Beiträge von Ratgeber

    Wenn man umzieht, muss natürlich auch das Auto mit umziehen. Die neue Wohnadresse muss in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden.

    Nein, das wird jetzt nicht so wie im anderen Thema --> Kfz zulassen/abmelden und Kfz-Zulassungsdienste <--


    Was sind die Unterschiede ?


    - Wenn man im gleichen Bundesland bleibt, muss man nicht unbedingt auch ein neues Kennzeichen haben.

    Man hat die Wahl zwischen den Kennzeichen des neuen Kreises, alternativ kann man aber auch einfach mit dem bisherigen Kennzeichen weitet fahren.

    Wenn das alte Kennzeichen weiter gefahren werden soll, hat man sich die Kosten für ein neues und auch den Aufwand dafür gespart.


    - Man darf mit dem Fahrzeug ankommen, das umgemeldet werden soll

    Das Kennzeichen ist ja durch den Umzug nicht ungültig geworden. Es besteht weiterhin Versicherungsschutz


    - Man spart sich Verwaltungskosten

    Am Ende zahlt man nur dafür, dass alles geändert wird. Weil aber nur der kleine Fahrzeugbrief (den man immer dabei haben muss) mit einer neuen Adresse versehen wird, sind es eben nur geringe Kosten


    Was muss man dabei haben ?

    - Ausweis mit neuer Adresse

    - Fahrzeugbriefe


    Alles kann in einem Rutsch bearbeitet werden, weil keine neuen Stempel auf ein neues Kennzeichen geklebt werden müssen.


    Warum muss man das alles eigentlich ändern lassen ?

    - Wenn man einen Strafzettel bekommt. muss der natürlich auch an der richtigen Adresse ankommen.

    - Auch wenn man "Post aus Flensburg" bekommen soll, muss die zur neuen Adresse geschickt werden.

    - Bei einer Halterabfrage (zum Beispiel bei einer Polizeikontrolle) müssen die Adresse auf dem Ausweis und dem Fahrzeugbrief überein stimmen.


    Hat das fremde Kennzeichen im neuen Kreis einen Vorteil ?

    Vielleicht bekommt man bei anderen Autofahrern einen "Auswärtigen-Blödheitsbonus" wenn man sich dumm oder unsicher verhält.

    "Der ist ja aus einer anderen Gegend und kennt sich deshalb nicht so gut aus"

    Normalerweise drückt auch so mancher Polizist auch mal ein Auge zu, wenn man in einer Gegend fremd ist und belässt es bei einer kostenlosen mündlichen Verwarnung.


    Mit der Ummeldung gibt es aber keine Gnade mehr.

    "Du lebst in der Gegend. Also musst du auch wissen, wie es hier so läuft" :P;)

    Im Winter verbrauchen wir normalerweise mehr Energie als sonst. Wir müssen das Licht früher und länger einschalten und wir müssen heizen, wenn es kalt ist.


    Die Kälte im Winter können wir aber auf zwei Arten zum Energiesparen nutzen


    Reduzierung des Verbrauchs von Kühlgeräten aller Art

    Kühl- und Gefriergeräte sollten immer an einem möglichst kalten Platz stehen. Dort haben sie immer den geringsten Energieverbrauch. Wenn ihr einen Raum habt, in dem es gerne auch einmal besonders kalt sein darf, muss er nicht unbedingt die Voraussetzungen erfüllen.


    Stellt die Kühlgeräte in diesen Raum und ihr werdet merken, dass dieser Standort einen geringeren Verbrauch bewirkt.


    Die Winterkälte kann Kühlgeräte komplett ersetzen

    Kühlgeräte gibt es noch gar nicht so besonders lange. Vor rund 100 Jahren hat man deshalb noch anders kühlen müssen. Mit etwas Nachdenken und Nachmachen kann man mit den gleichen Methoden auch heute noch alles und auch kostenlos kühlen.


    Kellerräume ersetzten damals den Kühlschrank. Das funktionierte zwar nicht das ganze Jahr, aber für Spätherbst bis zum Frühlingbeginn reichte es durchaus. Für den Sommer gab es Eiskeller. Die lagen sehr tief unter der Erde. So tief, dass man dort Eis zum Kühlen einlagern konnte. Man hat sich damals wirklich sehr viele Gedanken machen müssen, um etwas kühlen zu können.


    Ein paar grundsätzliche Ideen können wir heute noch nutzen, um Kühl- und Gefriergeräte komplett abschalten zu können.


    Dazu brauchen wir einen Raum, in dem möglichst keine Heizung vorhanden ist und der Zugang nach außen hat. Den findet man eigentlich in jedem Haus im Keller.


    Eigentlich war es das schon.

    Früher hat man schließlich auch Lebensmittel im kühlen Keller gelagert. + 7 Grad Celsius gelten als ideale Kühlschranktemperatur. Die bekommt man teilweise auch noch im Sommer hin.


    Der Keller kann aber auch das Eisfach und bis zum gewissen Grad sogar einen Eisschrank ersetzen.

    Den Raum hatten wir ja schon gefunden. Wenn wir ihn jetzt noch kälter haben wollen, darf dort keine Heizung installiert sein, weil sonst der Thermostat am Heizkörper die Heizung einschalten würde, wenn es darin sehr kalt werden würde.

    Eine Wasserleitung wäre auch kontraproduktiv. Die würde dann nämlich einfrieren.


    Wir wollen aus dem Keller einen (vorübergehenden) Eiskeller machen.

    Dazu brauchen wir nicht mehr als ein paar eisige Tage und Nächte.


    - Kellerfenster öffnen, damit die Kälte eindringen kann

    - Die Türen im einem großen Teil des Kellers alle geöffnet lassen.


    Zusätzlich zur ganz normalen Kälte bekommen wir dadurch jetzt noch einen Kühleffekt, als wenn man Fahrtwind im Auto hätte. Das bringt noch ein paar Grad mehr.


    Es wird nicht lange dauern und der Keller hat mindestens die gleiche tiefe Temperatur wie sie draußen herrscht. Jetzt kann man dort problemlos alle Arten von verderblichen Lebensmitteln lagern.


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    Wie üblich, habe ich das vorher natürlich selbst ausprobiert und kann daher auch einige Fragen beantworten, die man sich dabei natürlich stellt.


    Welche Temperatur kann man dadurch im Keller erreichen ?

    Bei einer Außentemperatur von -10° bis -20° war es im Keller ca. -5° bis - 7° kalt.

    (Der Test fand in den eisigen Wochen vor Weihnachten 2022 statt)


    Wie schnell geht es bis der Keller kalt genug ist ?

    In den letzten Nächten waren es aktuell nachts bis ca. -3 ° kalt. Der Keller ist schon nach nur einer Nacht auf + 2 ° runter gekühlt.


    Wie lange halten sich die Minustemperaturen im "Eiskeller" ?

    Ohne besondere Maßnahmen zur Dämmung waren es im Keller noch - 5 ° obwohl draußen schon wieder + 10° herrschten. Es dauerte mehr fast zwei Wochen bis die Temperatur im Keller wieder in den Plusbereich ging.


    Wie kann man dafür sorgen, dass der Keller nicht zu schnell wieder "auftaut" ?

    Als Erstes einfach dafür sorgen, dass die Tür um Keller geschlossen bleibt. Bleibt sie offen, strömt sonst die Wärme von draußen auch wieder schneller hinein.


    Folgendes hält die Kälte dann noch länger im Keller und die Wärme draußen

    Kellerfenster schließen, sobald es wärmer wird und von innen einfach eine Styroporplatte, Schaumstoff oder alte zusammengerollte Decken legen. Das wirkt isolierend.


    Mit welchen negativen Effekten muss man rechnen ?

    Wirklich alles wird eingefroren. Rohe Eier, Obst, Gemüse .. ja sogar Konserven wurden so tief gekühlt, dass sie einzufrieren begannen.


    Die Decke des Kellers kühlt sich natürlich ähnlich stark ab.

    Wenn ein Wohnraum darüber liegt, wird dessen Boden auch entsprechend kalt werden. Entweder muss der Keller noch mit Styroporplatten an der Decke gedämmt werden oder der Raum darüber dürfte nicht durchgehend genutzt werden.

    Es wäre praktisch, wenn oberhalb des Kellers ein Flur, Vorratsraum oder die Küche wäre. Die beheizt man ja normalerweise nicht, sodass es keine Rolle spielt, dass der Boden eiskalt ist.


    Wie hoch ist der Einspareffekt ?

    Das kommt darauf an, ob man wirklich alle Kühlgeräte abschaltet. Dann holt man die Lebensmittel nicht mal eben als dem Kühlschrank, sondern muss immer wieder in den Keller.

    Damals hat man es gemacht. Heutzutage ist es für die meisten Leute jedoch nicht mehr zumutbar.


    Als ich feststellte dass der Keller einen Tiefkühler ersetzt, habe ich ihn einfach dazu genutzt um Angebote an zu kühlenden Lebensmitteln zu kaufen, die ich sonst nie hätte lagern können.

    Ich hatte ja plötzlich einen begehbaren und ca. 18 m³ großen Kühlschrank.


    Der "große Einspareffekt" hat sich dadurch ergeben, dass ich noch Lebensmittel aus den Angeboten hatte, als es sie längst nicht mehr zu diesem Preis zu kaufen gab.

    Das Prinzip der meisten Eierkocher ist: Wasser wird in einer Mini-Pfanne erhitzt und der Wasserdampf gart dann die Eier.


    Ein übliches Vorgehen ist:

    kaltes Wasser rein, Eier anstechen, Eier rein, Deckel drauf, einschalten.

    Die Pfanne erhitzt das Wasser bis es endlich zu verdampfen beginnt.


    Bei Eierkochern kann man die Kochzeit auf drei  Art verkürzen ... ohne dass es den Eiern schaden würde.


    1) Gleich warmes Wasser einfüllen

    Dadurch hat man einen Zeitvorsprung: Der Kocher muss das Wasser nicht noch auf die Temperatur, mit der man es schon eingefüllt hat. Sobald die Pfanne heiß genug geworden ist, kann sie das Wasser schon zum Verdampfen bringen.


    2) Gerät schon starten, bevor die Eier drin sind

    Es dauert ja sowieso seine Zeit bis das Wasser zu kochen beginnt. In der Zeit kann man noch gemütlich die Eier anstechen und den Deckel überstülpen. Am Ende hat man die Zeit gespart, die man sonst vorher für das Anstechen der Eier benötigt hätte.


    3) Beide Möglichkeiten kombinieren

    Heißes Wasser rein und direkt einschalten. Dann erst die Eier anstechen und den Deckel schließen. Hier kommt es jetzt aber darauf an, wie schnell die Pfanne selbst heiß wird. Sobald der erste leichte Dampf zu sehen ist, muss der Deckel geschlossen sein.

    Könnte bei leistungsstarken Geräten also knapp werden mit der Zeit.

    Dafür sind die Eier aber auch viel früher fertig auf die herkömmliche Methode


    Methode 2) funktioniert übrigens auch noch, wenn gerade eine Ladung fertig ist und eine nächste gekocht werden soll.

    Trotz dann noch warmer Pfanne, reicht die Zeit immer noch aus, um erst nach dem Einschalten die Eier anzustechen.


    Methode 3) könnte in diesem Fall aber zu schnell sein.. denn dann ist nur noch ganz wenig Zeit, bis der Deckel geschlossen sein muss.

    Wenn man keinen Vollautomaten, sondern nur eine normale Kaffeemaschine hat, geht man üblicherweise folgendermaßen vor:

    - Wasser einfüllen

    - Kaffeepulver in den Filter

    - Maschine starten


    Dann muss man warten, bis die Heizspirale das Wasser endlich erhitzt hat und irgendwann der Kaffee zu laufen beginnt.


    In einer anderen Reihenfolge ist der Kaffee viel früher fertig.

    - Kaffeepulver in den Filter

    - Maschine starten

    - Wasser einfüllen


    Warum geht es auf diese Art schneller ?

    Die Heizspiralen brauchen einige Zeit, um warm zu werden. Erst danach beginnt der eigentliche Brühvorgang.

    Sobald wir die Maschine starten, beginnt der Aufheizvorgang.


    Füllen wir das Wasser erst danach ein, ist die Heizeinrichtung schon kurz vor der nötigen Temperatur. Wir nutzen also die Aufheizzeit für das Einfüllen des Wassers.

    Die Zeitersparnis variiert je nach Wasserhahn, Wassermenge und üblicher Aufheizzeit. Auf jeden Fall ist der Kaffee früher als sonst üblich fertig.

    Probiert es einfach mal selbst aus.


    Gerade wenn man überraschend Gäste hat, wird man dann oft zu hören bekommen

    "Wie ? Ist der Kaffee schon fertig ?"

    Unter BQ.1 - Cerberus verbreitet sich in Europa zunehmend war angenommen worden, dass diese Variante in Deutschland aktuell dominant sein würde. Man hat jedoch bislang eigentlich nicht mehr viel davon vernommen.



    XBB.1.5 ist eine Subvariante von Omikron. Sie wurde bislang in rund 30 Ländern nachgewiesen. In Deutschland ist die Zahl der Nachweise von XBB.1.5 noch sehr gering, man geht jedoch davon aus, dass sich das ändern wird. "Man kann mit einiger prognostischer Sicherheit sagen, dass die Variante auch bei uns die dominante Variante werden wird", sagte der Bremer Epidemiologe Hajo Zeeb.

    Die Variante verbreitet sich aber vorrangig in Ländern mit geringer Impfquote. In den USA sind rund die Hälfte der Fälle auf XBB.1.5 zurückzuführen.

    Seit 9. Januar 2023 gilt China als „Virusvariantengebiet in dem eine besorgniserregende Virusvariante aufzutreten droht". Es gelten folgende Regelungen:

    • Ausreisende aus China müssen vor Reiseantritt nach Deutschland einen Antigenschnelltest vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Diese Nachweispflicht besteht auch für Geimpfte und Genesene. Sofern die Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist, darf der Test maximal 48 Stunden zurückliegen, gemessen am Zeitpunkt des Beginns oder des geplanten Beginns der Beförderung.
    • Reisende ab zwölf Jahren können nach Ankunft stichprobenartig getestet werden. Die Testung erfolgt durch die zuständigen Behörden mittels eines PoC-Antigen-Tests. Im Falle eines positiven Tests wird eine bestätigende Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) sowie eine Sequenzierung der Probe vorgenommen.