Beiträge von Ratgeber

    Wenn ein Neuwagen so viel kosten soll wie ein Gebrauchtwagen, kommt man ja schon mal ins Grübeln, was man kaufen soll. Der ADAC hat schon einmal "vorgegrübelt" und einen gebrauchten Golf mit einem neuen Dacia verglichen. Beide kosten um die 16.000 Euro. Er kommt am Ende zum Schluss, dass der Gebrauchte besser ist, empfiehlt jedoch den Neuwagen, weil es ein hervorragender Preis für einen Neuwagen ist.


    Beide Wagen waren Diesel. Der Gebrauchte erfüllte die Norm  "6b", der Neue "6d temp".

    Wer sich in heutiger Zeit noch für einen Diesel ... und dann auch noch mit veralteter Umwelttechnik ... entscheidet, sollte ein sehr großes Privatgrundstück haben . Denn nur dort wird er ihn auf lange Sicht noch fahren dürfen.

    Daumen runter für veraltete Umwelttechnologie.  :thumpdown: Fachleute, die sie trotzdem noch empfehlen,  haben die Realität aus den Augen verloren. 


    Die Zuverlässigkeit wird anhand von HU-Untersuchungen verglichen

    Ein Neuwagen wird zum ersten Mal nach 3 Jahren durch einen unabhängigen Experten untersucht. Ein Gebrauchtwagen jedoch alle 2 Jahre.


    Bei wirklich neuen Serien ist die Durchfallquote und Zuverlässigkeit automatisch schlechter. Erst nach einiger Zeit sind die Serien wirklich zuverlässig zu nennen. Das betrifft eigentlich alle Hersteller.

    Bei Gebrauchtwagen dagegen kommt es immer darauf an, wie gut der Vorbesitzer sich darum gekümmert hat. Eine HU kann nur aktuell vorhandene Schäden aufzeigen. Alterungsprozesse und übergroßer Verschleiß in den Aggregaten werden jedoch nicht dokumentiert.


    Selbst nach einer erfolgreich bestandenen HU, kann der Wagen deshalb schon direkt danach fahruntüchtig liegen bleiben.

    Die Zuverlässigkeit kann deshalb nicht nach der HU beurteilt werden. Man muss da eher die Pannenstatistik berücksichtigen. Diese muss sich dann aber nur darauf beschränken, was die Mobilität betrifft.

    So gezielte Auswertungen gibt es jedoch nicht. Man müsste alles heraus nehmen, was durch den Besitzer beeinflusst werden könnte.


    Ausstattung

    Der ADAC punktet für den Gebrauchtwagen mit einer optionalen (möglichen) Mehrausstattung, die es beim Neuwagen nicht gibt.

    "Hätte, hätte Fahrradkette". Hätte der Erstkäufer das mitbestellt, würde der Gebrauchtwagen auch eine bessere Ausstattung haben können. Einen so ausgestatteten Gebrauchtwagen muss man aber erst einmal zu dem Preis finden.

    Nur weil man, mit viel Glück, einen Gebrauchtwagen mit besserer Ausstattung für den gleichen Preis finden könnte, macht es den Gebrauchtwagen nicht automatisch besser.


    Garantie und Gewährleistung

    Gewährleistung Gebrauchtwagen: 1 Jahr

    Gewährleistung Neuwagen: 2 Jahre

    Garantie Gebrauchtwagen: Nur gegen Aufpreis und dann auch nur unter besonderen Bedingungen, die jedoch Verschleiß und Alterung immer ausschließen

    Garantie Neuwagen: In diesem Fall 3 Jahre, jedoch auch unter den Bedingungen des Herstellers.

    Beim Neuwagen hat man also automatisch bessere Karten. Da gibt es kein anderes Ergebnis


    Wertverlust

    Beim Neuwagen hat man in den ersten beiden Jahren den größten Wertverlust. Diese Regel kann man aber bald vergessen. Den Wertverlust wird ja demnächst nicht mehr vom Alter ausgehen, sondern von der Antriebstechnik, die verlangt wird.

    Diesel werden wahrscheinlich den höchsten Wertverlust haben. Danach werden Benziner folgen und dann Hybride. Der Wertverlust bei E-Auto wird davon abhängen, welche Technik eingesetzt wird.

    In 10 oder 20 Jahren wird man alte Verbrenner wahrscheinlich nicht mehr los werden können und auch Hybride werden nur noch fast unverkäufliche Standgurken sein.


    Nutzungsdauer

    Ein Neuwagen hat noch seine komplette Nutzungsdauer vor sich. Es gab bisher keinerlei Verschleiß und was wie verschleißen wird, kann ich durch mein Verhalten beeinflussen.

    Ein Gebrauchtwagen ist "schon angefangen". Das Material ist schon gealtert. Alterung lässt sich nicht rückgängig machen. Mit steigendem Alter werden daher immer mehr Reparaturen anfallen.


    Individualisierung und Aufrüstung

    Beim Neuwagen kann man sich oft verschiedene Farben aussuchen. Einige sind gegen Aufpreis zu erhalten. Beim Gebrauchtwagen muss ich nehmen, was angeboten wird.

    Beim Neuwagen ist eine Neulackierung oder sogar Folierung relativ einfach, da der Lack noch nicht gealtert ist. Beim Gebrauchtwagen ist zwar auch beides möglich, jedoch in beiden Fällen viel aufwändiger und teurer.


    Fensterheber und andere Ausstattung kann man bei beiden auch später noch nachrüsten. Es gibt genügend Hersteller dafür, nicht nur den Fahrzeughersteller.

    Für Volumenmodelle gibt es genügend Auswahl und Anbieter im Tuning-Bereich, aber auch individuelle Lösungen.

    Beim Gebrauchtwagen lohnen sich Aufrüstungen finanziell oft nicht mehr, da sie schon einen großen Teil des aktuellen Marktwertes kosten.

    Sowohl beim Gebraucht- als auch beim Neuwagen können sie jedoch die spätere Wiederverkaufschance erhöhen. Das investierte Geld wird man jedoch in beiden Fällen nicht einmal ansatzweise wieder bekommen.

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    Meine Wahl würde auf einen Neuwagen fallen, da er keinerlei Verschleiß hatte und automatisch auch modernere Technik beinhaltet.

    Einen alten Diesel mit Euro 6b würde ich nicht mehr anfassen wollen. Es ist nicht einmal sicher gestellt, dass man ihn in 2 Jahren noch in Städten fahren darf. Damit hätte er faktisch einen Wertverlust von 100%.

    Bei einem zu erwartendem so hohen Wertverlust, würde ich jedoch einen alten günstigen Benziner kaufen. Einige Jahre alle auftretenden Defekte beheben und ihn auch nach 2 Jahren definitiv noch fahren dürfen und können.

    E-Autos sind immer noch Mangelware auf den Straßen. Klar, kann man viele E-Autos nicht sofort als solche erkennen. Ein E-Golf fällt gar nicht besonders auf und ZOE sind auch recht unauffällig.


    Obwohl Teslas wirklich teuer sind, kann man sie jedoch immer öfters auf deutschen Straßen sehen. Es ist klar, dass so eine Luxuskarosse eher ins Auge fällt. Das Firmenlogo ( T ) ist auch auffällig.

    Der erste Tesla, den ich geparkt sah, bestaunte ich noch und auf der Autobahn freute ich mich, dass meine alte Karre so ein Kraftwerk recht locker überholen konnte.


    Mittlerweile sind diese Fahrzeuge doch schon normal für mich geworden. Einmal die Woche erblicke ich einen von ihnen. Nein, es sind immer andere Kennzeichen, also nicht immer der Gleiche *lach*


    Nur letztes Wochenende wurde ich in einer Kleinstadt in der tiefsten westfälischen Provinz wirklich überrascht: Zuerst sah ich einen Tesla und einen E-Golf friedlich nebeneinander an einer Ladesäule Strom nuckeln . Ein anderer Tesla fuhr in Sichtweite vorbei und dann noch einer.

    Mit so einer "Ballung" von Teslas hatte ich in der Gegend nie gerechnet. Wer da ein E-Auto fährt,muss schon zwangsweise eine eigene Wallbox haben, weil öffentliche Ladesäulen extremste Mangelware sind.


    Wenn man aber bedenkt, wie groß ein Tesla ist, versteht man, weshalb man ihn eher auf Langstrecke und in weniger dicht besiedelten Gebieten sieht. Mit so einem "Schlachtschiff" macht das Fahren und Parken in engen Innenstädten einfach keinen Spaß.


    ......


    Die Fahrzeuge, die auch immer mehr auf den Straßen auftauchen, sind die StreetScooter der Deutschen Post AG.

    Mit rund 48.000 Euro für die 40 kWh-Version sind es auch keine günstigen Fahrzeuge. Mit schlappen 585 Kg Zuladung sind es auch relativ unhandliche Monster im Innenstadtverkehr. Diese Zuladung schaffen auch normale Mittelklassewagen.

    StreetScooter sind für mich eine Fehlentwicklung, die es nur gibt, damit man auch in Umweltzonen fahren darf.

    Im "Post-Betrieb" schafft die 20 kWh-Version statt 113 nur 80 Km. Dementsprechend werden aus 232 Km auch nur um die 160 km.. und das im alten NFZ-Modus.


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    Hybrid sind für mich keine E-Autos, da sie nur maximal 50 km elektrisch fahren können.

    Wer sich einmal Ladesäulen näher angesehen hat, merkt, dass man nicht einfach den Wagen anstöpseln und laden kann. Je nach Stadt muss man zunächst einen Vertrag mit einem Stromversorger abgeschlossen haben. Unabdingbar ist es, dass man ein Smartphone hat. Ohne passende App fließt kein Strom.


    Es wäre doch viel einfacher, wenn man das Laden per ganz normaler Bankkarte oder eventuell sogar mit Bargeld bezahlen könnte.

    Die Firma "Parkstrom" geht in Berlin jetzt genau den Weg, der für alle am einfachsten wäre: Man braucht nur eine EC-Karte mit NFC-Funktion. Das sind die EC-Karten, die man nur noch über ein Teminal halten muss, damit die Daten ausgelesen werden.


    Karte über die Kontaktstelle und schon fließt der Strom. Ja, genau so muss es sein und nicht anders. Direkt und ohne Verträge oder extra Geräte das bezahlen, was man gerade benötigt. :thumpup:


    Wenn sich das System durchsetzt, gibt es endlich kein Chaos mehr. In Deutschland gibt es 50 Millionen EC-Karten, mit denen man dann problemlos überall bezahlen könnte.

    Im Jahr 2019 ist die Klimaänderung nicht mehr nur eine denkbare Entwicklung. Sie ist bereits Tatsache geworden. Nur 5 Jahre nachdem wir uns Das ideale Haus , um Energie und Ressourcen zu sparen ausgedacht haben, zeigt es sich, dass viele Überlegungen bereits heute eine große Rolle spielen.

    Im Jahr 2019 möchte man jedoch immer noch versuchen, die Klimaänderung einzudämmen. Hierzu gilt CO2-Vermeidung und -Neutralität als Schlüssel.


    Das "ideale Haus" kann sich CO2-Neutralität zu eigen machen oder man lässt es unberücksichtigt.


    CO2-neutrale Baumaterialien für das Mauerwerk


    Fachwerkbau

    Fachwerk besteht aus einem Holzgerüst aus stabilen Balken. In die entstehenden Fächer zwischen den Balken wird Stroh als Wand eingebracht. Das Stroh wird dabei Lage um Lage geschichtet und so stark wie möglich gepresst, damit es mit jeder Lage immer stabiler wird.

    Um dabei eventuell entstehende Hohlräume zu füllen, wird zusätzlich Lehm eingebracht. Zum Schluss werden alle Wände verputzt, so dass nur noch die Balken sichtbar sind.


    Vorteil

    Hier haben wir ökologisches Bauen in Reinkultur. Verwendet werden nur natürliche und unbearbeitete Stoffe, die nachhaltig gewachsen sind. Gleichzeitig gibt es ein natürliches Raumklima.

    Mit Fachwerk kann man problemlos auch mehrgeschossige Häuser erstellen.


    Nachteil

    Fachwerk lädt Ungeziefer zur Verweilen ein. Hat es sich erst einmal eingenistet, ist es kaum mehr zu beseitigen, da ihm die Wände ideale Bedingungen für den Nestbau bieten.

    Versorgungsleitungen müssen bereits vorher direkt ins Fachwerk mit integriert werden. Nachträgliche Installationen sind nur "auf Putz" möglich. Das ist nach heutigen Normen nicht mehr zulässig.


    Die Raumnutzung ist nicht frei wählbar,da man schwere Gegenstände nur an den Balken anbringen kann. Die Menge an Versorgungsleitungen, die wir uns für das "ideale Haus" gedacht hatten, lässt sich nicht in einem Fachwerk unterbringen. Die Menge der dazu nötigen Aussparungen würde das Fachwerk schwächen.


    "amerikanisches" Fachwerk

    In den USA und Kanada werden eingeschossige Häuser überwiegend aus Holz gebaut. Die gleiche Bauweise ist übrigens auch in den Niederlanden weit verbreitet.

    Ähnlich wie beim altherkömmlichen Fachwerk, wird auch hier zuerst ein Raster aus Holzbalken gebaut. Diese tragen und stützen sich jedoch nicht gegenseitig, sondern sie bilden nur ein enges Raster in einem tragenden Rahmen.


    In dieses Raster können alle Arten von Versorgungsleitungen eingebaut werden, da das Raster keine tragende Funktion hat. Entstehende Lücken werden dann mit Mineralwolle gefüllt.

    Diese Art des Bauens wird auch bei Fertighäusern genutzt.


    Vorteil

    Überwiegend natürliche Materialien. Modulare Bauweise. Geringer Materialbedarf, der aus nachwachsenden Ressourcen besteht.


    Nachteil

    Die isolierende Wirkung der Wände ist allein auf die Materialstärke der Holzabdeckungen und der Füllung begrenzt. Theoretisch kann man zwar später an den Außenseiten noch zusätzliche "Kassetten" anschrauben. Dieses muss jedoch bereits bei der ersten Planung vorgesehen werden.


    Hat man diese spätere Isolierung bereits geplant, kann man später das Haus mit zusätzlichen Modulen isolieren, die man einfach außen anschraubt. Diese Kassetten bestehen auch einfach aus einem Rahmen aus Holz, in den man Isolierstoffe wie Mineralwolle einbringt-


    Die Geschossanzahl ist auf zwei oder höchstens drei begrenzt, da die tragenden Rahmen kaum viel belastbarer sind. Höhere Belastungen können nur durch andere Materialien erreicht werden.

    Die Widerstandskraft gegen Stürme so einfacher Holzhäuser ist eng begrenzt. "Ernsthaften Stürmen" widerstehen sie in der Regel nicht, sondern werden komplett zerstört.


    Schädlingsbefall durch Holzschädlinge ist aktuell noch kein Thema. Mit zunehmender Klimaveränderung wird es aber auch zunehmend zu berücksichtigen sein.


    ....

    Beide Arten benötigen ein Fundament aus Mauerwerk, das in der Regel auch den Keller bildet. Während das altherkömmliche Fachwerkhaus viele Generationen hält, billigt man einem einfachen Holzhaus eine, maximal jedoch zwei Generationen Haltbarkeit zu.


    Das "alte Fachwerkhaus" wird also mehr Ressourcen verbrauchen, jedoch dafür länger genutzt werden können. Das "moderne Holzhaus" ist nur für den Erbauer und seine direkten Nachkommen ein Heim.


    Hier muss man sich also zuerst Gedanken darüber machen, wie lange das Haus genutzt werden soll. Plant man nur ein "Ein-Generationen-Haus", muss man auch nicht weiter in die Zukunft denken. Anlagen, die sich erst nach 50 Jahren amortisieren, kann man gleich außer Acht lassen.


    Blockhaus

    Es besteht aus behauenen Baumstämmen. die man fachmännisch mit einander verbindet, sodass sie eine faste Wand bilden.

    Diese Bauweise ist aus Kanada bekannt und verbraucht relativ viel massives Holz. Mit dieser Bautechnik lässt sich kein "ideales Haus" erstellen, da man kaum Versorgungsleitungen darin unterbringen kann.


    Holz als Baustoff ist natürlich, ökologisch und CO2-neutral. Ein Baum braucht jedoch 50-80 Jahre bis man ihn fällen und verarbeiten kann. Schnell wachsende Hölzer sind selten für den Hausbau geeignet, da sie nicht fest genug für den Bau sind.


    Bambus wäre ein idealer Baustoff, da er sowohl schnell wächst als auch widerstandsfähig ist. Er ist jedoch kein Holz, sondern eine Grasart, die man in Europa nicht in der nötigen Menge anbauen kann. Mit einem anderen Baumaterial wird auch eine andere Bauweise nötig.

    Bambus könnte eventuell in der Zukunft ideal sein, lässt jedoch keine besonders hohen Häuser zu. Mal schauen, wie sich die Technik weiter entwickelt.


    (Im nächsten Teil geht es dann um den Bau mit modernen Materialien)

    Durch die Presse gehen Meldungen wie "E-Golf billiger als Benziner", weil VW den Preis jetzt schnell gesenkt hat, bevor der definitiv besser Nachfolger ID3 auf den Markt kommt.

    Die Preissenkung seitens VW ist aber nicht so drastisch, wie es scheinen mag. Natürlich ist er am Ende billiger als ein Benziner, aber nur weil man damit Fördergelder in Anspruch nehmen kann.


    Dafür bekommt man dann ein Auto, das zwar billiger als ein Benziner ist, ihm jedoch in keinster Hinsicht das Wasser reichen kann.

    Nachdem die Türkei verkündet hat, nach Syrien einzumarschieren, um vorgeblich den IS zu bekämpfen, hatte Trump damit begonnen, seine Truppen abzuziehen.

    Das war faktisch ein Verrat an den Kurden, die zusammen mit den US-Streitkräften den IS dort bekämpft hatten.


    Nachdem Trump nun sogar aus den eigenen Reihen Gegenwind bekam, schickte er deshalb folgende Warnung an die Türkei

    Zitat


     "Wenn die Türkei irgendetwas unternimmt, was ich in meiner großartigen und unvergleichlichen Weisheit für tabu halte, werde ich die türkische Wirtschaft vollständig zerstören und auslöschen"

    Quelle T-Online.de


    Das Original geht aber noch weiter

    Zitat


    if Turkey does anything that I, in my great and unmatched wisdom, consider to be off limits, I will totally destroy and obliterate the Economy of Turkey (I’ve done before!). They must, with Europe and others, watch over...

    Sie müssen, mit Europa und anderen, aufpassen...


    Stellt sich nur noch die Frage, was man unter seiner " großartigen und unvergleichlichen Weisheit " zu verstehen hat. Hat er nun einen Gott-Komplex oder ist er nur größenwahnsinnig geworden ?


    Von Unna bis Aachen werden vom 07..-28.Oktober viele Bahnstrecken gesperrt.


    - Wer 11.-25.Oktober von Duisburg nach Gelsenkirchen Hauptbahnhof will, wird über Oberhausen ungeleitet. Dabei entfallen die Haltepunkte in Mülheim und Essen Hauptbahnhof


    - Vom 11.-25 Oktober fällt die S6 von Essen-Hauptbahnhof nach Düsseldorf-Derendorf aus.

    Züge aus Köln werden nach Düsseldorf-Unterrath umgeleitet und von dort zum Flughafen fahren.

    Zwischen Essen und Düsseldorf-Unterrath fahren dann nur Busse


    . Die Linien S1 und S3 zwischen Bochum und Essen bzw. Hattingen und Essen werden vom 07.-28.10 immer wieder gesperrt werden


    . Die S4 zwischen Unna und Dortmund fällt vom 11.-21.120 komplett aus. Man setzt Busse ein


    - RE1,RE9 und RB20 fahren vom 13.-20.10. zwischen Düren und Aachen nicht. Auch hier fahren dann wieder nur Busse


    In den Sommerferien war die Strecke Essen - Duisburg 6 Wochen lang komplett gesperrt.

    Wenn man das so liest, sollte man am liebsten nicht in Essen leben und woanders mit der Bahn hin müssen. Irgendwie sind die Essener bei Sperrungen ja immer mit dabei.


    PS:

    Bei solchen Zuständen eine Verkehrswende zugunsten der Bahn zu fordern ... also irgendwas passt da noch nicht. Wie sollten die Leute wohl in andere Städte kommen, wenn es keine PKW und Busse als Ersatz gibt ?

    Ich weiß, ich bin viel zu früh dran. Schon nach nur 1 1/2 Jahren melde ich mich wieder. Schuld daran hat jedoch eine Entwicklung in der Stadt Düren.


    In der vergangenen Zeit wurde eine Umgehungsstraße gebaut und teilweise frei gegeben. Zu ihr kommt man über eine der Ausfahrten des Kreisverkehrs.


    Die entsprechende "Zubringerstraße" war früher in beiden Richtungen zweispurig. Mittlerweile wurde sie derart umgestaltet, dass ein den Seite Parkbuchten zum schräg Einparken sind und es nur noch eine Spur zum Kreisverkehr gibt.

    Gleichzeitig wurden noch mehrere Tempo 30 Bereiche ausgewiesen und mehrere Fußgängerampeln installiert.


    Das Ziel der Maßnahme ist natürlich, die Verkehrsmenge zu begrenzen indem man es "ungemütlich macht" diese Straße zu nehmen.

    Da es jedoch die einzige Verbindung zur Umgehungsstraße ist, sorgt es nur für einen erhöhten Rückstau im Kreisverkehr. Dieser sorgt zu einigen Zeiten dafür, dass es sogar einen mehrere Kilometer lange Rückstau quer durch die Stadt bis nach außerhalb gibt.


    Die Umweltbelastung durch diese Maßnahme ist durch die Fahrzeuge im Stop-and-Go-Verkehr höher als wenn er wie früher fließen könnte.. nur besteht sie jetzt nicht nur an einer Stelle sondern über eine sehr große Strecke.

    .....

    Zur Messstelle hin ist jetzt ein LKW-Fahrverbot.

    Aus jeweils zwei Spuren werden - nur im Bereich der Messstelle - nur eine einzige in jeder Richtung. Das sorgt für einen Stau, aus der anderen Richtung zum Kreisverkehr, der sich auch über einige Kilometer fortsetzen kann.


    Ein LKW, der von stadtauswärts kommt und eigentlich nur geradeaus durch muss, steht also erst einmal in einem innerstädtischen Stau bis zum Kreisverkehr .

    Danach muss er rund 2 Kilometer die verengte Straße hoch und rund 4 Kilometer auf der Umgehungsstraße fahren.

    Von dort aus fährt er wieder auf einer einspurigen Landstraße 2 Kilometer in Richtung seiner eigentlichen Strecke.

    Auf seinen 8 Kilometern Umweg hat er dann die ca. 500 Meter gesperrte Strecke umfahren.

    Muss er dann den gleichen Weg zurück, wird er sich auf 2 weitere Staus und weitere 8 Kilometer Umweg freuen dürfen.


    16 Kilometer Umweg, um 2x 500 Meter vorbei an einer Messstelle zu umgehen, ist schon eine Meisterleistung städtebaulicher Fehlplanung. :pompf:


    Jeder Kilometer und jeder Stau mehr, verursacht zusätzliche Umweltschäden.


    Die Stadt Düren löst mit ihrem Handeln keine Umweltprobleme, sondern sie schafft zusätzlich noch weitere, die vorher nicht vorhanden waren.

    Würde jetzt ein Diesel-Fahrverbot kommen, würde es nicht mehr nur einzelne Straßen betreffen, sondern für die komplette Stadt verhängt werden müssen,.

    Einige Millionen Häuser in Deutschland werden noch mit einer Ölheizung beheizt. Die meisten von ihnen sind nun in die Jahre gekommen, sodass ein Austausch bald nötig sein wird.


    Erst einmal etwas Grundsätzliches:

    Eine Ölheizung besteht aus

    - Öltanks in denen das Heizöl gelagert ist

    - Boiler zur Warmwasserversorgung

    - Brenner mit der ganzen Steuerung. Das wird oft als die eigentliche Heizung angesehen.

    - Wärmekreislauf mit Heizkörpern

    Die Ölheizung belegt in der Regel mindestens zwei Kellerräume. Einen für die Tanks und einen für die eigentliche Anlage mit Boiler


    Die Umstellung auf andere Heizungsarten ist wegen der Warmwasserversorgung oft umständlich. Eine zentrale Warmwasserversorgung ist Energieverschwendung. Einzelne Warmwassergeräte erfüllen besser und sinnvoller ihren Zweck.

    Der billigste Ersatz für eine zentrale Warmwasserversorgung sind einzelne Thermen, die man direkt an den vorhandenen Wasseranschluss anschließt ... ABER .. die sind auch wieder Energie- und Geldverschwendung, weil auch wieder Wasser immer wieder warm gehalten wird.. ob man es braucht oder nicht.


    Ihr braucht also einen Installateur, der euch diverse Durchlauferhitzer an den Wasserleitungen installiert und anschließt.


    Gasheizung als Ersatz

    Eine Gasheizung braucht kaum Platz. Sie passt sogar in einen Flur oder Vorraum. Ihr werdet also faktisch zwei Räume mehr im Haus haben, die ihr nutzen könnt.


    Will man eine Ölheizung ersetzen, ist es natürlich sinnvoll, die Gasheizung dort unterzubringen, wo vorher auch die Heizung war. Da hat man alle nötigen Anschlüsse.

    Bei einer Umrüstung auf Gas lohnt es sich nicht, auch die Durchlauferhitzer mit Gas betreiben zu wollen. Dazu muss man ja zuerst Gasleitungen durch das ganze Haus legen. Diese Kosten holt man nie wieder rein.


    Erdgas ist ein Nebenprodukt, das bei der Erdölförderung anfällt. Früher hat man es einfach abgefackelt, weil man es noch nicht wie heute nutzen konnte.


    Heizung mit Flüssiggas

    Ja, ich habe mich auch gewundert, aber so etwas gibt es wirklich. Diese Gasheizungen sind für Regionen, in denen es keine Gasleitung gibt.


    Das Prinzip ist eigentlich ähnlich wie bei einer Ölheizung: Man hat Tanks mit dem Brennstoff aus dem die Heizung versorgt wird.

    Der große Unterschied ist jedoch, dass man die Tanks nicht einfach dort aufstellen darf, wo vorher die Öltanks waren. "Mindestens 3 Meter Abstand von jedem Fenster" ist eine Bedingung die man eigentlich nicht im Haus hat. Diese Sicherheitsbestimmung ist jedoch nötig, um Explosionen durch Undichtigkeiten von Tanks oder Leitungen zu verhindern.

    Alternativ kann man den Tank auch außerhalb des Hauses aufstellen. Dort gibt es dann kaum Sicherheitsbestimmungen, da sie nicht nötig sind.


    Flüssiggas ist kein Erdgas. Es ist eine Mischung verschiedener Gase, die durch Druck einen flüssigen Aggregatzustand erhalten. Flüssiggas ist schwerer als Luft und verhält sich wie eine Flüssigkeit. Flüssiggas ist ein Nebenprodukt der Erdölindustrie.

    Eine bekannte Version von Flüssiggas ist "Autogas". Die Tanks dafür kann man an manchen Tankstellen draußen stehen sehen. Damit habt ihr also schon einmal einen Eindruck, wie ein Außentank aussehen würde.


    Gase sind, genau wie Erdöl, endliche Ressourcen. Beim Verbrauch fallen CO2 und andere umweltschädliche Verbrennungsrückstände an.


    Pellet-Heizungen

    Sie galten lange Zeit als umweltfreundliche und CO2 neutrale Heizungen, weil die Pellets aus Holz besteht, das nur das CO2 wieder abgibt, das es vorher mal aufgenommen hat.


    Wer eine Ölheizung durch eine Pellet-Heizung ersetzen will, hat eigentlich relativ geringe Umbaumaßnahmen zu erledigen.

    - Man braucht einen "Bunker" in dem die Pellets gelagert werden

    Der Raum mit den Öltanks würde eigentlich genügen müssen.

    - Der Heizungsraum wird wie gehabt genutzt, nur dass jetzt ein Feststoffbrenner seine Arbeit dort verrichtet.

    Das Problem der automatischen Versorgung ist längst schon gelöst. Förderschnecken und -Bänder transportieren die Pellets genau dosiert zum Brenner. Diese brauchen aber auch Platz und es muss eine Verbindung zum "Bunker" geben.


    Hier stehen also vorrangig Maurer-Arbeiten an, damit aus dem ehemaligen Tankraum ein Bunker entsteht, der alle Anforderungen an Gefälle etc. erfüllt. Auch muss ein Zugang von außen geschaffen werden, damit das Schüttgut in den Bunker eingelagert werden kann.

    Ein Pellet-Transporter muss näher ans Haus heran kommen können als ein Tankwagen mit seinen langen Schläuchen. Große Vorgärten müssen dementsprechend neu gestaltet werden.


    Ist die neue Heizung erst einmal installiert, kann man sie theoretisch einfach an die vorhandenen Kreisläufe anschließen. Man heizt jetzt anders, hat aber alles wie vorher gewohnt.


    Das Problem bei Pellet-Heizungen ist, dass sie eben mit Holzresten geheizt werden. Pellets sind gepresste Sägespäne, die in Sägewerken anfallen. In manchen Regionen, in denen es viele Pellet-Heizungen gibt, sind die Holzbestände kurz nach der Modernisierung schon so weit gesunken, dass die nötigen Pellets aus immer weiteren Entfernungen heran geschafft werden mussten.


    Holz ist zwar eine nachwachsende Ressource, aber ein Baum braucht einige Jahrzehnte, bis er gefällt werden kann. Gleichzeitig gibt es keine "saubere Verbrennung", weil immer wieder große Mengen an Ruß und Asche anfallen. Die muss man natürlich auch entsorgen (können)


    Trotz gutem CO2 Image also keine empfehlenswerte umweltfreundliche Heizung


    >>>>>>


    Als moderne Alternativen kommen Heizungen infrage, die ihre Energie aus natürlichen Quellen beziehen, die faktisch endlos sind.


    VORSICHT

    Heizungen, die noch letztes Jahr als besonders umweltfreundlich galten, sind mittlerweile dafür bekannt geworden, dass sie die Umwelt noch mehr schädigen als die alten Ölheizungen. Viele sparen während ihrer Nutzungszeit nicht einmal so viele Ressourcen ein, wie man für ihren Bau eingesetzt hat.


    Der Grund der verschiedenen Beurteilungen ist, dass man früher nur den aktuellen Verbrauch gesehen hat. Heutzutage wird aber die ganze Kette betrachtet, die auch die Förderung der Ressourcen mit betrachtet. Der CO2-Fußabdruck ist daher riesig geworden.


    Wenn ihr so eine Heizung einbauen lassen wollt, lasst euch zuerst durch Umweltinstitute und Organisationen beraten und dann erst von einem Heizungsfachmann. 


    Solar-, Luftwärme- und Erdwärme-Heizungen

    Keine dieser Heizungen ist wirklich für eine Renovierung geeignet, da sie ganz anders arbeiten als Öl- oder Gasheizungen.

    Bei diesen Heizungen wird nicht mit Heizkörpern geheizt, sondern mit Fußbodenheizungen. Das macht allein schon den Einbau extrem teuer.


    Wirklich jeder Raum muss mit einer Fußbodenheizung ausgestattet werden. Je nach Art der Heizung handelt es sich um Warmwasserkreisläufe oder elektrische Heizspiralen, die im Boden verlegt werden müssen.


    Solar-Heizung

    Die Module erzeugen warmes Wasser oder auch Strom. Es gibt auch Module, die beides gleichzeitig können.

    Um die Solarzellen zum alleinigen Heizen nutzen zu können, braucht man isolierte Thermospeicher, in denen man aufgeheiztes Wasser bis zum Verbrauch speichern kann. Die sind eigentlich noch kaum verfügbar oder kosten viel zu viel als dass man daran denken könnte.


    Als Warmwasser-Lieferanten sind Solarmodule nicht geeignet, da sie das Wasser nicht genügend aufheizen, um es keimfrei zu halten. Hierzu braucht man dann noch zusätzliche Elektrozuheizer, die die Temperatur über 70 Grad Celsius anheben.

    Das Problem haben aber auch die anderen Heizungen. Ohne zusätzlichen Strom schafft es keine.


    Um allein mit Solarstrom zu heizen, sind die Anlagen oft zu klein und schwach. Spätestens in einem harten Winter schaffen sie es nicht mehr, die Raumtemperatur entsprechend anzuheben.


    Aus diesem Grund wurden Solarpanele auch bislang immer nur als zusätzliche Möglichkeit angeboten, um Strom oder Heizkosten einzusparen.


    Luftwärme-Heizungen

    Über Wärmetauscher entziehen sie der Umgebungsluft die Wärme. Sie funktionieren bis zu einer gewissen Temperatur (um die 5 °C ) Darunter können sie aber keine Wärme mehr gewinnen. Ihr Einsatz ist also nicht überall möglich und gleichzeitig hat die Anlage auch noch einen erheblichen Stromverbrauch.

    Sobald die Heizung nicht mehr genügend Wärme liefert, muss man mit Strom heizen.


    Erdwärme-Heizungen

    Sie sind optimal, weil man die Erdwärme anzapfen kann. Je nach Region müssen aber die Bohrungen so tief sein, dass man dazu erst eine Genehmigung braucht. Allein die Bohrung kann schon 1.000 bis 30.000 Euro kosten.

    Wer aber hier sparsam sein will, wird es bereuen. Was die Erdwärme nicht schafft, muss man mit Strom ausgleichen.


    Jetzt kommen wir einmal zu den groben Kosten.

    Ölheizungen waren einmal relativ teuer. Für eine Gasheizung sollte man mit ab 11.000 rechnen. Solar- und Luft- oder Erdwärmeheizungen fangen bei 20.000 bis 30,000 Euro an.

    Hinzu kommen natürlich die Kosten für den Einbau und Umbau des Hauses.


    Generell wird mit einer Haltbarkeit von 20 Jahren bis zum nächsten Austausch gerechnet. In dieser Zeit muss sich die Heizung amortisiert haben. Das heißt, dass man die Kosten durch Energieeinsparung wieder zurück erhalten hat.

    Nach aktuellen Berechnungen schafft das jedoch keine der ökologischen Heizungen. Neben den hohen Einbau- und Anschaffungskosten spielen dabei immer weiter steigende Strompreise eine große Rolle.


    Die aktuelle Politik setzt darauf, dass in Zukunft alles mit ökologisch erzeugtem Strom betrieben werden soll. Mit aktuell über 30 Cent pro Kilowattstunde liegt Deutschland schon im oberen europäischen Bereich der Stromkosten. Durch den nötigen Netzausbau entstehen immer mehr Kosten, die weiterhin auf den Strompreis umgelegt werden.


    Mein persönlicher Tipp:

    1) Zuerst einmal bei regionalen Umweltverbänden informieren, welche Heizungsanlage wirklich sinnvoll ist

    Der regionale Verband kennt die regionalen Gegebenheiten und kann den dazu richtigen Rat erteilen.


    2) Überlegen, welche Heizung überhaupt eingebaut werden kann

    Einerseits musst du den Platz dazu haben und andererseits ist es auch individuell anders, welche Umbaumaßnahmen getätigt werden müssen


    3) Finanzierung einer neuen Anlage

    Kaum jemand hat 60.000 Euro und mehr "lose herum liegen". Die "ideale Heizung" wird man sich also nicht leisten können. Nachschauen, ob du für deine neue Heizung einen günstigen Kredit bekommen kannst


    4) Abwarten ob es eventuell Fördergelder gibt

    In irgendeiner Weise soll der Austausch von alten Ölheizungen ja gefördert werden. Warte also ab, welche Heizung wie stark gefördert wird


    5) Nicht voreilig handeln

    So lange die alte Heizung noch läuft, solltest du sie nicht gleich "wegwerfen". Fördergelder gibt es nur, wenn man den Bescheid dazu bekommen hat. Wer vorher anfängt, bekommt nichts.


    Du kannst das Drumherum ja schon einmal modernisieren, so dass du erst einmal Energie einsparen kannst.

    Dicke alte Heizkörper (Radiatoren) werden durch moderne dünnwandige und leichte ersetzt. Damit kannst du schein einmal bis zu 20% Energie einsparen. Teuer sind die Heizkörper auch nicht, so dass du dir sie noch nebenbei leisten können wirst.


    Alternativ kannst du auch schon einmal Raum für Raum mit einer Fußbodenheizung versehen... aber .... dazu solltest du schon wissen, welche Art von Heizung später hinein kommt. Heizspiralen für Heizen mit Strom und Schlauchsysteme für Heizen mit warmen Wasser.


    Du kannst auch schon einmal damit beginnen, einzelne Heißwassergeräte aufzustellen.

    Sobald sie angeschlossen sind, kannst du den Boiler für die zentrale Warmwasserversorgung abschalten. Dadurch sparst du dir auch viel Energie.


    Für Wärmeisolierungen des Hauses gab es auch einmal Fördermittel. Frag also einmal da nach und beantrage sie gegebenenfalls


    Und wenn alle Stricke reißen .... bau einfach die Heizung ein, die du dir leisten kannst. Wenn die dann in 20 Jahren auch wieder "am Ende ist", gibt es vielleicht viel bessere Heizungen und außerdem haben sich die wirklich sparsamen und umweltverträglichen durchgesetzt.


    Warum gibt es nichts zu Fernwärme ?

    Fernwärme gibt es nicht überall. Fernwärme ist auch nicht umweltfreundlich, wenn dafür irgendwo endliche Rohstoffe verheizt werden müssen. Grundsätzlich ist Fernwärme auch keine spezielle Heizung, die man sich einbauen lassen muss.

    Sie besteht aus aufgeheiztem Wasser oder Luft, die unter Druck ins Haus gepumpt werden. Im Haus selbst muss man nur die nötigen Pumpen und Ventile installieren.

    Geheizt wird also nicht im Haus sondern woanders. Du nutzt nur die Fernwärme zum Heizen.

    Heute einmal etwas, auf das man beim telefonischen Bestellen achten sollte.


    Vor einiger Zeit habe ich wieder einmal die Preise im Internet verglichen und dann eine Firma, die mir gefiel, telefonisch gefragt, ob sie mir den gleichen Preis anbieten kann.

    Der Angestellte bestätigte mir den gleichen Preis und erhielt den Lieferauftrag.


    Als ich viel später die Abrechnung zu Gesicht bekam, stellte ich fest, dass der vereinbarte Preis zwar eingehalten worden war. Statt des bestellten "Premium" war jedoch nur "Normal" getankt worden.

    Da ich beim Tanken nicht dabei war und alles korrekt quittiert worden war, war eine spätere Reklamation nicht mehr möglich.

    Der Händler hatte also den vereinbarten Preis für ein hochwertiges Produkt bekommen und ein minderwertiges geliefert.


    Wenn also der Tankwagen kommt, achtet ganz genau darauf, welches Heizöl getankt werden soll. Nicht bestelltes Heizöl wird nicht angenommen und auch nicht quittiert.


    Wenn die falsche Betankung nicht vorher schon bemerkt wird, sondern erst nachdem man quittieren soll, gibt es auch keine Quittung/Unterschrift !

    Die Unterschrift bestätigt eine ordnungsgemäße Lieferung. Diese ist nicht erfolgt, also wird auch nichts unterschrieben.


    Nach der Fehlbetankung muss natürlich das falsche Heizöl wieder abgepumpt werden. Das ist teuer und aufwändig. Gleichzeitig kann man es ja eigentlich nicht mehr erneut verkaufen, da es mit anderem Heizöl gemischt ist.


    Man wird den "Dreck" also nicht mehr loswerden. Hier sollte man dem Händler dann den Vorschlag machen, dass man sich auf einen neuen Preis einigt:

    "Premium" kostet mehr, weil es angeblich sauberer verbrennt und man weniger verbraucht. Das muss man beim Verhandeln dann eben auch berücksichtigen.

    Der Umkehrschluss lautet: "Normal" verbraucht mehr und verbrennt nicht so sauber.

    Also ist vom Preis des "Normal" noch ein "Mehrverbrauch" und ein "Verschmutzungsfaktior" abzuziehen. Unter 10% Nachlass würde ich darauf bestehen, dass dann eben das nicht bestellte Heizöl wieder abgepumpt wird. Der Händler wird es sich gut überlegen, ob er sich darauf einlassen wird. 10% sind für ihn billiger als Abpumpen.


    "Mein Händler" wird keinen Lieferauftrag mehr erhalten, da das Vertrauen, dass eine ordnungsgemäße Lieferung erfolgen wird, verloren gegangen ist.


    "Premium" abrechnen und "Normal" liefern, ist für mich Betrug. Hätte er wenigstens "Normal" abgerechnet, hätte ich es noch als Irrtum sehen können.

    Das Thema ist nun schon 8 Jahre alt. Die direkte Kritik hat geholfen. "Finger weg vom frischen Siegel" Zwar kommt immer noch zuerst der Schornsteinfeger und danach erst die Wartungsfirma, aber die Wartungsfirma misst nicht noch einmal nach, was der Schornsteinfeger schon abgenommen hat.


    Die alten Siegel werden vom Schornsteinfeger entfernt und nicht mehr durchstochen und danach kommt ein neues drauf.


    Die Wartungsfirma nimmt den kleinen Ofen auseinander, was wirklich kein Fachwissen erfordert, da man einfach nur das Blechgehäuse nach oben abziehen muss und dann das Ofenrohrstück abnimmt.

    Dann wird einfach der eigentliche Ofen überall abgesaugt und kurz auf Dichtigkeit geprüft. Jetzt wieder Ofenrohr rein und Deckel drauf und schon ist alles fertig.


    Als ich heute Nach jedoch einen Ofen startete, fiel mir ein beißender Geruch auf, der von der Schornsteinseite kam.

    Die Wartungstechniker hatten das Stück Ofenrohr zwar in den Schornstein und unter die Abdeckung gesteckt, jedoch nicht in den eigentlichen Ofen.


    Ca. 10 Zentimeter vom Ofen entfernt, konnte es die Abgase nicht ableiten. Sie drangen ungehindert in den Raum. Das war der beißende Geruch, der mir aufgefallen war.


    Wenn eure "Gas-Einzelbrennstelle" beim Starten Geruch absondert, schaltet sie sofort wieder ab. 

    Schaut nach, ob die Verbindung zum Schornstein richtig und fest sitzt. Falls nicht, strömt von dort tödliches Kohlenmonoxid direkt in den Raum.


    Wenn ihr das Ofenrohr nicht selbst wieder korrekt in den Ofen stecken könnt (es ist dort oft wirklich nicht einmal befestigt, sondern steckt nur lose drin) sagt der Wartungsfirma bescheid, dass sie ihren Fehler korrigieren.


    Die Kosten für Anfahrt und Arbeit hat natürlich die Firma zu tragen. Ohne ihren Wartungsfehler wären sie nicht entstanden. Es handelt sich auch nicht um einen neuen Auftrag, sondern um eine Reklamation.

    Der Wirtschaftsminister schlägt eine Deckelung der Sozialabgaben auf 40% für mittelständische Arbeitgeber vor. Diese soll dann auch ins Grundgesetz aufgenommen werden. Er hegt die Hoffnung, dass die Einsparung dann wieder in die Firma investiert wird.


    Wenn Arbeitgeber weniger zahlen müssen, scheint es den Arbeitnehmer auf den ersten Blick nicht zu interessieren. Er bekommt dadurch ja nicht automatisch auch mehr Geld für seine Arbeit.


    Aktuell tragen Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils die Hälfte der Sozialabgaben. 50:50

    Wenn der Arbeitgeber jedoch nur 40% tragen muss, gibt es zwei Möglichkeiten:

    1) Der Arbeitnehmer trägt 60%

    2) Die gesamte Zahlung beträgt nur noch 90% der bisherigen Höhe.


    Fall 1) Dem Arbeitnehmer muss dann 60% zahlen.

    Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer für die gleichen Sozialleistungen jetzt 10% mehr zahlen muss. Wenn die monatlichen Sozialabgaben insgesamt 1000 Euro betragen würden, müsste der Arbeitnehmer dann 600 statt 500 davon tragen.

    Bei den Abzügen auf der Lohnabrechnung sind die Sozialausgaben der größte Posten. 10% mehr oder weniger zahlen, macht sich deshalb sehr drastisch bemerkbar. Ein Anhebung der Prozentzahl für den Arbeitnehmer wirkt sich direkt auf den Nettolohn aus.

    Arbeitnehmer würden also schlagartig bemerkbar weniger Geld bekommen.


    Fall 2) Die Gesamtzahlung beträgt nur noch 90%

    Statt den angenommenen 1.000 Euro würden beide zusammen nur noch 900 Euro einzahlen. Damit sinkt automatisch das Rentenniveau. Was nicht eingenommen wird, kann ja nicht ausgezahlt werden.


    Gleichzeitig stehen aber weniger Gelder für Krankenversicherungen, Pflege usw. zur Verfügung. Um dieses Manko auszugleichen, muss der Beitragssatz wieder erhöht werden. Das dann aber um ein Vielfaches der 10% Entlastung, weil ja eine Seite kaum etwas mehr davon bezahlen muss

    Im Endeffekt führt das zu erheblicher Mehrbelastung für den Arbeitnehmer bei gleichzeitig fallender Rente.


    Sollte die 40% Deckelung der Sozialabgaben für Firmen eingeführt werden, wird es also die Arbeitnehmer und auch die Gesellschaft erheblich belasten ... bei gleichzeitig weniger Sozialleistung.


    Die bei den Firmen dafür eingesparten 10% sollen jedoch nicht zwangsweise auch wieder in die Firma investiert werden. Die Firma darf selbst entscheiden, ob sie das Geld einfach als Gewinn mitnimmt oder reinvestiert.


    Während auf der Arbeitnehmerseite also ein Zwang zur Einbuße besteht, besteht auf der Arbeitgeberseite nur das "Prinzip Hoffnung".


    Die Folgen werden sein, dass Arbeitnehmer sich bei Lohnerhöhungen nicht mit den üblichen wenigen Prozentpunkten abspeisen lassen dürfen.

    Im gleichen Maße, wie der Anteil der Arbeitgeber bei den Sozialleistungen entfällt, müssen die Löhne dementsprechend steigen.... nur um den Status Quo für den Arbeitnehmer zu halten.


    Dann darf man aber auch nicht nur den Blick auf die monatliche Abrechnung halten, sondern muss auch die spätere Rente im Auge behalten. 10%, 20%, 30% ?

    Lohnsteigerungen werden nur noch im zweistelligen Bereich stattfinden müssen, damit am Ende die Rente nicht sinkt.


    Das Ergebnis wird sein, dass die Verbraucherpreise überall drastisch steigen werden, weil die Firmen ja die Lohnerhöhungen auch weiter geben. Um die dann wieder aufzufangen, müssen die Reallöhne dann auch endlich steigen, denn.... bisher wurde ja nur das Manko ausgeglichen, das eine neue Gesetzgebung verursachen würde.:thumpdown::thumpdown::thumpdown:

    Nun zu den hoffentlich hilfreichen Tipps. Manche kann man auch ganz normal zu Hause nutzen


    1) Waschmittel in kleinere Behälter umfüllen

    Sobald man eine Packung Waschpulver öffnet, kommt auch Luftfeuchtigkeit daran. Die sorgt dann dafür, dass das Waschpulver mit der Zeit verklumpt und fest wird.


    Üblicherweise füllt man Waschpulver ja in eckige Behälter um, damit man später mit dem Messbecher hinein kommen kann. Eckige Behälter sind aber in mehrfacher Hinsicht nicht gut:


    a) Eckige Behälter sind nicht luft- und feuchtigkeitsdicht

    b) Hat das Waschpulver mal etwas Feuchtigkeit gezogen. verdichtet es sch in den Ecken.

    c) Ohne Messbecher oder einem anderen Behälter bekommt man das Waschmittel kaum vernünftig dosiert.


    Ich nehme mir jedoch eine leere Flasche vom Flüssigwaschmittel oder einem Weichspüler. 

    Mit einem passend großen Trichter kann man den Inhalt einer 2.5 Kg Packung ganz gut in eine 2,5 Liter Flache umfüllen.


    Die Flasche war vorher flüssigkeitsdicht und verhindert auch jetzt wieder, dass die Luft an das Waschmittel kommt.

    Ich kann mit der Flasche ganz gezielt die richtige Menge in die Maschine fließen lassen oder die Kappe der Flasche als Dosierhilfe nutzen.


    Geht es zum Waschsalon, habe ich für diesen Zweck kleinere Behälter gefüllt.

    Ich nehme dazu zum Beispiel so eine weiße Flasche, wie sie bei mir von Mundspüllösungen übrig bleibt.

    In eine solche Flasche passt die Menge an Waschpulver für ca. 3 Waschmaschinen-Dosierungen.

    Eine andere Flasche wird mit Weichspüler gefüllt und eine dritte Flasche wartet mit Oxi-Mittel auf ihren Einsatz.


    3 kleine Fläschchen dabei, spart das Schleppen von unnötigen Mengen und wenn sie leer sind, kann ich sie auch dort direkt zum Recycling geben.


    2) Kleiderbügel und Platzsparbügel mitnehmen

    Die Kleiderbügel sind besonders schmal. So passen immer drei von ihnen in eine Halterung eines Platzsparbügels. Auf einen Platzsparbügel mit 4 Halterungen kann ich also 12 Bügel unterbringen und transportieren.


    Wenn die Wäsche nun locker flockig im Trockner schwebt, öffne ich ihn und nehme mir schnell die "Flugwäsche" heraus.

    Jetzt ist die Wäsche fast noch so glatt als wenn sie gebügelt worden wäre. Schnell auf die Bügel, bevor sie zu knittern anfängt.


    Die Wäsche darf einfach keine Zeit bekommen, um zu verknittern. So spare ich mir das lästige Bügeln nach der Wäsche.


    Was das bringt ?

    Ohne Bügel


    Direkt auf den Bügel gehängt


    Wozu soll man dann denn noch bügeln wollen ? :gut-ani:


    3) Was glatt werden soll, ordentlich gefaltet in den Trockner legen

    Wenn Jeans einmal verknittert sind, braucht man viel Zeit, um so später wieder glatt zu bekommen. "Jeans bügelt man doch nicht ?" Na und wie bekommt man die dann wieder glatt ?


    Man lässt sie einfach gar nicht erst knittern !

    Frisch aus der Waschmaschine ist der Stoff noch schön weich und flexibel.

    Glatt ziehen und etwas zusammen gefaltet, legt man Jeans und andere schwere Sachen einfach zu erst in die Trommel des Trockners.


    Darauf kommen dann alle anderen leichteren Kleidungsstücke, die getrocknet werden müssen. Weil Jeans sehr schwer sind, brauchen sie auch die längste Zeit zum Trocknen.


    Am Ende entnimmt man dann die schön glatten Jeans und muss sich keine Gedanken machen, ob man bügeln soll oder darf.


    So schön glatt waren die Jeans danach.


       


    4) Nur das falten, was auch unbedingt gefaltet werden muss

    Denk daran, dass Gefaltetes später einige Zeit fest und schwer aufeinander liegt.

    Wenn du unbedingt falten willst, mach es richtig und mach es perfekt. Halbe Sachen gibt es nicht.

    Alles andere lege locker oben auf die anderen Sachen.


    5) Wenn du fertig bist, nicht lange trödeln

    Häng dir die Platzsparbügel gemeinsam über eine Schulter und halte sie mit einer Hand fest. Den Rest schnappen und "ab damit"

    Der Trick mit den Bügeln ist kein Dauerzustand. Natürlich drücken die Wäschestücke jetzt aufeinander und können dadurch immer noch verknittern. Sie müssen also so schnell wie möglich nach Hause und dort aufgeklappt werden,

    Wenn das geschafft ist, ist dein Waschtag aber auch schon vorbei


    XXXXXXXX


    Wenn du in den Waschsalon kommst, denke zuerst nur an dich

    Spiele nicht "Wechselstube". Es kann nämlich sein, dass du selbst danach nicht mehr genügend Kleingeld hast.


    Lass die Finger von anderer Leute Wäsche

    Wenn eine Maschine noch voll, aber schon fertig ist, such dir besser eine andere. Das spart dir Keifereien und Ärger.


    Wenn aber keine anderen Maschinen frei sind, räum die Maschine in einen der hoffentlich vorhandenen Körbe um. Es ist die Pflicht von jedem, seine Maschine sofort leer zu räumen, wenn er mit dem Waschen fertig ist.

    Wenn jetzt jemand Ärger machen will, gib ihm Saures und Kontra. Es ist nicht deine Pflicht zu warten, bis eine Schlafmütze endlich aufgewacht ist und seine Maschine leer geräumt hat.


    Nimm dir was zu Essen, Trinken, Lesen mit

    Bleibe im Waschsalon und mach es dir gemütlich. Der Hauptteil der "Arbeitszeit" besteht nur aus Warten.


    Sobald die letzten Minuten anlaufen, sichere dir einen Wäschekorb

    Du brauchst ihn, um deine Maschine leer zu räumen. Sei aber auch darauf vorbereitet, dass du keinen erwischst.


    Wenn du in einer der großen Gewebetaschen deine schmutzige Wäsche mitbringst, hast du gleichzeitig auch einen Korb-Ersatz in den du deine Wäsche aus der Maschine räumen kannst


    Wenn es Probleme mit einer Maschine gibt, ruf sofort den Service (an)

    Er kann dir per Fernsteuerung zusätzliches Waschmittel zuteilen, Maschinen stoppen und kostenlos erneut freischalten.


    Notfall-Tipp, wenn kein Service erreichbar ist, aber man seine Wäsche unbedingt braucht

    Viele Waschsalons benutzen Miele-Maschinen wie sie oben im Foto zu sehen sind.


    Die Maschinen-Serie konnte man schon in den 1990ern in Waschsalons sehen. Es ist der "unkaputtbar Profi-Typ" den man Jahrzehtelang immer wieder reparieren kann. Deshalb sind diese Maschinen auch heute noch im Einsatz.


    Wenn die Tür sich nicht öffnen lässt, öffne links unten die Klappe an der Vorderseite der Maschine.

    Auf der rechten Seite wirst du eine kleine Öse sehen/fühlen. Finger in die Öse und vorsichtig daran ziehen.

    Die Öse hängt an einem Seil, das mit der Verriegelung verbunden ist. Durch das Ziehen, wird die Verriegelung gelöst und die Tür springt mit einem Klack auf.

    Jetzt kannst du gemütlich an deine Wäsche.


    Zitat

    Waschen Waschsalon-Maschinen genauso sauber wie die Maschinen zu Hause ?

    Ja, es handelt sich um Profi-Maschinen, die auf Effizienz ausgelegt sind.

    Profi-Maschinen müssen in kürzerer Zeit die gleiche Wirkung ergeben, um profitabel zu sein. Nur wenn am Tag möglichst viele Waschvorgänge laufen,kann man damit Geld verdienen.


    Warmwasser-Anschlüsse, schnelleres Abpumpen, höhere Schleuderleistung, höhere Trommeldrehzahl. So spart man überflüssige Wartezeit.


    Zitat

    Wie lange dauert es denn eigentlich in einem Waschsalon ?

    Wenn ich mir Zeit lasse, habe ich nach 2 Stunden drei komplette Waschmaschinen schrankfertig gewaschen und getrocknet.


    Man könnte auch schneller fertig sein, wenn man den Bügeltrick nicht nutzt und ein "Weltmeister im Falten" ist. Daduch spart man vielleicht 15 Minuten ein, muss aber zu Hause dann wieder bügeln. :s:


    Wem die Gebrauchsanleitung übrigens zu lang war, für den haben wir sogar einen Mini-Film, wie man Wäsche wäscht.

    Da ist der Film. Er läuft in einer Endlosschleife ab, ganz speziell nur für dich --> :waesche:


    :lach: :angel:

    Im Waschsalon. Wäsche optimal trocknen


    Wäschetrockner


    Es kann sein, dass Trockner und Waschmaschinen ähnlich aussehen. Trockner haben jedoch größere Türen und man kann sie auch übereinander aufstellen/einbauen.


    1) Trockner sichern

    Geh zum Kassenautomaten und zahle für einen leeren Trockner.


    Bei den Trocknern zahlt man immer für eine gewisse Zeiteinheit.

    Wenn du irgendwo so ein Schild siehst, pass auf.


    Diese vorzeitige Abschaltung der warmen Luft beeinträchtigt definitiv dein eigenes Trockenergebnis.

    Eine typische Trockenzeit beträgt 15 Minuten. Er beginnt immer im kalten Zustand. Bis er die gewählte Temperatur erreicht hat, vergehen einige Minuten.

    Die vorzeitige Abschaltung der Warmluft geschieht in der Regel 5 Minuten vor Ablauf der Zeit.


    Du zahlst also für 15 Minuten warme Luft, bekommst dafür jedoch weniger als 10 Minuten. 1/3 der Zeit wird dir nur kalte Luft geliefert, die natürlich nicht so gut wie warme Luft trocknet.


    Für zwei Trocknereinheiten bekommst du also nur höchstens 20 Minuten warme Luft. Je nach dem, was du trocknen musst, reichen die aber nicht aus.


    Natürlich macht es der Wäsche überhaupt nichts aus, wenn sie viel länger mit warmer Luft getrocknet wird. Es darf auch dem Trockner nichts ausmachen, wenn er länger als 10 Minuten durchgehend warme Luft pusten muss. Das schafft doch sogar dein billiger Fön zu Hause.

    Gib also nichts auf diese seltsame Begründung. Sie dient nur dazu, dass du den Trockner immer wieder nachfüttern sollst.


    Wenn die Maschinen wirklich so empfindlich sind, ist es ein Einfaches, wenn sie (auch mittendrin) einfach mal für 5 Minuten abkühlen.

    Wirf also gleich für 30 Minuten ein. Dann hast du nur am Ende die letzten 5 Minuten keine warme Luft.

    Alternativ wirf rechtzeitig erneut Geld nach, bevor die 10 Minuten erreicht sind.


    2) Flusensieb reinigen

    Wenn das Sieb voll ist, staut sich die Luft im Trockner. Dadurch dauert es länger bis die Wäsche trocken ist.


    3) Wäsche einlegen

    Jetzt nicht alles einfach gleichzeitig hinein schütten. So ein Klumpen Wäsche braucht mehr als doppelt so lang bis er trocken ist.

    Zuerst muss sich die Wäsche erst einmal voneinander trennen, bis die warme Luft an die einzelnen Wäschestücke kommen kann.


    Nimm größere Wäschestücke, Hemden, Blusen, Shirts, Röcke, Hosen und schlag sie einmal in der Luft aus sodass sie möglichst glatt sind. Leg sie jetzt einzeln in den Trockner.


    Du wirst sehen, dass die Wäsche sehr viel schneller trocknen wird und am Ende auch noch glatter ist.


    4) Temperatur wählen

    Wähle die zu deiner Wäsche passende Temperatur. Bei der Wahl der Temperatur solltest du aber besser vorher nachdenken. Hier gibt es nämlich schon wieder einen Trick, mit dem man dir immer mehr Trocknerzeiten aufzwingen will, als eigentlich nötig wären.


    Schau dir einen Trockner näher an (unten folgt noch eine Innenansicht)

    Die Luft kommt von der Rückseite an die Wäsche. Wenn du nur ein Wäschestück im Trockner hast, bekommt es die ganze Hitze mit. Je mehr aber darin sind, desto weniger kommt beim einzelnen Wäschestück an.


    Trockner haben oft die folgenden Temperaturmöglichkeiten: Kalt, 40°C, 60°C, 75°C

    - 40 Grad sind etwas wärmer als deine Atemluft. Zum Trocknen reicht die normalerweise ja kaum aus.

    - 60 Grad kann man noch ganz gut selbst aushalten.

    - 75 Grad sind wirklich heiß ... wenn sie denn an der Wäsche ankommen würden.


    Weil die Luft im Trockner nicht überall gleich warm ist, kann man gut und gerne eine Temperaturstufe höher wählen als man die Wäsche vorher gewaschen hat.


    ACHTUNG: 

    Einige Stoffe gehören nicht in den Trockner. Will man sie trotzdem dort trocknen, sollte man nur "kalt" wählen.


    5) Wie man erkennt, dass die Wäsche trocken ist

    Trockene Wäschestücke sondern sich von den anderen ab, weil sie immer leichter werden, je weniger Wasser darin enthalten ist.

    Die Wäschestücke, die im Trockner hoch fliegen, sind schon trocken und man sollte sie dann auch schon heraus nehmen.


    Man kann natürlich auch einfach den Trockner anhalten und mit der Hand prüfen, wie trocken die Wäsche schon ist. Sobald man die Tür öffnet, muss die Maschine automatisch anhalten.


    Jetzt kann man die ersten trockenen Wäschestücke entnehmen. Dadurch wird der Rest noch etwas schnelle trocken werden.


    Im letzten Teil gibt es noch ein paar Tipps, wie ihr noch etwas Zeit, Geld und Mühe sparen könnt.

    Seit einigen Jahren bin ich Kunde in einem Waschsalon und merke immer wieder, wie andere Kunden ratlos herum stehen, weil sie nicht wissen, wie sie sich verhalten müssen.

    Damit ihr vor eurem ersten Besuch etwas vorbereitet seid, schreibe ich euch einmal eine bebilderte Anleitung.


    Vorbereitung für den Besuch eines Waschsalons


    1) Wäsche vorsortieren und einpacken

    Farbige Wäsche, weiße Wäsche, Feinwäsche. Zu Hause hast du Zeit genug dazu. alles fachgerecht zu sortieren.


    2) Benötigte Waschmittel aussuchen und einpacken

    Im Waschsalon gibt es zwar auch Waschmittel und Weichspüler. Dort gibt es aber nur Vollwaschmittel, Color-Waschmittel und Weichspüler. Spezielle Waschmittel musst du also selbst mitbringen.

    Es kann natürlich auch sein, dass die Waschmittelautomaten leer sind. Wenn du deine eigenen mitbringst, hast du damit aber keine Probleme.


    3) Kleingeld organisieren

    Viele Kassenautomaten nehmen auch Scheine an. Ist jedoch nicht mehr genügend Wechselgeld vorhanden, werden diese Schächte gesperrt und man kann nur noch mit Kleingeld bezahlen.

    Wenn euer Waschsalon auch Aufladekarten bietet und annimmt, organisiere dir so eine. Dadurch hast du das Kleingeldproblem nicht.


    Am Ende gibt es noch Tipps, was auch ganz nützlich ist, wenn man es dabei hat.


    Im Waschsalon. Die ersten Schritte

    Orientiere dich, wo du was findest


    1) Waschmaschinen


    Schau nach, welche Maschinen leer sind. Es gibt immer wieder Kunden, die ihre Wäsche noch in der Maschine lassen, weil sie zwischenzeitlich weggegangen sind. Wenn du dir so eine Maschine reservierst, ist es nicht so gut.


    2) Kassenautomat


    Hier findest du in der Regel auch eine mehr oder minder ausführliche Gebrauchsanweisung. Gleichzeitig aber auch die Geschäftsbedingungen (AGB)


    Von hier aus werden alle Maschinen gesteuert. Geld einwerfen und eine der leeren Waschmaschinen reservieren. Sie ist dann für andere blockiert.

    Wenn du mehrere Maschinen brauchst, reserviere sie dir alle gleichzeitig. So kannst du auch Maschinen direkt nebeneinander auswählen.


    Ob man erst eine Maschine reserviert oder erst eine Maschine füllt und dann erst bezahlt, ist durchaus diskutabel. Wenn viel Betrieb ist, sollte man erst reservieren/bezahlen (wird oft auch so vorgegeben)


    3) Wäsche in die Maschine füllen

    Zu viel Wäsche in der Maschine wirkt sich auf die Waschqualität aus. Wenn du zu viel Wäsche für eine Maschine, aber zu wenig für zwei Maschinen hast, verteile sie gleichmäßig auf zwei Maschinen.


    Steck aber nicht die komplette Menge auf einmal in die Maschine. Dabei bildet die Wäsche ein dichtes Knäuel und das Wasser braucht viel länger, um an jedes einzelne Wäschestück zu kommen. Das bewirkt ein schlechteres Waschergebnis.  

    Lege die Wäschestücke einzeln in die Maschine, so liegt die Wäsche locker darin und kann schneller vom Wasser umspült werden.


    4) Die richtige Temperatur wissen und wählen

    Zu heiß zu waschen, ist nicht gut für farbige Wäsche. Zu kalt gibt es eigentlich nicht mehr. Moderne Waschmittel waschen schon ab 20 °C sauber. Mit 30 oder 40 Grad kannst du also nichts falsch machen.


    5) Das richtige Waschprogramm wählen

    Manchmal ist die Temperatur gleichzeitig mit einem oder mehreren bestimmten Programmen gekoppelt.


    Wenn du "Feinwäsche/Schonwäsche" wählst, wird die Wäsche am Ende nicht so stark geschleudert. Sie ist also fast doppelt so nass wie normal und braucht zum Trocknen auch erheblich länger.

    Beim Programm Wolle wird zusätzlich noch die Trommelgeschwindigkeit reduziert, um die Fasern zu schonen.


    Vorwäsche oder nicht ?

    Wenn du weiße oder besonders schmutzige Wäsche hast, wird sie bedeutend sauberer, wenn du mit Vorwäsche waschen lässt. Weil sie dadurch faktisch zweimal gewaschen wird, ist die Reinigungswirkung durchaus höher als wenn du Spezialzusätze zu Waschmitteln benutzen würdest.


    Umweltbelastung durch Waschmittelzsätze oder Vorwäsche ?

    Moderne Waschsalons haben eine Wasseraufbereitungsanlage. Die Vorwäsche belastet die Umwelt also kaum zusätzlich und das Wasser wird nicht verschwendet.

    Besondere Waschmittelzusätze können aber nicht immer komplett heraus gefiltert werden. Sie belasten die Umwelt also trotz Aufbereitung.


    Sonderfall XXL-Waschmaschinen


    Diese Maschinen sind auf hohe Gewichte ausgelegt. Aktuell werden sie für 12-14 Kg Wäsche aufgestellt.

    Sie sind nicht dazu gedacht, Maschinen, Geld oder Zeit zu sparen. Sie kosten umgerechnet viel mehr als die gleiche Anzahl an kleinen Maschinen und brauchen ein Vielfaches an Zeit, bis man sie wieder entladen kann.


    Sie sind speziell für große Wäschestücke oder sehr saugfähige Wäsche bestimmt, die beim Waschen (durch das Wasser) ein sehr hohes Gewicht bekommt. Große Decken, Kissen oder Bettzeug sind hier die richtige Beladung.

    Damit darf man die Maschine dann aber nicht ganz voll laden, weil die Wäsche dann doch zu schwer werden kann.

    Ist die mit Wasser voll gesogene Wäsche zu schwer, stoppt die Maschine bereits den ersten Schleudervorgang nach den ersten wenigen Umdrehungen aus Sicherheitsgründen, um Motor- und Lagerschäden zu verhindern.

    Aus diesem Modus wird sie nicht mehr automatisch heraus kommen, weil weder das Wasser noch die Wäsche weniger und damit leichter werden kann. Die Maschine befindet sich in einer endlos Prüfschleife, die immer das gleiche Ergebnis hat: Zu schwer zum Schleudern.

    Hier hilft nur ein Anruf zum Service, der die Maschine per Fernsteuerung abschalten und die Tür zum Entladen der Wäsche wieder freigeben kann.


    6) Waschmittel und Zusätze einfüllen

    Wenn du keins mitgebracht hast, geh wieder zum Kassenautomaten. In der Nähe kannst du dann auch Waschmittel kaufen. Diese Waschmittel sind aber regelmäßig - für die Menge, die man bekommt - völlig überteuert.

    Es ist oft auch zweifelhaft, welche Qualität das Waschpulver hat und ob die Mini-Menge überhaupt ausreichend für ein ausreichendes Waschergebnis ist.


    Fülle jetzt also das Waschmittel in die passenden Kammern der Maschine. Nimm genau so viel, wie der Waschmittelhersteller vorgibt. Nicht mehr und nicht weniger.


    7) Maschinen in der richtigen Reihenfolge starten

    Jedes Programm hat eine andere Laufzeit. Starte zuerst die Maschinen mit der längsten angezeigten Laufzeit.

    Das Ziel ist, dass die Maschinen so kurz nacheinander fertig sind, dass du sie Stück um Stück ausräumen kannst. So musst du nicht hetzen und kannst in einem durch alle Maschinen entleeren.



    Warum laufen die Maschinen am Ende alle unterschiedlich lang und warum zeigt eine zwischendurch andere Zeiten an ... obwohl sie doch eigentlich alle gleich lang laufen sollten ?

    Am Anfang gibt das gewählte Programm die Soll-Zeit an, die das Programm eigentlich laufen soll.


    Während des Waschens wird kontinuierlich der Ist-Zustand neu berechnet und angezeigt.


    Manche Maschine ist weiter vom Wasserzufluss entfernt.

    Es dauert also länger, bis die nötige Wassermenge eingelaufen ist

    Die Temperatur das Wassers ist nicht überall immer identisch.

    Nur ein Grad weniger und die Maschine braucht länger, um es auf Temperatur zu bringen

    Die Heizstäbe haben nicht alle den gleichen Zustand.

    Manche sind älter und erhitzen sich nicht mehr so schnell und andere sind stärker verschmutzt oder verkalkt und brauchen deshalb länger um das Wasser aufzuheizen.

    Die Schleuderdrehzahl variiert.

    Dadurch dauert es wieder länger bis der Schleudervorgang fertig ist

    Die Ambpumpleistung für das Wasser variiert

    Dadurch dauert es verschiedene, bis die Maschine nach dem Schleudern wieder leer ist.


    Am Ende ist es also einfach nur ein Zufall, wann eine einzelne Maschine wirklich fertig ist,

    Im nächsten Teil geht es dann darum, wie man die Wäsche möglichst gut und schnell trocken bekommt.

    Zum Jahresende werden alle Verkehrsunternehmen die Preise erhöhen. Die Erhöhungen betragen bis zu 3,5% im Nahverkehr.


    Als Begründung gibt z.B. de BVB an, dass der ÖPNV mehr genutzt wird also vorher und deshalb die Kosten auch höher sind.

    Zu dieser Begründung wäre zu erwidern, dass die Fixkosten sich durch mehr Fahrgäste nicht verändern. Bei doppelt so vielen Fahrgästen bekommen die Fahrer nicht auch gleich mehr Geld ... aber die Einnahmen steigen auch ohne Erhöhung mit jedem zusätzlichen Fahrgast immer weiter.


    Die nächste Preiserhöhung ist übrigens schon absehbar und auch die Gründe dafür lassen sich jetzt schon angeben:

    Die Energiekosten steigen wegen den neuen Umweltschutzgesetzen. Das wird man auch wieder weiter geben wollen.


    PS:

    Eigentlich das Ziel doch, dass alle auf Bus und Bahn umsteigen. Durch Preiserhöhungen wird dieses Ziel jedoch nicht erreicht. Der ÖPNV verhindert damit, dass Umweltschutzpläne und Verkehrsverlagerungen Erfolg haben können :thumpdown:

    Die Stiftung Warentest hat im Juli 2019 diverse Arten von Waschmitteln getestet: Pulver, Flüssigwaschmittel, Gel-Kissen (Pods)

    "Sehr gut" hat keins abgeschnitten. Die Pulver-Waschmittel erzielten die besten Ergebnisse. Das Schlusslicht waren 3-in-1 Waschmittel Pods.


    Seit dem Test hat sich aber die Rezeptur geändert. So werden zum Beispiel bei vielen Pods nur noch 50ml Gel eingesetzt, statt vorher um die 70ml. Die reine Waschkraft wurde also mehr und die Menge geringer.

    Die kompletten Testergebnisse bekommt man leider nur gegen Gebühr, jedoch berichten einige andere Quellen darüber.


    https://utopia.de/waschmittel-…t-vollwaschmittel-106775/

    https://praxistipps.chip.de/da…stiftung-warentest_105283

    https://www.test.de/Colorwaschmittel-im-Test-5073641-0/


    Persönliche Anmerkung zu Pods

    In den kleinen Pods sind 3 verschiedene Mittel enthalten. Jeweils nur so viel wie in 1 Kappe Weichspüler passt. Dass die Pads direkt in die Wäsche kommen, hat nichts mit der Wirkung zu tun.

    Die Verpackung der einzelnen Kammern muss sich erst im Wasser auflösen um dann das Wasser mit dem jeweiligen Mittel anzureichern.

    Man könnte die gleiche Mini-Menge auch gleich flüssig einzeln in die Spülkammer geben. Dann wäre aber keiner mehr bereit, diese hohen Preise zu zahlen.


    Natürlich arbeitet man mit extremen Konzentraten. Pods lassen sich jedoch nicht individuell dosieren. Wer extrem hartes Wasser hat, braucht mehr Waschmittel ... bekommt aber auch gleichzeitig mehr Weichspüler, den er vielleicht gar nicht will.

    Wenn das Konzentrat jedoch direkt in der Wäsche freigesetzt wird, besteht immer die Gefahr einer punktuellen Überdosierung einzelner Wäschestücke.


    "von führenden Maschinenherstellern empfohlen "

    Das "Argument" gibt es doch eigentlich für jedes Waschmittel. Wenn alles empfohlen wird, taugt die Empfehlung nichts mehr.

    10 Jahre später habe ich den Test mit einer aktuellen "Single-Waschmaschine" wiederholt.

    Die damaligen Maschinen gibt es auch heute noch und sie kosten auch noch so viel wie vor 10 Jahren. Moderne Versionen kosten jedoch nur noch die Hälfte und haben mittlerweile auch eine Schleuderfunktion.


    Die Art des Waschens hat sich nicht geändert.

    - Lauge mit Waschmittel ansetzen und Wäsche hinein

    - 15 Minuten waschen lassen

    - Lauge ablassen und Wäsche auswringen

    - Frisches Wasser einlassen und Wäsche hinein

    - 15 Minuten spülen lassen


    Da sich der Aufbau nicht geändert hat, wird die Wäsche auch hier noch regelrecht durch zu viel Reibung verschlissen.


    Als Neuheit ist die Schleuderfunktion hinzu gekommen.

    Dazu nimmt man 1 oder 2 Wäschestücke und drapiert sie in einem kleinem Körbchen.

    Die Wäsche muss wirklich ideal im Korb verteilt werden, so dass das Körbchen überall gleich schwer ist. Nun noch einen kleinen flexiblen Deckel hinein gedrückt, damit die Wäsche nicht nach oben heraus gedrückt werden kann.


    Es ist wichtig, dass der Schwerpunkt möglichst weit unten liegt. Je höher er steigt, desto stärker schlingert der Korb beim Schleudern.


    Jetzt wird der kleine Korb auf den Tumbler gesetzt und mit ihm verhakt. Nur die Schleuderfunktion starten und der Tumbler dreht sich mit Maximalgeschwindigkeit.


    Die Schleuderfunktion ist nicht mit der einer normalen Waschmaschine zu vergleichen. 

    Die Geschwindigkeit ist viel zu gering um eine große Wirkung zu erzeugen. Komplett nasse Wäsche lässt sich fast kaum so verteilen, dass das Körbchen nicht zu schlingern beginnt. Wenn, dann kann man nur Stück für Stück "schleudern" lassen.

    Als Ersatz für das Auswringen zwischendurch ist es auf gar keinen Fall geeignet. Nach 15 Minuten ist ein einzelnes Wäschestück nicht einmal annähernd so trocken als wenn man es leicht ausgewrungen hätte.


    Erst zum Trockenschleudern nach dem letzten Auswringen macht die Schleuderfunktion einen Sinn.

    Nach 15 Minuten hat das einzelne Wäschestück so viel Wasser verloren, dass sich die Trockenzeit halbiert. Das Wäschestück ist aber trotzdem noch viel nasser als man es von normalen Waschmaschinen kennt.

    Natürlich könnte man es noch einmal 15 Minuten schleudern lassen ... aber ... die geringe Zentrifugalkraft sorgt dafür, dass irgendwann auch stundenlanges Schleudern keinen Effekt mehr ergibt.


    15 Minuten für ein einziges Wäschestück. Mehr Wäschestücke gleichzeitig ergeben kaum einen Schleudererfolg.


    Wer ca. 6 Wäschestücke gewaschen hat, braucht 6x 15 Minuten um sie einigermaßen geschleudert zu bekommen.

    0,5 Stunden reines Waschen + 1,5 Stunden nur für das Schleudern. Hinzu kommen 2x Wasserwechsel und Auswringen. Zusammen jeweils mit 15 Minuten angesetzt, kommen da noch einmal 0,5 Stunden hinzu.


    Mit 2,5 Stunden muss man also immer noch für ca. 6 Wäschestücke rechnen.

    Den Vorgang mit dem Weichspüler habe ich diesmal gleich weggelassen. Es bringt nichts, wenn die Nässe noch klitschnass ist. Wer es trotzdem machen möchte, rechnet noch einmal 0,5 Stunden dazu.

    Empfindliche Stoffe gehören auf gar keinen Fall in eine solche Maschine.

    Während der neuen Tests wurden die Ärmel von 2 leichten und einem Baumwollhemd so stark durchgescheudert, dass sie an den Ellenbogen große Risse hatten. Selbst die Kragen von T-Shirts wurden durchgescheuert.


    Fazit:

    Spart euch das Geld oder benutzt so eine Maschine nur, wenn ihr so wenig Wäsche habt, dass sich eine normale Maschine nicht lohnt.... und natürlich habt ihr sehr viel Zeit :pfeiff:


    Der Wasserverbrauch ist, verglichen mit einer normalen Maschine, übrigens enorm hoch. Pro Vorgang braucht ihr 10 Liter Wasser und bekommt damit am Ende vielleicht nur 6 Wäschestücke sauber. Eine normale Maschine braucht viel weniger für die 3 bis 4-fache Menge.


    Wenn ihr mehr Wäsche waschen wollt, legt die Wäschestücke erst zur Seite und lasst die nächste Ladung waschen. Die Lauge reicht locker für 2-4 Waschvorgänge aus, So lange muss man dann aber auch mit dem Spülen warten.

    Beim Spülen lässt sich jedoch kaum noch Wasser sparen.


    PS:

    Ich warte jetzt wieder 10 Jahre ab. Vielleicht gibt es ja dann endlich wirklich brauchbare Klein-Waschmaschinen. :lach:

    Als das Thema Entkalken von Kaffeemaschinen / Kaffeeautomaten / Teekochern entstand, gab es diese Maschinen noch nicht. Der Entkalkungsvorgang ist ganz anders als bei den anderen Maschinen.


    Im Innern der Maschine befindet sich ein kleiner Tank, in dem immer Wasser steht. Die Maschine saugt erst neues Wasser an, wenn der kleine Tank geleert wird.

    Der "alte Vorgang" funktioniert daher nicht und auch ein einmaliges Spülen mit Entkalkerflüssigkeit bringt kaum Wirkung.


    Die Hersteller empfehlen oft, die Maschine mehrmals mit Entkalker zu spülen. Bei dieser Art ist es die Dauer der Spülungen, die zusammen die Einwirkzeit ergeben. Mach es aber einfach mal ganz anders.


    Nimm einen spezielles Flüssigentkalker oder setz dir wieder eine Lösung selbst an.

    Starte den Entkalkungsvorgang oder lass einfach eine Tasse Heißgetränk zubereiten. Unterbrich den Entkalkungsvorgang, damit der Entkalker im System seine Wirkung entfalten kann.

    Die enthaltene Säure entfernt nicht nur Kalk, sondern auch Keime.

    Warte auch hier rund eine halbe Stunde und lass den Entkalkungsvorgang dann weiter durchführen.


    Der Unterschied dieser, von den Herstellern anders beschriebenen, Entkalkung ist, dass die Einwirkzeit allein schon dafür sorgt, dass alles was man nicht in der Maschine braucht, angelöst und aufgelöst wird.

    Man spart also Entkalker, Strom und Wasser.


    Eindeutig muss man aber auch hier die Maschine noch mehrmals spülen, bevor man ein Getränk aus ihr wieder verzehren kann. Wenn der Entkalker nur Zitronen- oder Essigsäure enthält, ist es aber nicht gefährlich, wenn man zu wenig spült. Es schmeckt dann einfach nur etwas seltsam.

    Enthält der Entkalker jedoch Phosphorsäure, sollte man lieber einmal mehr als zu wenig spülen.