Beiträge von Ratgeber

    Bislang hatte die Türkei eher eine Vermittlerrolle eingenommen. Zwar NATO-Mitglied aber mit einem Vertrag über russische Waffensysteme, hat sich die Türkei eher zurück gehalten. In der Vergangenheit haben sich Russland und die Türkei wirtschaftlich und in Kampfhandlungen immer wieder gegenseitig unterstützt.


    Die Ukraine ist weit weg. Zu Russland gibt es keine gemeinsame Grenze.

    Jetzt zeichnet sich aber ein prorussisches Referendum in Georgien ab. Wenn das Erfolg hat ... oder auch nur den Eindruck erwecken kann.. wird es sofort von Russland akzeptiert werden - und schon ist Russland der direkte Nachbar.


    Die Karte zeigt die Lage

    (Ausschnitt aus https://de.wikipedia.org/wiki/Georgien )


    Würde die Türkei dem NATO-Beitritt von Finnland zustimmen, würde sie sich direkt gegen Russland stellen.

    Für einen NATO-Beitritt müssen alle NATO-Mitglieder zustimmen. Es genügt eine einzige Stimme, um das zu verhindern.


    Sollte es (trotzdem) zu einem Bündnisfall der NATO kommen, stellt sich dann natürlich auch die Frage, auf welche Seite sich die Türkei stellen wird.


    Es ist "nur eine Frage der Ehre"

    Bündnistreue oder persönliche Freundschaften und Vorteile ?


    Für viele Türkinnen und Türken sind Respekt und Ehre extrem wichtig. Diese Einstellung haben sie auch, wenn sie in anderen Ländern leben. Wenn sie etwas zusagen, kann man sich auch darauf verlassen.

    Es würde jetzt also darauf ankommen, in wessen Augen sie lieber als wortbrüchig oder ehrlos erscheinen würden. Russland oder der Rest der westlichen Welt ?


    Ich könnte es ihnen nicht verdenken, wenn sie sich Russland zuwenden, weil sie dadurch selbst weniger unmittelbaren Schaden haben. Als Folge davon wird es dann jedoch auch Konflikte geben, die nur wegen der gemeinsamen NATO-Mitgliedschaft zu einem anderen Land nicht offen ausgetragen werden.

    Seit Jahrzehnten schwelen Grenzstreitigkeiten mit Griechenland. Hält sich die Türkei nicht an die NATO-Verträge, wird sie faktisch auch nicht mehr Teil der NATO sein. Attackieren sie Griechenland, steht ihnen der frühere Bündnispartner komplett gegenüber.


    Für die Türkei ist es also nur die Wahl:

    Jetzt eine Kriegsgefahr durch Russland oder später gegen die NATO antreten müssen. Auf welche Länder ist man mehr angewiesen und/oder gegen welche Länder kann man einen Krieg eher überstehen ?

    Elon Musk hatte angekündigt, Twitter für 44 Milliarden komplett zu kaufen. Dazu hatte er rechtzeitig vorher die maximal zulässige Menge an Anteilen direkt erworben und sich weitere Prozentpunkte über Dritte gesichert.

    Zuerst wurde die feindliche Übernahme zu hindern versucht, dann gab Twitter aber nach als Musk entsprechende Bürgschaften vorlegte, dass die Finanzierung auch gesichert wäre.


    Der Aktienkurs von Twitter stieg daraufhin knapp unter den Wert, den Musk allen Aktieninhabern zahlen wollte, damit er die nötige Mehrheit bekommt.

    Danach verkaufte Musk 8 Millionen Aktien ... und jetzt setzt Musk die Übernahme von Twitter erst einmal vorübergehend aus: Er möchte erst einmal wissen, wie viele der Twitter-Accounts Fakte-Accounts sind, die nur für Spam genutzt werden.


    Die Planungen, wie er mit Twitter Geld machen wollte und dass er auch bislang unerwünschten Personen wieder Zugriff geben wollte, gehörten wohl eher zu Musks Taktiken, wie er die Übernahme glaubwürdig erscheinen lassen wollte.


    Musk hat in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass er es sehr gut versteht, mit "ein paar Sätzen" die Aktienkurse zu manipulieren.

    Es wurde ihm deshalb gerichtlich verboten, ohne Rücksprache etwas für Tesla zu verkünden. Na dann eben mit Aktien anderer Firmen.


    Der Kurs der Twitter-Aktien fiel nach der Aussetzung der Übernahme erwartungsgemäß.

    Musk kündigt an --> der Aktienkurs steigt --> Musk verkauft --> Musk verdient

    Der Aktienkurs fällt --> Musk kann die gleichen Anteile für viel weniger zurückkaufen --> Musk verdient erneut.

    :joker:

    Österreich besitzt physikalisch Erdgasspeicher, die der süddeutschen Gasreserve zugerechnet werden. Die Speicher gehören ihr aber nicht.

    Der Teil, der unter Kuratel der deutschen Astora steht, wurde mittlerweile zu 27% gefüllt.

    Der größte Teil der Erdgasspeicher steht aber immer noch unter Verwaltung der russischen Gazprom-Tochter und ist faktisch leer und ungenutzt.


    Österreichs Bundeskanzler Nehammer hat nun das geflügelte Wort "use it or lose it" benutzt.


    Er denke dabei nicht an Verstaatlichung, aber an eine Verpflichtung, die Anlage zu gebrauchen, widrigenfalls „können andere Firmen darauf zugreifen“. 

    Nordkorea hat den ersten Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet. Corona-Infizierte werden nicht gemeldet, aber Hunderttausende leiden an einem unbekannten Fieber.


    Korea war bisher nicht in der Lage, seine Bevölkerung mit Impfmitteln zu versorgen. Es gibt auch keine ausreichende Menge an Tests um Corona-Infektionen feststellen zu können.


    Die medizinische Versorgung in den Städten ist verhältnismäßig schlecht aufgestellt und auf dem Land kaum vorhanden.

    In folgendem handelt es sich um etwas, was sehr schmerzhaft sein kann und auch Beklemmungen und regelrechte Todesangst auslösen kann. Es ist jedoch nicht gefährlich.


    Eine ungeschickte oder ungewohnte Bewegung und plötzlich taucht ein Schmerz auf, der mit der Zeit immer heftiger wird und zunehmende Beklemmung auslöst. Mit jedem Atemzug wird der Schmerz heftiger und man atmet immer flacher. Irgendwie kann man manchmal auch nicht mehr tiefer einatmen.


    Nur keine Panik

    Es handelt sich nur um eine Verkrampfung, die man i.d. R. selbst wieder lösen kann. Oft genug reicht es schon aus, wenn man sich mit dem Rücken flach auf den Boden legt und entspannt.

    Auch der Druck auf bestimmte Nervenknotenpunkte verschafft Linderung.


    Wer öfters so eine Beklemmung verspürt, sollte einmal darüber nachdenken, welche Ursache sie haben könnte. Viele holen sich eine möglichst harte Matratze oder legen sogar ein Brett ins Bett.

    Rohstoffmangel, steigende Transport- und Energiekosten, allgemeiner Mangel, Ukraine-Krise und was noch so alles als Grund für Preiserhöhungen angegeben wird - aber irgendwas kann da manchmal auch nicht wirklich stimmen.


    Zwei Beispiele:

    Ein "Dosenfutter", das aus Nudeln, Soße und ein paar Fleischanteilen besteht, kostete vor einiger Zeit noch 1,98€. Das war bereits nach der Preiserhöhung von 1,89€ auf 1,98€

    Am Wochenende habe ich mir mal wieder eine Dose geholt ... 2,49€.

    Dose Nummer 1 wurde am 23.03. hergestellt. Dose Nummer 2 wurde am 31.03. produziert. Eine Kostensteigerung von rund 25% in nur einer Woche erscheint mir persönlich nicht nachvollziehbar zu sein.


    Im Beruf habe ich auch direkte Einsicht auf Lagerbestände von Lieferanten.

    Tag 1: Menge 9.255 Stück ... Preis X

    Tag 2: Menge 9.255 Stück ... Preis + 50 Cent

    Tag 3: Menge 9.255 Stück ... Preis noch einmal + 75 Cent.


    Eindeutig ist dort kein einziges Stück hinzu gekommen. Man hat also selbst nicht mehr zahlen müssen und in nur 1 Tag gibt es auch keine sonstigen Steigerungen. Trotzdem steigt der Preis täglich weiter.

    Hier besteht der begründete Verdacht, dass das Lager die diversen Erklärungen nur als Ausrede benutzt, sich zusätzliche Gewinne zu verschaffen.


    "Wenn der Preis immer weiter steigt, kauft das doch keiner"

    Leider bin ich jemand, der diese künstlich erhöhten Preise einfach akzeptieren muss, wenn es irgendwann nichts Günstigeres mehr gibt. Da aber auch die "günstigeren Versionen" tagtäglich weiter steigen ... wird auch dieses überteuerte Produkt irgendwann einmal Abnehmer finden.

    Dann wird es aber keinem mehr auffallen, wie der Preis entstanden ist.


    "Angebot und Nachfrage regeln den Preis"

    Ja, das ist der nächste Punkt. Von diesem Produkt wird weniger hergestellt als gebraucht wird. Die Nachfrage ist höher als das allgemeine Angebot dieser Warengruppe. Das Produkt wird überall dringend benötigt. Es gibt keine Chance, den Bedarf so weit zu senken, dass sich Angebotsmenge und Nachfrage die Waage halten.


    Sei es im normalen Laden oder auch in anderen Bereichen. Es gibt einige Gründe, die für die Annahme sprechen, dass sich da "einige Einzelne" zusätzlich die Taschen füllen.

    Leider kann man beim Ladenpreis nicht nachvollziehen, an welcher Stelle der Lieferkette das passiert. Dadurch ist es nicht möglich, den eigentlich Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen.

    Man könnte denken, dass man in einem Krieg erst einmal daran denkt, ihn zu überleben. Erst wenn die Gefahr vorbei ist, wird man sich daran machen, wieder eine Art von Normalität herzustellen.

    So würde ich es jedenfalls machen.


    Am Freitag war ich Zeuge davon, wie jetzt schon für verschiedene Familien aus Lugansk neue Fahrzeuge beschafft wurden und konnte als Übersetzer etwas mithelfen, die nötigen Formalitäten zu klären.


    Die Autos werden zunächst nach Polen gebracht und dort geparkt bis es wieder möglich ist, sie zum eigentlichen Ziel weiter zu befördern.


    Welche Ansprüche werden gestellt?

    Eigentlich die gleichen, als wenn man das Auto in Deutschland fahren wollte.

    Über Messenger bekommt der spätere Besitzer Bilder und Videos. Dabei ist dann auch der kleinste Kratzer dokumentiert.


    Wäre es nicht möglich, dass es nur vorgegeben würde, dass die Autos in die Ukraine gehen ?


    Da die Autos zunächst nach Polen importiert werden müssen, muss in den Papieren auch die Adresse des ukrainischen Käufers stehen.

    Der kann sich dann später die in Polen gezahlte Luxussteuer wieder zurück zahlen lassen.


    Das Leben geht weiter, ob es Krieg ist oder auch nicht. Auch wenn ungewiss ist, wie es ausgeht ... man muss trotzdem schon für die Zukunft planen.

    Wenn sich rundherum die Menschen infizieren und erkranken, stellt man sich natürlich die Frage: Wie hoch ist mein eigenes Infektionsrisiko ?


    1) Geschlossene Räume = hohes Risiko

    COVID-19 verbreitet sich vorrangig über die Luft. Geschlossene Räume erhöhen automatisch die Virenlast und damit das eigene Risiko, sich auch infizieren zu können.


    2) Alter und Erkrankungen erhöhen das Risiko

    So ca. aber der Lebensmitte lässt der allgemeine Gesundheitszustand immer weiter nach. Man hat ermittelt, dass man im Alter von 21 Jahren den bestmögliche körperliche Leistungsfähigkeit hat.

    Das Immunsystem ist zwar noch nicht in der Lage, alle Krankheiten zu beherrschen, der Körper ist aber leistungsfähig genug, um auch schwerste Krankheiten zu überstehen.


    Bei COVID-19 kommt es auf die Variante an, ab welchen Alter man ein erhöhtes Risiko hat. Ab 70 ist man immer extrem gefährdet gewesen. Danach wurde das Risikoalter auf 60 gesenkt. Dann auf 50 und mittlerweile zählt man schon ab Ende 40 zur Gruppe der gefährdeten Personen.


    Wer irgendeine chronische Erkrankung hat, kann sich sicher sein, dass er dadurch auch ein höheres Risiko hat. Fast jede Krankheit, die die körperliche Leistung vermindert, ist ein Risikofaktor.


    3) Häufiger und langanhaltender Kontakt zu Infizierten

    Die Virenkonzentration ist erhöht und damit auch dein Risiko.


    4) Häufiger direkter Körperkontakt

    Bei jedem Körperkontakt werden gleichzeitig auch Krankheitserreger ausgetauscht. Im Normalfall sind es so wenige, dass es harmlos ist und sogar das Immunsystem stärkt.

    Wird jedoch immer wieder das gleiche Virus übertragen, erhöht sich die Virenlast und damit auch das Risiko sich selbst auch zu infizieren.


    Der "Corona-Faust-Gruß" ist nur ein klein wenig ungefährlicher als ein normaler Händedruck. Geringere Kontaktfläche und kürzere Kontaktzeit. Oft genug auf diese Art begrüßt, gibt es aber kaum mehr einen Unterschied.


    5) Mangelnde Hygiene

    Schon das richtige Händewaschen beseitigt ähnlich viele Krankheitserreger wie eine Desinfektionslösung. "Ungewaschene Griffel" erhöhen dein eigenes und das Risiko anderer, die mit dir in Kontakt kommen.


    6) mangelhafte oder gar keine Immunisierung

    Jede Impfung und Genesung verbessert die spätere Reaktion des Immunsystems.

    Bei einer Impfung wird das Immunsystem nur trainiert. Bei einer Infektion muss es "auf die harte Art" lernen, wie es (beim nächsten Mal) reagieren muss. Eine zu langsame und/oder eine Überreaktion des Immunsystems kann tödlich enden.

    86% aller "Corona-Todesfälle" sind auch AN Corona gestorben.


    Schaue also ganz in Ruhe nach, welche Risikofaktoren für dich zutreffen könnten.


    Ich persönlich halte mich oft und lange in geschlossenen Räumen auf.

    Extrem hohes Risiko


    Ich bin keine 21 mehr, aber auch noch nicht im Rentenalter

    Mittleres Risiko


    Keine bekannten chronischen Erkrankungen

    Es kann aber sein, dass ich trotzdem eine habe, die aber noch nicht erkannt wurde = unbekanntes Risiko


    steigende Menge an Kontakten zu  Infizierten

    In meiner Umgebung infizieren sich immer mehr. Damit habe auch ich ein erhöhtes Risiko


    Nur eine geringe Menge an direkten Körperkontakten

    Ich weiß heute noch ganz genau, wie oft ich in den letzten Jahren Hände geschüttelt, Faustkontakt oder anderen Körperkontakt hatte. Hand zum Gruß heben, Winken oder "asiatische Begrüßung" haben dazu geführt, dass ich dadurch eigentlich ein sehr geringes Risiko habe.


    Regelmäßiges und richtiges Händewaschen ist bei mir normal

    Die "neue Art des Händewaschens" habe ich gelernt und verinnerlicht. Ich kombiniere sie mit der "alten Art des Händereibens" und erhöhe damit automatisch auch die Reinigungsdauer und Wirkung. Risiko gering.


    Leistungsfähiges Immunsystem

    Während andere um mich herum erkrankten, war ich fast nie selbst auch betroffen. Die Menge der Erreger war also zu gering, um mein Immunsystem zu überlasten. Gleichzeitig hat es aber Kontakt erhalten und kennt diese Erreger schon, um sie "sachgemäß bekämpfen" zu können.

    Das ist aber nur eine Schlussfolgerung und Annahme - kein Beweis.

    Risiko deshalb unbekannt


    Mehrere Impfungen sollten das Immunsystem hoffentlich zusätzlich gestärkt haben. Eventuell habe ich zusätzlich auch schon leichte Dosen an Viren durch den Kontakt zu Infizierten abbekommen. Das würde dann auch mein Immunsystem zusätzlich gestärkt haben.

    Risiko mittel


    Mein persönliche Risiko-Auswertung lautet also

    Hohes + erhöhtes Risiko = 2

    Mittleres Risiko = 2

    Unbekanntes Risiko = 2

    Geringes Risiko = 2


    Jetzt liegt es an mir selbst, wie ich mein persönliches Risiko beurteile.

    Ich kann "unbekanntes + mittleres" Risiko einfach zum "geringen Risiko" hinzu rechnen = 6:2 = kein Risiko

    Zähle ich sie jedoch zum erhöhten Risiko hinzu = 2:6 = hohes Risiko


    Ich kann die Werte jetzt so zusammen stellen, dass ich mich "bedroht" oder "sicher" fühle.

    Die Zahlen bleiben wie sie sind. Ich interpretiere sie aber so wie ich es möchte.


    So, und jetzt mach das mal für dich selbst. :28:


    Kleiner Trick:

    Du kannst durch deine persönliche Auswertung auch einfach das Risiko reduzieren, indem du einfach dein Verhalten änderst. Schon zeigen dir die Zahlen wirklich dein persönliches Risiko und du musst dich nicht betuppen ;)