Beiträge von Ratgeber

    Nach Gender-Speech im Wandel. Frau-Mann-Divers geht es nun an andere Bereiche der Sprache. Ob in Englisch, Deutsch oder einer anderen Sprache, sie wimmeln nur so von Rassismus und Diskriminierungen.

    Die letzten Jahrhunderte und sogar Jahrtausende war fast alles falsch, was so gesprochen und bezeichnet wurde. Das muss nun schleunigst geändert werden.


    Nehmen wir einmal den Begriff "Mohr".

    So bezeichnete man bereits vor dem ersten Jahrtausend dunkelhäutige Menschen in Europa. ... ohne jedoch auf die eigentliche Herkunft Rücksicht zu nehmen. Es war egal, ob es sich um einen der muslimischen Angreifer in Spanien handelte, die schlussendlich für Jahrhunderte die spanische Kultur prägten oder ob es sich um deren schwarzhäutige Sklaven handelte, die sie aus Afrika mitgebracht hatten.


    Wer eine dunklere Hautfarbe als ein Südeuropäer hatte, wurde eben als "Mohr" bezeichnet. Den Begriff irgendwie weiter zu differenzieren war damals unmöglich. Schließlich gab es damals ja noch nicht einmal dauerhafte Ländergrenzen oder-Bezeichnungen. Überall versuchten kleine oder größere Herrscher ihr Land durch Kriege zu gründen oder zu erweitern. Ein Flickenteppich an Nationalitäten, die von einem auf den anderen Tag wechseln konnte.


    Frage mal ein kleines Kind, was es unter "Mohr" versteht. Du wirst nichts Diskriminierendes von ihm hören, denn es verbindet mit dem Begriff einfach nur ganz neutral eine dunkle Hautfarbe.


    Mohrenkopf, Negerkuss. Wer denkt denn da schon an einen Menschen und nicht an diese leckere Süßspeise ?

    Es sind doch gerade die Rassisten, die in Alles und jedem etwas Rassistisches sehen wollen.


    "Afrikaner" zu sagen, gilt auch als rassistisch - aber "Europäer" ist gestattet ? Ich fühle mich jetzt auch einmal diskriminiert. ;(


    Deutsche Polizeibeamte bekommen nun einen Katalog vorgelegt, wie sie manche Begriffe anders verwenden oder gänzlich vermeiden sollen.


    "Ausländer"

    Der Begriff soll komplett vermieden werden. Wenn, dann soll man doch bitte andere Umschreibungen verwenden, wie zum Beispiel "Menschen anderer historischer Herkunft".

    Wieso ist der Begriff "Ausland" dann eigentlich überhaupt noch zulässig ?


    "Asylanten"

    Faktisch schon ein verbotener Begriff geworden. "Mensch mit anderer ethnischer Herkunft".

    .....

    Der niedliche "Sarotti-Mohr" wurde als Markenzeichen in Bild und Name geändert.

    "Uncle Ben's Reis" gibt es nicht mehr.

    "Zigeunersoße", "Zigeunerschnitzel" - besser man benutzt die Begriffe nicht mehr, damit man nicht als Rassist da steht.


    Schwarzarbeiter, Schwarzfahrer und was-weiß-ich alles noch an Begriffen, die alles mit "Schwarz" kombiniert wird - alles nur rassistische Begriffe, die sofort ausgemerzt gehören.


    Wer alles nur rassistisch betrachten will, wird überall fündig werden. Diese kleine Minderheit macht die deutsche und englische Sprache so kaputt, dass man manchmal sehr lange überlegen muss, ob man überhaupt über etwas sprechen soll - weil die ganzen "neutralen Umschreibungen" oft überhaupt nicht mehr praktikabel sind.


    Was ist für dich "völlig Verkopferter" - der überall Rassismus sieht - eigentlich ein "Zigeunerschnitzel oder -Soße" ? Weißt du eigentlich überhaupt, was ein Zigeuner ist ?

    Für einen "Zigan" ist die Bezeichnung "Sinti" oder "Roma" eine Beleidigung, weil Zigeuner eben nicht immer Sinti oder Roma sind.

    Auch wenn der Begriff "Zigeuner" heute als "rassistisch" wahrgenommen wird, so liegt es doch nur an diesen Leuten, die überall Rassismus wittern wollen.


    Die "neuen Rassisten" bezeichnen alles als rassistisch, was früher einfach nur eine neutrale Bezeichnung oder Verallgemeinerung war.

    Sie verlangen, dass die ganze Geschichte, Literatur und sogar Musik umgeschrieben wird, damit es nicht mehr mit ihrem Rassismus-Verständnis kollidiert.


    Da wird sich dann wohl Johann Strauß im Grabe umdrehen, wenn seine weltberühmte Operette "Der Zigeunerbaron" demnächst vielleicht als "Niederer Landadel einer ethnischen Minderheit" bezeichnet wird.


    Lasst die deutsche Sprache besser so, wie sie gewachsen ist und versucht nicht, hinter allem eine rassistischen Bedeutung zu sehen.


    Was wirklich rassistisch gemeint ist, wird automatisch nicht mehr benutzt werden u d was du heute als diskriminierend betrachtest, könnte früher oder in Zukunft ganz anders angesehen werden.


    Sprache sind lebendig und verändern sich dadurch immer wieder

    Selbst die "tote Sprache Latein" hat immer wieder neue Begriffe bekommen, obwohl sie im normalen Leben nicht gesprochen wird und sich somit eigentlich gar nicht mehr ändern dürfte. Was verwendet wird, wird aber auch immer wieder angepasst.


    Natürlich muss man auch vorsichtig sein

    Fast hätte ich auf eine Internetseite verlinkt, die es noch kein Jahr gibt und ähnlich argumentiert wie ich selbst. Damit hätte ich euch aber genau dahin geführt, wo die gleichen Argumente benutzt werden, um wirklich rassistische Bedeutungen weiter im Umlauf zu halten.


    Es ist nie das Wort, das abwertend, diskriminierend oder rassistisch ist, sondern immer nur die Aussprache, Betonung und was der Sprecher da hinein legen will.


    So "mein Freund" ...

    ... und das spreche ich jetzt so aus, dass du gleich merkst, dass es nicht freundschaftlich gemeint ist ...

    mach dir also erst einmal Gedanken darüber, ob wirklich jeder ein Wort so benutzt, wie du es interpretieren willst.


    Du kannst das Wort "Freund" jetzt auch gerne verbieten lassen :teufel:

    Anderen Menschen gegenüber betone ich es jedoch anders und nur im positiven Sinn. Damit musst du eben klar kommen können.

    Zuerst einmal muss man wissen, wann man mit einer Fremdwährung Geld gewinnt und wann man Geld verliert.

    "Die türkische Lira wird immer mehr wert. Sie ist schon von 7 auf 8 Lira für 1 Euro gestiegen"

    Hört sich ja ganz gut an - ist aber völlig falsch. Wenn man nämlich beim Stand von 7 Lira gekauft hätte, hätten die Lire jetzt einen viel geringeren Wert = du hast Verlust gemacht.


    Warum ?

    Wenn du heute für 100 Euro - bei einem Kurs von 7 Lira -100 Euro investierst, bekommst du 700 Lira.

    Wenn der Kurs 1 Euro = 8 Lira beträgt, brauchst du 800 Lira, damit du deine 100 Euro wieder bekommst.


    Nur wenn du weniger geben musst, um deinen Einsatz zurück zu erhalten, machst du einen Gewinn.


    Devisen zu kaufen, ist aber auch wenn der Kurs besser ist,  nicht immer ein gutes Geschäft

    Die Lira, die du kaufen willst, kosten mehr als den amtlichen Mittelwert. Wenn du Lira wieder verkaufst, bekommst du weniger als den amtlichen Mittelwert.

    Du zahlst also erst mehr als den Mittelwert und bekommst dann weniger als den Mittelwert zurück.


    Warum muss man mehr zahlen und bekommt dann später weniger zurück als den Mittelwert ?

    Stell dir einfach vor, dass du die Fremdwährung bei dir im Land kaufen willst. Damit du das Geld kaufen kannst, muss es zunächst einmal in dein Land transportiert werden. Du musst also die Transportkosten zusätzlich zahlen.


    Wenn du die Fremdwährung dann wieder verkaufen willst, muss das Geld wieder in das andere Land zurück gebracht werden. Der Käufer stellt dir erneut die Transportkosten in Rechnung und zieht sie von der Summe ab.


    Natürlich wird das Geld nicht jedes Mal erneut transportiert werden. Man rechnet es aber trotzdem, als ob es passieren würde. Das sind die Wechselgebühren von einer in eine andere Währung.

    BUY ist der Wert für den man die Fremdwährung kauft.

    SELL ist der Wert den man für eine Fremdwährung bekommt.


    Der Kursunterschied muss also schon sehr groß sein, damit du neben den zweimaligen Wechselgebühren noch einen zusätzlichen Gewinn machen kannst.

    Erst wenn du am Ende mehr heraus bekommst, als du vorher bezahlt hast, kannst du von einem "Gewinn" sprechen.


    Währungen werden genauso gehandelt wie alle andere Waren

    Wenn du in der Türkei türkische Lira kaufst, bekommst du mehr für einen Euro als wenn du in Deutschland türkische Lira kaufst.

    Wenn du aber in der Türkei mit Euro zahlst, bekommst du einen noch schlechteren Kurs als wenn du die Lira in Deutschland gekauft hättest. Jeder kann selbst bestimmen, zu welchem Kurs er deinen Euro "gnädigerweise" annimmt.


    In Europa haben wir seit 2002 den Euro als Gemeinschaftswährung. Wir müssen nicht immer wieder Geld wechseln, wenn wir in ein Nachbarland fahren. Das dauernde Geldwechseln kennen daher viele schon nicht mehr.

    Wer im Ausland mit der dortigen Währung per Karte bezahlt, bekommt von de Kartenfirma jedoch immer wieder einen Währungsaufschlag berechnet. Der variiert von Firma zu Firma.


    Wenn du wirklich mit Devisen Gewinn machen möchtest ....

    Fahre in das Land deiner Zielwährung und kaufe dort die gewünschte Währung. Dort bekommst du das Meiste für deinen Euro.

    Nimm die Fremdwährung jetzt mit zurück nach Deutschland und warte etwas ab, bis der Wechselkurs erheblich gestiegen ist. Dann verkaufst du deine Währung an Leute, die in das Land deiner Fremdwährung fahren wollen. So hast du den günstigsten Einkaufspreis und den höchsten Verkaufspreis.


    Blöd nur, dass man fremde Währungen nicht einfach mitnehmen und nach Deutschland einführen kann. Sowohl bei der Ausfuhr als auch bei der Einfuhr sind diverse Höchstgrenzen zu beachten.

    Noch einmal blöd ist, dass man nicht einfach eine Wechselstube aufmachen kann, in der man "Geld verkauft". Das ist nur Banken erlaubt.


    Also vergiss die Idee gleich einmal wieder. Am Devisenhandel verdienen vorrangig große Geldhäuser, die tagtäglich Millionen in fremden Währungen einkaufen und verkaufen.

    Du kannst höchstens bei der Bank Devisen einkaufen, die den besten Kurs SELL hat und dort wieder verkaufen, wo es den besten BUY-Kurs gibt.


    PS:

    Gewinne aus Devisenhandel müssen gesondert versteuert werden. Diese Steuern werden von den Banken direkt einbehalten und abgeführt.

    Damit man schneller verstehen kann, weshalb die Art zu Leben, sich auch auf die Anwendung von Gegenmaßnahmen auswirkt, beschreibe ich einmal ganz allgemein die Art zu leben in Deutschland und Spanien.


    Familiengröße

    In Deutschland und in Spanien haben Eltern ähnlich viele Kinder. Trotzdem ist die "Familie" in Spanien viel größer. Während man in Deutschland bei einer "Familienfeier" vielleicht von 20 nahen Angehörigen ausgeht, zählen 100 Familienmitglieder in Spanien schon als "kleine Feier". Bei einer Hochzeit können durchaus auch einmal 400 Familienmitglieder zusammen feiern.


    Dem Spanier ist allgemein die Familie heilig. Die Kinder haben dabei auch alle Freiheiten und werden zu allen Familientreffen mitgebracht.


    Wohnen und Leben

    Wohnungen in Deutschland haben für alle in der Familie einen Schlafraum und dazu noch ein gemeinsames Wohnzimmer. Man geht zwar auch hinaus, aber das Familienleben findet in der Wohnung statt.


    In Spanien sind die Wohnungen relativ klein. Das eigentliche Leben findet drau0en statt. Abends sitzt man nicht in der Wohnung, sondern draußen mit anderen zusammen.


    Arbeit und Grundversorgung

    In Deutschland gibt es eine Krankenversicherung und auch einen Sozialstaat. Wenn man krank oder in Quarantäne ist, muss man nicht fürchten, verhungern zu müssen. Das Lebensnotwendige an Geld kommt auch herein, wenn man keinen Arbeitsplatz hat.


    In Spanien ist die Versorgung nicht so gut. Aus diesem Grund gehen viele aus Armenvierteln auch illegal arbeiten und man geht auch eher arbeiten als krank zu Hause zu bleiben.

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    Wenn man diese paar Fakten im Vergleich mit Deutschland betrachtet, beginnt man zu verstehen, weshalb es in Spanien viel schwerer ist, die Epidemie zu verlangsamen oder einzudämmen.


    Die Kinder werden ziemlich frei erzogen und sind daher nicht daran gewöhnt, gehorchen zu müssen. Man trifft sich immer wieder mit sehr vielen Familienmitgliedern außerhalb, weil die eigenen Wohnungen viel zu klein sind, um dort wirklich leben zu können.


    Unzählige Menschen haben immer wieder sehr engen Kontakt zueinander, weil es einfach zu ihrer Lebensart gehört. Dazu muss man selbst dann noch zur Arbeit gehen, wenn man eigentlich zu Hause bleiben sollte.

    "Stay at Home" muss unter diesen Umständen eine Qual sein, die man auch nicht lange durchhalten kann - selbst wenn man es ernsthaft wollte.


    In Spanien konnte die Epidemie daher nie so gut eingedämmt werden wie in Deutschland. Während wir in Deutschland aktuell gerade über Maskenpflicht auf Feiern und in Lokalen diskutieren, werden in Spanien gerade wieder ganze Stadtteile komplett abgeriegelt. Man darf die Wohnung nur noch verlassen, wenn man zur Arbeit, Schule oder zum Arzt muss.


    PS:

    Über die Lebensgewohnheiten musste ich mir vieles erst einmal anlesen. Ich habe jedoch auch Kontakt zu Spaniern, die das alles gerade durchmachen müssen.

    In Spanien stehen die Gesundheitssysteme kurz vor dem Zusammenbruch. In Madrider Krankenhäusern sind die Intensivstationen mit Hunderten schwerer Fälle mehr als überfüllt. 


    In der gesamten Bevölkerung herrscht Hilflosigkeit und Angst vor COVID-19

    Es gab dort bisher rund 31.000 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Aktuell sind 1/2 Millionen Menschen akut mit Corona infiziert. Die Infektionswege lassen sich nicht mehr nachvollziehen.


    Man hatte allgemein damit gerechnet, dass sich die Situation erst wieder ab Herbst verschärft, jedoch nicht schon im August.

    KISS oder auch K.I.S.S. bedeutet "keep it simple simple"

    Frei und mit entsprechendem Sinn ins Deutsche übersetzt bedeutet es: "Halte es (doch) einfach (ganz) einfach"

    Gerade im Bereich von Software, kann eine einfache Lösung viel besser umzusetzen sein, als eine viel komplexere Variation.


    Aber auch im ganz normalen Leben kann KISS viel Zeit und Nerven sparen. Hier ein paar Beispiele dafür:


    Du muss eben irgendwo eine Holzschraube hinein drehen.

    Du suchst also deinen Akku-Schrauber und einen passenden Bit. Die Schraube muss in eine Aussparung hinein gedreht werden. Also brauchst du noch einen längeren Bit-Halter.

    Weil der Akku leer ist, musst du den erst einige Zeit laden lassen, bevor du beginnen kannst.


    Oder du nimmst einfach einen ganz normalen Schraubendreher und drehst die Schraube ohne viel Technikgedöns hinein.


    Ein elektrisches Gerät stellt plötzlich den Betrieb ein

    Natürlich schaust du nach, ob die Steckdose überhaupt noch Strom hat. Also ein anderen Gerät oder einen Stromprüfer holen und die Steckdose auf Funktion testen.


    Oder du steckst einfach wieder den Stecker ins Gerät, der mit den Jahren einfach immer weiter aus der Buchse gerutscht ist. Eventuell bist du auch irgendwann an den Kippschalter gekommen, der dann nach langer Zeit dann endlich zur anderen Seite (Aus) gekippt ist.


    KISS = denk nicht zu kompliziert. Es muss nicht immer hochgezüchtete Technik sein. Manchmal hilft auch etwas ganz Primitives und Einfaches.

    Weil man heutzutage aber oft viel zu kompliziert denkt, kommt man nicht auf die einfachste Lösung


    ,,,,

    Ich habe vor einigen Tagen einem Administrator-AZUBI folgende Aufgabe gestellt:

    Er erhält von mir eine Excel-Tabelle. In der Tabelle finden sich Artikelnummern, die mit einer Null ( "0" ) beginnen. Natürlich betrachtet Excel die Nummer als Zahl und löscht die Nullen am Anfang einfach weg. Die führende Null wird aber unbedingt gebraucht.


    Diese Tabelle muss so bearbeitet werden, dass sie als CSV-Datei in einen Shop importiert werden kann.

    Beim Import muss aber die Null vor der Artikelnummer stehen oder er muss das Problem anders lösen.


    Er hat nun tagelang in seiner Freizeit das ganze Internet durchsucht, um die Lösung für das Problem zu finden. Vergeblich. Sobald die Liste als CSV gespeichert ist, ist die Null beim Öffnen der Datei wieder weg.


    ABER ...

    Die einfachste "Einfachlösung" wäre es, den einzigen falschen Wert aus der Liste, nach dem Import einfach in der Eingabemaske per Hand zu ändern. Es handelt sich nur um 5 Ziffern, die man eingeben muss.


    Der Admin-AZUBI hat in der Schule gelernt, alle Probleme kompliziert zu lösen. Er hat in der letzten Woche noch nicht daran gedacht, dass es auch anders als "hochtechnisch" gehen könnte.

    Es hilft ihm nicht, wenn ich ihm sage, was er in diesem Einzelfall zu machen hat.


    Als später einziger verantwortlicher Admin, muss er lernen, die ihm gewohnten Denkweisen zu verlassen.

    Das ist ein Lernvorgang, den man nur initiieren kann, damit er ihn später von sich aus automatisch berücksichtigt.


    Wenn ihr mal ein Problem habt, grübelt einmal darüber nach, wie man es auch anders und einfacher lösen könnte. 

    Ich garantiere euch: Auch wenn ihr euch den Kopf darüber zerbrecht - das tut wirklich nicht weh. :lach:


    Je öfters ihr es macht, desto schneller werden euch immer wieder andere Lösungen einfallen.

    :ke:<-- KISS --> :idee:

    Ein normales Taxi: Der Fahrer unterhält sich mit den Fahrgästen. Manchmal ganz unterhaltsam, manchmal aber auch nur nervig. In Japan gibt es jetzt Taxis, bei denen das ganz anders ist:


    Ganz in traditionelles Schwarz gekleidet - sogar noch mit einem Schleier, der das Gesicht bedeckt, werden die Türen geöffnet und los geht die Fahrt (dann jedoch ohne Schleier).

    Der Fahrer spricht die ganze Zeit kein Wort und verhält sich auch ansonsten völlig unauffällig - so als wenn er überhaupt nicht da wäre. Diese "Schweige-Service" kostet extra.


    Beim traditionellen japanischen Theater sind neben den Akteuren auch schwarz gekleidete Helfer auf der Bühne, die durch ihre dunkle Kleidung nicht vom eigentlichen Geschehen ablenken. So kann man sie zwar sehen, bleiben aber trotzdem unbemerkt. Diese "unsichtbaren Helfer" werden Kuruki genannt.


    Die "Kuruki Taxifahrer" sollen den Eindruck erwecken, als wenn man in einem autonom fahrenden Taxi sitzen würde. Sie sollen nur "unsichtbare Helfer" des Autos sein.


    Hmm ... und wer hebt das Gepäck in den Kofferraum ?

    Ein autonomes Taxi würde es ja nicht machen können. Ob der Kunuki-Fahrer das macht ? Besser also kein Kunuki-Taxi zum Flughafen beordern *lach*

    Als die Epidemie begann, starben plötzlich sehr viele Menschen. Auch in der nächsten Zeit gab es extrem hohe Todeszahlen im Zusammenhang mit Corona-Erkrankungen.

    Für schwere Verläufe wurden oft Beatmungsgeräte benötigt. Nur ein geringer Prozentsatz überlebte, wenn er ein Beatmungsgerät gebraucht hatte.

    Am Anfang waren zuerst alte, schwache und stark vorbelastete Menschen betroffen. Sie hatten die geringsten Widerstandskräfte.


    Das alles ist nun etwas mehr als ein halbes Jahr her.

    Die Sterberaten, im Zusammenhang mit Corona, gingen zurück. Auf den ersten Blick scheint die Krankheit damit harmloser zu werden.

    Das stimmt aber nicht !!! Corona wurde sogar noch infektiöser !


    Folgende Gründe haben mit dafür gesorgt, dass es (in Europa) weniger Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gab.


    Die Wirkungsweise wurde zunehmend besser erkannt und die Medizin hat sich darauf eingestellt

    Man weiß jetzt, dass Beatmungsgeräte die Lunge der schwer Erkrankten sehr stark schädigen können. Beatmungsgeräte sind nicht mehr das "Allheilmittel" (als wie sie zu Beginn der Epidemie erschienen) sondern werden nur noch als letztes Mittel eingesetzt.


    Man hat erkannt, dass manche schweren Verläufe nicht auf zu geringer Tätigkeit des Immunsystems basieren, sondern auf einer viel zu hohen Aktivität.

    Viele Todesfälle werden dadurch vermieden, dass man sich nicht mehr auf die Bekämpfung des Erregers, sondern auf Einwirken des Immunsystems konzentriert.


    Quarantänemaßnahmen verhindern eine rasche Verbreitung

    Sogenannte Hotspots werden schnell abgeriegelt, so dass die Infektion sich nicht aus der entsprechenden Region heraus verbreiten kann.

    Weil dann nur eine bestimmte Region betroffen ist, können Ressourcen und Hilfen anderer Regionen zusätzlich genutzt werden.


    Abstands- und Hygiene-Regeln vermindern das Ansteckungsrisiko

    Große Entfernung zueinander sorgt dafür, dass man nicht mehr die "geballte Infektionsmasse" abbekommt. Hygieneregeln beseitigen Erreger, damit sie keine Wirkung mehr entfalten können.


    Masken verringern die Virenlast

    Masken können nicht absolut alles abhalten. Sie sorgen aber mit dafür, dass nicht alle Erreger vom Träger verbreitet werden oder bei ihm ankommen.

    Mit einer geringeren Virenlast kann das Immunsystem durchaus auch alleine fertig werden.


    Die Altersklassen der Infizierten haben sich geändert

    Zu Anfang waren es alte und kranke Menschen, die sich infizierten. Das Virus verbreitete sich in Alten- und Pflegeheimen faktisch wie ein Lauffeuer.

    In der jüngeren Vergangenheit haben sich jedoch vorrangig Besucher von privaten Feiern und Urlaubsreisen angesteckt. Der Altersdurchschnitt der Infizierten ist erheblich niedriger.


    Je jünger man bei einer Infektion ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass der Körper mehr Widerstandskräfte hat und noch nicht vorgeschädigt ist. Gleichzeitig ist das Immunsystem auch oft noch nicht "hypersensibel" genug, dass es mit überhöhter Aktivität reagiert.

    Bei jüngeren Menschen entfallen also viele Punkte, die bei älteren zu einem schweren Verlauf führen.


    Summa Summarum haben alle Maßnahmen und Aspekte zusammen dazu geführt, dass es weniger Todesfälle im Zusammen mit einer "Corona-Infektion" gibt.

    Das Virus selbst ist aber nicht harmloser geworden. Es ist genauso gefährlich wie zu Beginn.


    In vielen Ländern Europas steigen die Infektionszahlen und die Todesraten wieder rapide an. Überall, wo man sich sicher wähnte, und die Vorsorgemaßnahme lockerte, gibt es immer mehr Infizierte und Schwererkrankte.

    Huawei hatte damals das "Zukunftsversprechen" gegeben, auch weiterhin alle produzierten Geräte mit Updates zu versorgen.


    Im April 2019 kamen das P30 und P30 Lite neu auf den Markt. Die letzten Neuerscheinungen mit Android.

    Laut giga.de erhält das P30 Lite bereits jetzt schon kein Update auf das neue Android 10 mehr.


    Android 10 kam im September 2019 heraus. Es handelt sich technisch nicht um ein Update, sondern um ein Upgrade., da es eine neue Version von Android ist.


    Da der Bann zu der Zeit noch nicht aufgehoben war, hätte man damit rechnen müssen, dass Huawei nichts versprechen würde, was man nicht halten können wird.


    Zitat

    Huawei hat für viele seiner Smartphones ein Zukunftsversprechen gegeben, das ganz groß in den Shops zu sehen ist. Damit soll potenziellen Käufern und Besitzern signalisiert werden, dass es keine negativen Auswirkungen bei Android-Updates geben soll.

    ....

    Sollte sich die Aussage von Huawei bestätigen, dann wäre das eine echte Enttäuschung. GIGA wird bei Huawei noch einmal nachfragen, ob die Informationen wirklich stimmen und den Artikel gegebenenfalls aktualisieren

    Update = Aktualisierung

    Upgrade = Neue Version.


    Wer da jetzt also enttäuscht ist, zeigt leider nur, dass er die Unterschiede nicht kennt.

    Die Huawei-Geräte mit Android, werden also weiterhin mit Updates versorgt werden, aber nicht mehr mit neuen (und sichereren) Versionen von Android.


    Android 11 wird seit September 2020 verteilt. Betriebssystemtechnisch sind damit alle Android-Geräte von Huawei jetzt völlig veraltet.


    PS:

    Die "alten Huawei-Knochen" werden noch einige Zeit sicher bleiben. Sie bleiben jedoch auf dem Status Quo. Es wird keinerlei Neuerungen mehr geben.

    Der Wert fällt rapide und die Restnutzungsdauer ist kürzer als sonst üblich.


    HUAWEI ist keine Empfehlung mehr für ein Android-Gerät. Geräte mit Harmony sind in Europa nur sehr eingeschränkt nutzbar.

    Man hat ja seine typischen Lebensmittel, bei denen man über Jahre immer die Preise kennt. Da merkt man sofort, wenn die Preise steigen.

    Mit der Mehrwertsteuersenkung wurde dieses "Preis-Wissen" erst einmal durcheinander gebracht. Plötzlich waren sie überall durchgestrichen - aber - die durchgestrichenen Preise waren schon FALSCH.


    Es wurden viel höhere Preise durchgestrichen als man sie vorher kannte.

    Da das, was man an der Kasse zu zahlen hatte aber niedriger war, hat man sich wohl nicht so darum gekümmert.


    Danach hat man das mit den durchgestrichenen Preisen gelassen. Dafür wurden pauschale Abzüge an der Kasse gemacht. "An der Kasse werden automatisch 3% abgezogen". Klingt ja ganz gut, weil das mehr ist, als die Steuersenkung.


    Was ist aber, wenn in einigen Monaten wieder die normale Steuern gelten ?

    Wir bekommen das berechnet, was wie heute schon auf den Preisschildern sehen. Wir werden es aber nicht mehr merken, dass wir erheblich mehr als im Juni zu bezahlen haben. Schließlich hatten wir ja die höheren Preise ein halbes Jahr vor den Augen.


    Artikel und Preise im Juni und aktuell

    Sandwichtoast (Hausmarken) 0,89€ zu 0,95€ -

    6 Cent teurer = 6,74% mehr -


    Billiges kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk 0,39 € zu 0,45€ -

    6 Cent teurer = 15,3% mehr


    Ein Gläschen Lachsersatz 0,99€ € zu 1,19€ -

    20 Cent teurer = 20,2% mehr


    200g abgepackter Frischwurstaufschnitt 0.89€ zu 1,19€ -

    30 Cent teuer = 33,7% teurer


    H-Milch 1,5% kostet im März noch 0,65 € zu 0,71€ -

    6 Cent teurer = 9.23% teurer


    Im März 2020 kostete eine Packung Küchenrollen noch 1,29 €. Das war direkt zu Beginn der Corona-Epidemie . Auch wenn es heute keinen Mangel mehr gibt, liegt der Preis doch überwiegend bei 1,55€


    Bei Toilettenpapier wird auch heute noch "kräftig zugelangt".

    3lagige Rollen mit 250 oder wenigstens 200 Blatt gibt es kaum noch. Oft sind nur auch nur 130,140,150,160,170 Blatt auf der Rolle und mal mehr und mal weniger Rollen in der Packung.

    Weil weniger Blatt auf der Rolle sind und auch nicht immer 8 oder 10 Rollen in der Packung sind, ist es sehr schwer die aktuellen Preise von denen vom Juni zu vergleichen.


    Gemüse und Früchte aller Art sind im Preis saisonal schwankend. Aber nicht nur das, sondern auch "Dosenfutter" ist im Preis durchweg gestiegen.


    Die Fleischpreise sind auch durchweg und teilweise sogar erheblich gestiegen - obwohl es die gleichen Produzenten und die gleiche Qualität wie vorher ist.

    Da es keine allgemeine Erhöhung der Fleischpreise gab (eher das Gegenteil ist der Fall) stellt sich die Frage; Wieso steigen die Preise ?


    Jetzt kann man natürlich behaupten, dass das Grundmaterial teurer geworden ist.

    Ah ja ? Von einem auf den anderen Tag und in allen Bereichen ?


    Papiere aller Art sind seit März für die Hersteller heftig im Preis gefallen.

    Ob Küchentücher oder Toilettenpapier ist egal. Und trotzdem soll man gleich viel oder sogar mehr als vorher zahlen ?


    Haben wir in Deutschland massive Missernten beim Getreide gehabt ?

    Gibt es plötzlich zu wenig Vieh ?

    Geben Kühe weniger Milch ?

    Kosten Wasser und Zucker für Getränke plötzlich mehr ?

    Sind die Preise für Kraftstoff massiv gestiegen ?

    Es gibt weder einen Mangel noch erhöhte Nachfrage.


    Die Preise, die ich immer im Kopf habe, sind zwischen 6% und 33% gestiegen. Da ist es leicht zu sagen, dass man einen pauschalen Rabatt von 3% gibt - aber nur bis Ende des Jahres.


    Leute bleibt preiskritisch. 

    Schaut auf die Herstellerkennzeichnungen. In manchem No Name Produkt steckt (nachweislich) die gleiche Ware wie beim Markenprodukt.

    So bekommt ihr die gleiche Qualität zu einem etwas moderaterem Preis.

    Trump hatte angekündigt, dass TikTok verboten werden würde, wenn es nicht an einen US-Konzern verkauft werden würde. Natürlich nur aus Gründen der Sicherheit. China dagegen würde einem Verkauf nicht zustimmen.

    Wer die Mehrheit hält, besitzt die Firma faktisch und kann über alles bestimmen.


    Noch vor einigen Tagen war Trump gegen den Deal: Oracle und Walmart hatten zusammen 20% der Anteile erworben. Die Zentrale der US-Aktivitäten von TikTok sollte in den USA angesiedelt werden.

    Trump wollte jedoch, dass die Firma zu mindestens 51% amerikanischen Firmen gehört.


    Nach einer Spende von 5 Milliarden an das US-Gesundheitssystem und mit der Aussage, dass die "neue Firma" 25.000 Mitarbeiter haben solle, wurde die Vereinbarung jetzt von Trump akzeptiert.

    Mit nur 20% Anteilen "gehört" die Firma also jetzt den USA.


    Stellt sich jetzt nur noch die Frage, ob China das ähnlich sieht. 

    Mathematik ist schließlich überall auf der Welt gleich. 20% sind nicht die Mehrheit. Die Firma gehört demnach definitiv nicht wirklich US-Firmen... auch wenn Trump das gerne so darstellen möchte.


    Welche Folgen hätte es eigentlich, wenn die Firma zum US-Besitz gerechnet wird ?

    - Steuerpflicht in den USA

    - Geltendes Recht ist nur das US-Recht

    - Forderungen nach Nutzerdaten seitens von US-Behörden muss Folge geleistet werden


    Für Nutzer ändert sich also de facto nichts. Ihre Daten sind auch weiterhin nicht sicher - werden jetzt nur von einer anderen Seite abgegriffen.:thumpd:

    In GB gibt es aktuell ein Bestreben, ein Gesetz zu verabschieden, das einer Klausel des Einigungsvertrags mit der EU widerspricht.


    Es geht um den Status von Irland und Nordirland.

    Sollte das Gesetz verabschiedet werden, wird automatisch auch der Vertrag mit der EU gebrochen.

    Im gleichen Zug werden auch alle anderen bisherigen Vereinbarungen ungültig.


    Der britische Premierminister benutzt das Gesetz jetzt als Druckmittel gegen die EU, um sie zu bestimmten Zusagen zu erpressen.


    Wenn die EU zustimmt, damit das Gesetz nicht verabschiedet wird, hat GB "mit vorgehaltener Waffe" etwas durchgedrückt, was sonst nicht vereinbart worden wäre.

    Wer jedoch mit Vertragsbruch droht, dem ist auch zuzutrauen, dass er es danach trotzdem noch macht.


    Stimmt die EU nicht zu, gibt es sofort den harten Brexit, der dazu führen wird, dass keinerlei Waren mehr nach GB gelangen. Die Opfer wäre die ganze britische Bevölkerung. GB ist nicht in der Lage, die dringend benötigten Güter zeitgerecht aus anderen Regionen zu beschaffen.


    Gut gespielt, Johnson. Die EU ist immer die Schuldige.

    - Stimmt die EU zu, wird es erneut zu Kämpfen in Nordirland kommen, die durch das "Karfreitagsabkommen" beendet wurden.

    - Stimmt sie nicht zu, geht die Wirtschaft in GB mit einem Schlag den Bach runter und die Menschen würden leiden.


    Die Bevölkerung hat ihre Zustimmung zu Johnsons Arbeitsweise bereits auf 24% gesenkt. Zur Wahl im Dezember waren es noch rund 90% gewesen,

    GB hat die höchsten Todeszahlen durch das Corona-Virus in ganz Europa. Dieses absolute Verweigern von Gagenmaßnahmen und Leugnen der Tatsachen, war wohl nur ein Grund dafür.

    Trotzdem wird die aktuelle Politik von den Parteien unterstützt. Man steht ja immer gut da.. und die nächsten Wahlen sind erst 2024.

    Ein Wohnmobil ist ein Fahrzeug, das komplett auf das Übernachten unterwegs ausgerichtet ist.

    Ein Camper (auch Wohnwagen genannt) ist ein Anhänger, den man bei Bedarf einfach mitnimmt.


    Camper / Wohnwagen / Wohnanhänger

    Für Fahrten mit Anhänger gilt eine Höchstgeschwindigkeit. Im Normalfall liegt die bei 80 km/h. Nur wenn Zugfahrzeug und Camper bestimmte Bedingungen erfüllen, darf ein Camper auch mit 100 km/h gezogen werden. Mit einem Camper ist man also auf jeden Fall langsamer als mit einem PKW alleine.


    Für einen Camper muss man auch Steuern und Versicherung zahlen. Eine jährliche Gasprüfung und die ganz normale HU, sorgen für weitere Fixkosten, auch wenn man ihn nicht benutzt.

    Im öffentlichen Raum darf ein Camper nur eine gewisse Zeit abgestellt werden. Man braucht also zusätzlich noch einen festen Stellplatz ( zum Beispiel zum Überwintern)


    Im Camper dürfen sich während der Fahrt keine Personen aufhalten.

    Unterwegs darf man auch längere Pausen machen, ohne gegen Verkehrsordnung und andere Regeln zu verstoßen.


    Auf einem Campingplatz kann man das Zugfahrzeug auch einfach abkoppeln, um damit Kurztrips am Urlaubsort zu unternehmen.


    Wohnmobil / Campingmobil 

    Für ein Wohnmobil gibt es keine generellen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Man braucht jedoch einen Führerschein für die entsprechende Gewichtsklasse.


    Für ein Wohnmobil fallen die gleichen Fixkosten wie bei einem Camper an, jedoch sind die erheblich höher.


    In einem Wohnmobil dürfen so viele Personen mitfahren, wie es geeignete Sitzplätze (mit Gurten) gibt.

    Im öffentlichen Raum darf ein Wohnmobil so lange wie ein PKW stehen.

    Das Anhalten während der Fahrt ist jedoch nur zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit zulässig. Für längeren Aufenthalt muss ein fester Platz für das Wohnmobil aufgesucht werden. Ein längerer Aufenthalt im öffentlichen Raum verstößt sowohl gegen die StVO als auch gegen Naturschutzgesetze.


    Mit einem Wohnmobil ist man auf einem Campingplatz immobil. Man braucht ein zusätzliches Fahrzeug, um den Urlaubsort zu erkunden.


    =====


    Beide Systeme haben gravierende Nachteile - aber auch Vorteile.


    Der größte Nachteil eines Campers ist, dass man auch ein dazu passendes Fahrzeug haben muss.

    Ich habe mal einen kleinen Camper am Haken gehabt, mit dem die Fahrt von Coburg bis quer durch den Harz nur eine Qual war.

    Einerseits hat man natürlich einen ganz anderen Aufbau hinter sich als bei einem normalen Anhänger. Andererseits merkt man jedes Kilogramm zu viel, wenn es mal bergauf geht.

    90 PS Diesel mit Familie, Gepäck und dem Camper im Schlepp, reichten nur mit viel Anlauf aus, um überhaupt auf 80 km/h zu kommen.


    Der große Vorteil war jedoch, dass ich ihn schon Tage vorher ganz gemütlich für die Reise ausstatten konnte. Zusatztanks für Dusche und Waschbecken füllen. Batterien laden, um Strom für Licht, Kühlschrank und Herd zu haben. Gasflasche für Kühlschrank und Herd holen. Chemietoilette organisieren.


    Bei einem kleinen Camper gibt es jedoch nur wenige Schlafplätze. Braucht man mehr, holt man sich eben einen größeren. Sofern ausreichend, muss man kein neues Zugfahrzeug haben.

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    Beim Wohnmobil sieht das alles ganz anders aus.


    Das Fahrzeug ist insgesamt auf den Campingeinsatz abgestimmt. Das "rollende Wohnzimmer" mit entsprechend viel Platz.

    Während man jedoch beim Camper alles nachrüsten kann, sind beim Wohnmobil kaum noch Möglichkeiten zur Erweiterung vorhanden. Man muss also mit dem zufrieden sein, was man sich kauft oder mietet. Was fehlt, auf das muss man auch dauerhaft verzichten.


    Natürlich kann man auch nicht denken "Aufräumen kann man ja später noch". Wer will schon während der Fahrt immer in ein unaufgeräumtes Wohnzimmer schauen ?

    "Mutti koch mal Kaffee" gibt es auch nicht. Während der Fahrt müssen alle angeschnallt sitzen bleiben.


    Weil bei einem Wohnmobil der "Wohnbereich" jedoch Teil des Fahrzeuges ist, kann er durchaus auch schwerer sein als wenn man das Gleiche Interieur in einen Anhänger bauen wollte.

    Das kommt durchaus auch einer besseren Isolierung gegen Außentemperaturen zugute. Wer will denn schon gerne im Sommer gedünstet oder im Winter tiefgekühlt werden ?


    Ein weiterer Vorteil (mancher) Wohnmobile ist, dass auch während der Fahrt noch die Zusatzbatterien durch das Fahrzeug geladen werden können.


    Vorsicht !

    So stabil ein Wohnmobil aussieht, so filigran ist es am Ende jedoch in Gefahrensituationen.

    Aufbaue von Wohnmobilen müssen sehr leicht sein und sind dadurch nicht stabil genug, um bei einem Unfall den gleichen Schutz zu bieten, wie das "Grundfahrzeug" ihn geben würde.


    Bei Wohnmobilen kommt es darauf an, wie sie gebaut wurden, ob sie Sicherheit bieten oder zur zusätzlichen Gefahr für die Insassen sind. Ich habe leider schon viele völlig zerlegte Wohnmobile sehen müssen, weil der Aufbau nicht stark genug war.

    Ein gleichartiger Transporter oder leichter LKW hätte nur einen leichten Schaden gehabt.


    Es ist sowohl eine Frage des Geldes als auch der persönlichen Individualität.


    Wer es einfach und bequem mag, mietet sich ein Wohnmobil.

    Reserviert euch genau die Ausstattung, die ihr wirklich braucht. Reserviert euch gleichzeitig aber auch einen passenden Stellplatz. Stellplätze für Wohnmobile sind teurer, haben in der Regel aber auch einen Strom- und Wasseranschluss.

    So kann man ganz gemütlich "zu Hause" duschen, was auf manchen Plätzen durchaus hygienischer ist.


    Individualisten sollten sich mal einen Camper ansehen

    Hier könnte es sich sogar schon lohnen, den Anhänger ganz zu kaufen. Wenn er groß genug ist, kann man ihn im Laufe der Zeit auch immer wieder umrüsten/aufrüsten.


    Bei einem Camper sollte man aber darauf vorbereitet sein, dass man völlig autark sein muss. Batterien und Wassertanks sollten also auch mit dabei sein, weil man i.d.R. nur selten Versorgungsanschlüsse in der Nähe hat.

    Man sollte die Größe des Campers nicht auf das Zugfahrzeug auslegen. Wenn es nötig ist, kann man sich ja einfach ein größeres Zugfahrzeug für kurze Zeit mieten/leihen.

    ...

    Ein Camper hält mehrere Jahrzehnte. Normalerweise hat er keine großen Verschleißteile, sodass er eigentlich problemlos jede HU überstehen sollte. Wenn man Campingfreund ist, kann man ihn auch auf einem Dauercampingplatz "rollende Ferienwohnung" dort abstellen.

    Manche Kleingartenvereine lassen se sogar zu, dass man seinen Camper als "Hütte" abstellt. Ein Anhänger verursacht keine Umweltschäden, wenn er abgestellt wird.


    Bei einem Wohnmobil sieht es schon anders aus. Es ist ein Fahrzeug, das regelmäßig auf Sicherheit überprüft werden muss, auch weil es mit steigendem Alter immer mehr leidet.

    Die Haltbarkeit ist geringer und wenn es abgestellt wird, kann es durchaus auch Umweltschäden durch Öl oder Kraftstoff verursachen.

    Schlecht für die E- Autos die kauft dann keiner mehr.

    Das sehe ich ähnlich. Die "Tankkosten" für ein E-Auto sind unterwegs teilweise astronomisch hoch.


    Wer (z.B. als Mieter) zum Laden an öffentlichen Ladestellen gezwungen ist, wird merken, dass das auch nicht mit den normalen (jetzt schon zu hohen) Kosten für Haushaltsstrom vergleichbar ist.

    Natürlich kann das immer nur ein individueller Eindruck sein.


    Zu Zeiten der Wehrpflicht und im "Kalten Krieg" war die Bundeswehr bis zu 800.000 Mann stark.

    Es gab kaum Familien, in denen nicht ein Sohn oder Vater bei der Bundeswehr gewesen ist. Die Akzeptanz in der Bevölkerung war dadurch relativ hoch.


    Obwohl sich der Einsatz damals auf die reine Landesverteidigung beschränkte, hieß es aber auch damals schon "Soldaten sind Mörder".

    ...

    Nachdem aus BRD+DDR eine "gemeinsame Bundesrepublik" wurde, hätte eine "gemeinsame Bundeswehr" noch viel mehr Ansehen genossen - auch weil sie nicht nur ein Vorzeigeobjekt gewesen wäre, sondern wirklich effektiv hätte sein können.

    Da es aber kein "Feindbild" mehr gab, war eine noch größere Bundeswehr nicht nötig. In den folgenden Jahren wurde die Bundeswehr extrem weit reduziert und hat heute nur noch eine Sollstärke von 150.000 Mann.

    -

    Mit "friedlicheren Zeiten" begannen dann aber auch die Auslandseinsätze der Bundeswehr. Wer sich jetzt freiwillig verpflichtete, musste nun damit rechnen, auch wirklich in den Krieg ziehen zu müssen - und das nicht mehr nur zur Verteidigung des eigenen Landes.


    Das Ansehen der Soldaten wandelte sich.

    Jetzt wurden sie nicht mehr nur zum Töten für den vagen Fall, dass Deutschland in einen Krieg verwickelt wird, ausgebildet. Jetzt mussten sie diese Fähigkeiten auch einsetzen, wenn es in Deutschland keinen Krieg gibt.


    Die Soldaten, die aus Afghanistan zurückkehrten, wurden zum Beispiel auf dem Flughafen von einem Mob mit "Frauen- und Kindermörder-Rufen" begrüßt.

    -

    Bei 83 Millionen Einwohnern und einer Durchschnittfamilie mit 3 Personen, gibt es nur noch in jeder 184. Familie einen aktiven Soldaten.

    Was die Soldaten wirklich machen und wie sie leben, wird immer mehr zum Hörensagen. Man hat viel zu viel Distanz zu ihnen.


    In der jüngeren Vergangenheit wurden immer mehr Rufe laut, die Bundeswehrt doch komplett abzuschaffen.

    Die Akzeptanz, dass eine Bundeswehr immer noch nötig ist, ist immer weiter gesunken.


    Trotzdem man jetzt wirklich mal eine "wirklich verteidigungsfähige Armee" brauchen könnte, weht der Bundeswehr immer noch mehr Ablehnung entgegen.


    Man sollte immer stolz auf den eigenen Beruf sein. Als Soldat sollte man jedoch nicht damit rechnen, dass auch der Rest der Bevölkerung den Sinn deines Berufes versteht.


    Da es hier um einen soldatischen Arbeitsplatz bei der Bundeswehr geht, möchte ich deshalb einfach vor falschen Illusionen warnen.

    Die Wehrpflicht ist ausgesetzt. Die Bundeswehr ist seitdem eine reine Freiwilligenarmee. Die Truppe versucht nun mit einer Werbeoffensive neue Bewerber zu finden.


    Auch wenn man händeringend nach Nachschub sucht, ist das nicht gleichbedeutend damit, dass jeder Bewerber auch angenommen wird.

    Die "schöne Welt der Bundeswehr" sollte man kritisch betrachten. Auch wenn es so scheint, als wenn man sich für einen ganz bestimmte Aufgabe bewerben könnte, so entscheidet am Ende doch die Bundeswehr, wo und als was man eingesetzt wird.


    Insgesamt ist es bei der Bundeswehr viel ziviler geworden.

    ABER

    Wer sich dort bewirbt, durchläuft in jedem Fall eine Grundausbildung, die für alle gleich ist und auch den Einsatz der Waffe beinhaltet. Auch wenn du nur einen Schreibtischjob willst, wirst du also lernen, wie man sich und andere mit der Waffe verteidigt.


    Du schließt einen Vertrag, den du später nicht mehr kündigen kannst. Du verpflichtest dich für einige Jahre und musst sie auch dann weiter ableisten, wenn dir der Job nicht gefällt.


    Du entscheidest dich von Anfang an für eine bestimmte Laufbahn. Es besteht die Möglichkeit, sich später für eine andere Laufbahn zu verpflichten. Da die Laufbahnen aber ganz unterschiedlich ausgebildet werden, ist es später schwerer, in eine andere zu wechseln.

    Innerhalb der jeweiligen Laufbahn kannst du dich aber immer hocharbeiten. Dazu musst du natürlich auch entsprechende Leistung bringen.

    Wird dir aber eine andere Laufbahn angeboten, kannst du diese auch ablehnen.


    Machen wir uns nicht vor. Du verpflichtest dich auf jeden Fall als Soldat/in. Die Aufgabe eines Soldaten ist die Verteidigung und wenn er diese Aufgabe wahrnimmt, kann es auch sein, dass er andere Menschen ganz gezielt töten muss.

    Im Gegensatz zur anderen Ländern, haben Soldaten in Deutschland aktuell ein schlechtes Image.

    ...

    Kläre mit dir selbst ab, ob du im Notfall einen Menschen töten könntest, um einen anderen zu schützen. Auch wenn du nur eine Drohne steuerst, bist du für den Tod, den sie bringen kann, mitverantwortlich. Du drückst den Knopf ... weil es deine Aufgabe ist.

    Wenn du es mit deinem Gewissen nicht vereinbaren kannst, bewerbe dich auf keinen Fall bei einer Armee.


    Wenn du etwas auf die Meinung und Ansehen in den Augen anderer gibst, lass es sein.

    Soldaten stehen nicht besonders hoch im Ansehen bei der Zivilbevölkerung. Das hat sich in den letzten 40 Jahren nicht geändert.


    Wenn du viel Wert auf Selbstbestimmung und Individualität legst, ist ein Job bei der Bundeswehr nichts für dich.

    Du wirst Regeln und Vorschriften gehorchen müssen, deren Sinn du eventuell nicht erkennen kannst. Deine Meinung bleibt oft unberücksichtigt und auch ein paar deiner Grundrechte legst du mit Unterzeichnung des Vertrages ab.


    ABER

    Soldaten helfen auch in Notsituationen im Landesinnern

    In den 1980er Jahren haben sich Bundeswehrräumpanzer durch die Schneemassen gekämpft und Autobahnen geräumt, damit die Versorgung der Bevölkerung weiterhin gesichert blieb. Zivile Schneefräsen und -Räumfahrzeuge waren technisch dazu in der Lage.


    Als es in Sachsen und anderen Bundesländern verheerende Überschwemmungen gab, haben sich Tausende von Soldaten freiwillig für Hilfseinsätze gemeldet. Gemeinsam mit den zivilen Kräften haben sie rund um die Uhr Dämme repariert, Notdämme erstellt, die Bevölkerung in Sicherheit gebracht oder versorgt.


    Während der Corona-Epidemie hat die Bundeswehr medizinische Hilfe in Hotspot-Regionen geleistet, weil die zivilen Ressourcen dafür nicht ausreichend waren.


    Auch im Ausland wird geholfen

    Auch in Auslandseinsätzen besteht eine der Hauptaufgaben darin, Menschen zu schützen und teilweise auch die Versorgung dort wieder herzustellen.


    Die Bundeswehr fliegt medizinische Ausrüstung und Proviant in Krisengebiete und unterstützt aktiv die dortige Bevölkerung.


    Manche Fachleute der Bundeswehr bleiben auch Jahre vor Ort, um der Bevölkerung Wissen zu vermitteln, damit sie ihr Leben wieder selbst meistern können. Dabei handelt es sich in der Regel um Wiederaufbauhilfe, die der zivilen Bevölkerung zugute kommt.


    Ich hoffe, dieses Thema kann etwas zur Entscheidungsfindung beitragen, wenn jemand sich ernsthaft damit beschäftigt, bei der Bundeswehr zu arbeiten.



    PS:

    Ich habe mich heute Morgen mit zwei anderen Soldaten unterhalten. Der Eine war im Kampfeinsatz in Saudi-Arabien und in Afghanistan nach einigen Verwundungen war er nicht mehr diensttauglich und sein Vertrag wurde deshalb beendet.

    Der andere ist im aktiven Dienst, jedoch keine Kampftruppe, und wartet auf seine Bestätigung zu einer anderen Laufbahn.

    Da Jeder ein Jahrzehnt nach dem anderen bei der Truppe war, stellten wir fest, dass sich die Behandlung der Soldaten innerhalb der Bundeswehr kontinuierlich verändert/verbessert hat.

    Sie nähert sich immer weiter einem "ganz normalen zivilen Job" - aber es bestehen doch weiterhin gravierende Unterschiede.

    Endlich ist Deutschland mal wieder Spitzenreiter: Die höchsten Strompreise aller G20-Länder.

    - In Europa steht Deutschland auf Platz 2. Nur in Portugal ist der Strom noch teurer.

    - Weltweit steht Deutschland auf Platz 16. Nur in Ländern, in denen es sowieso kaum Strom gibt, ist der Strom noch teurer.


    Unter diesen Bedingungen soll alles auf Strom umgestellt werden. Vom Autofahren bis zum Heizen.


    Der Strom wird aber demnächst noch teurer werden.

    Weil viele private Solaranlagen aus der EEG-Förderung fallen, dürfen sie keinen Strom mehr liefern. Wenn Strom knapp wird, wird er zwangsläufig noch teurer - auch ohne andere Maßnahmen.


    Bei solchen Aussichten sollte man sich privat gut überlegen, wie man den Stromverbrauch senken kann, bevor man noch mehr elektrifiziert.

    Stellen wir uns einmal vor, was alles einen Abfluss verstopfen könnte.


    - Haare

    - Schmutz

    - Essenreste

    - Kalk

    - im Wasser gelöste Mineralien

    - Fett

    - Seifenreste


    - Spülmittel sind reine Fettlöser -

    sie können keine Verstopfung lösen, da die anderen Stoffe weiterhin im Rohr verbleiben


    - Allesreiniger lösen nur Schmutz an -

    Sie bilden eine Lauge, die auch Fette etwas anlösen kann


    - Essigsäure/Essigessenz zerstört organische Stoffe und löst Kalk auf -

    Gleichzeitig greift die Säure aber auch Metalle und andere Stoffe an.


    - Zitronensäure löst Kalk und organische Stoffe auf -

    Aber auch sie greift Materialien an.


    Eigentlich haben wir jetzt also alle Mittel zusammen, die jedes für sich einen Grund der Verstopfung angreifen könnte. Setzt man sie nacheinander ein, erhält man keinerlei Wirkung, weil die anderen Ursachen weiterhin vorhanden bleiben


    Setzt man sie jedoch gleichzeitig ein, ist die Wirkung gleich Null !

    Säuren und Laugen neutralisieren sich gegenseitig. Damit sind beide Stoffe zusammen wirkungslos.


    Es bringt also nichts, diese Hausmittel bei einer Rohrverstopfung auszuprobieren.

    Ich habe es einmal vor Jahren bei einem Abfluss versucht, der ganz flach innerhalb einer Decke verlief. Das Ergebnis von diversen Reinigern war nur, dass es am Ende im Keller nach Putzmitteln roch.


    Wer es trotzdem selbst probieren möchte: :/

    Ihr braucht sehr viele Liter von jedem Mittel. Es genügt nämlich nicht, dass die Verstopfung "aufgebrochen" wird. Auch direkt dahinter muss alles weiterhin aufgelöst werden. Sonst kommt es direkt dahinter wieder zur nächsten Engstelle. Dann habt ihr sie am Ende doch nur weiter nach hinten verlagert.


    Holt euch also einen riesigen Stopfen, verschließt das Rohr und schüttet oben 50-100 Liter von eurem Lieblingsmittel hinein. Das lasst ihr dann schön lange stehen, damit es auch wirken kann und immer schön nachfüllen, bis das ganze Rohrleitungssystem gefüllt ist.

    Und weil das Mittel immer wieder schnell gesättigt ist, müsst ihr immer wieder unten den Stopfen öffnen, damit ihr frisches Mittel nachfüllen könnt. :so_nen


    Wer dann meint, "was für ein blöder Rat", der hat dann endlich gemerkt, was ich vorher schon geschrieben hatte: Es bringt alles nichts - außer unnötige Kosten :P:saint2:

    Bei einem Handwaschbecken ist es relativ einfach eine Verstopfung zu beseitigen: Man nimmt sich einen größeren Eimer, stellt ihn unter das tief hängende Rohr und schraubt es dann ab.

    Jetzt kann man das Rohr ganz gemütlich reinigen oder auch einfach komplett ersetzen.


    Bei Duschen ist das nicht so einfach.

    Die Rohre sind nicht direkt zugänglich und manchmal sind sie sogar noch "in Beton eingelassen". Um die raus zu bekommen, muss man dann vielleicht erst die ganze Dusche herausbrechen. Das sollte man nur machen, wenn einem das Haus selbst gehört. Ansonsten ist es Sache des Vermieters, der dann einen Handwerker rufen wird.


    Je nachdem wie die Dusche gebaut ist - mache Bauherren meinten früher ja, dass ein Gefälle von 1% auch schon reicht - steht man jedoch immer wieder vor dem gleichen Problem:

    Irgendwann ist schon wieder mal die Dusche verstopft - dabei ist es gar nicht deine Schuld.


    Im Ablaufrohr der Dusche hat sich ein Gemisch aus Fett, Seifenresten und feinen Härchen festgesetzt.


    1) Fülle die Duschtasse mir möglichst heißem Wasser und zieht dann den Stöpsel

    Das heiße Wasser wird die Fette im Ablauf aufweichen und anlösen. Da das heiße Wasser im Rohr gestaut wird (weil das ja verstopft ist) hat es genügend Zeit, damit die Hitze einwirken kann.


    2) Hol dir ein spezielles Rohrreiniger-Gel

    Leider muss ich ausnahmsweise einmal einen Markennamen nennen, aber auch nur weil mir bislang noch kein ähnlich wirkendes Mittel untergekommen ist.

    "SC Johnson Drano Power-Gel Rohrfrei" - Zusammensetzung: Natriumhypochlorit, Natriumhydroxid, Amine, C12-18 Alkyldimethyl-m N-Oxide


    Diese Kombination ist ein ätzendes und Gewässer schädigendes Gel, das Haare und Fette regelrecht wegätzt . Man gibt einen halben Liter in den Ausguss und lässt in eine bestimmte Zeit einwirken.

    Weil es ein Gel ist, haftet es möglichst lange und hat dadurch genügend Zeit, um alles zu zersetzen.


    Danach muss man mit warmen Wasser nachspülen. Damit das Rohr auch komplett gespült wird, auch hier wieder erst den Stöpsel rein, damit möglichst viel Wasser gleichzeitig ins Rohr kommt.

    Das (rechtzeitige und ausreichende) Spülen ist ganz wichtig, weil das Gel natürlich auch wieder aus dem Rohr gespült werden muss.


    Wegen der Gewässer schädigenden Wirkung darf man das Gel übrigens maximal 2x in direkter Folge einsetzen - sonst kann das Gel nicht mehr ausreichend verdünnt werden, bevor es im Abwasserkanal landet. Bitte haltet euch auf jeden Fall daran !


    Vorsicht. Das Zeug ist sehr aggressiv und greift viele Materialien an. Es ist NUR in Duschen zu gebrauchen, weil es nur Haare und Seifenreste auflösen kann. Woanders ist es faktisch nutzlos.


    Spätestens nach der zweiten Anwendung ist das Rohr aber auf jeden Fall wieder frei. Wenn nicht, muss ein Handwerker ran, der dem Ursache der Verstopfung auf den Grund geht und notfalls die entsprechenden Rohe tauschen muss.

    In jedem Abflussrohr lagern sich mit der Zeit immer mehr Ablagerungen an. Selbst die glattesten Rohre sind davor nicht gefeit.

    Bis sich die ersten Ablagerungen bilden, wird zunächst sehr viel Zeit vergehen. Es dauert eben sehr lange, bis irgend etwas Halt am glatten Rohr finden kann. Kaum gibt es jedoch die ersten Unebenheiten, erhöht sich die Geschwindigkeit, mit der sich Ablagerungen bilden. Je rauer die Innenwände sind, desto mehr kann haften bleiben.


    Im Internet und auch anderswo wird empfohlen, regelmäßig Spülmittel in den Ausguss zu geben

    Das Gedanke ist eigentlich ganz einfach: Im Abflussrohr bleiben Fette hängen, die sich mit der Zeit verhärten. Wenn man jetzt einen Fettlöser hinzu gibt, löst dieser die Fette wieder ab und das Rohr wird innen wieder glatt.


    FALSCH !

    Das fettösende Spülmittel müsste Tage, Wochen. Monate einwirken können, bis es eine verhärtete Fettschicht lösen könnte. Gleichzeitig müsste aber immer wieder die mit abgelösten Fett gesättigte Spülmittellösung abgespült und erneuert werden.

    Nimm einfach einmal eine völlig verschmutze Bratpfanne, in der sich noch Fett befindet und tauche sie in ein Spülbecken mit einem Wasser-Spülmittel-Gemisch ein. Es dauert nicht lange, bis kein Fett mehr aufgelöst wird.


    Wenn du pures Spülmittel in den Ausguss füllst - rinnt es relativ schnell das Rohr hinab. Es hat gar keine Zeit, um lange genug irgendwo haften zu bleiben, damit es Fettablagerungen entfernen könnte.


    Ein anderer Tipp ist, dass man den Abfluss regelmäßig mit einem Sprüh-bzw. Kriech-Öl behandelt.

    (Man sieht den Tipp immer wieder im Zusammenhang mit einem Produkt mit Namen "WD40")

    Das Prinzip hinter diesem Tipp ist: Mit dem Öl wird die Innenseite (wieder) so glatt, dass nichts mehr daran haften bleiben kann. Die Ablagerungen "rutschen einfach drüber" und finden keinen Halt mehr.


    FALSCH !

    Die Grundidee ist nicht falsch - nur die Ausführung kann nicht funktionieren. Damit ein Rohr rundum von innen eingeölt werden kann, muss das Öl erst einmal auch rundherum ankommen.

    Rohre haben ein Gefälle. Flüssigkeiten laufen immer unten im Rohr entlang. Wenn man das Rohr wirklich rundum von innen einölen wollte, müsste man oben einen Behälter mit sehr viel Öl haben, den man dann auf einen Schlag ins Rohr entleert.


    Aber selbst wenn man das machen würde, würde es nicht lange helfen. Das Öl wird auch das Rohr hinunter laufen und nach einiger Zeit wäre das Rohr innen genauso rau wie zuvor.


    ACHTUNG !!

    Ein einziger Tropfen Öl verschmutzt 1.000 Liter Wasser

    Selbst wenn du nur etwas Sprüh-Öl in den Ausguss gibst, bist du ein großer Umweltverschmutzer.

    Wenn die Rohre dann auch noch aus Kunststoff sind, greift das Öl zudem auch noch die Innenwände des Rohres an. Dadurch werden sie angelöst, porös und es können noch mehr Ablagerungen Halt finden.


    Was hält die Rohre denn nun wirklich möglichst lange sauber ?

    Dass wir heutzutage immer mehr Probleme mit verstopften Abflussrohren bekommen, liegt vorrangig daran, das wir immer weniger Wasser verbrauchen. Im Wasser sind Mineralien aller Art, die sich an den Innenwänden von Rohren festsetzen können. Je weniger Wasser wir verbrauchen, desto langsamer fließt es und die Schwebestoffe haben immer mehr Zeit sich abzulagern.

    Wir wollen jetzt aber nicht zu erhöhtem Verbrauch raten, sondern euch zeigen, wie ihr auch mit wenig Wasser die Rohre frei halten könnt.


    1) Nicht unter fließendem Wasser abspülen

    Achtet mal ganz genau darauf: Wenn ihr Wasser laufen lasst, läuft es nur an einer Seite in den Abfluss. Innen im Rohr läuft es dann auch nur an einer Seite weiter.

    Durch das Abspülen bei fließendem Wasser, sorgt ihr dafür, dass sich auf diesem Weg nach unten besonders viel ablagern kann.


    2) Zum Spülen den Abfluss verschließen und das Spülbecken voll laufen lassen

    Wer lieber mit einer Spülschüssel arbeitet, gießt den Inhalt nach dem Spülen einfach in das verschlossene Becken.

    Wenn ihr jetzt den Stöpsel zieht, läuft das Wasser von allen Seiten gleichzeitig ins Rohr. Die Fließgeschwindigkeit ist viel höher und auch die Wassermenge, die ins Rohr hinein drängt. So werden alle Schwebstoffe mit möglichst hohem Tempo durch das Rohr geleitet und gleichzeitig befinden sie sich nicht nur an einer Stelle.


    Dadurch konzentrieren sich die Ablagerungen nicht nur an einer Stelle, sondern verteilen sich im ganzen Rohr. Wenn die Spülmittel im Wasser hattest, hat es das Fett auch schon aufgelöst sodass es sich nicht mehr fest haften kann.


    3) Beim Duschen auch den Stöpsel einstecken

    Hier ist es wieder der gleiche Effekt wie beim Spülbecken. Nach dem Duschen wird der Stöpsel gezogen und die Duschtasse entleert sich mit voller Kraft ins Abflussrohr.


    4) Auch beim Reinigen der Handwaschbecken den Abfluss schließen.

    Das Reinigen des Bads ist wohl oft die einzige Gelegenheit, in der man das Becken voll laufen lassen kann.


    ACHTUNG HAARE IM AUSGUSS

    Dagegen, und gegen andere Rückstände im Wasser, gibt es die schönen netten Abflusssiebe. Sie fangen Hare und anderen Schmutz auf - haben aber den Nachteil, dass sie gleichzeitig auch die Strömungsgeschwindigkeit herab setzen.


    Die Siebe halten die Haare zwar auf, aber das Wasser fließt wieder nur sehr langsam hindurch. Die Siebe machen also den Vorteil eines voll gefüllten Beckens wieder zunichte.

    Jetzt haben Fett und andere Schwebeteile doch wieder die Zeit, sich im Rohr festzusetzen.


    Im Zweifelsfall reißt die höhere Wassermenge und Strömungsgeschwindigkeit alle Harre usw direkt mit ins Hauptfallrohr, sodass die schmalen Zuleitungsrohre nicht verstopfen können.

    Normalerweise genügt das normale Sieb über dem Abfluss völlig aus, um Harre daran zu hindern, in den Abfluss zu gelangen. Das zusätzliche Sieb erspart nur, die Hare dann wieder aus dem Abfluss zu puhlen.


    5) Waschmaschinen-Anschluss

    Waschmaschinen befördern das Abwasser mit sehr hohem Druck aus der Maschine. Es enthält nicht nur Schmutz, sondern auch große Mengen an Waschmittel. Was da raus kommt ist eine Seifenlauge.


    Man kann über den Schlauch einen alten Nylonstrumpf stülpen und festbinden. Er ist weich genug, dass das Wasser trotzdem schnell hindurch gedrückt wird, hält aber gleichzeitig sehr viele Waschmittelrückstände fest.

    Nicht stramm drüber ziehen, sondern ganz locker, damit er sich aufblähen kann.


    Legt man den Schlauch jetzt zum Beispiel in ein Duschbecken, bleiben direkt hinter dem Strumpf alle Schwebteile liegen und das zum Teil gefilterte Waschwasser fließt dann mit höherer Geschwindigkeit und Menge in den Abfluss.


    Ich kenne einen Haushalt, bei dem im Keller noch eine Dusche ist und wo das Prinzip in dieser Art seit Jahrzehnten funktioniert. Schon nach wenigen Wäschen hat sich eine dicke Schicht aus Waschrückständen in der Dusche gebildet - aber - selbst nach über einem halben Jahrhundert ist das Abflussrohr noch genauso sauber als wenn das Haus erst letztes Jahr gebaut worden wäre.

    Der "Strumpf-Trick" funktioniert also vom Prinzip her wunderbar. Nur haben wahrscheinlich nur wenige die Gelegenheit, ihn auch im gleichen Maße umzusetzen.


    Wer jetzt meint, man könnte den gleichen Trick ja auch bei einem normalen Waschmaschinenanschluss nutzen ... macht es auf gar keinen Fall.

    Wenn sich der Strumpf nicht ausweiten kann, entsteht ein so großer Gegendruck, dass es das Rückschlagventil und die Maschine beschädigen kann.


    Im Zweifelfall auch hier einfach darauf vertrauen, dass der hohe Wasserdruck und die Menge ausreichend sind, um alles bis in den Kanal zu spülen.

    In Europa und anderen Ländern ist HUAWEI faktisch kein Thema mehr. Ein Android ohne Zugang zu Google-Diensten ist hier kaum mehr nutzbar.

    Eigentlich sollten die Preise also schneller zu fallen, als man seine Bankkarte zücken kann.


    Der Hauptmarkt für HUAWEI ist aber China. In China sind die Geräte nicht nur begehrt, sondern HUAWEI steigert dort stetig seine Verkaufszahlen.

    Jetzt muss man dort für ein HUAWEII der modernsten Reihe nicht nur den bisher normalen Preis bezahlen. Die Spitzengeräte der letzten Serien kosten dort jetzt bis zu 400 Euro mehr als bisher und auch für einfache Handys werden 50 Euro mehr verlangt.


    Der Grund dafür ist, dass HUAWEI keine KIRIN-Prozessoren mehr bekommt. Sie werden daher immer wertvoller und das lässt man sich teuer bezahlen. Die eigenen Prozessoren sind noch nicht leistungsfähig genug.

    Wer also ein Handy mit einem modernen und schnellen Prozessor haben will, muss einen extra Aufpreis bezahlen.

    Um eine Epidemie zu bekämpfen. gibt es zwei verschiedene Wege:


    1) Schutz, Vorsorge, Heilung

    Man schützt so lange, bis man eine Möglichkeit der Vorsorge (z.B. Impfung) gefunden hat. Gleichzeitig entwickelt man Heilmittel, damit man die Krankheit effizient behandeln kann


    2) Durchseuchung der Bevölkerung

    Je mehr eine ansteckende Krankheit bereits hinter sich haben, desto mehr werden immun dagegen. Sobald die Menge der bereits Immunen einen gewissen Wert erreicht hat, sind auch die noch nicht immunisierten geschützt, weil sich die Krankheit nicht mehr so ausbreiten kann.


    Die Wissenschaftler und Fachleute haben natürlich jeweils eigene Ansichten, welcher Weg jeweils der beste ist.

    In Deutschland gab es bislang rund 1/4 Million Menschen, die eine Infektion mit dem Corona-Virus bereits hinter sich haben. Man geht von einer Dunkelziffer aus, die rund 30x so hoch ist. Das wären dann 7,5 Millionen.


    Um eine sogenannte "Herdenimmunität" zu erreichen, müssen erst rund 80% der Bevölkerung immun geworden sein. Für das Corona-Virus wurden die Werte immer weiter gesenkt.

    Zunächst wurde vermutet, dass schon 60% reichen würden und nun hegt man die Hoffnung, dass auch 30% ausreichen könnten.


    30% der deutschen Bevölkerung wären über 27 Millionen, die eine Infektion mit Corona überstanden haben müssen. Um diese Quote zu erreichen, müssen sich also noch einmal rund 6x so viele Menschen damit infizieren


    Jetzt könnte man sich die Frage stellen:

    Kann es nicht sein, dass manche Fachleute für den "Durchseuchungsweg" sind - und deshalb ganz gezielt falsche Aussagen treffen ?

    Es gibt immer wieder Menschen, die nicht mit der Masse schwimmen möchten. Diese Menschen wären dann die "Opfer", die sich die "Fachleute des anderen Weges" ausgesucht haben, um ihre Durchseuchungsquote zu erreichen.


    Natürlich darf man nicht öffentlich sagen: "Wir wollen, dass du dich infizierst, damit endlich die Durchseuchungsquote erreicht wird"

    Das würde genau das Gegenteil bewirken. Schlie0lich will keiner absichtlich krank werden.


    Wenn man aber so tut, als wenn alles ganz harmlos ist, werden sich genügend finden, die sich ganz freiwillig in Gefahr begeben und somit "ferngesteuert" die nötige Quote erfüllen.


    Mach dir einmal Gedanken darüber, wie sehr du dich von "Gegenargumenten" beeinflussen lässt und ob du damit nicht der "Fraktion der Durchseucher" in die Hände spielst.

    Es ist deine Gesundheit und dein Leben - das du eventuell mit Spätfolgen der Infektion verbringen musst.