ein halbes Schwein" vom Schlachthof zu kaufen. Was er selbst nicht gebrauchen kann, wird dort dann eben an andere verkauft.


    Zitat

    "Warum soll man nicht alles Fleisch von einem Tier essen mögen ? Fleisch ist doch Fleisch"

    Bitte einmal ein Biologie-Buch aufschlagen. Ein Tier besteht nicht nur aus den üblichen und beliebten Stücken. Es gibt auch viele innere Organe, die nach einer Schlachtung auch verwertet werden müssen.


    Aber auch so mache "Außenstücke" sieht man nur selten auf dem Teller.

    Kennt ihr "Ochsenschwanz-Suppe" ? Woher mag wohl der Name kommen ? :/

    "Schweineöhrchen" kennt ihr wohl als Gebäck beim Bäcker. Eigentlich sind sie aber beim Metzger zu finden. :pfeiff:

    Womit vergleich man Wandsteckdosen gerne ? Richtig. Mit einer Schweineschnauze. :)


    Sollte also euer Metzger sagen, dass er selbst schlachtet, fragt ihn doch einfach mal, ob er auch solche "Leckereien" hat. :krank:;)

    Das Virus hat die Eigenschaft, sich bei niedrigen Temperaturen erheblich besser vermehren zu können als andere Viren aus der gleichen Gruppe.

    Fleisch wird nach dem Schlachten überall gekühlt

    Aus diesem Grund ist nicht völlig auszuschließen, dass man eventuell auch kontaminiertes Fleisch zu kaufen bekommt.


    Damit man sich kein "Corona ins Haus" holt, sollte deshalb kein Fleisch mehr roh verzehrt werden. Auch "rare" oder "medium rare" könnte eine Gefahr darstellen, da bei diesen beiden Zubereitungsarten nicht die nötige hohe Temperatur im Innern ankommt und gehalten wird, um Viren abzutöten.

    "Bloody" ist auch nicht mehr zu empfehlen.


    Gleichzeitig muss man bei der Zubereitung die höchsten Hygiene-Standards einhalten:


    - Einweghandschuhe anziehen

    - Messer und andere Küchenwerkzeuge nur für Fleisch benutzen und nicht danach auch für andere Lebensmittel verwenden.

    - Während der Fleischzubereitung keine anderen Lebensmittel offen herum liegen lassen. Es könnte durch feinste Fleischtröpfchen ( z.B. beim Schneiden vom Fleisch) kontaminiert werden.

    - Sinnvoll kann es auch sein, bei der Zubereitung einen Schutzschild oder Face Shield, zusätzlich zu einer Maske, zu tragen.


    - Bevor andere Lebensmittel zubereitet werden, sollte man alle benutzten Küchengeräte gründlichst reinigen. Vorzugsweise in einer Spülmaschine, weil das Geschirr dort mit den nötigen, sehr hohen, Temperaturen gewaschen wird und natürlich die chemischen Zusätze der Reiniger hochkonzentriert auf das Geschirr einwirken können.

    Beim Handspülen werden weder diese Temperaturen erreicht, noch sind die Reiniger aggressiv genug, um eventuell vorhandene Viren zu neutralisieren.


    - Während das Geschirr gespült wird, kann man alle Arbeitsflächen reinigen und danach desinfizieren. Achtet dabei aber auf die richtigen Desinfektionsmittel. Sie müssen intiviral und fungizid sein und nicht nur antibakteriell.


    Vorsicht !

    Desinfektionsmittel nach Vorgabe der WHO bestehen überwiegend aus Alkoholen. Alkohol kann Oberflächen angreifen und eine hohe Konzentration von Alkoholdämpfen kann gesundheitsschädlich sein.

    Macht daher erst einen Test an einer unauffälligen Stelle, ob das Material auch resistent gegen Alkohol ist. Während der Desinfektion mit Alkoholen den Raum sehr gut lüften.


    Natürlich sollte man sich überlegen, ob man nicht eventuell übergangsweise gar keine Fleischgerichte mehr zubereitet.

    Schweden hat von Anfang an nur auf Freiwilligkeit gesetzt. Es gab kaum solche drastischen Maßnahmen wie sonst überall auf der Welt.

    Ziel war es, dass sich die Bevölkerung so stark durchseucht, bis mindestens 60% infiziert waren und damit immun wurden. Diese dann erworbene "Herdenimmunität" sollte den Rest der Bevölkerung davor schützen, auch infiziert zu werden.


    Das "schwedische Modell" wurde von Anfang an weltweit skeptisch beobachtet.

    Es zeigte sich, dass sich die Bevölkerung über die Maßen gegenseitig ansteckte. Die Infektionsraten waren rund doppelt so hoch wie in den Nachbarländern. Die Todesraten waren enorm hoch.


    Als man auch in Schweden damit begann, die Risikogruppen zu schützen, war es für viele von ihnen schon zu spät.


    Vor einigen Tagen hat die WHO die Kritik am "schwedischen Weg" eingestellt. Die Infektionsraten steigen zwar auch dort wieder massiv wieder an, jedoch steigt die Mortalitätsrate nicht im gleichen Maße.

    .......

    Rein persönliche Einlassung dazu ...

    Wenn ein Großteil der Risikogruppe schon gestorben ist, gibt es nicht mehr viele, die dann noch an einer Infektion sterben können. Das ist eigentlich ganz einfache Mathematik.

    Da jetzt die Risikogruppe endlich auch geschützt wird, ist nicht mehr mit hohen Todeszahlen zu rechnen - ABER - das gilt nur für die schwedische Bevölkerung.


    In Schweden besteht aktuell noch ein Einreiseverbot. Wenn das aufgehoben wird, sollte man sich als Risikoperson hüten, das Land zu besuchen. So lange die Herdenimmunität ich nicht erreicht ist, besteht für Risikopersonen erhöhte Gefahr.

    Beginnen wir erst einmal mit den Fördergeldern, die man bei Kauf eines E-Autos oder Hybrid bekommen kann. Die Gelder bekommt an nur, wenn man noch innerhalb diesen Jahres ein solches Neufahrzeug zulassen kann. Bekommt man den Wagen später, gibt es keine Fördergelder.


    Der nächste Grund ist, dass die technische Entwicklung bei E-Autos in etwa so schnell voran schreitet, wie es einmal bei Computern war. Akku-Technik, Steuerelektronik, Effizienz, Ausstattung, alles ist im ständigen Fluss.


    Wer zum Beispiel jetzt einen ID.3 ausgeliefert bekommt, bekommt elektronisch ein fast schon nur halb fertiges Fahrzeug. Die Updates, die dem Wagen das bescheren, was er eigentlich können soll, sind noch nicht fertig und werden erst später kommen. In "Altväter Sitte" muss man dazu aber extra noch in die Werkstatt fahren. Andere Wege gibt es noch nicht.


    Tesla baut aktuelle zwei völlig verschiedene Autos als "Modell 3". Mal hat er einen herkömmlichen Akku und mal einen neuen Typ. Der neue Typ kann alles viel besser, schneller und schafft auch höhere Reichweiten. Welchen man bekommt, weiß man vorher jedoch nicht.


    Wer heute also ein E-Auto mit langer Lieferzeit kauft, kauft zunächst einmal nach dem heutigen Stand der Technik. Wird die Technik besser, hat man keinen Rechtsanspruch darauf, diese auch in seinem Fahrzeug zu haben. Es gilt nur das, was im Vertrag steht.


    Also ganz in Ruhe abwarten und erst dann bestellen, wenn die Fahrzeuge schneller verfügbar sind.

    Durch die neuen Fördergelder für Hybride und reine E-Autos hat die Nachfrage angezogen.

    Das Hauptproblem bleibt jedoch nicht nur, sondern wird dadurch noch verschärft: Es gibt nichts zu kaufen und die Fördergelder bekommt man nur, wenn der Wagen noch bis zum Ende des Jahres ausgeliefert und zugelassen wird.


    Bis zum Ende des Jahres sind es jedoch nur noch knapp 6 Monate.

    Die paar Modelle, die noch innerhalb dieser Zeit lieferbar sind, sind jedoch zu teuer für den Normalverdiener und/oder haben kaum effiziente Antriebe;

    Zu geringe Akku-Kapazitäten kombiniert mit relativ hohen Verbräuchen, haben sie nur eine geringe Reichweite und sind gerade gut genug als Zweitwagen oder im Pendelverkehr.

    Dafür sind die Fahrzeuge jedoch viel zu teuer.


    Für die "wirklich nutzbaren" Modelle haben die Hersteller längst einen Bestellstopp verhängt oder die Lieferzeit liegt bei weit über 6 Monaten.

    Wer eine Virus-Erkrankung durchgemacht hat, ist gegen diese Krankheit in der Regel zunächst einmal immun. Erst wenn das Virus mutiert, ist man erneut "an der Reihe". Ob man immun ist, wird in der Regel daran festgestellt, dass man Antikörper gegen das Virus gebildet hat.


    Man hat aktuell festgestellt, dass rund 1/3 der Infizierten nach einiger Zeit keine Antikörper mehr aufweisen. Einige wenige entwickeln, trotz durchlebter Infektion, gar keine Antikörper.


    Das macht jetzt noch nicht viel Hoffnung auf eine wirksame Impfung, die zu einer Immunisierung führt.

    Es bleibt aber die Chance, dass sich in die aktuellen Auswertungen ein Fehler eingeschlichen hat und/oder die Viren-Forscher trotzdem einen Wirkstoff finden, der zu einer dauerhaften Immunisierung führt.

    Wer in einem Hotspot lebt, wird Probleme bekommen, wenn er in einem anderen Bundesland einen Urlaub gebucht hat, das ein Einreiseverbot für Hotspot-Bewohner verhängt hat (siehe Deutsche Bundesländer verbieten Einreise aus Corona-Hotspots )


    Informiert euch SOFORT darüber, ob euer Urlaubsziel auch in einem Bundesland (oder anderem Land) liegt, das die Einreise von Hotspot-Bewohnern verbietet.

    Wenn ein Umbuchen nicht möglich ist, werdet ihr wahrscheinlich den Urlaub kostenlos stornieren dürfen. Falls ihr Stornierungsgebühren zahlen sollt, befragt auf jeden Fall einen Anwalt.


    Vertraut nicht darauf, dass der Urlaub erst nach dem Ablauf eines Lockdowns beginnt. Bei Lockdowns heißt es immer "vorläufig bis zum ..."

    Der Lockdown kann verlängert werden und außerdem spielt es keine Rolle, ob gerade ein Lockdown herrscht oder die Infektionszahlen "nur" über 50 pro 100.000 Einwohnern liegen.

    Sobald die 50 überschritten werden, lebt ihr immer noch in einem Hotspot und es kann verboten sein, dass ihr den gebuchten Urlaub auch am Ziel antreten dürft.

    Die Kreise Gütersloh und Warendorf (in Nordrhein-Westfalen) erfahren gerade den zweiten Lockdown. Die Bürger dürfen jedoch weiterhin den eigenen Kreis verlassen. Es gibt also kein Reiseverbot


    Passend dazu hat Bayern jedoch ein Einreiseverbot erlassen, dass Bewohner aus Hotspots nicht mehr beherbergt werden dürfen. Hotels, Pensionen und anderen Beherbergungsbetrieben ist es ab sofort verboten, Urlaubsgäste aus Gütersloh und anderen Hotspots aufzunehmen.


    In Mecklenburg-Vorpommern gibt es dieses Verbot für Gäste aus Hotspots schon länger.


    Es gibt aber auch Hotspots in Hessen, Niedersachsen und Berlin


    Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern haben die Sommerferien am 22.06. begonnen.

    In Berlin beginnen die Ferien am 25.06.

    In Nordrhein-Westfalen beginnen am 29.06.2020 die Sommerferien.

    In Hessen beginnen die Sommerferien am 06.07.

    In Niedersachsen ist am 16.07. Ferienbeginn

    In Bayern beginnen die Sommerferien am 27.07.


    Vier "Hotspot-Bundesländer" in denen direkt nacheinander die Ferien beginnen und von denen drei aneinander grenzen. Da wird es problematisch mit dem Sommerurlaub werden.

    Für die Kreise Gütersloh und Warendorf wurde heute ein erneuter Lockdown beschlossen. Ab dem 24.06.2020 um 00:00 Uhr gelten wieder die gleichen Corona-Regeln wie Anfang März als es begann.


    Der Lockdown wurde zunächst bis zum 30.06.2020 verhängt.


    In diesen Kreisen gab es eine Infektionswelle, wie Deutschland sie zuvor noch nicht erlebt hatte.