Beiträge von Ratgeber

    Will der mich schieben oder soll ich ihn  ziehen ?


    Ihr kennt das sich auch: Auf der Autobahn ist Hochkonjunktur, weil gerade mal wieder alle dahin wollen, wo auch dein Ziel liegt. Eigentlich geht es ja auch ohne Stress, wenn da nicht vereinzelt LKW oder Fahrzeuge mit Anhänger wären, die nur 80 km/h fahren dürfen. Die muss man immer wieder überholen und dabei auf die Überholsprur wechseln.


    Da bin ich nun also und folge anderen Fahrzeugen. Immer, wenn ein PKW rechts meint, 90 km/h wären ausreichend um nach links zu wechseln, muss man natürlich vom Gaspedal oder sogar auf die Bremse steigen. Ganz klar, dass man da besser einen Sicherheitsabstand einhält, der auf jeden Fall groß´genug für alle Eventualitäten ist.

    Gleichzeitig ist sehr weit vorausschauend zu fahren auch extrem wichtig, damit man mitbekommt, was weiter vorne passiert, damit man sich darauf vorbereiten und rechtzeitig reagieren kann.

    Das macht aber jeder vernünftige Fahrer.


    Auf der linken Spur wird gerade Richtgeschwindigkeit 130 Km/h gefahren. Vorher waren einige Fahrzeuge ohne zu blinken einfach nach links rüber gezogen. Höchste Anspannung und Konzentration. Jetzt ist aber wieder alles gut und entspannt.


    Kurzer Blick in den Rückspiegel. Hups. Da klebt einer direkt hinter mir. Er ist so nah heran, dass ich sein Nummernschild nicht einmal sehen kann.

    "Okay, wird wohl eins der Bremsmanöver zu spät mitbekommen haben und gleich wieder Abstand gewinnen" dacht eich mir noch. Es kommt sehr häufig vor, dass jemand den Sicherheitsabstand wirklich voll ausnutzen muss. Darüber machte ich mir deshalb keine großen Gedanken.


    Die linke Spur beschleunigt wieder. "Jetzt hat er ja Zeit, sich zurückfallen zu lassen"

    Statt aber wieder auf Sicherheitsabstand zu gehen, beschleunigte er in gleichem Maße. 140, 150, 160 ... das Nummernschild kann ich nur sehen, wenn ich in den linken Außenspiegel schaue.


    Jetzt wird die Sache langsam gefährlich. Der Vollidiot hinter mir, bleibt durchweg auf Parkabstand. Mit dem Tempo kann ich nicht auf die rechte Spur ziehen, da es dort keine entsprechend große Lücke gibt.

    Wenn der Schwachmat hinter mir keinen Abstand halten will, muss ich den nötigen Raum nach hinten selbst schaffen.


    Vollgas !!!

    170, 180, 190 ich hatte echt keine Lust zu rasen, jedoch war das die einzige Möglichkeit, mich vom Hintermann zu entfernen. Ab 170 km/h konnte ich schneller als er beschleunigen und ab 190 entfernte ich mich merklich von ihm.


    Der Sicherheitsabstand hinter mir reichte jetzt endlich wieder ... aber nicht für das Tempo, das mein Hintermann fuhr. Mit war klar, dass es nicht lange dauern würde, bis ich wieder langsamer als 160 fahren musste und er dann wieder aufholen könnte und auch würde. So geschah es dann auch einige Minuten später schon wieder.


    Ein Abstand zum Hintermann von ca. 2 Metern bedeutet, dass ich ab jetzt nicht nur vorausschauend fahren musste, sondern jetzt auch nicht mehr mein Tempo nur durch Gaswegnehmen reduzieren durfte.

    Die einzige Chance, dass er mir nicht hinten rein fuhr, war, dass ich vor jedem Verringern der Geschwindigkeit erst noch Lichtzeichen nach hinten geben musste.


    Bremslicht mehrmals kurz aufflackern lassen ... und dabei ja nicht langsamer werden... dann erst ganz leicht abbremsen. Das bedeutete, dass ich jetzt sogar einen noch größeren Sicherheitsabstand nach vorne einhalten musste.

    ................

    Was macht man in einer solchen Situation ?

    - Anzeige erstatten wäre genau das Richtige gewesen. Im Wagen hinter mir saßen jedoch zwei Leute. Die würden wahrscheinlich aussagen, dass das alles nicht so war.


    - Da ich kritische Verkehrssituationen filme, um sie später als Standbilder und anonymisiert als Beispiel für bestimmte Themen zu benutzen, ist mein Handy oft schon darauf vorbereitet, auf Knopfdruck zur Kamera zu werden.

    Da vorher ein ausländischer Anhängerfahrer schon mehrere Fahrzeuge überholt hatte, die 120 km/h fuhren.. und ich so etwas irgendwann einmal zum Thema machen wollte.. lief die Kamera bereits.

    Sie zeichnete bereits alles auf, was vor mir geschah. Jetzt hätte ich eine Cam gebraucht, die nach hinten aufzeichnet.


    Als Beweismittel war sie also leider unbrauchbar - aber falls es zu einem Unfall kommen würde, könnte sie noch dabei helfen, die Situation aufzuklären. Also mal eben die Situation aufgesprochen und auch das Kennzeichen hinein diktiert.

    Dass es bei einem Unfall mit Hochgeschwindigkeit keine reale Überlebenschance gibt, sollte jedem klar sein. Die Aufzeichnung würde also nur den Hinterbliebenen erklären können, dass keiner etwas daran hatte ändern können ... außer dem Harakiri-Fahrer hinter mir.


    Endlich wechselten immer mehr Fahrzeuge nach Rechts hinüber. Der vor mir gab noch einmal Gas ... 160 km/h waren jetzt wieder möglich .. aber es war auch schon ein Tempolimit zu sehen.

    Ich war gezwungen, abzuwarten bis er nach recht gewechselt war, ihn noch zu überholen und danach dann auch hinüber zu wechseln.


    Schon seit sehr vielen Jahren ist es kein Grund mehr, ein Gebot zu missachten, nur weil der Hintermann zu nah auffährt. Man muss zum Beispiel an einer gelben Ampel auch dann anhalten, wenn man befürchtet, dass der Hintermann auffahren würde. Es gibt keine Ausrede oder Begründung mehr, die einen vor einer Strafe schützen würde.


    Bei nicht vorhandenem Sicherheitsabstand nach hinten und Tempo 160 nehme ich jedoch lieber einen Strafzettel als einen Auffahrunfall in Kauf, weil ich abgebremst habe.


    Meine persönliche Lehre aus der Situation ist:

    Ab jetzt ist auf Langstreckenfahrten ein zweites Handy in der Halterung auf dem Armaturenbrett. Das ist dann von Anfang an nach hinten gerichtet und betriebsbereit, so dass ich nur einen Knopf drücken muss, um solche Situationen aufzeichnen zu können.

    Das war der letzte Drängler und Nötiger, der bei mir ohne Anzeige davon gekommen ist..

    Der Verband der Hausbesitzer "Haus und Grund" rät seinen Mitgliedern in Berlin, noch vor dem 18. Juni die Mieten zu erhöhen.

    Hier einmal ein Screenshot von dem, was aktuell unter https://haus-und-grund-berlin.…m-18-juni-2019-die-miete/ zu sehen ist



    Zitat

    Der Berliner Senat will die Mieten in Berlin deckeln. Der Eigentümerverband "Haus und Grund" ruf Vermieter deshalb dazu auf, vorher ihre Mieten zu erhöhen

    https://www.tagesspiegel.de/be…zu-erhoehen/24445836.html


    Zitat

    Begründet wird der Aufruf damit, dass der Berliner Senat Vermieter „bestrafen“ wolle, „die in der Vergangenheit nicht alle Möglichkeiten der Mieterhöhung ausgeschöpft haben“. Schließlich gelte der Mietenstopp für alle Mieten, „egal wie hoch sie sind“.

    https://www.welt.de/politik/de…oehung-in-Berlin-auf.html


    Grund, dass überhaupt über ein Mietkosten-Stopp beraten wird, sind Firmen, die Tausende Wohnungen in Berlin besitzen und die Mieten in den letzten Jahren in wucherähnlicher Weise nach oben getrieben haben - ohne dass sich die Wohnqualität dementsprechend verbessert hätte.


    Manche Firmen meldeten von einem zum nächsten Jahr Hunderte von Millionen an Mehrgewinn, allein durch Mieterhöhungen.

    So eine massenhafte Mieterhöhung nimmt natürlich auch auf die ortsübliche Vergleichsmiete Einfluss. Vermieter, die keine Wuchermieten nehmen, sind dadurch nicht benachteiligt.

    Der Hauseigentümer-Verbandes fordert sie jetzt jedoch indirekt dazu auf, auch Wuchermieten zu nehmen.


    Zum Glück werden viele Eigentümer wissen, dass sie eine "korrekte Miete" nehmen und sich nicht von den angeblichen Begründungen beeinflussen lassen.

    SaschaMester meinte, dass es eigentlich keinen Sinn macht, sich "Google Play" zu holen, um an Apps für Android zu kommen. Recht hat er ja. Wenn ich Google nicht unterstützen will, hole ich mir doch kein Google Play.

    Muss man aber auch nicht. Es gibt ja noch Googles großen Konkurrenten für Android Apps: Aptoide.


    Aptoide findet man unter https://de.aptoide.com


    Aptoide nutzt Googles eigenes Sicherheitssystem um Malware im Store aufzuspüren. Google Scanner zertifizieren diesen Store als "sicher". Google selbst stuft ihn aber als "unsicher" ein.

    Jetzt kann man sich entscheiden, wem man glaubt: Google sagt "sicher" und Google sagt "unsicher"


    Ich habe Aptoide in den Test genommen. Parallel zu ihm erhält ein anderes Handy nur die Updates von Google Play.


    1) Die Updates erfolgen häufiger als über Google Play

    WhatsApp hat zum Beispiel in den letzten Tagen schon mehrere Updates bekommen und auch GMail wurde einige Male aktualisiert. Es handelte sich jeweils um neuere Versionen.


    2) Updates sind umständlicher

    Man bekommt eine Benachrichtigung und wählt dann aus, welche Apps man aktualisieren will (oder einfach "Alle aktualisieren". Danach werden die Daten herunter geladen. Soweit unterscheidet sich Aptoide also nicht viel von Google Play.

    Die Installation der Updates erfolgt jetzt jedoch nicht vollautomatisch. Jede Installation eines Updates muss einzeln bestätigt werden.

    Man kann es auch als Sicherheitsvorteil betrachten, weil man ganz gezielt nur das Update installieren lassen kann, was man wirklich als nötig erachtet. Das kann gerade bei bekannten Bugs von Vorteil sein.


    3) Man muss sich nicht anmelden oder registrieren

    Bei Google Play braucht man unbedingt einen Google Account. Aptoide verlangt keine entsprechenden Accounts.


    4) Es gibt alle bekannten Apps und wenn man eine App schon hat, kann man die Updates auch über Aptoide laufen lassen.

    Auch Googles eigene Apps erhalten hierüber ihre Updates.

    ALDI verlangt jetzt für die dünnen Obstplastiktüten (auch Hemdchen genannt) einen symbolischen Preis von 1 Cent pro Tüte.

    In diese Plastiktüten verpackt man in der Regel loses Obst aus dem Regal/Kiste. Obst/Gemüse in die Tüte, Barcode mit dem Preis drauf und ab zur Kasse.


    Die Waagen in den Kassen haben das Gewicht der Tüte als TARA (Verpackungsgewicht) eingespeichert und ziehen es automatisch ab. Man zahlt also für die Tüte nicht noch einmal, weil sie nicht als Produkt mit gewogen wird.


    Netto und andere Anbieter bieten seit einiger Zeit wiederverwendbare Netze für Obst und Gemüse an. Für die Umwelt ist es gut. Für den Geldbeutel jedoch nicht.

    Das Gewicht dieser Netze ist nicht in den Waagen vorgegeben. Eigentlich muss man das Netz einzeln wiegen und dann das Gewicht vom Gesamtgewicht abziehen. Das macht jedoch keiner.


    Wer jetzt mit einem Netz zur Kasse kommt, zahlt dafür genauso viel als wenn man Gemüse oder anderes mit diesem Gewicht kaufen würde. Mit jedem Kauf zahlt man also immer wieder das Gewicht des Netzes als wenn es Obst wäre.


    Für die Händler ist es faktisch eine Gelddruckmaschine. Es sind zwar jeweils nur ein paar Gramm, die jedoch so berechnet werden als wenn es Gemüse oder Obst wäre. Wenn du ein Kilogramm Obst oder Gemüse kaufst, und so ein Obstnetz 10 Gramm wiegt, zahlst du jedes Mal 1% ohne dass du etwas dafür bekommen hättest.


    Beispiel:

    1 Kg Obst kostet 6 Euro. 1% davon sind 6 Cent. 6 Cent für den Händler, für etwas was dir selbst gehört.

    Bei 100 Kunden sind das 6 Euro für nichts. Bei 1000 Kunden sind es 60 Euro. Bei 1 Mio Kunden, sind es 60.000 Euro.

    Hättest du gedacht, wie viel Geld dabei herum kommt, um das die Kunden eventuell betrogen werden könnten ?


    Wenn du also nicht für etwas zahlen willst, was du nicht kaufst, schütte das Obst oder Gemüse lose aus dem Netz auf das Laufband und sortiere es danach wieder in dein mitgebrachtes Netz ein.


    Natürlich wird die Kassiererin das nicht mögen. Wieso sollst du aber ein Gewicht zahlen, das du überhaupt nicht bekommst ?

    Wenn sie das nicht mag, soll sie eben das Gewicht eines "Muster-Netzes" als TARA eingeben. Dann kannst du dein Obst auch im Netz lassen.

    Google führt "einen neuen Weg" in seinem Chrome ein, über den der Browser Werbung anzeigt. Auf diesen "neuen Weg" haben Werbeblocker und Script-Blocker keinen Einfluss mehr. Sie können nur noch mitlesen.


    Es ist Fakt, dass Werbeeinblendungen nicht nur zusätzliche Inhalte anzeigen, sondern auch Tracker beinhalten mit denen Werbung personalisiert wird und mit der sich auch nachverfolgen lässt, was man sich im Internet anschaut. Es gibt auch Werbung, die auf diese Art Malware einschleusen kann.  


    "No Script", Ghostery und Werbeblocker können verhindern, dass Werbecode ausgeführt werden kann und bieten damit auch einen Schutz der Privatsphäre und etwas Sicherheit vor Malware, die auf diese Art eingeschleust werden soll.


    Google behauptet jedoch, dass Blocker aller Art ein Risiko darstellen würden.

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    Es ist natürlich auch ein Fakt, dass Google vorrangig durch Werbung seine Einnahmen erhält und auch die meisten Daten, die einen merkantilen Wert haben, dadurch entstehen.

    Google sorgt mit den neuen Maßnahmen nur dafür, dass die Geldquellen wieder so sprudeln, wie es für Google am nützlichsten ist.


    Es bleibt jedoch immer noch dem User überlassen, welchen Browser er benutzt und ob er sich eventuellen Risiken aussetzt, nur damit eine Firma wieder mehr Geld verdienen kann.

    Natürlich habe ich das Unkraut vom anderen Weg erneut entfernt. Statt mit Fugensand, wurde jetzt mit Streusalz "ausgefugt".





    Klar, dass Streusalz nicht so fein wie Fugensand ist. Hier kostete also mehr Mühe, bis davon später nicht mehr so viel zu sehen war.


    Beim anderen Weg waren es große Löcher, in denen das Salz eingefüllt worden war. Hier waren es jedoch nur feine Fugen, die gefüllt wurden. Würde es überhaupt eine Wirkung haben oder wäre die Mühe wieder einmal vergebens sein ?


    Zwei Wochen später dann die Kontrolle


    Das Unkraut hatte keine Chance gehabt, sich erneut anzusiedeln.


    Wenn die Lücken zwischen den Steinen groß genug sind, kann man also mit Streusalz das neue Ansiedeln von Unkraut verhindern.  :thumbup::thumbup::thumbup:


    Was ist mit "versalzenem Boden" ?

    Diese Wege "liegen im Sand" und sind an den Seiten tief hinunter vom Bereich neben dem Weg scharf abgegrenzt. Das sich auflösende Salz kann sich also nur unterhalb der Wege verbreiten/ablagern. Dort ist Pflanzenwachstum aller Art unerwünscht.


    Was ist mit Pflastersteinen ?

    Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, ist einer der Wege gepflastert. In diesem Bereich sitzen die Pflastersteine so dich beieinander, dass kaum größere Lücken entstehen, die man mit Salz "ausfugen" könnte.


    Hierzu muss ich mir etwas Neues überlegen. Ich denke daran, Streusalz so in Wasser aufzulösen, dass eine gesättigte Lösung entsteht und mit dieser "Salzschwemme" dann die Fugen zu füllen.


    Den Test werde ich dann in einer Woche machen. Die Erfolgskontrolle erfolgt dann zwei Wochen danach.


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    Wie ihr merkt, setze ich also nur ein einziges Mittel ein und teste es unter verschiedenen Bedingungen.

    Der lange Weg wurde mit Salz an den Rändern schon mindestens 1 Monat unkrautfrei . Der kurze Weg hat auch schon 2 Wochen ohne erneuten Unkrautbefall überstanden.


    In beiden Fällen wurde ganz normales Streusalz vom Winter benutzt, das seine auftauende Wirkung zum Großteil verloren hatte, da es ausgetrocknet war.

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    Nur einmal im Monat auf Wegen und Plätzen Unkraut jäten zu müssen, ist für viele Grundstücksbesitzer schon einmal eine große Erleichterung.

    Ich werde natürlich immer schauen und dokumentieren, wie lange die Wirkung jeweils vorhält.


    Ich vermute, dass die Anti-Unkraut-Wirkung nachlassen wird, sobald es länger und dauerhafte Regenschauer geben wird. Im Herbst wird es damit also vorbei sein.

    Mittlerweile ist es mir gelungen, so ein Gerät noch weit unter dem oben genannten Wert zu finden und persönlich zu testen.

    Die Wirkungsweise habe ich unter anderem schon unter Wunder-Technik und was wirklich dahinter steckt beschrieben.


    Hier gibt es nun auch Fotos, wie so ein Gerät von innen aussieht.


    Hier ist das Innenleben zu sehen. Da wo der Pfeil hinzeigt, steht das Wasser gegen das der Luftstrom geblasen wird.



    Nun setze ich den Rahmen mit dem Gewebe ein, das durchaus noch ein paar Schwebestoffe aus dem Luftstrom festhalten könnte.


    Als letztes kommt das äußere Lüftungsgitter drauf, mit dem man den Luftstrom nach oben oder unten dirigieren kann.


    So, fertig. Nun kann man von außen nicht mehr sehen, wie einfach das Gerät gebaut ist und weshalb es faktisch kaum Wasser verbraucht.


    Wie zuvor schon erwähnt, kann sich die Wasserverdunstung faktisch kaum auf die Kühlleistung auswirken.

    Die Hauptwirkung beruht darauf, dass der Luftstrom durch den Würfel exakt fokussiert aus dem Gerät austritt. Durch die Fokussierung erhöht sich die Windgeschwindigkeit im Zielbereich.

    Aus diesem Grund kann so ein Mini-Gerät mehr Kühlung bringen als ein großer Ventilator - aber - die Wirkung ist genau auf den Bereich begrenzt auf den der Würfel gerichtet wird.


    Für gerade einmal rund 13 Euro kann man sich so einen Würfel auch mal auf den Schreibtisch stellen. :thumbup:


    Die Stromversorgung erfolgt bei allen angebotenen Geräten über USB und mit 1Ah Verbrauch kann man es mit einer kleinen 3000 mAh Power Bank auch rund 3 Stunden laufen lassen.


    Die Geräte werden für aktuell bis zu 189 Euro angeboten. Ob sie so viel wert sind, muss jeder für sich selbst entscheiden :angel:

    Mobiler Klimawürfel kühlt, befeuchtet und erfrischt die Luft in Ihrer Umgebung 


    Man stellt den Würfel irgendwohin, gibt etwas Wasser hinein und schon hat man für 6 Stunden eine kühle Umgebung


    Und das steckt hinter dem "Wundergerät"

    Es handelt sich um einen kleinen Luftkühler, der das Prinzip der Verdunstungskälte nutzt.


    Bei großen Geräten wird die Luft durch ein nasses Tuch gesaugt und dann nach vorne hinaus geblasen.

    Bei diesem Mini-Gerät kann das einfach nicht funktionieren. Dazu ist es einfach zu schwach. Das hatte ich in einem früheren Thema schon einmal beschrieben.


    Dieser Mini-Kühler hat einen Ventilator, der direkt gegen eine kleine Wasserfläche bläst, die durch den kleinen Tank immer auf gleichem Niveau gehalten wird.


    Davor befindet sich ein offenes Raster mit Stoffstreifen, das den Luftstrom nicht behindern kann. Es kann dabei durchaus auch ein paar Schwebstoffe aus der vorbei streifenden Luft aufnehmen/binden.


    Davor ist das äußere Gitter angebracht, das den Blick auf das Innenleben versperrt.


    Weil der Luftstrom direkt gegen das Wasser bläst, hat so ein Gerät auch faktisch kaum Verbrauch. Ein "richtiger Luftkühler" würde in der gleichen Zeit unzählige Liter Wasser verdunsten.


    FAZIT

    Eigentlich kann man sich so etwas selbst basteln indem man einfach einen Ventilator nimmt und mittig davor ein flachen, mit Wasser gefüllten, Teller anbringt.


    Die kleinen Würfel sehen aber besser aus und sie kühlen schneller als ein normaler Ventilator, weil der Luftstrom durch den Würfel auf exakt einen Punkt fokussiert wird.


    Empfehlung ?

    Ja, kann man sich holen. Für den Schreibtisch ist es ein sehr schönes Gadget, das nur einen USB-Anschluss braucht. Was man dafür ausgeben will, entscheidet jeder für sich.

    Die Geräte kosten bis zu 189 Euro und arbeiten alle auf die gleiche Weise.

    Mir persönlich war die rund 13 Euro für den persönlichen Test wert, zu denen es in einem Sonderpostenmarkt angeboten wurde. :thumbup:

    Bald dürfen E-Scooter auch im öffentlichen Verkehrsraum gefahren werden. Dazu müssen sie aber bestimmte Auflagen erfüllen und auch für den Betrieb braucht es ganz bestimmte Voraussetzungen.


    Weil die Verordnung aber noch nicht gültig ist, darf man aktuell erhältliche E-Scooter auch nicht auf der Straße fahren. Du machst dich strafbar, wenn du es jetzt trotzdem schon machst !


    Sobald es dann erlaubt ist, muss man eine Versicherung dafür abschließen. Weil man es jetzt noch nicht kann, begehst du eine Straftat, wenn du so einen Scooter jetzt trotzdem schon auf der Straße fährst !


    E-Scooter dürfen nach der offiziellen Genehmigung zukünftig bauartbedingt nur maximal 20 km/h fahren. Viele der Angebote fahren jedoch schneller. Diese E-Scooter werden NIE auf öffentlichen Straßen gefahren werden dürfen.


    E-Scooter müssen gewisse Sicherheitsvorkehrungen haben. Mehrere Bremsen, Seitenreflektoren usw. Weil viele der Angebote das aber nicht haben, darf man sie auch nicht auf der Straße benutzen.


    Die Händler, die aktuell ihre Lager mit Billig-Angeboten räumen wollen, wissen das alles ganz genau. Auf Verpackungen und in Werbung wird teilweise auch darauf hingewiesen. Auch wenn man nachfragt, geben sie es ganz offen zu, dass diese E-Scooter nicht im öffentlichen Verkehrsraum benutzt werden dürfen.


    Wer solche E-Scooter kauft, darf sie nur auf einem privaten und abgeschlossenenem (umzäunten) Gelände benutzen und das auch nur, wenn alle Tore auch geschlossen sind.


    Wer jetzt einen der nicht zugelassenen E-Scooter kauft, hat später keinerlei Rechte gegenüber dem Verkäufer. Du kaufst dir das Teil in voller Kenntnis darüber, dass du den E-Scooter nicht auf öffentlichen Straßen fahren darfst.


    Überlege es dir sehr gut, ob du einen so großen Garten hast, dass du dafür einen E-Scooter brauchst. Falls ja, brauchst du nur noch einen Zaun drumherum und ein Tor, das du abschließen kannst und dann kannst du dort fröhlich deine Runden drehen.

    Alle anderen sollten die Finger von den, im öffentlichen Straßenverkehr, illegalen E-Scootern lassen, wenn sie sich nicht strafbar machen wollen.


    PS: Wer einen Führerschein hat, ist auch noch den Lappen los, wenn er mit so einem Gerät auf der Straße erwischt wird. Zudem drohen noch sehr hohe Strafen.


    Welt.de nennt in ihrem Artikel weitere Fakten und auch Namen von Anbietern.

    Der NABU rät davon ab, Stoffbeutel statt Plastiktüten zu kaufen und sie dann zu Hause zu horten. Das britische Umweltministerium hat bereits vor einigen Jahren festgestellt, dass man einen Stoffbeutel mindestens 131 Mal benutzen muss, bevor er umweltfreundlicher als eine Plastiktüte wird.


    Das liegt daran, dass die Beutel aus Baumwolle bestehen. Beim Anbau von Baumwolle werden viele Ressourcen verbraucht. Baumwolle braucht extrem viel Wasser, kann aber leider nur in einigen trockenen Regionen angebaut werden. Gleichzeitig ist der Einsatz von Pestiziden extrem hoch.


    Der NABU rät dazu, Stofftaschen nur dann zu kaufen, wenn man sie wirklich braucht und darauf zu achten, dass sie Fair Trade und bio sind. Noch besser sind Taschen aus bio Hanf und bio Leinen.


    https://www.focus.de/wissen/kl…t-massiv_id_10796815.html

    Aktuell läuft ein Antrag, die Sprachaufzeichnungen von elektronischen Assistenten wie Alexa, Siri und auch allen anderen elektronischen Geräten als gerichtlich verwertbaren Beweismaterial zuzulassen.


    Alexa, Siri und andere Geräte zeichnen die Sprachbefehle auf und übertragen sie an externe Server. Dadurch passen sich die Geräte immer besser an die Eigenarten des Besitzers an.

    Wenn der Antrag durchkommt, dürfen Ermittlungsbehörden Zugriff auf die "Beweismittel" nehmen, ohne den Besitzer vorher darüber informieren zu müssen.


    Kritiker sehen es deshalb auch als heimlichen Lauschangriff.

    Wenn es nicht regnet, muss man natürlich die Pflanzen gießen. Wenn die Sonne hoch steht, ist es natürlich die falsche Zeit. in der prallen Sonne verdunstet 50% des Wassers sofort wieder. Gleichzeitig wirken die Wassertropfen wie Brenngläser und können die Pflanzen regelrecht verbrennen.


    Wenn man abends gießt, lockt es nur Schnecken und andere Schädlinge an. Wenn man dann eventuell noch einen Rasensprenger benutzt, werden die Blätter nass und sie können über Nacht nicht mehr abtrocknen. Das fördert dann Pilzbefall.

    Wenn man unbedingt abends gießen muss/will, darf man deshalb das Wasser nur direkt an den Stumpf gießen. Also nur mit Gießkanne oder Gartenschlauch bewässern.

    Gemüsepflanzen, Hecken und Stauden sollten sowieso immer nur von unten gegossen werden.


    Die ideale Zeit zum Gießen ist 3-4 Uhr morgens, weil die Erde dann kühl ist und das Wasser bis tief zu den Wurzeln sickern kann. 

    Wer hat sollte sein Bewässerungssystem entsprechend programmieren. Ansonsten gleich morgens nach dem Aufstehen gießen. Bis 6 Uhr ist es kein Problem.


    https://www.focus.de/wissen/na…pflanzen_id_10796098.html

    In Schweden hat man ein System aus Stahlplatten entwickelt, das sich automatisch absenkt, wenn jemand zu schnell herannaht. Fährt man zu schnell, senken sich die Platten um 6cm ab und bilden dadurch ein künstliches Schlagloch.

    Einsatzfahrzeuge von Polizei und Feuerwehr können ein Signal senden, das die Absenkautomatik blockiert. Busse werden automatisch erkannt. Bei ihnen reagiert das Schlagloch überhaupt nicht, damit der Bus nicht immer wieder abbremsen und beschleunigen muss und damit Kraftstoff spart.

    Das System wird in Schweden bereits eingesetzt und auch in Hanau wurde bereits ein Test beantragt.

    https://www.focus.de/auto/in-s…h-fahren_id_10796186.html


    Nichts gegen solche Schwellen. Ich würde sie sogar befürworten.

    Wenn man jedoch tagtäglich miterlebt, wie Linien-Busse sich nicht um eine (ganz kurze) Tempobegrenzung auf 30 km/h kümmern, sondern mit unverringertem Tempo über eine Bodenwelle auf PKW "zuspringen", der hat keinerlei Verständnis dafür, weshalb sich Busse nicht an Verkehrsregeln halten sollen. :thumbdown:


    Tempolimits werden aus Sicherheitsgründen gesetzt. Auch Busse haben sich daran zu halten.

    Die ARD hat in einer Dokumentation am Montag die Umweltfreundlichkeit von E-Autos auf den Prüfstand gestellt und ist dabei zu einem verheerenden Ergebnis gekommen: Für und beim Bau der Batterie für ein E-Auto fallen sage und schreibe 17 Tonnen CO2 an.

    Das ist die Abgasmenge, die ein Verbrennungsmotor auf 100.000 Kilometern erzeugt.

    https://www.focus.de/auto/uebe…tofahren_id_10789038.html


    Eigentlich haben wir ja alle schon geahnt, dass uns die Hersteller mal wieder eine Lüge auftischen, was die Umweltfreundlichkeit der neuen Auto-Generation betrifft.

    Der Schwachpunkt dieser Fahrzeuge war ja immer schon die Batterie, die zu teuer und schwer ist, wenn man die, mit einem Verbrennungsmotor vergleichbare, Reichweite haben will.


    Erst nach 100.000 Kilometern kann man also wirklich ein gutes Umwelt-Gewissen haben.

    Da ein Neuwagen im Durchschnitt nur 3 Jahre gefahren wird, und die durchschnittliche Fahrleistung 15.000 km im Jahr beträgt, hat der Wagen dann erst 45.000 km abgespult.

    Erst der 3. Besitzer wird also wirklich etwas für die Umwelt tun. Dazu muss der Wagen aber dann auch schon rund 7 Jahre alt sein.


    Das bedeutet, dass ein E-Auto faktisch überhaupt nicht umweltfreundlich werden kann, wenn die Batterien nicht mindestens 7 Jahre halten. 7 Jahre hält aber aktuell keine Batterie.


    Einen Ausweg aus dem Dilemma zeigt nur die Brennstoffzelle, weil sie eben keine Batterien braucht, Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es in Deutschland jedoch nur eine Handvoll öffentlicher Wasserstoff-Tankstellen, die für eine Brennstoffzelle benötigt würden.

    "Google Play" ist für Android Geräte ein "must have". Dort gibt es die meisten Apps und darüber laufen dann auch ganz automatisch die nötigen Updates. Dabei ist es egal ob man das "reguläre Android" oder "OpenAndroid" oder "LineageOS" hat. Hauptsache man hat Android.


    Das aktuelle "Google Play" kann man sich unter https://www.heise.de/download/product/google-play-apk-92066 herunter laden.

    Wer eine andere Version haben möchte, kann sich auch an den Anbieter selbst wenden. https://www.apkmirror.com/apk/google-inc/google-play-store/


    Wenn ihr den Play Store installiert habt, "ist alles wieder gut". Danach könnt ihr ganz gezielt das installieren, was ihr gerne haben möchtet.


    "Ist das nicht auf Geräten bestimmter Hersteller verboten ?"

    Natürlich nicht. Wenn Google etwas mit einem Hersteller vereinbart, hast du doch nichts damit zu tun. Du hast keinen Vertrag mit Google, dass du etwas darfst oder nicht darfst. Du bekommst auch kein Geld dafür, dass du dein Gerät mit überflüssigen Apps zumüllst.

    Der App Store "Google Play" kommt direkt von Google. Die APK dafür ist nicht illegal sondern kommt auch von Google. Meinst du, die vielen deutschen Fachseiten würden es riskieren, etwas Illegales zum Download anzubieten ? Wohl eher nicht.

    Jeder Tank hat einen Ausgleichsbereich, in den sich der Kraftstoff bei Erwärmung ausdehnen kann. Wenn man "bis zum Stehkragen voll tankt", füllt man auch diesen Bereich. Wenn es draußen kalt ist, kann man das problemlos machen.

    Wenn es draußen aber warm ist, darf man es nicht mehr machen. Kraftstoff wird bei einer Temperatur von 15°C gelagert. Sind es draußen > 20 °C erwärmt sich auch der Sprit im Tank entsprechend und nutzt den Ausgleichsbereich. Hat man bei Hitze komplett voll getankt, und lässt den Wagen dann in de Sonne stehen, läuft der teure Sprit zu einem Teil ungenutzt aus dem Tank.


    Rappelvoll tanken sollte man bei Hitze nur tanken, wenn man direkt danach auf eine längere Fahrt geht, bei der der Sprit schneller verbraucht wird als er sich in den Ausgleichsbereich ausdehnen kann.

    Ansonsten nach dem ersten Abschalten der Zapfpistole nicht mehr weiter tanken.

    Dieses Thema bezieht sich auf alle Geräte mit Akkus, ob austauschbar oder fest verbaut.


    1) Fest verbaute Akkus: Ladegerät eingebaut oder extern ?

    Bei Geräten mit fest verbautem Akku, die auch in feuchten Umgebungen genutzt werden sollen/können, ist die Ladesteuerung, aus Sicherheitsgründen, im Ladegerät untergebracht. Typische Beispiele dafür sind elektrische Zahnbürsten und Rasierapparate mit Akku.


    Bei diesen Geräten besteht die Gefahr, dass sich eventuell noch Feuchtigkeit am Anschluss befindet, wenn man den Akku laden will. Ein normaler Netzstecker könnte dabei lebensgefährlich für den Benutzer werden.

    Aus diesem Grund enthält das Gerät keine Möglichkeit, intern Netzspannung in Batteriespannung umzuwandeln.


    Es gibt aber auch Werkzeuge, die die Ladesteuerung ins Ladegerät ausgelagert haben. Das verringert das Gewicht des Werkzeuges und erleichtert dessen Handhabung. Weil man dadurch aber auch auf zugekaufte Ladeeinrichtungen zugreifen kann, handelt es sich bei vielen solcher Werkzeugen um sehr preisgünstige Fabrikate.


    Da es für ein tragbares Auto-Starthilfegerät kein Lade-Netzteil nachzukaufen gab, konnte ich den Akku nicht mehr erneut laden, nachdem das Netzteil defekt war. Das komplette Gerät wurde wegen einem kleinen Bauteil zu Elektroschrott,


    Ich empfehle daher darauf zu achten, dass Elektrogeräte mit fest verbautem Akku entweder direkt an den Netzstecker angeschlossen werden können oder mit allgemein üblichen Ladegeräten ( zum Beispiel USB) geladen werden können. 


    2) Wechsel-Akkus: Ladestation oder Lade-Netzteil ?

    Eine Ladestation hat einen Netzstecker, der direkt an das normale Stromnetz angeschlossen werden kann. Die Wandlereinheit befindet sich in der Ladestation.

    Das normale Netzkabel ist so dick, dass es nur sehr selten zu Kabelbrüchen kommt. Die Ladestation selbst ist in der Regel sehr groß dimensioniert, sodass sie in der Regel nicht überhitzen kann.


    Lade-Netzteile sehen aus wie ganz normale Netzteile, wie man sie auch von Smartphones kennt. Sie werden an einen Ladeschuh für den Akku angeschlossen, der jedoch keine weitere Technik enthält. Die eigentliche Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom findet im Lade-Netzteil statt.

    Lade-Netzteile haben einen dicken Klotz aus dem ein dünnes Kabel kommt, das man irgendwo einstecken muss. Durch dieses dünne Kabel gibt es oft Defekte und man braucht ein neues Lade-Netzteil. Auch die kleine Bauform kann dafür sorgen, dass das Lade-Netzteil überhitzt.

    Lade-Netzteile sind oft nicht oder nur sehr schwer nachzukaufen. Bekommt man keinen Ersatz, kann man das Gerät nicht mehr laden und nutzen.

    Vorsicht ! Nicht einfach irgendein Ladegerät anstecken. Lade-Netzteile überwachen auch die Akku-Spannung. Wird ein Akku überladen, erhitzt er sich und kann durchaus auch explodieren.


    Ich habe zwei identische Akku-Bohrmaschinen, weil das Lade-Netzteil einen Defekt hatte und es keinen Ersatz dafür gab. Die erste Maschine ist jetzt schon über 10 Jahre alt und ich hätte keine weitere gebraucht, wenn es das Lade-Netzteil nachzukaufen gegeben hätte.


    Wenn man also die Wahl hat, sollte man immer Geräte kaufen, die eine Ladestation mit Netzanschluss haben. Ladestationen sind langlebiger. 


    3) Art der Akkus

    Achtet darauf, dass der Akku mindestens ein Li-Ion Akku ist. Von Ni-Mh oder sogar Ni-Cd sollte man die Finger lassen. Auch wenn die Art des Akkus überhaupt nicht angegeben wird, sollte man lieber zu einem anderen Gerät greifen.


    4) Wie lange hält der Akku ?

    Die Ladekapazität wird in Milliamperestunden (mAh) angegeben (Beispiel 3000 mAh) Bei Werkzeugen wird oft auch auf Amperesrtunden gekürzt. ( Beispiel 3000 mAh ~ 3 Ah)

    Je nachdem wie stark eine Maschine arbeiten muss, hält der Akku mal länger und mal kürzer.


    Um die Nutzungszeit zu berechnen, muss man 3 Werte kennen:

    Volt (V), Watt (W) , Akku-Kapazität in Milliampere / Ampere (mAh / Ah) Hat man die, kann man die Nutzungszeit genau berechnen. Hier ein kleiner Online-Rechner

    https://www.akkuline.de/akku-r…/volt-ampere-watt-rechner

    Hinweis: Es handelt sich um den Service eines Online-Shops, den wir durch die Verlinkung nicht speziell bewerben wollen.


    Sehr oft hat man die Werte jedoch nicht. Braucht man aber auch nicht, weil es nur wenige Maschinen gibt, die durchgehend mit identischer Kraft arbeiten müssen.


    Man wird also immer das Problem haben, dass der Akku nicht so lange hält, wie man ihn eigentlich braucht. Hat man die Wahl, sollte man daher immer zu größeren (in mAh) Akkus greifen.


    5) Schnellladen oder mehrere Akkus ?

    Schnellladen reduziert die Lebenszeit jedes Akkus. Akkus halten aber sowieso nur eine bestimmte Zeit bevor sie in der Kapazität nachlassen.


    Mehrere Akkus haben den Vorteil, dass man problemlos stundenlang durchgehend arbeiten kann. Die Anzahl der Akkus sollte sich dabei aber auch nach der nötigen Ladezeit richten.

    Beträgt die Ladezeit 3 Stunden, braucht man so viele Akkus, dass man die 3 Stunden Ladezeit überbücken kann.


    Für Profi-Geräte gibt es Ladestationen, die mehrere Akkus gleichzeitig laden können. Hat man nur eine Ladestation für einen einzigen Akku, muss man irgendwann eine ganz lange Pause einlegen und/oder sehr viele Akkus haben.


    Aktuell gibt es immer mehr Gartengeräte und Werkzeuge mit Akkus

    Viele benötigen 2 oder mehr Akkus. Wenn die Akkus leer sind, braucht man Ladestationen, die gleichzeitig alle verbrauchte Akkus laden können. Zusätzlich braucht man auch Reserve-Akkus für die nächste Nutzungszeit.


    Dann nehme ich einfach zwei größere Akkus ?

    Die brauchen dann aber auch doppelt so lange zum Laden.

    Wenn deine Ladeeinheit für 1 Akku 2 Stunden braucht - und deine Akkus 2 Stunden durchhalten- kannst du 2 Stunden arbeiten und musst dann wieder 4 Stunden warten bis beide Akkus voll sind.


    Es ist also besser, eine Ladeeinheit zu kaufen, die mehrere Akkus parallel laden kann. Dann dazu noch einen Satz Akkus, der die Ladezeit überbrücken kann. 


    6) Ganz wichtig: Darauf achten, dass man die Akkus auch nachkaufen kann

    Akkus halten nie so lange wie die Maschine selbst. Li-Ion Akkus halten 1.000 Ladevorgänge aus bevor sie an Leistung verlieren. Selbst unbenutzt muss man sie regelmäßig nachladen, da eine Tiefentladung sie zerstört.


    Bei Elektro-Rollern garantieren die Hersteller deshalb auch nur 3 Jahre für die Akkus. Mehr sollte man auch bei anderen Geräten nicht für die Dauerhaftigkeit der Akkus annehmen. Nach 3 Jahren kann es also sei, dass du neue Akkus brauchst.


    Viele aktuelle Billigprodukte sind Eigenmarken von Discountern. Die Hersteller der Geräte tauchen nur bei ihnen auf. Bei Eigenmarken von Händlern ist nicht sicher gestellt, dass die Ersatzteilversorgung nach einigen Jahren noch möglich ist.

    Besser also nur Maschinen und Akkus von bekannten Werkzeugherstellern kaufen und darauf achten, dass die Akkus und Ladegeräte auch schon beim Kauf angeboten werden.


    Meine "Akku- und Lade-Netzteil-Enttäuschungen" waren auch von bekannten Werkzeugherstellern. Da sie die Zubehörteile jedoch nicht einzeln anbieten, nutzte es mir nichts.

    Meine eigenen Erfahrungen sollen euch dabei helfen, Fehler und Enttäuschungen zu vermeiden und es besser zu machen.

    Ich achte seitdem immer mehr darauf, dass die Ersatzteilversorgung sicher gestellt ist als dass ich beim Kauf möglichst viel dazu bekomme.

    Dem chinesischen Hersteller HUAWEI geht es "an den Kragen". Er zählt in den USA als unsicher und somit darf er keine US-Technologie mehr nutzen. Aktuell wird fast täglich ein neuer Bereich gemeldet, den HUAWEI nicht mehr nutzen darf.


    Natürlich verunsichert das viele Kunden, die ein Gerät dieses Herstellers gekauft haben oder kaufen wollten.


    Der erste Rat für alle, die einen Kauf noch in Erwägung ziehen:

    Finger weg ! Wartet mindestens noch bis September ab.

    Bis zum 19. August gibt es eine Sonderregelung. Erst danach wird sicher sein, was mit Geräten von HUAWEI wirklich los sein wird. Entweder gab es dann eine Einigung, und alles ist wieder paletti, oder HUAWEI hat Möglichkeiten gefunden, die bisherigen Technologien zu ersetzen. Als letzte Möglichkeit bleibt nur noch, dass man ähnliche Geräte von anderen Herstellern bekommen kann.

    Es ist auch nicht auszuschließen, dass HUAWEI von einer anderen Firma "übernommen" wird, die dann nicht als "unsicher" eingestuft wird.


    Der Rat für Kunden, die ihr Gerät vor kurzem noch online gekauft haben:

    Nehmt euer 2 wöchiges Widerrufsrecht in Anspruch.

    Das Recht war zwar nie dafür gedacht, schützt euch aber davor, dass ihr eventuell Probleme bekommt. Ihr müsst den Widerruf nicht begründen. Sucht einfach alles zusammen, was beim Gerät dabei war und schreibt eurem Online-Händler, dass ihr von eurem Widerrufsrecht Gebrauch machen wollt.


    Der Rat für Kunden, die ihr Gerät vor kurzem in einem Laden gekauft haben:

    Versucht das Gerät umzutauschen oder zurück zu geben.

    Es gibt zwar noch die gesetzliche Gewährleistung, mit der man eine Rückgabe begründen könnte. Der Haken an der Sache ist jedoch, dass Software-Aktualisierungen nicht darunter fallen. Das Gerät kann zwar irgendwann keine Apps mehr laden und wird ohne Updates unsicher. Weil es aber weiterhin "as is" nutzbar ist, liegt kein Mangel vor.

    Du hast ein Gerät mit Android gekauft. Das war es dann auch schon. Alles andere ist leider dein Problem.


    Anders wird es nach dem 19. August aussehen:

    Wenn du plötzlich keine Funktionen mehr nutzen kannst, die beim Kauf nutzbar waren, solltest du trotzdem versuchen, auf der Basis des Gewährleistungsrechts, zurück zu geben. Wenn etwas vorher funktionierte, jetzt aber nicht mehr, und es war beim Kauf auch nicht abzusehen, dass die Funktion nicht mehr nutzbar ist, handelt es sich doch wieder um einen Mangel.

    Frage dann besser einen Anwalt um Rat. Vielleicht sieht er die Rechtslage ja ähnlich und wird dir dazu raten, dein Recht vor Gericht zu erstreiten.


    Für Kunden von günstigen oder schon älteren Geräten gibt es aber auch viel Beruhigendes aus all den Meldungen herauszulesen.


    1) Fast alle Maßnahmen betreffen Geräte, die erst noch produziert, verkauft oder entwickelt werden.

    HUAWEI hat das Verbot bekommen, die "Verbotsteile" weiterhin zu nutzen oder einzubauen. Der Hersteller darf auch keine Software mehr installieren, von der er ausgeschlossen wird.


    2) Android ist ein offenes Betriebssystem, für das man auch bei einem Embargo weiterhin Updates bekommt.

    HUAWEI kann also trotzdem noch die offiziellen Updates einspielen lassen. Natürlich sind sie damit nicht mehr "in der ersten Reihe" bei den Verteilungen und können daher nicht mehr ganz aktuell sein. Nimmt man aber mal die Firma Samsung zum Vergleich, kann man sehen, dass dieser Hersteller Updates schon nach kurzer Zeit nicht mehr auf allen seinen Geräten verteilt. Die Verzögerung würde also kaum einen Unterschied machen ... so lange man immer noch mit weiteren Sicherheitsupdates versorgt wird.


    3) MicroSD-Speicherkarten dürfen nicht mehr hergestellt, genutzt und verkauft werden.

    Das ist nicht dein Problem. Dein Gerät ist dafür konzipiert und du kannst die Speicherkarten ja auch von anderen Anbietern kaufen.


    4) Bestimmte Apps werden nicht mehr auf HUAWEI-Geräten funktionieren

    Das betrifft vorrangig die Apps, die der Hersteller selbst installiert. HUAWEI darf sie nicht mehr installieren. Seit lieber mal froh, dass du in Zukunft kein, mit Google Diensten, zugemülltes Betriebssystem mehr bekommst. So lange der "Play Store" installiert ist, kannst du dir trotzdem noch allds installieren. Ansonsten kannst du ja auch F-Prot verwenden.


    Wenn du dir aber so eine App selbst geholt hast, kann man sie dir nicht einfach so wieder aus deinem Gerät deinstallieren.

    Die angeblichen "Warnungen", dass zum Beispiel WhatsApp nicht mehr funktionieren wird, betreffen nur alte Betriebssysteme. Darunter sind nicht nur Android, sondern auch iOS zu finden.


    Lass dich jetzt also nicht in Panikstimmung versetzen !!!

    HUAWEI-Geräte haben, wegen der vielen Unsicherheiten, aktuell einen Wert von Null. Du kannst sie deshalb sowieso nicht verkaufen.

    Kauf auf keinen Fall "aus Sicherheitsgründen" jetzt ein zusätzliches Gerät von einem anderen Hersteller

    Erst einmal ist nicht sicher, ob anderen Herstellern nicht auch ähnliches droht. Andererseits kann sich auch alles wieder ändern.

    Warte ab, was passiert und nutze dein Gerät so lange, wie es noch weiterhin funktioniert


    Und was ist mit der Sicherheit von Apps, die kein Update mehr bekommen ?   

    Viele Updates sind purer Schwachsinn, die nicht der Sicherheit dienen, sondern nur damit die App immer wieder geladen wird und möglichst weit vorne in den Downloadzahlen stehen.

    Was willst du an einer Taschenlampen-App sicherer machen ? Wozu soll eine Wasserwaage-App ein Update benötigen ? Was ist unsicher an einer Scanner-App und muss immer wieder aktualisiert werden ?


    Da gibt es nichts, was ein "Sicherheitsupdate" braucht. Du kannst ihnen (egal welches Betriebssystem) direkt den Zugriff auf alle Netzwerke entziehen. Sie bringen dir nichts ein als deinen Datenverbrauch zu erhöhen.

    Vorab Information: Ich esse gerne Burger mit Fleisch, sage jedoch auch zu Veggie-Burgern nicht nein. Wenn es gut gewürzt und saftig ist, muss es kein Fleisch sein.


    Beim "Big Vegan TS" hatte ich also keine grundsätzliche Einstellung zum Objekt, sondern betrachtete es völlig voruteilslos. Zuerst probierte ich den "Fleischersatz" an einer Stelle pur. Nichts sollte den Geschmack beeinflussen.

    hmm ? Irgendwie einfach nur ein neutraler Geschmack "nicht nach Er und nicht nach Sie" wie man so schön sagt. Da habe ich schon schmackhafteres Tofu gegessen.

    Auch wenn die Farbe nach gebratenem Fleischklops aussieht und ich einen "Gemüsegeschmack" erwartete .. mehr als "neutral" hatte ich dann doch erwartet.

    Erst nachdem ich einen Teil mit Soße erwischte, kam ein Geschmack hinzu. Jetzt konnte ich an einen "Burger" denken und nicht an ein Stück Pappe.


    Die Konsistenz des Bratlings ist ganz gut gelungen, jedoch fehlte es ihm am Geschmack und er war einfach zu trocken.


    Heute Abend soll um 22:20 Uhr in Kabel Eins über die Entstehung dieses veganen Burgers berichtet werden.

    Manche Energiefirmen werben damit, dass man kostenlos eine Solaranlage auf das Dach bekommen soll. Dafür zahlt man nur eine monatliche Gebühr und kann ansonsten den erzeugten Strom kostenlos bekommen.


    Ich habe mir jetzt einmal die Erklärungen von yello.de genommen und analysiert


    Möglichkeit 1) Solaranlage ohne Speicherbatterien. Pacht im Monat ab 65 Euro

    Zitat

    Bei Dunkelheit oder schlechten Wetter- und Lichtverhältnissen kann es sein, dass Ihre Solaranlage einmal weniger Strom produziert, als Sie gerade benötigen. In dem Fall erhalten Sie von der Yello Strom GmbH 100 % Ökostrom, den sogenannten „Reststrom“. Dabei bezahlen Sie natürlich nur die Strommenge, die Sie zusätzlich brauchen.

    Das klingt doch auf den ersten Blick ganz gut. Ich verbrauche sowieso nur wenig Strom. Das Problem dabei ist aber: Wenn die Sonne scheint, bin ich nicht zu Hause. Ich kann also den selbst erzeugten Strom gar nicht nutzen und muss doch weiterhin zusätzlich zur monatlichen Pacht ganz normal Strom beziehen.


    Damit ich meinen selbst erzeugten Strom auch nutzen kann, brauche ich eine Anlage mit Batterien/Akkus, damit ich den tagsüber erzeugten Strom abends auch nutzen kann.


    Möglichkeit 2) Solaranlage mit Speicherbatterien. Pacht im Monat ab 126 Euro

    Das sieht jetzt schon viel besser aus. Ich kann "meinen Strom" selbst verbrauchen. Dafür zahle ich jetzt aber auch fast das Doppelte an monatlicher Gebühr.


    Man darf aber nicht vergessen, dass es auf die Größe der Solaranlage und der Speicherbatterien ankommt, ob man mit der erzeugten Strommenge auskommt oder ob man trotzdem noch Strom dazu kaufen muss.


    Wenn man damit auskommt, sollte man aber auch einmal nachrechnen, wie viel Strom man allein für die monatliche Pacht bekommt. 2018 lag der Strompreis bei rund 30,1 Cent pro kWh. In den Jahren davor war er jeweils rund 1 Cent günstiger.

    Aktuell könnte man also für die monatliche Pacht von 126 Euro 418 kWh bekommen. Im Jahr wären das rund 5.016 kWh. Ein 4-Personen-Haushalt verbraucht im Durchschnitt 4.000 kWh im Jahr.

    Damit sich so eine Anlagen-Pacht überhaupt lohnt, müsste man also jedes Jahr so viel wie 5 Personen verbrauchen.


    Zitat

    "Senkung der Stromkosten durch höheren Eigenverbrauch"

    Genau darauf läuft es hinaus. Damit sich die Anlage für dich überhaupt rentiert, MUSST du mehr als bisher verbrauchen.


    Kommen wir nun zu den anderen Rahmenbedingungen

    Du schließt also einen 15-Jahre-Vertrag ab.

    Nur die reine Solaranlage kostet an Pacht damit 11.700 Euro. Mit Solarbatterien kostet die Pacht insgesamt 22.680 Euro. Dafür darfst du den damit erzeugten Strom ohne weitere Kosten nutzen.


    Natürlich muss der komplette Zählerschrank erneuert werden. Es muss Platz für weitere Einbauten und Zähler geschaffen werden. Weiterhin müssen auch neue Kabel gelegt und zusammen gelegt werden. Das was die Anlage nicht speichern kann, muss ins öffentliche Stromnetz abgegeben werden.

    Einige Tausender Anfangsinvestition sollte man auf jeden Fall hinzu rechnen.

    .....

    Wenn du den Vertrag rechtzeitig kündigst, bekommst du die nächsten 10 Jahre lang eine "Dachpacht". Wo hoch die sein wird, sollte bereits vorher fest vereinbart werden. Du wirst auf keinen Fall das pro Monat bekommen, was du vorher selbst zahlen musstest.


    Nach 25 Jahren wird die Anlage wieder abgebaut oder du musst sie kaufen. Du kannst sie aber schon nach 10 Jahren kaufen.

    Eine Solaranlage ist nach eine Vierteljahrhundert faktisch nur noch Müll. Die Zellern haben gelitten, erzeugen kaum noch Strom und Batterien halten auch nur ein paar Jahre. Kein vernünftiger Kaufmann würde so eine Altlast noch demontieren und entsorgen lassen. Selbst wenn dir die Anlage geschenkt wird, ist es noch billiger als diese hohen Kosten zu tragen.

    Zitat

    Mit-geDACHt

    Mit dem Service aus einer Hand haben Sie's bequem von Anfang an: Ihre maßgeschneiderte Solaranlage wird bedarfsgerecht geplant und von lokalen Fachpartnern installiert. Von Yello erhalten Sie den Reststrom und den kompletten Service von A-Z: Absicherung, Monitoring und eventuelle Reparaturen.

    Während der 15 Jahre Pachtzeit fallen für dich also keine Reparaturkosten an. Sinkt die Leistung der Solarzellen oder die Speicherfähigkeit, ist es ganz natürlicher Verschleiß. Rechne besser damit, dass die Anlage aus diesen Gründen immer weniger nutzbaren Strom erzeugen kann.


    Welche Probleme kommen sonst noch auf dich zu ?

    Eine Solaranlage schützt zwar die Dachziegel vor dem Wetter, belastet aber die Dachkonstruktion durch ihr Eigengewicht. Wie sich das nach 25 Jahren ausgewirkt hat, kann nur ein Architekt oder Statiker beurteilen.


    Was hat der Betreiber eigentlich davon ?

    Um 1 kWh zu erzeugen (entspricht 1kWp) rechnet man 7 qm Solarfläche. Die kosten 2019 1.500 Euro. Im Angebot wird von mindestens 30qm Dachfläche gesprochen, die man zur Verfügung hat.

    Den Anbieter kostet es also rund 6.750 Euro zzgl. anderes Material und Installation.

    Vom Pächter der Anlage ohne Batterie bekommt er 11.700 Euro. Die Differenz von 5.000 Euro sollte locker für die anderen Kosten ausreichen.

    Für den Anbieter ist es also eine Nullnummer. Er bekommt das investierte Geld vom Pächter wieder. Da ihm die Anlage aber weiterhin gehört, kann er dafür natürlich auch alle Arten von Fördergeldern beanspruchen und auch die Investition steuerrechtlich geltend machen. Allein dadurch kann er also schon an der Anlage verdienen.


    Im zweiten Schritt hat er die volle Kontrolle über das, was mit dem nicht verbrauchten Strom passiert. Weil es seine Anlage ist und bleibt, kann er jedes überzählige kWh/kWp ins Netz einspeisen. Dazu ist er sogar verpflichtet, wird dafür jedoch auch bezahlt.

    Auf der anderen Seite verkauft er dem gleichen Kunden jedoch auch weiterhin Strom. Hat die Anlage 10 kWh eingespeist und der Kunde braucht später die gleiche Menge, muss der Pächter sozusagen seinen "eigenen Strom" für eine höhere Gebühr zurück kaufen. Der Betreiber bekommt den Strom kostenlos, verkauft ihn weiter und verkauft dann die gleiche Menge noch einmal. Er kann also zweimal am Strom verdienen und hat keinerlei laufende Kosten dafür.


    Der Anbieter kann nur gewinnen. Der Pächter zahlt alles und der Anbieter bekommt kostenlosen Strom, den er weiterverkaufen kann.


    Wie sieht es mit der Umwelt aus ?

    Der Strom wird ohne Umweltbelastung erzeugt, aber für die Solaranlagen werden Ressourcen benötigt, die oft auch endlich sind. Am Ende muss alles entsorgt werden. Umweltneutral kann man es also nicht nennen.

    Weil den Pächtern empfohlen wird, die Stromkosten durch höheren Verbrauch wieder einzusparen, ist es definitiv umweltschädlch. Jedes erzeugte und verbrauchte kWh Strom erzeugt automatisch auch Wärme. Die Umwelt wird also kontinuierlich weiter aufgeheizt .. falls man mehr verbraucht, um die Stromkosten zu senken.


    Mein persönliches Fazit

    Nur auf den ersten Blick erscheint eine gepachtete Anlage von Vorteil zu sein. Auf die ganze Laufzeit betrachtet, zahlt man jedoch immer drauf. Je mehr Strom man braucht, desto höher wird auch die Pacht.


    Eine 5 kWp Anlage wird von Solarportalen mit rund 7.600 Euro netto ( = rund 9.000 Euro zu zahlen) im Mittelwert beziffert. Das wären 35qm Dachfläche. Es ist also wirklich die Summe, die man für Pacht bezahlen müsste. Du kannst aber auch Fördergelder beantragen und der erzeugte Strom kann dir auch noch Geld einbringen.


    Überlege es dir also sehr gut, ob du eine Anlage pachtest oder lieber selbst und mit Fördergeldern finanzierst. Mit einer eigenen Anlage bist du keinem verpflichtet und hast die alleinige Kontrolle.

    Quelle für Kosten: https://www.solaranlagen-portal.com