Beiträge von Ratgeber

    Manche Menschen sind überhaupt nicht technikaffin. Wenn sie älter werden, vergessen sie sogar noch das, was sie früher noch gewusst haben. Leider betrifft das oft Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt.


    Wenn keiner ans Telefon geht, oder die Leitung immer nur besetzt ist, macht man sich natürlich Sorgen, ob eventuell etwas passiert sein könnte.

    Jetzt müsste es ein Gerät geben, das man von der Ferne einfach aktivieren kann, ohne dass eine Mitwirkung von der anderen Seite aus nötig ist.


    Solche Geräte gibt es schon lange. Man muss sie einfach nur dementsprechend einstellen oder einsetzen.


    Ich beschreibe es euch mal am Beispiel eines einzelnen smrart Home Gerätes.

    - Das Gerät braucht einen funktionierenden Internetanschluss. Selbst mit einer 16 MBit-Leitung bekommt man schon ein klares Signal in beide Richtungen.

    - Das Gerät sollte einen Bildschirm haben, damit man auf der Gegenseite auch sehen kann wer anruft.

    - Das Gerät sollte in Mikrofon haben, über das man dann auch telefonieren kann.


    Grundsätzlich sind die Geräte natürlich darauf ausgelegt, dass man sie im Verbund benutzt. Die Koppelung mehrerer Geräte ohne ein gemeinsames Netzwerk stellt Anfänger jedoch vor Probleme. Zusätzlich will man ja vielleicht nicht das gleiche Gerät auch noch bei sich stehen haben, nur um über das andere Gerät sprechen zu können.


    Hier ist es dann sehr gut, wenn es für das smart Home Gerät auch eine App gibt, mit der man das Gerät eigentlich steuern soll. Legitimiert man sich als Besitzer des smart Home Gerätes in der App, kann man es auch aus der Ferne steuern und sogar darüber telefonieren.

    Blöd nur, wenn die Telefonfunktion unbedingt auf das Handy-Telefonbuch zugreifen will, auf dem man die App hat


    Will man das nicht, schaltet man das Handy einfach so, als wenn es auch eins der smart Home Geräte wäre.

    Über ein "Drop In" kann man dann in jedes beliebige Gerät "hinein fallen" und darüber sprechen.


    Aktiviert man die eigene Kamera, wird sie auch am smart Home Gerät aktiviert. Diese Funktion ist also auch dazu geeignet, nachzuschauen "was los ist" - hat aber den Nachteil, dass das natürlich auch jeder Andere könnte, der sich gegenüber dem smart Home Gerät als "Besitzer" ausweist.

    Je nach Hersteller muss man dazu aber in physische Reichweite zum Gerät kommen, um in der App den entsprechenden Geräte-Code eingeben zu können.


    Erklärung zum Test

    Ich persönlich bin "smart Home Anfänger" und habe auf diese Art eben eine Video+Ton-Verbindung zu einem einzelnen Gerät 300 Km entfernt per Handy hergestellt. Das Gerät ist in einem speziellen untergeordnetem WLAN, das nur eine geringe Reichweite hat. Die Internetverbindung läuft dort über Mobilfunk mit einer maximal möglichen Geschwindigkeit von 21 MBit/s, die im Sub jedoch nicht erreicht werden kann.

    Beim Gerät handelte es sich um ein Alexa Echo mit Bildschirm. Die Steuerung erfolgt über die dazu passende App.

    Nach rund 1 1/4 Jahren Corona-Epidemie, hat sich auf der Welt schon viel geändert.


    Koppelungen in der Wirtschaft sind zerbrochen.

    Es begann eigentlich schon im März 2020. Als Frankreich, Portugal, Spanien und Italien in den Lockdown gingen, begann der "ganz normale Nachschub" aus diesen Ländern zu versiegen.

    Der sich in der Vergangenheit abzeichnende Trend, zu immer weniger Globalisierung, hat große Schritte vorwärts gemacht.


    Nach aktuellem Stand versuchen alle Staaten der Erde, sich von Abhängigkeiten zu anderen Ländern zu lösen. Man versucht, wieder alles in der eigenen Region zu etablieren und zu produzieren.

    Das Leben "nach Corona" wird in dieser Hinsicht wohl eher an die 1970er - 1980er Jahre erinnern. Damals gab es weniger Auswahl als heute in allen Sachen und es war auch überwiegend teurer.


    Wir werden unsere Ernährung umstellen

    Wer jetzt freudig "hurra, Bio" ruft, der wird enttäuscht werden. Deutschland ist selbst mit traditionellem Ackerbau schon lange nicht mehr in der Lage, alle Lebensmittel selbst anzubauen/herzustellen. Einerseits haben daran natürlich die gestiegenen Ansprüche eine Mitschuld. Im Winter will schließlich keiner mehr nur eingelagerte Äpfel, Kartoffeln und Kohl essen.

    Wenn die Globalisierung entfällt, entfallen auch viele Nahrungsmittel, an die wir uns alle so gewöhnt haben.


    "Bio" kommt in der Überzahl auch nicht aus Deutschland, oft sogar nicht einmal mehr aus Europa. Auf sehr vielen Bio-Lebensmitteln prangt irgendwo in der Lieferkette ein PROC (Peoples Republic of China = Volksrepublik China)


    Nur unter dem ökologischen Gesichtspunkt betrachtet ist "Bio aus China" erheblich umweltschädlicher als jede "herkömmlich Massenproduktion nebenan".

    "Bauer Hein" wird also immer mehr Besuch von Menschen bekommen, die wirklich "ökologisch" denken. Und wer keinen Landwirt in der Nähe hat, wird vielleicht einen eigenen Garten umwidmen. Denn da weiß man wenigstens wirklich was drin ist.


    Wir werden unsere Lebensgewohnheiten umstellen

    Noch vor 2 Jahren waren Homeoffice und "den ganzen Tag bei der Familie" sozusagen Luxuswünsche, die sich kaum jemand leisten konnte oder zu denen man nur selten eine Chance bekam. "Familie" gab es nur vor der Arbeit und nach Feierabend.


    Heute besteht dagegen sogar "Homeoffice-Pflicht". Man muss dazu nicht einmal mehr in der Nähe der Firma wohnen, um seine Arbeit erledigen zu können. In Städten, in denen nicht mehr als auf dem Land geboten wird, ergibt sich die gleiche Lebenssituation wie "auf dem Dorf". Warum also nicht gleich ländlicher und günstiger leben ?


    Viele Menschen haben schon gelernt, damit umzugehen, dass man nicht jeden Tag eine "Traube an Menschen" um sich haben muss/kann. Dieser Gewöhnungseffekt wird wohl auch später für ein ganz neues Verhalten bei vielen führen.


    Neue Wohnwelten

    "Damals" .. lange vor der Epidemie ... haben viele Menschen ihre Wohnung nur in der spärlichen Freizeit gesehen. Wenige Stunden am Tag, die man zu einem großen Teil auch noch schlafend verbringt, ergeben natürlich eine ganz andere Art zu wohnen, als wenn die Wohnung 24/7 der Lebensmittelpunkt ist.

    Bereits im ersten Lockdown, vor rund einem Jahr, haben viele Menschen damit begonnen, ihre Wohnung auf die "neue Art zu leben und zu wohnen" einzustellen.

    Die eigene Wohnung und der eigene Garten hat für viele einen Stellenwert eingenommen, wie sie es davor nur für andere Orte gesehen hatten. Auch hier werden viele das neue Wohngefühl in eine "Zukunft nach Corona" mitnehmen wollen - oder aus den Erfahrungen lernen und alles anders machen wollen.


    Mehr Affinitiät zu Technik

    Auch in diesem Bereich haben wir aus der Epidemie lernen können und müssen. Vieles muss nicht unbedingt persönlich geschehen. Mit moderner Kommunikation kann man problemlos Entfernungen überbrücken und dabei auch ohne große Probleme trotzdem noch "Auge in Auge" sein Gegenüber sehen.


    Mobile und sonstige smart-Home-Geräte ersetzen die bislang üblichen Computer, Tablets und Telefone. Man braucht nur eine einigermaßen vernünftige Internetverbindung und schon steht einem die Welt offen.


    Manches wird sich jedoch nie ändern können

    Der Mensch ist nicht nur ein kommunikatives Wesen, sondern er braucht auch die Gesellschaft anderer Menschen. Wir reagieren nicht nur auf die Stimme und Gesichtsausdrücke, sondern auch auf die sonstige Körperhaltung.

    Fremde Menschen taxieren wir nicht nur anhand von Stimme, Haltung oder Aussehen. Zur Begrüßung gibt es in westlichen Regionen einen Händedruck, aus dem man auch einiges über das Gegenüber entnehmen kann.


    Körperliche Nähe lässt sich durch Technik noch nicht ersetzen - sei es bei einer einfachen Umarmung aus Freude oder Trauer oder einfach mal "kuscheln". Die körperliche Nähe und Umarmungen beeinflussen sogar unsere Psyche.

    Auch wenn man sich in anderen Kulturen anders begrüßt, so wirkt sich körperliche Nähe trotzdem ähnlich aus. Der Mensch ist eben ein soziales Wesen, dessen Bestreben es ist, miteinander zu interagieren - auch in körperlicher Form.


    Es wird in Zukunft also wieder Treffen geben, an denen viele Menschen gleichzeitig teilnehmen, um ein Erlebnis oder Begebenheit miteinander zu teilen und "mal wieder Mensch sein zu wollen".


    Das waren meine persönlichen Aussichten und Prognosen zu einer Zeit "nach Corona".

    Es wird sich also wahrscheinlich vieles ändern - alles aber nicht. Insgesamt werden wir in allen Lebensbereichen Neues gelernt haben und es in der Zukunft auch weiterhin umsetzen oder verbessern wollen.

    "Nach Corona" wird eine ganz andere Zeit werden. Vielleicht nicht besser - aber eben auf jeden Fall "anders" als früher.

    Eigentlich ist es für uns unüblich, dass wir "irgendwann im Laufe des Jahres" eine Zwischenstatistik geben, wenn nicht etwas Besonderes zu vermelden ist.


    Seit der Umstellung auf dieses neue Forensystem, müssen wir die Statistiken jedoch anders führen bzw. auswerten.

    Bis zum 15.12.2018 konnte das damalige Forensystem noch erkennen, wie viele unikante Besucher es gab. Seit dem Neustart können diese Daten jedoch nicht mehr herausgefunden werden. Schließlich kann jeder die Cookies ablehnen oder im Nachhinein löschen.


    Vielen Dank an alle, die die Cookies trotzdem zulassen. Damit können wir immer noch erkennen, dass es nicht nur eine Handvoll Besucher sind, die die Seite massenhaft aufrufen. :thumbup:


    Für diesen kleinen Überblick zitieren wird erst einmal aus der letzten Übersicht mit den Abschlusswerten der alten Foren:

    Seitenaufrufe vom 26.03.2009-15.12.2018: 14.248.529

    Stand 08.05.2021 im neuen Forum: 3.606.655


    Nach diesen aktuellen Zahlen gab es also bislang 17.855.184 Seitenaufrufe.

    Obwohl die Zähler extrem scharf gestellt wurden (Bots, Floodings und andere Manipulationsversuche finden keinen Eingang mehr) kann das Forum in rund 2,5 Jahren vermelden, dass es immer noch jedes Jahr wieder weit über eine Million Seitenaufrufe gibt.


    Okay. Früher waren es pro Jahr fast 1,7 Millionen. Aktuell sind es "nur" 1,49 Millionen. Durch die andere Erfassung ergeben sich natürlich Differenzen .. und nach dem Neustart ging es auch ziemlich schleppend wieder los.


    Wir möchten allen Besucherinnen und Besuchern dafür danken, dass Sie uns trotz der schweren Zeiten auch weiterhin die Treue halten und uns besuchen. :2thumpup:


    Damit es sich für euch auch weiterhin lohnt, werden wir euch auch in Zukunft immer wieder Neues zum Lesen bringen.


    PS:

    Wir hoffen übrigens inständig, dass die aktuelle Epidemie möglichst schnell einem "neuen normalen Leben" weichen wird.

    Meine Mutter hat das Glück, dass sie bereits seit vielen Wochen "komplett voll geimpft" ist. Trotzdem soll sie, nach zwei Vorterminen, noch einen Werktag vor der OP einen Schnelltest im Krankhaus machen.


    Das Krankenhaus ist in NRW. In NRW gibt es für vollständig Geimpfte bereits jetzt diverse Erleichterungen. Die Impfung ist für manche Krankenhäuser jedoch immer noch kein Grund, nicht trotzdem noch weitere Tests anzuberaumen.

    Laut RKI geht von einem voll Geimpften nicht mehr Gefahr aus, als von einem negativ Getesteten. Obwohl diese Information schon relativ alt ist, haben sie manche Kliniken wohl noch nicht bekommen.


    Also macht euch drauf gefasst, dass ihr (auch als vollständig Geimpfte) auch weiterhin zu Antigen-Tests zitiert werdet. :(

    Sparen macht heutzutage eigentlich keinen Sinn mehr, denkt man sich auf den ersten Blick. Schließlich gibt es keine Zinsen mehr und wenn man Pech hat, zahlt man sogar auf sein Erspartes noch extra Strafzinsen.


    Es kann jedoch immer mal wieder eine unerwartete oder unplanbare Ausgabe kommen, bei der man plötzlich dringend Geld braucht.


    "Die Zinsen sind doch so niedrig. Da holt man sich eben einen Kredit".

    So schön es in der Fernsehwerbung auch oft klingt. Die Realität sieht anders aus. Manche Leute bekommen keinen Kredit. Andere haben einen so schlechten "Score" bei der Schufa, dass sie extrem überhöhte Zinsen zahlen sollen.

    Wer lange nichts mehr finanziert hat (oder noch nie) steht da manchmal sogar schlechter da, als wenn man dauernd etwas auf Pump kauft und die Raten regelmäßig bezahlt.


    Dann dazu etwas, was viele nicht wissen:

    Jeder abgelehnte Kreditantrag verschlechtert den Score. Schon wenn die um eine Kredit angefragte Bank einen Fehler bei der Anfrage macht, kann allein dadurch schon der Score sinken.


    In "Corona-Zeiten" kann man auch nur relativ mühsam einen Gesprächstermin bei seiner Hausbank bekommen - und bei manchen Sachen soll man auch heute noch unbedingt mit Bargeld bezahlen. Da ist es dann ganz gut, wenn man immer ein paar Euro in bar zuhause hat.

    .........

    Die meisten Leserinnen und Leser wissen, dass ich bestimmte Probleme erst dann anspreche, wenn ich sie selbst erlebe. So ist es auch dieses Mal:

    Da hat man einige Jahre auf etwas Unaufschiebbares gespart. Lieber ein paar Euro mehr zur Seite legen. Dann kam Corona, alles wurde teurer und man verdiente teilweise auch weniger. Dann stellte sich heraus, dass das "Unaufschiebbare" plötzlich noch eine "Nacharbeit" brauchte. Für einen kleinen Luxus war noch Geld da. Also buchte ich ihn dann auch.


    Dann plötzlich musste unbedingt ein anderes Auto her. Keine Zeit für lange Suchen. Also nimmt man was man bekommen kann. "Nur Bargeld lacht". Die gebuchte "Nacharbeit" lässt sich nicht aufschieben und auch die Kosten für das "Unaufschiebbare" stehen zur Zahlung an. So langsam wird es eng mit den Ersparnissen.

    Dann der nächste Tiefschlag: Eine neue spezielle Brille muss sofort her. Auch hier wieder eine Anschaffung, die man sich normalerweise lange überlegt.


    Hätte ich mich darauf verlassen, dass ich ja jederzeit einen Kredit bekommen würde, wäre es bei dem "Unaufschiebbaren" kein Problem gewesen. Den Tausender für die Nacharbeit hätte man vielleicht auch noch zu einem akzeptablen Zins bekommen können.

    Spätestens beim anderen Auto wäre es aber schon schwer geworden: Der dritte Kredit, den ich innerhalb einiger Monate hätte aufnehmen müssen... und für den vierten Kredit hätte ich wohl Wucherzinsen bezahlen müssen.

    4 Kredite, die man in der aktuell unsicheren Lage abbezahlen muss, sind wirklich nichts, mit denen man sich dann die nächsten Jahre herum schlagen möchte.

    Außerdem weiß man ja nie, was sonst noch passieren könnte, bei dem man plötzlich noch zusätzlich Geld braucht.


    Durch meine Sparsamkeit der letzten Jahre musste ich mir keinen Kredit aufnehmen. Okay, es schmerzt sehr, wenn man das Geld, für das man Jahre gespart hat, plötzlich innerhalb weniger Wochen wieder ausgeben muss.

    Das Geld für das Auto war für einen seit Jahren ersehnten Urlaub gedacht gewesen. Schade darum. Aber wenigstens brauche ich jetzt keine Sorgen zu haben, wie ich meine Schulden zurück zahlen soll.


    Deshalb mein persönlicher Rat an alle

    Legt jeden Monat etwas zur Seite ... auch wenn es nur ein 10er ist. Spart auf etwas, das ihr euch schon lange wünscht - und noch ein paar Euro zusätzlich.


    Wenn dann die Zeit gekommen ist, dass ihr euch euren Wunsch erfüllen könnt, braucht ihr keine Sorgen um die Zukunft zu haben und wie ihr einen eventuellen Kredit zurück zahlen sollt.


    Und wenn ihr euch darum sorgt, dass eure Bank an euer Erspartes will...

    Holt das Geld vom Konto ab, dann kann die Bank auch nicht mehr darauf zugreifen. Je nach Wert, muss dann das Geld natürlich auch sicher unterbringen können. Dazu gibt es dann später einmal ein paar Tipps/Tricks/Infos von mir


    Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern, dass ihr immer genügend Geld habt, damit ihr nicht in eine finanzielle Notlage kommt. :besser

    Aktuelle Werbung der DHL im TV


    "Es gibt über 12.000 Packstationen. Wenn wir sie alle nutzen, sparen wir sehr viel CO2 ein"

    (sinngemäß)


    Diese Aussage ist einfach falsch - und zwar darum:

    Die DHL muss zwar nicht die einzelnen Häuser anfahren, um Pakete anzuliefern. Dafür müssen aber die Empfänger jeweils extra losfahren, um ihr Paket an der Packstation abzuholen.


    12.000 Pakete in den Packstationen würden 12.000 einzelne Fahrten bedeuten, die jeweils hin und zurück führen müssen.

    Logistikfirmen sind jedoch schon lange in der Lage, Fahrten so zu koordinieren, dass überflüssige Fahrten vermieden werden können.


    Die Kapazität eines DHL Paketwagens beträgt rund 130 Pakete

    Um 12.000 Pakete auszuliefern würden also gerade einmal 93 Zustellfahrzeuge benötigt. Die verursachen garantiert weniger Umweltschäden als wenn 12.000 Empfänger ihre Pakete einzeln abholen würden.


    Die "Post" spart dabei natürlich sehr viel CO2 ein - Dafür verursachen die Paketempfänger jedoch ein Vielfaches der CO2-Belastung.

    Als "Genesener" gilt, wer einen >> positiven Nuklein-Säurenachweis << (z.B. PCR-Test) nachweisen kann, der mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt sein darf. 

    Wenn der positive Test älter als 6 Monate ist, muss man eine Impfung nachweisen, die mindestens 14 Tage zurück liegt.


    Diese und ähnliche Regelungen finden sich aktuell in vielen Landesgesetzen. Wer also vor November 2020 positiv getestet wurde, braucht unbedingt noch eine Impfung, bevor er als "Genesener" gilt.

    Weil aber von "höchstens 6 Monaten" die Rede ist, wird sich der Zeitraum des positiven Tests immer weiter nach vorne verschieben. Wer heute noch als "Genesener" alle Rechte wieder bekommt, kann schon nächsten Monat wieder "zurück gestuft" werden.


    Bis man als "dauerhaft Genesener" eingestuft wird, muss man in jeden Fall eine Schutzimpfung bekommen haben. So lange das noch nicht für alle möglich ist, sollte man sich keine Illusionen machen. Genesene haben ohne zusätzliche Schutzimpfung nur "befristete Freiheiten".

    Ab dem 10. Mai wird jeder Grundschüler 2x die Woche auf Corona getestet. Dazu ist dann ein sogenannter "Lolli-Test" vorgeschrieben.

    Die bisher eingesetzten Schnelltests und Selbsttests sind in Grundschulen nicht mehr zulässig.


    Da werden sich die Schulen sicherlich freuen, wenn sie die neuen Tests erhalten.


    Die günstigen Versionen sind ähnlich (umständlich) zu handhaben wie ein nasaler Selbsttest:

    Tupfer, Röhrchen mit Extraktionspuffer, Testkarte

    Der Unterschied zum nasalen Selbsttest ist nur, dass die Probe unter der Zunge entnommen wird


    Die anderen Versionen sind "All-in-One":

    Test unter die Zunge legen. Kappe drauf und dann später einfach das Ergebnis ablesen.

    Wahrscheinlich ist es vielen so ergangen, dass man nicht auf den genauen Wortlaut des Gesetzes geachtet hat.

    "Früher" sprach man von "x Tagen" in denen die Inzidenz einen gewissen Wert unterschritten haben muss, bevor man die Maßnahmen wieder zurück fahren kann.

    Mit Stand zum 3. Mai wurden die "x Tage" in "x Werktage" geändert. Das bedeutet, dass Feiertage und Wochenenden nicht mitgezählt werden.


    Nächste Woche Donnerstag ist der Feiertag "Christi Himmelfahrt" (auch als "Vatertag bekannt)

    Wenn zum Beispiel der Inzident kurz davor unter dem Schwellenwert von 165 liegt, muss er jetzt 3 zusätzliche Tage darunter bleiben, bevor die Schulen wieder in den Wechselunterricht gehen können.


    Ende Mai ist auch schon wieder der nächste bundesweite Feiertag (Pfingstmontag)

    Weil in den Schulen mit Öffnung auch das Testen erneut beginnt, kann es sein, dass der Inzident schlagartig wieder steigt, weil viele neue positive Fälle entdeckt werden.


    In diesen Zeiten möchte man wohl weder Elternteil noch Schüler sein.

    Eigentlich gibt es mehrere grundsätzlich verschiedene Arten, Schlachtvieh aufzuziehen.


    Traditionell:

    Das Schlachtgewicht muss so schnell wie möglich erreicht werden. Dabei ist es faktisch egal unter welchen Bedingungen und was verfüttert wird. Nur Tierschutzgesetze ziehen Grenzen des Erlaubten.


    "Turbo-Fleisch" erkennt man spätestens dann, wenn man das Fleisch anbrät. Weil das Gewicht einfach "angefüttert" wurde, enthält es sehr viel Wasser. Nach dem Braten kann das Gewicht deshalb bis zu 30% niedriger sein als vorher.


    Tierwohl:

    Es hört sich sehr positiv an, dass das Tier "ein gutes Leben hatte". Das "bessere Leben" wirkt sich jedoch nicht auf die Fleischqualität aus, wenn die Schlachtreife in der gleichen Zeit erreicht wurde.


    Im schlechtesten Fall hätte man also doch wieder "Turbo-Fleisch". Das Tierwohllabel ist nämlich ganz ausdrücklich kein Qualitätssiegel !


    Bio:

    Bio gibt aktuell die meisten Einschränkungen bei der Lebensmittelproduktion vor. Sie reichen vom verfütterten Futter bis hin zur artgerechten Haltung. Das Thema ist aber so umfangreich, dass ihr euch da besser noch z.B. unter Die wichtigsten Bio-Siegel auf einen Blick | Verbraucherzentrale Hessen (verbraucherzentrale-hessen.de) näher informieren solltet.


    Die Probleme bei den Bio-Siegeln werden im Link auch behandelt. "Bio" bedeutet aber nicht automatisch auch eine höhere Fleisch-Qualität. Bio kostet aber bei der Herstellung mehr, sodass man auch mehr für das Fleisch bezahlen muss.


    Weidehaltung:

    Hier haben wir wahrscheinlich die natürlichste Art der Fleischerzeugung: Das Nutzvieh lebt auf der Weide und ernährt sich nur von dem, was es auf der Weide findet. Da es sich dabei durchgehend bewegen muss, ist das Tier auch viel "fitter" und lebt gesünder. Es gibt viel weniger Wassereinlagerungen und das Fleisch ist von Fetteinlagerungen und Muskelschichten durchzogen.

    Das wäre dann die höchste Qualität, bei der es beim Braten auch die geringsten Verluste gibt.


    Wenn ein Nutzvieh sich nur von Gras und Kräutern ernährt, dauert es erheblich länger, bis es sein Schlachtgewicht erreicht hat. Auch wenn man wirklich nichts mehr zufüttern müsste (muss man aber trotz Weidehaltung ) kostet des Vieh erheblich mehr an Arbeitszeit.

    Man hat hochwertiges Fleisch, das aber nicht in rauen Mengen hergestellt werden kann. Gleichzeitig kostet die Herstellung auch erheblich mehr.


    Aktuell sind "staatlich verordnete Preiserhöhungen" im Gespräch.

    Ein künstlich erhöhter Preis macht "Turbo-Fleisch" kein Bisschen besser. Oft wird der Preis für Fleisch auch mit dem von Gemüse verglichen. In vielen Städten zahlt man für den gleichen Brennwert von Gemüse erheblich mehr als für Fleisch. Das liegt aber nicht daran, dass das Fleisch so billig ist, sondern daran, dass das Gemüse erheblich teurer ist und gleichzeitig auch weiterhin im Preis massiv steigt.


    Ein durchschnittlicher Erwachsener hat eine Bedarf von rund 2.000 kcal täglich.

    100g Blattsalat haben einen Brennwert von 14 kcal.

    100g Schweinefleisch haben 274 kcal.


    100g Feldsalat kosten in Berlin aktuell 0,93€ . Für die 2.000 kcal. würde man 132,85€ ausgeben müssen

    100g QS-Schweinefleisch kosten im gleichen Markt aktuell 0,80 €. Für die 2.000 kcal. würde man 5,84€ ausgeben müssen.


    Das war natürlich nur ein Extremvergleich. An den Salat kommt noch Öl, was den Kilokaloriengehalt automatisch erhöht. Es dauert schon eine gewisse Zeit, bis man 142x 100 Gramm Feldsalat verspeist hat. So viel Zeit hat eigentlich kaum jemand, der berufstätig ist *lach*

    Die 7x 100 Gramm Schweinefleisch sind am Tag da schon eher zu schaffen.


    Ein höherer Fleischpreis wird also nicht dafür sorgen können, dass Geringverdiener nur auf Gemüse umstellen... wenigstens nicht bei so hohen Gemüsepreisen.

    Die einzige Lösung für das Fleischproblem wird sein, dass bestimmte Arten der Tierhaltung komplett verboten werden. Das schließt dann auch ein Importverbot für anders erzeugtes Fleisch mit ein. Das ist jedoch nicht mit dem EU-Recht vereinbar.

    Postämter in dem Sinne gibt es ja immer weniger. Sie wurden überwiegend durch Paketshops ersetzt, die man in vielen Läden des Einzelhandels finden kann.

    Möchte man aber etwas "Ungewöhnliches", sollte man besser eins der "Postämter" oder eine "Hauptpost" suchen. Die Paketshops sind nämlich nur auf übliche Sendungen ausgelegt.


    Beispiel:

    Pakete sind automatisch bis 500 Euro versichert. Wenn der Inhalt wertvoller ist, muss man eine extra Versicherung dafür abschließen. Solche zusätzlichen Versicherungen gehören oft nicht zum Angebot eines Paketshops.

    Wenn ihr so ein Paket habt. lasst eine eventuell aufgebrachte Paketmarke auf keinen Fall scannen, bevor nicht alles geklärt ist. Sobald die Marke gescannt wurde, ist sie "entwertet" - auch wenn das Paket überhaupt nicht befördert wird.


    In einem solchen Fall wäre es natürlich nicht eure Schuld, dass die Marke voreilig gescannt wurde. Der Betreiber des Paketshops wird euch die Gebühr für die Marke auch in der Regel problemlos zurück erstatten.


    Das gleiche Problem gibt es übrigens oft auch, wenn ihr ein Paket dem "Postboten" mitgeben wollt. Auch ihm kann man nur Standardsendungen übergeben.